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Border Collie

Border Collie
Erwachsener Border Collie © Shutterstock
Border Collie
Border Collie Welpe © Shutterstock
Welpe

Der Border Collie gilt als der intelligenteste Hund seiner Art und seine Welpen sind besonders beliebt - nicht nur als Mischling, sondern auch reinrassig aus der Zucht. Er eignet sich als Arbeitshund für die Arbeit am Vieh und an Schafen, zur Ausbildung zum Spür-, Blinden- oder Therapiehund und für zahlreiche Hundesportarten. Er ist ausdauernd, intelligent und willensstark, der perfekte Begleiter für dynamische Hundebesitzer, die ihrem Liebling viel Zeit und Aufmerksamkeit widmen können. Er braucht Beschäftigung und will sowohl körperlich als auch geistig gefordert werden. Der Border Collie ist ein sehr sensibler Hund und eignet sich eher für hundeerfahrene Halter, die auf die physischen und psychischen Bedürfnisse ihres Vierbeiners eingehen und ihnen gerecht werden können.

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Wichtige Informationen

  • Lebenserwartung : Zwischen 13 und 16 Jahren
  • Charakter : Anhänglich, Verspielt, Intelligent
  • Größe : Mittelgroß
  • Felltyp : Kurz, Lang
  • Preis : Zwischen 850 € und 2350 €

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 1 - Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

Sektion

Sektion 1 : Schäferhunde

Aussehen des Border Collies

Größe

Weibchen Zwischen 48 und 52 cm
Männchen Zwischen 50 und 55 cm

Gewicht

Weibchen Zwischen 15 und 20 kg
Männchen Zwischen 15 und 20 kg

Fellfarbe

Bei dieser Art von Hütehunden sind praktisch alle Fellfarben und Farbkombinationen erlaubt. Die meisten Border Collies sind schwarz-weiß, schwarz-braun, weniger häufig auch dreifarbig (tricolor), blue-merle, red-merle, rot-weiß, usw.

Nur Weiß darf im Haarkleid des Border Collies nicht dominieren.

Felltyp

Es gibt zwei anerkannte Varianten: halblanges Haar und Stockhaar.

Das Deckhaar ist dicht und die Unterwolle dicht und flaumig.

Augenfarbe

Die Augen sind meist braun, außer bei Merles, wo ein Auge oder beide Augen teilweise oder ganz blau sein können.

Beschreibung des Aussehens

Der Border Collie ist ein wohl proportionierter, athletisch gebauter, muskulöser Hund von mittlerer Größe und Knochenstärke und harmonischem Aussehen. Er ist ausdauernd, wendig und wie geschaffen für die tägliche Arbeit mit Herden. Seine körperlichen sowie auch geistigen Fähigkeiten prädestinieren ihn außerdem für zahlreiche Hundesportarten und Disziplinen wie Agility, Obedience, Canicross oder Treibball.

Charakter

Anhänglich

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Der Border Collie ist seinem Halter treu ergeben. Er hat nur Augen für seinen Menschen und ist stets gewillt, es ihm recht zu machen. Dieser Charakterzug macht ihn zu einem übersensiblen Hund. Seine unbedingte Anhänglichkeit und sein Wille zum Gehorsam lassen ihn zuweilen sehr empfindlich reagieren und sind möglicherweise schwer zu handhaben.

Zu Hause ist der Border Collie ein angenehmer Zeitgenosse, der seinem Familienverband sehr nahesteht, insofern auf seine Bedürfnisse eingegangen wird.

Verspielt

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Der Border Collie spielt gern mit Groß und Klein. Je mehr er beim Spielen auch geistig gefordert wird, desto besser gefällt es ihm.

Tatsächlich bevorzugt dieser aktive Arbeitshund eher sein Intellekt herausfordernde Spiele, die ihn stimulieren und seine Intelligenz fördern.

Ruhig

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Der Border Collie gilt gern als hyperaktiv. Diese Art von Hund verbringt nicht viel Zeit mit Schlafen im Körbchen. Um sich wohlfühlen zu können, will er ständig stimuliert werden.

Doch sind seine Bedürfnisse erst einmal befriedigt, schätzt auch er ein bequemes Plätzchen zum Ausruhen, abseits von Lärm und Trubel. Dabei bleibt er trotzdem aufmerksam und sprungbereit. Selbst beim Ausruhen entgeht ihm auch nicht die kleinste Geste und Bewegung seines Menschen. Alles wird von ihm beobachtet und analysiert.

