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Französische Hunderassen im Überblick

Karikatur französischer Hunderassen

Stolze 43 Hunderassen stammen aus Frankreich

© A7880S / Shutterstock

Wamiz stellt die Vielfalt der französischen Hunderassen vor. Entdecken Sie die edlen Vierbeiner und erfahren Sie, was Sie auszeichnet. Et voilà!

von Stephanie Klein

am 18.10.21, 15:08 aktualisiert

Viele der französischen Hunderassen sind begabte Jäger und strotzen nur so vor Ausdauer und Robustheit. Sie sehen allesamt edel aus und einige faszinierten in der Vergangenheit den französischen Adel. Heutzutage geht die Verwendung als Vorsteh-, Lauf- und Schweißhund immer mehr zurück. Vielmehr sind nun folgsame Begleithunde gefragt.

Einige unter den Jagdhunden können sich mit einem Leben ohne Hatz gut arrangieren. Vorausgesetzt, sie kommen zu aktiven Familien.

Statt der Jagd auf Hasen, Rotwild und Co. brauchen die Hunderassen aus Frankreich vielfältige Stimulationen. Nur dann sind sie ausgeglichen und rundum entspannte Gefährten.

Mantrailing und mehrstündige Spaziergänge in der Natur können zwar ihre angeborene Passion nicht ersetzen. Dennoch sind Schnüffelspiele in Kombination mit viel Bewegung in der Natur gern angenommene Aktivitäten der ausdauernden Spürnasen.

Anglo-Français de Petite Vénerie

Der Franzose ist ein mittelgroßer Laufhund mit einer Schulterhöhe von 48-56 cm. Sein Name verrät sein Einsatzgebiet: „Petite Vénerie“ bedeutet „kleine oder niedere Jagd“. Dementsprechend ausgeprägt sind sein Arbeitswille und seine Kondition.

Seine Rassebezeichnung gibt zudem Aufschluss über seine Wurzeln: Der Anglo-Français entstand aus der Kreuzung französischer und englischer Hunderassen.

Ariegéois

Französische Eleganz: Typisch für einen Laufhund besticht der Ariegéois mit einem edlen Aussehen und langen Schlappohren. Er hat ein kurzes weißes Fell mit entweder schwarzen Flecken oder lohfarbenen Abzeichen.

Der Ariege Laufhund – so seine deutsche Bezeichnung – entstand Anfang des 19. Jahrhundert in der französisch-spanischen Grenze und ist bis heute ein beliebter Gefährte von Jägern.

Hunderasse: Ariégeois
Der Ariégois
© sonora.ka / Shutterstock

Barbet

Historisch: Die Vorfahren des heutigen Barbets waren vermutlich Hunde nordafrikanischer Nomadenstämme. Es handelt sich um eine sehr alte Hunderasse. Der Wasserhund hat dichtes Fell, welches ihm beim Schwimmen einen klaren Vorteil verschafft.

Er gehört zu den robusten Vierbeinern, die sich gerne sportlich betätigen und daher am besten bei dynamischen Menschen aufgehoben sind.

Hunderasse: Barbet
Der Barbet
© Shutterstock

Basset artésien normand

Seltene Schönheit mit kurzen Beinen: Der Basset artésien normand ist außerhalb seines Heimatsland nur in den USA noch anzutreffen. Sein Einsatzgebiet ist vor allem die Hasen- und Kaninchenjagd.

Der Jagdhund verfolgt dabei eine Spur mit lautem Gebell. Auch außerhalb seines Jobs neigt der Basset dazu, sein kräftiges Stimmorgan einzusetzen.

Der Basset artésien normand
© MirasWonderland / Shutterstock

Bleu de Gascogne

Unter den Bleu de Gascogne werden verschiedene Hunderassen zusammengefasst, die sich nur in puncto Größe und Fellbeschaffenheit voneinander unterscheiden.

Der Basset Bleu de Gascogne stellt den kleinsten Vertreter dar. Dagegen wirkt der Grand Bleu de Gascogne mit einer maximalen Schulterhöhe von 72 cm deutlich imposanter. Zu ihren Vorfahren zählt der Bloodhound.

Hunderasse: Bleu de Gascogne
Der Bleu de Gascogne
© Robert Soen / Shutterstock

Basset Fauve de Bretagne

Bei dieser französischen Hunderasse handelt es sich um einen kleinen Laufhund aus der nordwestlichsten Region Frankreichs. Er wurde für die Jagd auf Kleinwild gezüchtet und gilt als sehr folgsam.

