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Labrador

Andere Namen: Labrador Retriever

#17

Top-Rassen von Wamiz

Labrador
Erwachsener Labrador © Shutterstock

Der Labrador Retriever ist einer der am weitesten verbreiteten Hunde der Welt, was insbesondere an seinem überaus freundlichen Charakter, seiner immerwährenden Liebenswürdigkeit und seinem sehr verspielten, fröhlichen Naturell liegt. Dieser folgsame, sanfte und intelligente Apportierhund kann sowohl als Begleit-, als auch als Jagd- oder Blindenführhund eingesetzt werden. Seine Aufgaben erfüllt er stets mit Bravour. Er kann sich an alle Lebenslagen anpassen und liefert in vielen Hundesportarten exzellente Leistungen, denn es liegt ihm sehr am Herzen, seinen Besitzern eine Freude zu machen.

Wichtige Informationen

Labrador: Lebenserwartung :

5

19

10

14

Charakter :

Anhänglich Verspielt Intelligent Jagdfreudig

Größe :

Geschichte

Die Herkunft des Labradors weist viele Gemeinsamkeiten mit der des Neufundländers auf. Ihre beiden ursprünglichen Arten sind tatsächlich schwer zu unterscheiden. In vielen Texten aus dem 19. Jahrhundert wurden die Namen „Neufundländer” und „Labrador” synonym verwendet, um die Wasserhunde von der kanadischen Küste zu bezeichnen. Sein Vorfahr scheint der „Chien de Saint Jean” zu sein. Dabei handelt es sich um eine kleinere Version des Neufundländers, die sich in Kanada etwa zur gleichen Zeit wie dieser Hund entwickelt hat. Der Cão de Castro Laboreiro war wahrscheinlich ebenfalls an der Entstehung des Labradors beteiligt. Die Rasse verbreitete sich dann stark in Großbritannien. Diesem Land wurde später auf die Patenschaft für den Labrador zugesprochen.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 8 - Apportierhunde - Stöberhunde - Wasserhunde

Sektion

Sektion 1 : Apportierhunde

Labrador: Größe, Gewicht und Farben

    Größe

    Weibchen : Zwischen 54 und 56 cm

    Männchen : Zwischen 56 und 57 cm

    Labrador: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 30 und 35 kg

    Männchen : Zwischen 35 und 40 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Weiß
    Braun
    Sandfarben

    Felltyp

    Kurz

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Labrador ist ein kräftiger, robuster und sehr schwer gebauter Hund. Der Kopf muss zu den Proportionen des Körpers passen, gut modelliert und trocken, ohne fleischige Backen, sein. Der Schädel ist breit, mit einem gut ausgeprägten Stop. Die Ohren dürfen weder breit noch schwer sein: Sie hängen dicht am Kopf herab und sind hoch und ziemlich weit hinten angesetzt. Der Brustkorb ist breit und tief; der Rippenkorb stark gewölbt und fassförmig. Die Rückenlinie muss vom Widerrist bis zur Kruppe gerade verlaufen. Die Rute ist ein kennzeichnendes Merkmal der Rasse: Am Ansatz ist sie sehr dick und verjüngt sich dann zur Spitze hin. Sie ist nicht befedert, sondern mit dickem, kurzem und dichtem Fell bedeckt, wodurch sie der eines Fischotters ähnelt. Die Gliedmaßen müssen einen guten Knochenbau aufweisen und völlig gerade sein.

    Gut zu wissen

    Trotz all seiner großen Vorzüge ist dieser Hund nicht für jeden geeignet. Man muss sich daher im Voraus gut über die Rasse informieren, um herauszufinden, ob sie zu der Lebensweise passt, die man dem Hund bieten könnte.

    Laut mehreren Züchtern, Hundebesitzern und Hundetrainern soll der schokoladenbraune Labrador energiegeladener sein als seine schwarzen oder sandfarbenen Artgenossen.

    Übrigens denken viele, es gäbe Zwerglabradore, aber diese bilden keine gesonderte Varietät, sondern es handelt sich einfach nur um Exemplare, die kleiner sind als der Durchschnitt, oder aber um einen Mischling, der aus der Kreuzung eines Labradors mit einer kleineren Rasse hervorgegangen ist.

