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Mit dem Hund im ICE: Was man wissen muss

Frau mit Hund im Zug advice
© Shutterstock

Ja, die Mitnahme von Haustieren ist grundsätzlich gestattet. Kleine Hunde haben die Möglichkeit, in der Bahn kostenlos zu reisen. Für Reisen mit Hunden gilt für große Vierbeiner eine Maulkorb- und Leinenpflicht in dem Zug. Außerdem bezahlen die Begleiter den halben Fahrpreis.

von Philipp Hornung

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Deutschen Bahn lässt sich ein Ticket für den Hund am Schalter oder im Reisebüro zu buchen.
  • Tiere, die maximal so groß sind wie eine Hauskatze, fahren in einer Transportbox kostenlos im Zug.
  • Fellnasen, welche größer als eine Hauskatze sind, müssen den halben Fahrpreis zahlen sowie einen Maulkorb und eine Leine tragen.
  • Assistenz- und Blindenführhunde dürfen im Zug ohne Maulkorb mitkommen.

Die Deutsche Bahn: Leine und Maulkorb notwendig

Reist Ihre Fellnase in einer Transportbox, muss diese keinen Maulkorb tragen. Passt der Vierbeiner nicht in eine kleine Box, ist ein Maulkorb notwendig. Dieser schützt andere Menschen und Hunde im Zug. Neben dem Maulkorb ist zudem eine Leine notwendig, sodass der Begleiter sich in der Nähe aufhält.

Tipp: Um herauszufinden, ob der Gefährte in einer Box mitreisen kann, ist diese einmal mit in den Zug zu nehmen. Passt die Transportbox unter oder über den Sitz, darf der Liebling gratis mit der Bahn fahren.

Die Deutsche Bahn und große Hunde im Nahverkehr

Ist der Vierbeiner zu groß für eine Transportbox, muss dieser für die Fahrt im Zug bezahlen. Der Preis für ein Hunde-Ticket liegt bei 50 Prozent des Fahrpreises für Erwachsene. Wer das Online Ticket zum Selbstausdrucken kaufen will, wählt ein Kinderticket ohne Begleitung aus. Es gibt im Internet keine Option, einen Fahrschein für Fellnasen zu kaufen, jedoch vor Ort. In Reisebüros oder an den Schaltern der Deutschen Bahn besteht die Möglichkeit, ein Hunde-Ticket zu kaufen. Alle Menschen, die mit einem Begleithund oder Assistenzhund unterwegs sind, dürfen diesen kostenlos mitnehmen.

Zugfahrt mit Hund – das sind die Erfahrungen

Die Erfahrungen von Herrchen und Frauchen und deren Hund im Zug unterscheiden sich. Wer das Tier bereits im Welpenalter an das Verkehrsmittel gewöhnt, macht positive Erfahrungen. Haustiere, die erst nach einigen Jahren den Zug kennenlernen, fürchten sich häufig und sind gestresst.

Unsere Empfehlung: Es gibt Situationen, in denen es wenig sinnvoll ist, den Vierbeiner mit in den Zug zu nehmen

Wer eine Fellnase mit in den Zug nimmt, muss auf deren Bedürfnisse achten. Deshalb ist es in einigen Fällen wenig empfehlenswert, den Begleiter im Zug zu transportieren.

  • Es ist sinnvoll, dass sich kranke Tiere in gewohnter Umgebung entspannen.
  • Ältere Tiere sind mit größeren Menschenmengen, wie in Zügen, meist überfordert.
  • Fellnasen, die noch nicht an einen Maulkorb oder eine Transportbox gewohnt sind, reisen besser nicht mit.
  • Vierbeiner, die an der Reisekrankheit leiden, bleiben besser zu Hause.
  • Welpen, welche noch nicht stubenrein sind, sollten mit dem Bahnfahren noch etwas warten.
  • Bei grenzüberschreitenden Reisen, denken Sie an den EU-Heimtierausweis