Ist er nicht bei einem Jäger zu Hause, erfreut sich der Arbeitshund an Beschäftigungen, die seinen Geruchssinn fordern. Sein freundlicher und geselliger Charakter macht ihn auch für eine aktive Familie mit Kindern interessant.

Der Basset Fauve de Bretagne
© Bokehboo Studios / Shutterstock

Beagle Harrier

Bereits im 18. Jahrhundert gab es erste Versuche, einen größeren Beagle zu züchten. Die Herausforderung war: Der Vierbeiner sollte die positiven Wesensmerkmale des Beagles übernehmen. Hier kam die Laufhundrasse Harrier ins Spiel.

Die ersten Zuchtversuche waren zunächst nicht zufriedenstellend. Später etablierte sich der Beagle Harrier unter Baron Grandin l'Éprevier und genoss in ganz Frankreich eine große Beliebtheit.

Hunderasse: Beagle Harrier
Der Beagle Harrier
© Djordje Novakov / Shutterstock

Beauceron

Ein Arbeitshund wie er im Buche steht: Der Beauceron ist ursprünglich, robust und voller Eifer. Seine Geschichte geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Typisch für einen Hütehund zeigt er auf der Arbeit einen gelehrigen und intelligenten Charakter.

Sein ideales Zuhause ist ein Bauernhof, wo er tagtäglich neben dem Hüten auch den Posten als Wachhund für sich beanspruchen darf.

Hunderasse: Beauceron
Der Beauceron
© Pixabay

Berger de Picardie

Zotteliges Fell und große Stehohren: Der Berger de Picardie sieht schon etwas kess aus. Doch Vorsicht: Hinter seiner Drolligkeit versteckt sich ein Vollblut-Schäferhund mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt.

Wann genau die französische Hunderasse entstand, ist nicht eindeutig geklärt. Fest steht: Der Vierbeiner mit der außergewöhnlichen Optik ist auf Gemälden aus dem 8. Jahrhundert zu bestaunen.

Hunderasse: Berger de Picardie
Der Berger de Picardie
© Anne Richard / Shutterstock

Berger des Pyrénées

Der Berger des Pyrénées ist die älteste französische Schäferhundrasse. Sein Rassestandard wurde vor circa 100 Jahren festgelegt. Er ist bei aktiven Menschen am besten aufgehoben. Bei Hundesportarten wie Flyball, Agility und Co. kann er sein Potenzial voll und ganz entfalten.

Darüber hinaus ist eine gewisse Hundeerfahrung von Vorteil, da sein stures Wesen die Erziehung erschwert.

Der Berger des Pyrénées
© Klaus Feurich / Shutterstock

Bichon Frisé

Das französische Wort „bichonner“ bedeutet „verwöhnen“ – das trifft auf den Bichon Frisé voll und ganz zu! Denn der kleine Begleithund liebt Streicheleinheiten seiner Familie. Dabei macht sich die Frohnatur auf vier Beinen häufig ihren Charme zunutze.

Bei der kleinen Fellnase handelt es sich um eine alte französische Hunderasse. Besonders im 18. und 19. Jahrhundert hielten reiche Damen den Bichon Frisé, der aus Pudeln und Maltesern hervorging.

Hunderasse: Bichon Frisé
Der Bichon Frisé
© Shutterstock

Billy

Der bis zu 70 cm große Laufhund mit dem liebenswerten Namen kommt außerhalb seiner Heimat selten vor. Dabei ist er ein tüchtiger Arbeitshund, der bei Jägern aufgrund seiner Intelligenz und seiner Geschicklichkeit hoch geschätzt wird.

Royal geht es mit dem Billy auch zu: Denn der Laufhund wurde nach dem Vorbild weißer Königshunde wie zum Beispiel von Henri IV gezüchtet.

Hunderasse: Billy
Der Billy
© Pixabay

Blauer Picardie-Spaniel

Seltene Schönheit aus der Picardie: Dieser Spaniel mit bläulich wirkendem Fell entstand durch die Kreuzung zwischen dem Epagneul Picard und dem Gordon Setter.

