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Samojede

Andere Namen: Samojedskaja Sobaka, Samojedenhund, Samojedenspitz

Samojede
Erwachsener Samojede © Shutterstock

Der Samojede ist ein majestätischer nordischer Schlittenhund mit einem prächtigen, dicken, meist weißen Fell und typischem freundlichen Gesichtsausdruck, dem sogenannten Lächeln des Samojeden. Er ist gern etwas eigenwillig, doch im Großen und Ganzen ein sehr freundlicher und aufgeschlossener Hund. Er ist menschenfreundlich, kinderlieb und eignet sich hervorragend als Begleit- und Familienhund. Der ursprünglich als Schlittenhund und im Rudel gehaltene Samojede braucht viel körperliche Bewegung, um ausgelastet zu sein. Er eignet sich eher für sportliche, dynamische und aktive Menschen und erfahrene Hundehalter, die mit dem selbstbewussten Verhalten dieses russischen Hundes zurechtkommen.

Wichtige Informationen

Samojede: Lebenserwartung :

5

17

10

12

Charakter :

Verspielt Intelligent

Größe :

Geschichte

Der wie auch andere nordische Schlittenhunde aus dem hohen Norden stammende Samojede verdankt seinen Namen einem ursprünglich in Westsibirien und Nordrußland beheimateten gleichnamigen Nomadenstamm. Der Samojedenhund wurde als Helfer bei der Jagd, bei der Arbeit und zum Hüten der Rentierherden eingesetzt, doch schlief auch zum Warmhalten seiner Eigentümer in den Zelten derselben. Es gab ihn ursprünglich auch in anderen Farben. Seine weiße Farbe verdankt er modernen Züchtungen in England und in den Vereinigten Staaten. Ihnen zugrunde lagen zwei Hundetypen seiner Art, einem etwas hochbeinigeren Wolfstyp und dem flauschigeren Bärentyp. Die Vaterschaft der Rasse wird inzwischen jedoch endgültig Nordrussland und Sibirien unter der Schirmherrschaft der Nordic Kennel Union (NKU) zugeschrieben.

Samojede: Farben, Größe und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 45 und 50 cm

    Männchen : Zwischen 50 und 55 cm

    Samojede: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 15 und 22 kg

    Männchen : Zwischen 20 und 30 kg

    Fellfarbe

    Weiß

    Felltyp

    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Samojede ist ein mittelgroßer, eleganter, ausdauernder und sehr selbstbewusster weißer arktischer Spitz. Rüden sind größer und kräftiger und haben ein leicht harscheres und längeres Fell als Hündinnen. Dieser Unterschied muss gut ausgeprägt sein.

    Gut zu wissen

    Der Samojede ist bekannt für sein freundliches Gesicht, denn dieser nordische Hund kann lächeln. Damit begeistert er Jung und Alt. Tatsächlich macht er rein äußerlich immer den Eindruck, er würde lachen. Das verdankt er seinen leicht nach oben gerichteten Lefzenwinkeln. Sie sorgen für das typische und viel geschätzte Lächeln des Samojeden.

    Samojede: Charakter

    • 66%

      Anhänglich

      Der Samojede ist ein gutmütiger und menschenfreundlicher Hund, der die Streicheleinheiten seiner Halter zu schätzen weiß. Doch wie viele nordische Hunde wahrt er trotz allem eine gewisse Distanz.

    • 100%

      Verspielt

      Der Samojede bleibt auch erwachsen noch sehr verspielt und ist immer zum Spielen aufgelegt. Besonders mit Kindern, denn er ist sehr kinderlieb.

    • 66%

      Ruhig

      Als nordischer Schlittenhund ist der Samojede sehr dynamisch und sportlich. Doch ist sein Bewegungsdrang erst einmal ausgelastet, schätzt auch er seine Ruhe und ein bequemes Plätzchen zum Schlafen.

    • 100%

      Intelligent

      Der Samojede ist sehr anpassungsfähig. Das spricht für seine Intelligenz.

      Andererseits ist er auch sehr eigenwillig und ordnet sich nicht gern unter. Um zu gehorchen, muss er erst einmal Vertrauen in die Person haben, die ihm Befehle erteilt und diese auch noch kohärent finden. Was die Kommunikation nicht unbedingt erleichtert, doch wiederum für seine Intelligenz spricht.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Der Samojede ist ein ganz guter Jäger, auch wenn die Jagd nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen zählt. Kleinere Tiere als er werden von ihm gern als Beute wahrgenommen. Doch geht es bei ihm eher ums Spielen, als ums Jagen. Sein Jagdinstinkt ist letzten Endes auch durch Selektion nicht sehr ausgeprägt.

    • 33%

      Scheu

      Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Hunden seiner Art ist der Samojede zu menschenfreundlich, um scheu oder misstrauisch gegenüber Fremden zu sein. Daher eignet er sich auch nicht als Wachhund.

      Er ist Fremden gegenüber weder furchtsam noch aggressiv. Er wird eher versuchen, gestreichelt zu werden oder mit ihnen zu spielen.

    • 100%

      Unabhängig

      Wie alle nordischen Hunde ist auch der Samojedskaja ein sehr unabhängiger Hund. Trotzdem steht er seinem Familienverband sehr nahe und immer gewillt, seinen Menschen zu gefallen.

      Samojede: Wesen

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Der Samojede erträgt es nicht, im Zwinger oder fernab seiner sozialen Gruppe gehalten zu werden. Dasselbe gilt fürs Alleinsein zu Hause. Sonst äußert er sein emotionelles Unbehagen in lästigem Bellen oder räumt Wohnung und Garten um.

      • 33%

        Gehorsam

        Aufgrund seiner Eigenwilligkeit und einem gewissen Hang zur Sturheit ist die Erziehung des Samojeden wie bei allen nordischen Hunden nicht ganz leicht. Zu einer spontanen Zusammenarbeit kommt es da wohl kaum.

        Zur Erziehung des Samojeden braucht es viel gegenseitiges Vertrauen, Geduld, Konsequenz und Kohärenz.

        Um schlechte Angewohnheiten zu vermeiden und gleich gar nicht einreißen zu lassen, ist es ratsam, möglichst früh mit der Erziehung des Welpen zu beginnen.

        Dabei sollten die Erziehungsmethoden dem Wesen des Hundes und seinen Bedürfnissen gerecht werden und den Prinzipien der positiven Bestärkung entsprechen. Gewaltanwendung und Brutalität sind fehl am Platz. Sie würden den Hund nur verunsichern, brüskieren und es mit ihm verderben.

      • 100%

        Bellen

        Der Samojede kommuniziert gern durch Bellen. Sei es mit Menschen oder Artgenossen, um seiner Freude, seiner Frustration sowie seiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen.

      • 100%

        Ausreißer

        Sein Hang zur Unabhängigkeit und ein mehr oder weniger ausgeprägter Jagdinstinkt können diesen nordischen Hund je nach Veranlagung zum Streuner prädestinieren.

        Sollten dazu sein Bewegungsdrang und seine olfaktorischen wie sozialen Bedürfnisse nicht befriedigt und er nicht körperlich ausgelastet sein, kann es schon vorkommen, dass dieser prächtige weiße Hund mal auf Alleingang geht.

      • 66%