Intelligent

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Der zum Hüten von Schafen gezüchtete und geborene Hund gilt zu Recht als der intelligenteste Hund seiner Rasse. Der Border Collie ist extrem lernwillig und lernbegierig. Er ist stets darauf bedacht, es seinem Halter recht zu machen. Das Erlernen neuer Befehle, Tricks und Aufgaben fällt ihm daher nicht schwer.

So mancher Hundehalter ist von diesem schnell lernenden und reagierenden Hund überfordert. Um ihn nicht zu langweilen und zu demotivieren, müssen ihm ständig neue und schwierigere Kunststücke und Tricks beigebracht werden.

Seine Intelligenz prädestiniert ihn für die verschiedensten Herausforderungen. Darum bekommen Border Collies beim Hundesport auch so oft Auszeichnungen in Disziplinen wie Agility und Obedience.

Jagdfreudig

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Dieser Hütehund treibt Tiere lieber zusammen als sie zu jagen. Doch es gibt auch Border Collies mit einem ausgesprochenen Jagdinstinkt. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sein Interesse für das Hüten von Herdentieren weniger entwickelt ist.

Scheu

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Der sehr sensible und seinem Halter sehr verbundene Border Collie ist fremden Menschen gegenüber relativ scheu und misstrauisch.

Dazu kommt, dass sein angeborenes Hüteverhalten den Hund dazu veranlassen kann, einen Fremden bellend zu umkreisen, wenn nicht sogar in die Waden zu kneifen. Diesem Verhalten gegenüber gilt es, wachsam zu sein und ein Auge darauf zu haben, dass es nicht in Aggressivität umschlägt.

Unabhängig

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Die unbedingte Anhänglichkeit des Border Collies seinem Halter und seiner sozialen Gruppe gegenüber machen ihn zu einem stark abhängigen Hund.

Während er bei der Arbeit so manches Problem allein lösen und durchaus Initiative ergreifen kann, bleibt er selbst nach getaner Arbeit noch immer auf seinen Halter fixiert und ist stets bereit, auf ein Zeichen oder einen Befehl desselben zu reagieren.

Verhalten des Border Collies

Kann alleine bleiben

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Dieser Hund will ständig stimuliert werden. Der Border Collie ist kein Hund, der alleine bleiben kann. Wenn er sich selbst überlassen bleibt und sich langweilt, kann er schwere Verhaltensstörungen davontragen.

Aus diesem Grund finden sich immer wieder von ihren Herren verstoßene Border Collies in den Boxen der Tierheime wieder. Die Halter dieser Hund waren den Energiebündeln und stets nach Bewegung und Beschäftigung verlangenden Exemplaren dieser Rasse einfach nicht gewachsen.

Gehorsam

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Viele Menschen halten intelligente Hunde für leicht erziehbar. Dem ist leider nicht so! Ganz im Gegenteil. Je intelligenter ein Hund ist, desto eher wird er sich den erhaltenen Befehlen widersetzen, insofern er keinen Sinn oder vielleicht sogar einen Widerspruch darin sieht.

Die beste Voraussetzung für ein harmonisches Zusammenleben und eine gelungene Beziehung zwischen dem Border Collie und seinem Menschen ist daher immer noch eine sein Wesen und seine Bedürfnisse berücksichtigende, faire, kohärente und den Prinzipien der positiven, konsequenten Erziehung entsprechende Schulung.

Unter diesen Bedingungen ist es ein Vergnügen, den Border Collie zu erziehen und zu trainieren. Er begreift schnell, was von ihm erwartet wird und es eröffnen sich dem Team Hund-Mensch nahezu unbegrenzte Ausbildungsmöglichkeiten.

Bellen

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Wie viele Hütehunde neigt auch der Border Collie zum Bellen, um Aufmerksamkeit zu erwecken und wenn er nicht bekommt, was er will. Als Hütehund bringt er so Bewegung in die Herde. Außerdem ist es ein Mittel für ihn, Energie abzubauen, wenn er nicht ausgelastet ist.

Ausreißer

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Wegzulaufen ist eigentlich nicht seine Art. Es ist dem Border Collie zuwider, seine soziale Gruppe zu verlassen, außer er erhält den ausdrücklichen Befehl dazu.

Zerstörerisch

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Ist der Border Collie nicht ausgelastet und unbefriedigt, kann er destruktiv werden, vor allem wenn er längere Zeit allein gelassen wird.

Gierig

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Der Border Collie ist kein verfressener Hund. Doch die kleinen Leckereien, mit denen er beim Training belohnt wird, um ihn zu motivieren, weiß er trotzdem zu schätzen.