Er ist ein echter Charmeur, der die Nähe seiner Familie sucht und sich selbst gegenüber Einbrechern freundlich zeigen wird. Sein menschenbezogener Charakter passt zu einer Familie, die viel Zeit für ihn hat.

Bordeaux Dogge

Stark, stärker, Bordeaux Dogge! Dieser beeindruckende Molosser hat eine traurige Vergangenheit als Kampfhund hinter sich. Heute ist er ein beliebter Begleiter von Liebhabern größerer Hunderassen.

Äußerliche Merkmale des French Mastiffs sind neben seinem muskulösen Körper sein rehbraunes Fell und seine Falten im Gesicht. Gut zu wissen: Als brachycephale Hunderasse ist das Kraftpaket keine Sportskanone.

Hunderasse: Bordeaux Dogge
Die Bordeaux Dogge
© Shutterstock

Bourbonnaiser Vorstehhund

Zu Hause ruhig, draußen voller Passion: Der Bourbonnaiser Vorstehhund ist ein Jagdhund wie aus dem Bilderbuch. Sein Talent ist außerordentlich und er ist zudem seinem Menschen gegenüber folgsam.

Die französische Hunderasse existiert bereits seit 1598. Kurz nach seinem Tief erlebte er ab den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein erfreuliches Revival. Seine kurze Rute ist in der Regel angeboren.

Der Bourbonnaiser Vorstehhund
© Traveler11 / Shutterstock

Braque d'Auvergne

Die Geschichte dieses seltenen Laufhunds lässt sich nicht eindeutig zurückverfolgen. Eine Version zur Entstehung zielt auf die Kreuzung zwischen Pointern und alten französischen Laufhunden ab.

Doch egal, wie seine Ahnentafel genau aussieht, eine Schönheit ist die Braque d'Auvergne mit ihrem gescheckten Fell allemal! Auch vom Wesen her besticht der Vorstehhund durch seinen freundlichen Charakter.

Hunderasse: Braque d'Auvergne
Die Braque d'Auvergne
© Karen Appleby / Shutterstock

Braque de l'Ariège

Früher hieß die Braque de l'Ariège „Toulouser Bracke“ und war im Jahr 1900 vom Aussterben bedroht. Ihre Vielseitigkeit macht aus ihr eine wertvolle Helferin bei der Jagd. Der Vorstehhund ist auf jedem Terrain und bei jedem Wetter einsatzbereit.

Auf der einen Seite besitzt er eine große Unabhängigkeit und trifft beim Job selbstständig Entscheidungen. Auf der anderen Seite hängt die große Hunderasse sehr an seinen Menschen.

Braque Saint-German

Vorfahr dieser französischen Hunderasse war eine Pointer Hündin mit weiß-orangefarbenem Fell. Noch heute erinnert die Bracke optisch stark an die englische Hunderasse. Sie ist für die Jagd auf Federwild oder Hasen geeignet.

Mit ihrem cleveren Köpfchen, ihrer Schnelligkeit und ihrem geselligen Charakter ist die Braque Saint-German eine herausragende Gefährtin für Jäger.

Briard

Der Briard ist ein stämmiger Franzose mit langem Fell. Vermutlich fließt in der großen Hunderasse das Blut von Barbets und Bergamasker Hirtenhunden. Ende des 18. Jahrhundert erhielt der Schäferhund die Bezeichnung Briard.

Er ist ein kinderlieber Riese, der am besten auf dem Land mit einem großen Garten aufgehoben ist. Dort wird er den Posten als Wachhund mit Exzellenz ausführen.

Hunderasse: Briard
Der Briard
© Pixabay

Briquet Griffon Vendéen

Briquet ist die französische Bezeichnung für „mittelgroßer Hund“. Mit einer Schulterhöhe von 48-55 cm hat dieser Jagdhund eine angenehme Größe, welche das Reisen mit Hund erleichtert.

Die französische Hunderasse wäre fast durch den Ersten und Zweiten Weltkrieg ausgestorben. Glücklicherweise erholte sich ihr Bestand nach 1946.

Chien d'Artois

Treu und liebenswert: Für den Chien d'Artois ist ein Platz bei einer sportlichen Familie genau richtig. Dabei ist er auch wie viele französische Hunderassen ein herausragender Jagdhund.

Früher unterstützte er in einer Meute seinen Menschen tatkräftig bei der Flintjagd. Praktisch ist sein geringer Pflegeaufwand, denn er zählt eindeutig zu den naturbelassenen Hunderassen.

