Australian Shepherd

Andere Namen: Aussie, Australischer Schäferhund

#33

Top-Rassen von Wamiz

Australian Shepherd
Erwachsener Australian Shepherd © Shutterstock

Der Australian Shepherd gehört zu den beliebtesten Hunden Deutschlands. Er hat hierzulande in den neunziger Jahren mit dem aus den USA übernommenen Westernreiten an Beliebtheit gewonnen. Auf einmal wollen viele auch so einen anhänglichen, verspielten, intelligenten und dynamischen Hund. Für Hundesportarten wie Agility, Treibball, Dog DanceDog Frisbee oder Canicross zeigt er eine besondere Begabung. Er kann sich den verschiedensten Lebensweisen anpassen, solange sie nicht monoton sind und seine physischen wie psychischen Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Wichtige Informationen

Australian Shepherd: Lebenserwartung :

8

20

13

15

Charakter :

Anhänglich Verspielt Intelligent

Größe :

Geschichte

Trotz zahlreicher Theorien über den Ursprung der Rasse ist heute bekannt, dass sich der Australian Shepherd in den Vereinigten Staaten als Rasse entwickelt hat. Den Namen hat er von Verbänden bekommen, die angenommen haben, dass er im 19. Jahrhundert zusammen mit anderen australischen Hütehunden in die Vereinigten Staaten gekommen ist. Nach Deutschland gekommen ist er in den neunziger Jahren mit dem aus den USA übernommenen Westernreiten. Seither erfreut er sich diese amerikanische Hunderasse bei uns immer größerer Beliebtheit.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 1 - Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

Sektion

Sektion 1 : Schäferhunde

Aussehen des Australian Shepherds

    Größe

    Weibchen : Zwischen 46 und 53 cm

    Männchen : Zwischen 51 und 58 cm

    Australian Shepherd: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 19 und 26 kg

    Männchen : Zwischen 25 und 34 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Braun
    Rot

    Felltyp

    Lang

    Augenfarbe

    Blau
    Grün
    Braun
    Verschiedenfarbig

    Aussehen

    Der Australian Shepherd ist ein intelligenter, dynamischer und sportlicher Hund von mittlerer Größe und Knochenstärke. Er ist gut proportioniert und etwas länger als hoch. Seine Muskulatur ist gut entwickelt, anmutig und harmonisch. Er ist ein bewegungsfreudiger Hund und unermüdlicher Spieler, voller Energie, freundlich und jovial mit Jung und Alt.  

    Gut zu wissen

    Der Australian Shepherd stammt nicht aus Australien, wie sein Name vielleicht annehmen lässt. Er stammt vielmehr aus den Vereinigten Staaten, wo sich die Rasse entwickelt hat. Sein kleinerer Bruder, der Miniatur Australian Shepherd oder Mini-Aussie, hört daher auch auf den Namen Miniatur American Shepherd.  

    Wie auch bei einigen anderen Hunderassen wird bei der Zucht von Australian Shepherds zwischen einer Showlinie und einer Arbeitslinie unterschieden. Hunde der Showlinie sind größer, ruhiger und eher für Familie geeignet. Arbeitshunde dagegen sind meist schlanker, aktiver und damit fordernder.

    Charakter

    • 100%

      Anhänglich

      Der Australian Shepherd hat einen ausgesprochen guten Charakter und ist seinen Menschen treu ergeben und anhänglich.

       

    • 100%

      Verspielt

      Der Australian Shepherd ist sehr verspielt und lernfreudig, eine wahre Freude für Klein und Groß. Er tobt sich gern beim Spielen aus, will auch intellektuell stimuliert und herausgefordert werden und verbringt gern Zeit mit seinem Familienverband.

    • 33%

      Ruhig

      Der Australian Shepherd ist ein Energiebündel, dem es schwer fällt ruhig zu bleiben, vor allem wenn er nicht ausgelastet ist und nicht genug Bewegung bekommt. Er braucht regelmäßig und reichlich Auslauf und Beschäftigung, um erfüllt zu sein und sich zu Hause ruhig zu verhalten.  

    • 100%

      Intelligent

      Wie jeder Arbeitshund, der etwas auf sich hält, ist auch der Australian Shepherd ein sehr intelligenter und den Wünschen und Ansprüchen seines Halters gegenüber sehr empfänglicher Hund. 

