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Bordeaux Dogge

Andere Namen: Bordeaux Mastiff, French Mastiff, Französischer Mastiff

Bordeaux Dogge
Erwachsene Bordeaux Dogge © Shutterstock

Die Bordeauxdogge ist ein ehemaliger Kampfhund, wird aber heute vor allem wegen ihrer guten Charaktereigenschaften als Begleithund, ihrer Anpassungsfähigkeit an verschiedene Haushalte sowie ihrer ausgezeichneten Eignung für die Rolle als Wachhund adoptiert. Sie steht ihren Besitzern sehr nahe, ist sanft zu Kindern und hat einen gut entwickelten Beschützerinstinkt gegenüber ihrer gesamten sozialen Gruppe. Sie ist von Natur aus ruhig und hat nur einen moderaten Bewegungsdrang, welcher allerdings keinesfalls vernachlässigt werden darf. Besitzer, die viel Zeit für sie haben, sind perfekt für diesen Hund geeignet, der es nicht mag, alleine zu sein.

Wichtige Informationen

Bordeaux Dogge: Lebenserwartung :

5

17

10

12

Charakter :

Anhänglich Ruhig

Größe :

Geschichte

Die Bordeaux Dogge hat die gleichen Wurzeln wie die anderen europäischen Molosser: sie kommt aus Asien. Die ersten Zeitzeugenberichte, die wir über diese Hunderasse haben, stammen aus dem Mittelalter: Der gotische Turm einer Kirche in Carcassonne im Südwesten Frankreichs, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde, ist mit einem Hundekopf verziert, der dem der Dogge stark ähnelt. In den Berichten ist aber von einem gewissen „Chien d‘Aquitaine“ die Rede, der als Jagd- und Wachhund verwendet wurde und auch für Kämpfe gegen andere Tiere zum Einsatz kam. Es gab drei Arten des Chien d‘Aquitaine: den Toulouser, den Pariser und den aus Bordeaux. Letzterer ist vermutlich der Vorfahr der heutigen Bordeauxdogge.

Bordeaux Dogge: Größe und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 57 und 68 cm

    Männchen : Zwischen 59 und 70 cm

    Bordeaux Dogge: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 45 und 50 kg

    Männchen : Zwischen 50 und 55 kg

    Fellfarbe

    Braun

    Felltyp

    Kurz

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Die Bordeaux Dogge ist kein „riesiger“ Hund, aber ein kräftiger mit einem harmonischen Körperbau. Hals, Rücken und die Gliedmaßen sind sehr muskulös. Der Kopf ist groß, markant, mit Falten versehen, breit und eher kurz: Von vorn betrachtet ist er dreieckig. Der Schädel ist leicht konvex, die Schnauze dick, kurz, kantig und leicht konkav. Der Stop ist stark ausgeprägt. Der Kiefer ist überaus kräftig, breit, kantig und der Unterkiefer überragt den Oberkiefer. Die Augen sind groß und oval. Sie stehen weit auseinander. Die Ohren sind klein, leicht hoch angesetzt, hängen herab und haben eine etwas dunklere Farbe als der Rest des Fells. Der Hals ist sehr kräftig. Der Brustkorb ist kräftig und groß, der Rücken breit, die Nierenpartie kurz. Die Gliedmaßen sind stabil. Die Rute wird niedrig getragen und reicht nicht über den Unterschenkel hinaus.

    Bordeaux Dogge: Ein Listenhund?

    Aufgrund ihres brachycephalen Körperbaus (flache Schnauze) schnarcht und sabbert die Bordeauxdogge sehr viel.

    Aktuell steht sie in Baden-Württemberg, Brandenburg und Hamburg auf der Rasseliste.

    Bordeaux Dogge: Charakter

    • 100%

      Anhänglich

      Trotz seiner beeindruckenden Größe ist dieser Molosser anhänglich und steht seiner sozialen Gruppe nahe. Das macht die Bordeaux Dogge zu einer sehr guten Gefährtin im Alltag, die immer den Kontakt zu ihren Besitzern sucht, um ein Zeichen der Zuneigung zu bekommen.

    • 66%

      Verspielt

      Diese Dogge ist nicht allzu sportlich. Sie ist zwar gern für Spiele zu haben, aber diese dürfen nicht zu anstrengend sein.

    • 100%

      Ruhig

      Der französische Mastiff, wie man diesen Hund auch nennt, ist friedlich und braucht nicht viel Bewegung, um sich voll zu entfalten. Aufgrund seiner ruhigen Natur benötigt er sanfte, geduldige und respektvolle Besitzer.

    • 66%

      Intelligent

      Allem Anschein zum Trotz ist dieser kraftvolle Hund ziemlich umgänglich. Er hört gut auf die Kommandos seiner Besitzer, sofern er einen Sinn in ihnen sieht.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Bei dieser Dogge ist der Jagdinstinkt nur sehr schwach entwickelt. Sie bleibt viel lieber bei ihren Besitzern, um sie zu beschützen, als ein Beutetier zu verfolgen.

    • 100%

      Scheu

      Der französische Mastiff hat ein großes Bedürfnis danach, seine Lieben zu beschützen. Deshalb ist er sehr reserviert, wenn er Fremde trifft. Er braucht Zeit, um jemandem sein Vertrauen zu schenken, und schon die geringste Unstimmigkeit im Verhalten eines Eindringlings kann den Wachhund in ihm wecken.

    • 33%

      Unabhängig

      Dieser große Molosser mit beeindruckendem Auftreten hängt sehr an seinen Besitzern und liebt es über alles, Zeit mit ihnen zu verbringen. Wenn er allein ist und aus dem Familienleben ausgeschlossen wird, fühlt er sich nicht wohl.

      Bordeaux Dogge: Wesen

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Die Bordeauxdogge ist ein sensibler Hund, der viel lieber Zeit mit den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe verbringt als alleine zu sein. Einsamkeit gefällt ihr überhaupt nicht und sie kann sich sehr zerstörerisch zeigen, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg allein gelassen wird.

        Es ist also ein frühes, progressives Erlernen des Umgangs mit dem Alleinsein erforderlich, sobald der Bordeauxdoggen-Welpe in seinem neuen Zuhause ankommt.

      • 66%

        Gehorsam

        In Anbetracht ihrer beeindruckenden Größe muss die Bordeaux Dogge von klein auf erzogen und sozialisiert werden, um jegliche Ausschreitungen zu vermeiden, wenn sie erwachsen ist.

        Rüden können schwieriger zu erziehen sein als Hündinnen, aber ihr großer Wunsch danach, ihren Besitzern eine Freude zu machen und Zeit mit ihnen zu verbringen, macht das Training angenehm und produktiv.

        Zentrale Punkte, an denen man arbeiten muss, sind die Leinenführigkeit (aufgrund der großen Kraft des erwachsenen Hundes), das Erlernen des Kommandos „ins Körbchen“, um zu vermeiden, dass dieser Hund Gäste zu überschwänglich begrüßt und kontrollierte, positive und regelmäßige Begegnungen mit Artgenossen, damit die Bordeauxdogge die Verhaltensregeln unter Hunden erlernen und vertiefen kann.

        Die Erziehung muss natürlich die Prinzipien der positiven Erziehung befolgen, darf aber auf keinen Fall zu lasch sein. Strenge, Durchhaltevermögen und Geduld stehen auf dem Programm, um mit diesem Hund Ergebnisse zu erzielen, der manchmal schwierig zu handhaben sein kann, wenn diese drei Punkte nicht erfüllt werden.

      • 33%

        Bellen

        Die Kraft, der Mut und die Entschlossenheit dieses Hundes ermöglichen es ihm, nicht bellen zu müssen, um eventuelle Eindringlinge abzuschrecken und/oder zu verjagen. Es kommt daher nur sehr selten vor, dass diese Dogge bellt.

        Im Übrigen zeigt der French Mastiff, wie er auf Englisch heißt, trotz seines starken Bewacherinstinkts kein großes Interesse an dem, was außerhalb seiner gewohnten Umgebung geschieht. Dementsprechend bellt er nicht, wenn ein Auto oder Spaziergänger auf der Straße vorbeikommen.

      • 33%

        Ausreißer

        Wie schon gesagt ist der Beschützerinstinkt der Bordeauxdogge in Bezug auf ihre Lieben so ausgeprägt, dass es für diesen kräftigen Molosser unvorstellbar ist, sich aus dem Staub zu machen.

      • 100%