Hunderasse: Chien d'Artois
Der Chien d'Artois
© slowmotiongli / Shutterstock

Coton de Tuléar

Der kleine Gesellschafts- und Begleithund kommt ursprünglich aus Madagaskar. Dort hielten ihn betuchte Einwohner als Schoßhund. Im Jahr 1977 kam die Rasse erstmals nach Frankreich, welches auch sein Patronat übernommen hat.

Seinen Namen verdankt er seinem baumwollartigen Fell. Damit es geschmeidig und schön bleibt, steht bei der weißen Fellnase tägliches Bürsten auf dem Programm.

Hunderasse: Coton de Tuléar
Der Coton de Tuléar
© Pixabay

Epagneul Breton

Von der bretonischen Halbinsel aus hat es dieser Vierbeiner in die Herzen vieler Jagdhundeliebhaber geschafft. Sowohl als Vorstehhund als auch als Begleithund finden Menschen auf der ganzen Welt große Freude an ihm.

Vermutlich handelt es sich um den ältesten Spaniel der Welt. Sein Talent für die Jagd hat er unter anderem den Deutschen Wachtelhund Genen zu verdanken.

Hunderasse: Epagneul Breton
Der Epagneul Breton
© Shutterstock

Epagneul de Pont-Audemer

Benannt ist der Spaniel nach einer kleinen Stadt in der Normandie. Dort kam aus einer Spaniel-Varietät mit kastanienbraunem Fell und dem Irish Water Spaniel dieser edle Vorstehhund hervor.

Er eignet sich gut für die Jagd am Wasser, zeigt aber auch exzellente Fähigkeiten auf jedem anderen Terrain. Ein Augenmerk liegt bei der regelmäßigen Fellpflege sowie der Kontrolle seiner Schlappohren.

Epagneul Picard

Augenweide: Der Epagneul Picard besticht optisch durch sein seidiges langes Fell und seinen muskulösen Körperbau. Auch seine inneren Werte brauchen sich nicht zu verstecken. Der Jagdhund ist die Freundlichkeit in „Person“ und mit einer hohen Intelligenz ausgestattet.

Zu seinen nahen Verwandten zählt der Deutsche Wachtelhund. Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) erkannte die Hunderasse 1954 an.

Hunderasse. Epagneul Picard
Der Epagneul Picard
© Anastasiia Dovgan / Shutterstock

Français Tricolore

Der Français Tricolore erreicht eine Größe von bis zu 72 cm und gehört somit zu den größeren Laufhunderassen. Daher ist sein Einsatzbereich auch die Jagd auf Großwild wie Hirsche.

Er stammt aus mehreren französischen Jagdhunderassen wie dem Poitevin ab. Seine Geburtsstunde fällt auf das Jahr 1957 und somit ist der Français Tricolore eine recht junge Hunderasse.

Französische Bulldogge: Klein mit großen Ohren

Die Französische Bulldogge ist zweifellos die bekannteste Hunderasse aus dem Nachbarland. Durch ihren liebevollen Charakter katapultierte sie sich bis an die Spitze der beliebtesten Hunderassen Deutschlands.

Leider hat sie in den letzten Jahrzehnten viel in puncto Gesundheit (Stichwort: Brachycephalie) eingebüßt. Aus Liebe zu dem einstigen Rattenfänger und Wachhund ist daher unbedingt auf eine verantwortungsvolle Zucht zu achten.

Die Französische Bulldogge
© Shutterstock

Französischer Vorstehhund

Geselliger Zeitgenosse: Der Französische Vorstehhund ist ein sozialer Vierbeiner, der sich problemlos in einen Haushalt mit Kindern und weiteren Hunden integriert. Selbst mit Katzen ist er für einen Jagdhund gut verträglich.

Von ihm gibt es zwei Varianten (Typ: Gascogne und Pyrenäen). Zu seinen Vorfahren zählen spanische und italienische Bracken.

Der Französische Vorstehhund
© Zuzule / Shutterstock

Grand Anglo Français

Dieser große Jagdhund stammt unter anderem vom English Foxhound ab. Die Antwort auf die Frage „Wie sieht das perfekte Zuhause für ihn aus?“ ist simpel. Ein großer Garten in ländlicher Umgebung und tägliche Beschäftigung ist für den Grand Anglo Français ein Paradies auf Erden.