Wachhund

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Seiner Sensibilität und seinem Hüteinstinkt ist zu verdanken, dass der Border Collie seine Familie und sein Revier verteidigt, wenn er sie bedroht fühlt. Sei die Bedrohung gerechtfertigt oder auch nicht.

Viele Hütehunde haben einen ausgesprochenen Wachinstinkt. Beim Border Collie ist er zwar nicht ausgeprägt, doch immerhin vorhanden.

Ersthund

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Der Border Collie ist nicht unbedingt ein Hund für Anfänger. Er eignet sich nur für Halter, die sowohl das notwendige Verständnis als auch die Zeit aufbringen, sich mit diesem energiegeladenen Hund zu beschäftigen.

Ein wohl erzogener Border-Collie-Welpe kann ein guter Begleit- und Familienhund werden. Erziehungsfehler führen bei ihm jedoch schnell zu unerwünschten Fehlverhalten, mit denen Ersthalter oft überfordert sind.

Dieser Hund ist eher etwas für erfahrene Hundehalter.

Lebensstil

Border Collie in der Wohnung

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Auch wenn sich der Border Collie vom Charakter und Wesen her recht gut an die verschiedensten Lebensbedingungen und Lebensweisen anpassen kann, so eignet er sich doch nicht wirklich für die Haltung in einer Wohnung.

Auf einem Bauernhof mit freiem Auslauf fühlt er sich am wohlsten. Auch ein Haus mit Garten ist für ihn geeignet, insofern er täglich genügend Auslauf und Beschäftigung bekommt und nicht nur auf einem begrenzten Raum drinnen und draußen gehalten wird.

Sportlich

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Als ursprünglicher Arbeits- und Hütehund braucht der Border Collie viel Auslauf und Sport und will ständig beschäftigt und stimuliert werden. Doch nur wenn er auch geistig gefordert wird, fühlt er sich wirklich ausgelastet.

Aktivitäten wie ein Hüte-Training oder Treibball, die seinem Urinstinkt am nächsten kommen, sind natürlich ideal, doch er begleitet seinen Menschen auch gern beim Jogging oder Radfahren.

Reisen

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Seine mittlere Größe erleichtert es ihm, seinen Menschen auch auf Reisen zu begleiten, sei es im Auto oder mit der Bahn.

Nur sollte er möglichst von klein an daran gewöhnt und dementsprechend erzogen werden, damit Transport und Reise möglichst harmonisch und reibungslos verlaufen.

Geselligkeit

Verträgt sich mit Katzen

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Wird ein Border-Collie-Welpe zusammen mit Katzen aufgezogen, versteht er sich später auch gut mit Katzen. Grundsätzlich gehören Collies zu den Rassen, die sich hervorragend mit Katzen vertragen.

Verträgt sich mit Hunden

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Wird ein Border Collie von klein an mit anderen Hunden vertraut gemacht und an den Umgang mit ihnen gewöhnt, kommt er auch später gut mit anderen Hunden aus.

Vorsicht ist nur bei intakten Rüden im Umgang mit anderen unkastrierten Rüden geboten, gegenüber denen er sich dominant zeigen kann.

Geeignet für Kinder

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Der Border Collie versteht sich gut mit Kindern und spielt auch gern mit ihnen. Nur sollten gewisse Verhaltensmaßregeln eingehalten und Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um ein harmonisches und gefahrloses Zusammenspiel zu gewährleisten.

Mit Kleinkindern sollte er nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Und Vorsicht ist auch beim Umgang eines sehr empfindlich reagierenden Hundes mit Kindern geboten. Die vielleicht als inkohärent empfundene Energie der Kinder könnte ihm zu viel werden, seinen angeborenen Hüteinstinkt zum Durchbruch bringen und ihn zum Kneifen verleiten.

Geeignet für Senioren

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Für ältere und sesshafte Menschen ist ein solcher Arbeitshund nicht geeignet. Der Border Collie braucht einen aktiven Halter, der die notwendige Zeit und Energie aufbringen kann, um auf seinen Bewegungsdrang und seine zahlreichen Bedürfnisse einzugehen.

Preis eines Border Collies

Der Preis eines Border Collies hängt von seiner Herkunft ab. Für einen im Zuchtbuch eingetragenen Hund mit Stammbaum und Ahnentafel muss im Durchschnitt mit 850 € gerechnet werden. Je nach Abstammung und erhaltenen Auszeichnungen kann sein Preis jedoch bis zu 2.350 € betragen.