    Wie auch bei einigen anderen Hunderassen wird bei der Zucht von Labradoren zwischen einer Showlinie und einer Arbeitslinie unterschieden. Hunde der Showlinie sind größer, ruhiger und eher für Familie geeignet. Arbeitshunde dagegen sind meist schlanker, aktiver und damit fordernder.

    Labrador: Temperament und Charakter

    • 100%

      Anhänglich

      Es handelt sich um einen überaus sanften Hund, der sehr, aber nicht nur an den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe hängt. Da er sehr gesellig ist, schließt er nämlich ziemlich leicht Freundschaften. Wenn er gestreichelt wird und Aufmerksamkeit bekommt, sieht er (fast) jeden als freundlichen Menschen an.

    • 100%

      Verspielt

      Es handelt sich um einen der sympathischsten, fröhlichsten und verspieltesten Hunde der Welt. Er ist zwar ein sehr guter Arbeitshund, aber in Wirklichkeit will er dabei nur Spaß haben… und glücklich sein. Er soll sogar ein sehr effizientes, natürliches Antidepressivum sein.

    • 66%

      Ruhig

      Dieser Hund kann sich gut an die Launen seiner Besitzer anpassen und sie schnell einschätzen. Sein Charakter hängt dementsprechend weitgehend davon ab, wie er erzogen wird.

      Wenn seine Besitzer zum Beispiel eher ruhig sind, eine vertrauensbasierte Beziehung zu ihm aufbauen, ihn gerecht erziehen und respektvoll seine Bedürfnisse erfüllen, dann kann dieser Retriever sich auch einmal von seiner ruhigen Seite zeigen.

    • 100%

      Intelligent

      Wie alle Retriever ist auch der Labrador ein unermüdlicher Arbeitshund, der sehr sanft und leicht zu erziehen ist. Außerdem ist er ein ausgezeichneter Gehilfe für Jäger und vor allem ein herausragender Blindenführhund.

    • 100%

      Jagdfreudig

      Dieser Hund ist besonders gut für das Apportieren von Wildtieren geeignet. Er kann seine Besitzer zur Jagd begleiten und auch an Retriever-Wettbewerben teilnehmen, bei denen er seinen natürlichen Instinkt ausleben kann. Auf jeden Fall sollte man ihm Tätigkeiten bieten, bei denen er apportieren kann.

    • 33%

      Scheu

      Der Labrador ist niemals aggressiv. Es handelt sich um einen sehr geselligen Hund, der sogar Fremden gegenüber sehr freundlich ist. Er empfängt sie stets sehr freudig, was manchmal zu Problemen führen kann (zum Beispiel, wenn es sich um Eindringlinge mit bösen Absichten handelt).

    • 33%

      Unabhängig

      Diesem Hund liegt es sehr am Herzen, seinen Besitzern eine Freude zu machen. Er hat immer nur genau das im Sinn, was dazu führt, dass er sehr abhängig von ihnen ist.

      Verhalten des Labrador Retrievers

      • 66%

        Kann alleine bleiben

        Da er den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe sehr nahesteht, ist es nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung dieses Hundes, allein zu sein. Wenn er von klein auf an kurze Phasen der Abwesenheit seiner Besitzer gewöhnt worden ist und währenddessen Beschäftigungsmöglichkeiten hat, kann er dies aber tolerieren.

      • 100%

        Gehorsam

        Der Labrador-Welpe ist zwar besonders schwierig unter Kontrolle zu bringen, aber wenn er ausgewachsen ist, handelt es sich um einen Hund, mit dem die Arbeit sehr angenehm ist.

        Der Labrador muss die Grundlagen der Erziehung schon früh erlernen, aber das Training mit ihm ist relativ einfach. Er ist wie dafür geschaffen, seinen Besitzern zu „dienen” - nicht ohne Grund wird er häufig als Blindenführhund eingesetzt.

        Damit die Erziehungsmethoden wirklich förderlich sind, müssen sie auf Spielen basieren. Nur so können gute Ergebnisse erzielt werden.

      • 66%

        Bellen

        Dieser Hund bellt, aber niemals übermäßig viel. Außer, wenn er immer im Garten gelassen wird und man nie mit ihm spazieren geht.

      • 66%