News :
wamiz-v3_1

Werbung

Haarige Zeiten: Der Fellwechsel beim Hund

Hund verliert Fell advice
© Shutterstock

Wenn Haare über Haare auf dem Fußboden verstreut sind, dann wissen Besitzer, dass der Vierbeiner das Fell wechselt. Der natürliche Prozess ist sehr wichtig für Hunde und findet bei den meisten Hunden zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst, statt. Dieser Beitrag erklärt, wann und warum ein Hund sein Fell wechselt.

von Nina Brandtner

Das Wichtige in Kürze

  • Grundsätzlich erfolgt der Fellwechsel im Frühling und im Herbst
  • Für die Fellnase ist dieser Wechsel sehr anstrengend
  • Ein Fellwechsel dauert in etwa vier bis acht Wochen
  • Hündinnen haaren besonders viel vor der Läufigkeit

Alles Wichtige zum Fellwechsel: Wann und warum wechselt ein Hund sein Fell?

Die Frage, wann ein Hund sein Fell wechselt, ist nicht immer mit einer exakten Zeitangabe zu beantworten. Häufig erkennen Frauchen und Herrchen den Fellwechsel aber relativ früh. Er findet zweimal im Jahr im Frühling und Herbst statt. Im Vorfeld erhöht sich nämlich meist die Anzahl der Hundehaare im Haushalt drastisch.

Anpassung an die Jahreszeiten

Beim Fellwechsel im Herbst wächst das dickere Fell. Dieses wärmt und schützt den Vierbeiner vor der aufkommenden Kälte. Beim Fellwechsel im Frühjahr entledigt er sich seines dicken Fells. 

Der Fellwechsel beim Hund fällt deshalb nach dem Winter häufig stärker aus.

Im Sommer profitieren die Fellnasen von einem luftigeren Fell, um bei hohen Temperaturen nicht zu stark ins Schwitzen zu kommen. Somit dient jeder Wechsel dem Hund als Anpassung an unterschiedliche klimatische Bedingungen im ganzen Jahr.

Ein genauer Monat für den Fellwechsel beim Hund ist nicht zu bestimmen. Dieser ist stets von verschiedenen Faktoren wie den Temperaturen und der Dauer des Tages abhängig. Je nach Jahreszeit zieht sich der Wechsel etwas hin. Es kann zwischen vier und acht Wochen dauern, bis das alte Fellkleid abgeworfen und das neue nachgewachsen ist.

Chow Chow haartWenig überraschend haaren Hunde mit viel Unterwolle, wie der Chow Chow, deutlich stärker© Shutterstock

Daran lässt sich ein normaler und ein zu heftiger Fellwechsel beim Hund erkennen

  • Der Wechsel von Sommer- auf Winterfell lässt sich an der Unterwolle beim Hund erkennen. Dieses wächst dichter, während das sommerliche Deckhaar ausfällt.
  • Manchmal kann der Fellwechsel beim Hund einen leichten Juckreiz auslösen. Dies liegt zuweilen am abgestorbenen Fell, das sich hartnäckig hält und nicht ausfällt. Wenn sich dadurch vermehrt Reizungen auf der Haut zeigen, ist der Gang zum Tierarzt unumgänglich
  • Falls der Hund beim Fellwechsel starke Schuppen bildet, ist dies häufig ebenfalls ein Fall für den Veterinär. Kleiner, schuppenartiger Ausfall ist beim Wechsel allerdings ganz normal.
  • Besitzer, die ihren Vierbeiner im Rahmen der Fellpflege täglich kämmen und bürsten, bemerken den anstehenden Fellwechsel schnell. Insbesondere dann, wenn die Fellnasen plötzlich viele Haare verlieren

Haarige Unterschiede bei den Vierbeinern

Manche Rassen haaren mehr als andere. Häufig gibt es ebenso einen Unterschied zwischen Rüden und Hündinnen. Letztere verlieren insbesondere vor der Läufigkeit viel mehr Haare. Weitere Unterschiede sind:

Zudem ist die Menge des Haarverlustes vom Alter und ebenso vom Hormonstatus des Hundes abhängig.

Unsere Empfehlung: Den Vierbeiner beim Fellwechsel unterstützen

Der Fellwechsel ist durch Faktoren wie Ernährung, Gesundheit und Umgebungstemperatur stark beeinflussbar. Daher ist es für Herrchen und Frauchen empfehlenswert, den Vierbeiner in dieser haarigen Zeit zu unterstützen. Wer den Fellwechsel beim Hund beschleunigen bzw. dabei helfen will, der kämmt mehrmals pro Woche abgestorbenes Fell aus. Ein sehr extremer Fellwechsel beim Hund ist stets ein Alarmzeichen, das beim zuständigen Tierarzt abgeklärt werden sollte. Wie Sie Ihren Hund beim Fellwechsel optimal unterstützen können, erfahren Sie hier.