Dazu muss mit monatlichen Kosten zwischen 30 bis 50 € für Ernährung und Zubehör gerechnet werden.

Fellpflege des Border Collies

Die Fellpflege des Border Collies hängt von seinem Felltyp ab. Beim stockhaarigen Border Collie reicht regelmäßiges Bürsten zur Fellpflege, um abgestorbenes Deckhaar und abgestoßene Unterwolle zu entfernen und das Fell schön zu erhalten.

Mäßig halblanges Haar sollte dagegen nicht nur regelmäßig gebürstet, sondern auch sorgfältig gekämmt und entknotet werden, um nicht zu verfilzen.

Haarausfall

Der Border Collie haart das ganze Jahr über stark, vor allem aber im Frühjahr und Herbst, den natürlichen Phasen des Fellwechsels.

Ernährung des Border Collies

Der energiegeladene und bewegungsfreudige Border Collie braucht eine seinen Erfordernissen gerechte Ernährung, vor allem wenn er als Arbeits- und Hütehund von Schafen oder Rindern eingesetzt wird.

Der Border Collie kann sowohl Trockenfutter, Nassfutter oder auch Rohfutter bekommen. Nassfutter allein (aus der Dose) reicht allerdings nicht aus! Außerdem sollte sein Futter möglichst über zwei bis drei Mahlzeiten pro Tag verteilt werden, um Schlingen zu vermeiden.

Gesundheit des Border Collies

Lebenserwartung

Der Border Collie hat eine Lebenserwartung von 13 bis 16 Jahren.

Robust

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Der Border Collie könnte als robuster Hund gelten, wenn da nicht all die durch seine Rasse bedingten erblichen Belastungen wären, die ihn eher zu einem empfindlichen Hund machen.

Hitzeverträglich

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Der sehr ausdauernde Border Collie verträgt Hitze, doch nicht im Übermaß, vor allem nicht, wenn er ständig in Bewegung ist.

Kälteverträglich

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Seine dichte Unterwolle schützt ihn gegen Unwetter und feuchte Kälte. Doch sollte er keiner extremen Kälte ausgesetzt werden.

Neigt zu Übergewicht

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Durch seine Sensibilität und seine praktisch ständige körperliche Bewegung neigt der Border Collie selten zu Übergewicht. Die Gefahr zuzunehmen besteht nur, wenn er körperlich nicht ausgelastet ist.

Häufige Krankheiten

Wie bei allen Collies empfiehlt es sich dringend, den Border Collie dem MDR1-Gentest zu unterziehen. Ist er Träger des MDR1-Gendefekts, läuft er Gefahr, auf manche Medikamente wie auch Wurmkuren und Antiparasitika überempfindlich zu reagieren.

Gut zu wissen

Der Border Collie ist der einzige Hund, dessen Schönheitskriterien in keinem Zuchtstandard vermerkt sind, da Optik und Einheitlichkeit für seine Rasse nur eine untergeordnete Rolle spielen. Für ihn sind die Fähigkeiten zur Arbeit und zum Hüten weit wichtigere Auswahlkriterien.

Einen Beliebtheitsschub bekam der Border Collie mit dem Film „Ein Schweinchen namens Babe” (1995) durch die Hündin Fly.

Geschichte

Die Geschichte des Border Collies ist einzigartig. Seine Rasse ist sehr alt und findet schon in Zitaten aus dem 17. Jahrhundert unter ihrem heutigen Namen Erwähnung. Einer Zeit, in der es Hunderassen im heutigen Sinne noch gar nicht gab! Tatsächlich jedoch entspricht der Name Border Collie einfach einer ziemlich allgemeinen Definition der schottischen Hütehunde, auch Englisch Collies, die in dem breiten Grenzgebiet - den Borders - zwischen England und Schottland lebten. Was so außergewöhnlich daran ist: Anfang des Jahrhunderts, als in England die ersten Prüfungen für Hütehunde organisiert wurden, hat man festgestellt, dass sämtliche Hütehunde der Borders vom selben Typ waren. Und das, obwohl die Schäfer keinerlei Selektion praktiziert hatten, da sie nur an den Fähigkeiten zum Hüten dieser Hunde interessiert waren. Offiziell anerkannt wurde die Rasse zum ersten Mal im Jahre 1982. So kommt es, dass der Border Collie einerseits die wohl älteste Hunderasse und offiziell die vielleicht jüngste bekannte Hunderasse der Geschichte des Hundes ist.

Namen

Gute Namen für einen Border Collie: Flash, Joy, Loki, Skippy

Hier finden Sie alle Ideen für Hundenamen