      Der Australian Shepherd eignet sich für viele Hundesportarten wie insbesondere Agility, Treibball, Dog Dancing, Dog Frisbee, Canicross und selbstverständlich Herdenhaltung.

      Für Schaf- oder Viehzüchter, die einen Hund zum Führen und Treiben ihrer Herde brauchen, ist er wie geschaffen.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Der Australian Shepherd ist kein Jäger, wenn er sich auch zum Nachstellen kleinerer Beutetiere hinreißen lassen kann, vor allem wenn er nicht frühzeitig genug an den Umgang mit Katzen oder anderen kleinen Haustieren gewöhnt wird.

      Der Jagdinstinkt ist bei diesem Hütehund nicht sehr ausgeprägt, wenn es sich beim Hütetrieb auch um eine Art abgebrochenes Jagdverhalten handelt. Der Australian Shepherd treibt Tiere lieber zusammen als sie zu jagen.

    • 66%

      Scheu

      Der Australian Shepherd ist von Natur aus gesellig und freundlich, auch wenn er Unbekannten gegenüber zuweilen eine gewisse Scheu und ein gesundes Misstrauen an den Tag legt. 

      Als Hütehund neigt der Australian Shepherd dazu, seinen Familienverband beschützen zu wollen. Er kann sich Unbekannten gegenüber sehr misstrauisch, wenn nicht sogar feindselig zeigen, wenn sie seinen Menschen zu nahe kommen und er sie als Bedrohung betrachtet.

    • 33%

      Unabhängig

      Der Australian Shepherd steht seinem Familienverband sehr nahe, fühlt sich nur wohl in seinem menschlichen Rudel und hält nicht viel von Unabhängigkeit.  

      Doch bei der Arbeit mit Schäfern, insbesondere beim Hüten von Schafen oder Rindern, ist er sehr wohl imstande, auch eigenmächtig Initiative zu ergreifen. Eine Eigenschaft, die ihm als Haus- und Begleithund im täglichen Leben abgeht, wo er sehr auf seine Menschen fixiert ist.

      Verhalten des Australian Shepherds

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Seine große Anhänglichkeit an einen Familienverband hat gewisse Vorteile, doch ist auch von Nachteil. Tatsächlich ist der Australian Shepherd nur ungern allein. Er braucht sein menschliches Rudel, um sich wohl zu fühlen.

        Um zeitweilig alleine sein zu können, muss er von klein auf daran gewöhnt werden. Und das möglichst ohne Stress, durch entsprechendes Üben in Ruhephasen und Beschäftigen mit einem für ihn interessanten Spielzeug.

      • 66%

        Gehorsam

        Wie viele Hütehunde ist auch der Australian Shepherd sehr motiviert, es seinen Menschen recht zu machen.

        Das bedeutet nicht, dass er keine Erziehung braucht. Wie alle Hütehunde muss auch der Australian Shepherd seinem Charakter und seinem Wesen entsprechend im Sinne einer positiven Erziehung geschult und erzogen werden.

        Basiert die Beziehung mit seinem Menschen auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen, ist er ist nur umso leichter zu erziehen. Nur sollte seine Erziehung konsequent und konsistent sein und möglichst frühzeitig erfolgen.

        Der Australian Shepherd neigt zur Dickköpfigkeit, was durch frühzeitige Schulung und Festigung der Beziehung zwischen Hund und Mensch jedoch kein Hindernis für eine gelungene Erziehung und ein harmonisches Zusammenleben sein dürfte.

      • 66%

        Bellen

        In gewissen Situation neigt der Australian Shepherd zum Bellen. Insbesondere beim Hüten, wenn es ihm nicht gelingt, Bewegung in die Herde zu bekommen, oder auch wenn er zu lang allein gelassen wird.  

        In anderen Worten, dieser Hund wird es schon hören lassen, wenn er nicht bekommt, was er will, sich langweilt oder aufgeregt ist. Ein Charakterzug, der sich durch eine entsprechende Erziehung und natürlich auch die Einstellung seiner Besitzer gegenüber seinen Bedürfnissen leicht korrigieren lässt.

      • 33%