Ihn zu adoptieren, wird allerdings eine Herausforderung. Selbst in seinem Heimatland kommt er nur selten vor.

Grand Basset Griffon Vendéen

Der Grand Basset Griffon Vendéen ist etwas größer als die anderen Bassets. Dies hat er seinem Vorfahren dem Grand Griffon Vendéen zu verdanken. Auch in puncto Schnelligkeit und Kühnheit liegt er ganz klar vorne.

Die französische Hunderasse wurde Ende des 19. Jahrhundert gezüchtet und ist heute vorwiegend ein geschätzter Familienhund.

Der Grand Basset Griffon Vendéen
© Csanad Kiss / Shutterstock

Grand Gascon Saintongeois

Der Grand Gascon Saintongeois entstand durch den Versuch, die Saintonge Hunde zu retten, die im 19. Jahrhundert vor dem Aussterben standen. Durch die Einkreuzung des Grand Bleu de Gascogne entstand allerdings eine neue Hunderasse.

Seine Kraft und seine Fähigkeiten machen aus ihm den perfekten Gefährten bei der Jagd auf Großwild oder als Begleiter bei der Flintenjagd. Auch als Bluthund kann er sein Talent unter Beweis stellen.

Grand Griffon Vendéen

Starker Charakter: Unter den französischen Vierbeinern ist der Grand Griffon Vendéen nicht der Folgsamste. Dafür handelt es sich um einen umso mutigeren und unabhängigeren Jagdhund mit einem feinen Spürsinn.

Auch als Wachhund macht der große Vierbeiner mit rauem Fell eine gute Figur. In seiner Ahnentafel stehen unter anderem der Bracco Italiano und der Griffon Fauve de Bretagne.

Griffon Fauve de Bretagne

Kinderlieb: Der Griffon Fauve de Bretagne hat einen entspannten und geduldigen Charakter. Dies sind gute Voraussetzungen als Familienhund. Einst jagte er in einer Meute Wölfe. Als die Wölfe allmählich aus der französischen Natur verschwanden, wurde die Hunderasse seltener.

Infolgedessen wurde er für die Hasen- und Fuchsjagd eingeteilt. Bei Spaziergängen in der Natur ist das Risiko hoch, dass er eine Spur verfolgt und sich von dannen macht.

Der Griffon Fauve de Bretagne
© Chamois huntress / Shutterstock

Griffon Korthals

Der Niederländer Eduard Korthals züchtete diesen robusten und rauhaarigen Vorstehhund in Deutschland. Das Patronat wurde allerdings Frankreich zugeteilt. 1887 erhielt der Griffon Korthals seinen Rassestandard.

Er ist ein vielseitiger Jagdhund und zusätzlich auch als Schweißhund im Einsatz. Bei seiner Tätigkeit ist er ziemlich hart im Nehmen und scheut keineswegs den Sprung in eisige Gewässer.

Hunderasse: Griffon Korthals
Der Griffon Korthals
© PharmShot / Shutterstock

Griffon Nivernais

Ein Jagdhund par excellence: Der Griffon Nivernais brilliert mit seinem Geruchssinn und Durchhaltevermögen. Er stammt vom heute ausgestorbenen Chien gris de Saint-Louis ab.

Später, ab dem 20. Jahrhundert, kamen noch weitere Hunderassen wie der Otterhound und Foxhound ins Spiel. Sein struppiges Fell bedarf nur etwas Pflege in Form von regelmäßigem Bürsten.

Hunderasse: Griffon Nivernais

Kontinentaler Zwergspaniel

Von diesem kleinen Begleithund gibt es zwei Varietäten: Den Papillon mit „Schmetterlingsohren“ und den Phalène mit Schlappohren. In der Renaissance ließen sich angesehene Damen mit der französischen Hunderasse porträtieren.

Der fröhliche Vierbeiner ist sehr anhänglich und passt gut zu Senioren, Hundeanfängern und Familien. Er kann sich zudem gut mit einem Stadtleben arrangieren.

Der Kontinentale Zwergspaniel
© Pixabay

Löwchen

Das Löwchen (auf Französisch: Petit Chien Lion) tanzt mit einigen Wenigen bei dieser Übersicht aus der Reihe. Denn er ist ein reiner Gesellschafts- und Begleithund und stand früher bei Adelsfamilien hoch im Kurs.

