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Über den Wolken: Im Flugzeug mit dem Hund

Hundekopf schaut aus Flugzeugfenster advice
© Shutterstock

Darf man Hunde ins Flugzeug nehmen? Kleine Fellnasen können mit Herrchen und Frauchen meist mitfliegen. Größere Tiere werden im Frachtraum transportiert. Die jeweilige Fluggesellschaft gibt Auskunft, die Regelungen variieren teilweise stark. Wir schaffen einen Überblick.

von Tim Brinkhaus

Das Wichtigste in Kürze

  • Vierbeiner bis zu einem Gewicht von sechs Kilogramm dürfen oftmals als Handgepäck in der Kabine mitreisen
  • Große Hunde können im Frachtraum mitfliegen
  • Der Flugpreis für Hunde hängt von der Gesellschaft und der Streckenlänge des Fluges ab
  • Eine stabile und wasserdichte Transportbox ist bei der Mitnahme des Hundes unerlässlich
  • Internationale Flüge nach Europa: EU-Heimtierausweis nicht vergessen und Informationen über das Auswärtige Amt einholen

Fliegen mit dem Hund – Erfahrungen mit easyJet, Ryanair und Co.

Bei verschiedenen Fluggesellschaften bestehen unterschiedliche Regelungen zum Transport von Katze und Hund und auch andere Preise. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Flug über diese Vorschriften zu informieren.

Wer bei Condor Hunde mitnimmt, kann diese in der Kabine mitnehmen, wenn diese maximal sechs Kilogramm wiegen. Dazu wird ein wasserdichter und stabiler Transportbehälter mit den Maßen 55 x 40 x 23 cm benötigt. Wenn Sie Hunde im Frachtraum transportieren, ist dies in einer Box mit den Höchstmaßen 80 x 55 x 100 cm erlaubt.

Bei Ryanair und easyJet ist der Transport von Tieren untersagt. Bei Eurowings ist es möglich, Vierbeiner auf Kurz- und Mittelstreckenflügen mitzunehmen. In der Kabine kann ein maximal acht Kilogramm schweres Haustier in einer Box von 40 x 40 x 25,5 cm reisen. Eine Ausnahme bilden Listenhunde der ersten Kategorie. Zu diesen zählen etwa Pitbulls sowie Staffordshire Terrier.

Tipp: Wer mit Begleit- und Blindenhunden reist, kann die Tiere in der Kabine transportieren. Der Grund dafür ist der dritte Artikel des Grundgesetzes. Dort steht geschrieben, dass ein Mensch aufgrund einer Behinderung nicht zu benachteiligen ist.

Sicherheit bei der Flugreise mit Hund

Deutschlands größter Flughafen wartet mit der Frankfurt Animal Lounge auf. In der modernen Tierstation kümmern sich 50 Mitarbeiter wie Veterinäre und Tierpfleger rund um die Uhr und Stunden vor Abflug um Flugreisende auf vier Pfoten. Wer von einem anderen Airport fliegt, sollte einige Vorbereitungen treffen.

Eine geräumige Transportbox macht dem Liebling die Reise im Flugzeug angenehmer. Es ist wichtig, dass sich der Gefährte noch in dem Behältnis drehen kann. Außerdem ist daran zu denken, eine wasserdichte und stabile Box zu kaufen. Kommt es zu Turbulenzen, gehen instabile Boxen manchmal kaputt. Wasserdichte Transportbehälter verhindern, dass Urin oder Trinkwasser aus der Box tritt.

Neben dem Transportbehälter ist bei Langstreckenflügen auch an ausreichend Wasser zu denken. Dafür gibt es Trinkflaschen oder Näpfe, die von außen an die Box zu hängen sind. Eine Unterlage ist ebenso mitzuführen. Diese saugt den Urin des Tieres auf, falls es während des Fluges zu einem Absatz kommt.

Wie Menschen benötigen Hunde beim Fliegen einen Druckausgleich. Dieser kann durch ein Kauspielzeug erfolgen. Viele Fellnasen gähnen während des Fluges, was ebenso dem Ausgleich von Druck dient.

Tipp: Die Fütterung des Haustieres hat etwa sechs Stunden vor dem Flug stattzufinden. Kurz vor dem Flug empfiehlt sich ein Gassigang zum Absetzen von Urin und Stuhl. So kann das Tier ohne Harn- und Kotdrang fliegen.

Urlaub mit Hund: Tipps damit der Liebling wenig Stress beim Fliegen hat

Hundebesitzer, die den Flug für den Gefährten angenehmer gestalten wollen, beachten Folgendes:

  • Nehmen Sie eine ausreichend große Transportbox mit
  • Das Tier ist vor der Reise an den Behälter zu gewöhnen
  • Pflanzliche Präparate zur Beruhigung gibt es beim Tierarzt
  • Das Lieblingsspielzeug und eine Decke gestalten den Aufenthalt in der Box angenehmer