Vom Charakter her ist er folglich menschenbezogen, anhänglich und verspielt. Trotz seiner geringen Größe darf er nicht als Schoßhund angesehen werden. Er braucht wie jeder andere Vierbeiner ausgedehnte Spaziergänge.

Hunderasse: Löwchen
Das Löwchen
© Shutterstock

Petit Basset Griffon Vendéen

Klein und flink: Der Petit Basset Griffon Vendéen ist ein lauffreudiger Jagdhund. Seine Einsatzgebiete sind vor allem die Jagd auf Kleinwild. Sein raues, drahtiges Fell verleiht ihm ein Extra an Robustheit, wenn er durch das Gestrüpp rennt.

Er stammt vom Großen Griffon Vendéen ab. Beide teilten sich zunächst den Status einer Hunderasse. 1947 trennten sich die Wege und die zwei Jagdhunde gelten seitdem als eigenständige Hunderassen.

Der Petit Basset Griffon Vendéen
© Shutterstock

Petit Gascon Saintongeois

Das französische Wort „petit“ bedeutet „klein“ und somit stellt dieser Jagdhund die tiefergelegte Variante zu dem Grand Gascon Saintongenois dar. Zunächst wurde er für die Hasenjagd verwendet. Später kam die Wildschwein- und Rotwildjagd hinzu.

Bevor der dreifarbige Vierbeiner in die engere Wahl rückt, ist eine Sache gut zu wissen: Der Petit Gascon Saintongeois ist der Inbegriff von Aktivität und demnach nur schwer zu ermüden.

Poitevin

Ein dreifarbiger großer Laufhund: Der Poitevin kann bis zu 72 cm groß werden und besticht äußerlich durch sein edles Fell. Es handelt sich um eine besonders robuste französische Hunderasse, die keinerlei Erbkrankheiten aufweist.

Die Geburtstunde des Poitevin geht auf das Jahr 1692 zurück. Er stammt von heutzutage ausgestorbenen Jagdhunderassen ab. Selbst seine Rasse war im Zuge der Französischen Revolution bedroht.

Hunderasse: Poitevin
Der Poitevin 
 © Helga Madajova / Shutterstock

Porcelaine

Der Porcelaine verdankt seinen Namen seinem schimmernden Fell, welches an Porzellan erinnert. Doch fragil wie das edle Geschirr ist der Porcelaine keineswegs! Er erweist sich als widerstandsfähig und ist auf jedem Terrain im Einsatz.

Wie der Poitevin wurde auch der Porcelaine beinahe Opfer der Französischen Revolution und stand kurz vor dem Aussterben. Erfreudigerweise retteten Züchter aus der Schweiz die alte Laufhundrasse.

Hunderasse: Porcelaine
Der Porcelaine
© GerryP / Shutterstock

Pudel

Auf der Suche nach einem Trickdog? Der Pudel ist bekannt für seine Begeisterung, neue Tricks zu lernen. Darüber findet er Gefallen an der Spurensuche und liebt es zu schwimmen. Letzteres hat ihm sein Vorfahr der Barbet mit in die Wiege gelegt.

Früher war das Einsatzgebiet des Pudels die Wasserjagd. Heute ist er weltweit ein beliebter Familienhund, den es in verschiedenen Größen gibt.

Hunderasse: Pudel
Der Pudel
© Shutterstock

Pyrenäen Berghund

Mit dem Pyrenäen Berghund gesellt sich ein großer, stämmiger Vierbeiner in die Liste der Hunderassen aus Frankreich. Er kann bis zu 64 kg auf die Waage bringen und seine Schulterhöhe pendelt sich zwischen 65 und 80 cm ein.

Es handelt sich um eine sehr alte und ursprüngliche Hunderasse. Die Vorfahren waren Hunde asiatischer Völker, die sich 5.000 v. Chr. in den Pyrenäen niederließen.

Hunderasse: Pyrenäen Berghund
Der Pyrenäen Berghund
© Shutterstock

Französische Hundenamen

Welcher Name passt am besten zu einem Hund aus dem Nachbarland? Genau, ein französischer! Wamiz hat für Liebhaber der Sprache einen Artikel mit französischen Hundenamen mit Bedeutung erstellt.

Weitere Hunderassen nach Land: