Katalanischer Schäferhund

Andere Namen: Gos d'Atura Català, Perro de Pastor Catalan, Catalan Sheepdog

Katalanischer Schäferhund
Erwachsener Katalanischer Schäferhund © Shutterstock

Der katalanische Schäferhund wurde ursprünglich als Hütehund eingesetzt. Er fügt sich den Befehlen seines Herrchens und ist gleichzeitig unabhängig und ergreift selbst die Initiative. Zusätzlich machen ihn sein Mut und seine Tapferkeit zu einem guten Wachhund. Dank seiner zahlreichen weiteren Qualitäten eignet er sich auch perfekt als Begleithund.

Wichtige Informationen

Katalanischer Schäferhund: Lebenserwartung :

8

20

13

15

Charakter :

Ruhig Intelligent

Größe :

Geschichte

Man weiß praktisch nichts über seine Herkunft, auch wenn er heute der am weitesten verbreiteten Schäferhund der iberischen Halbinsel ist. Er hat lange Zeit geographisch abgeschieden gelebt und stammt wahrscheinlich von Schäferhunden, die von orientalischen Urrassen abstammen. Der FCI hat die spanische Hunderasse offiziell 1954 anerkannt.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 1 - Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

Sektion

Sektion 1 : Schäferhunde

Aussehen des Katalanischen Schäferhundes

    Größe

    Weibchen : Zwischen 45 und 53 cm

    Männchen : Zwischen 47 und 55 cm

    Katalanischer Schäferhund: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 16 und 20 kg

    Männchen : Zwischen 18 und 26 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Blau
    Sandfarben
    Rot

    Felltyp

    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der katalanische Schäferhund ist mittelgroß, zurückhaltend, lebhaft und harmonisch geformt. Der Kopf ist kräftig und am Ansatz breit; der Fang ist eher kurz und pyramidenförmig mit geraden Kanten; der Stop ist gut sichtbar, aber nicht besonders ausgeprägt. Die Augen sind weit geöffnet, ausdrucksstark und befinden sich unter der Stirn. Die Ohren liegen hoch, sind dreieckig, dünn und spitz: sie hängen eng am Kopf anliegend. Der Rumpf ist mittellang, die Brust gut ausgeprägt. Die Gliedmaßen sind kräftig, gerade und harmonisch. Die Rute sitzt recht niedrig und ist lang, doch einige Exemplare kommen ohne Rute zur Welt.

    Gut zu wissen

    Der Katalanische Schäferhund wird in manchen Regionen Spaniens noch als Herdenhund eingesetzt: Dank seiner Intelligenz folgt er nicht einfach blind dem Schäfer, sondern ersetzt ihn teilweise sogar, um selbst auf seine Herde aufzupassen. In anderen Ländern (wo er nicht sehr weit verbreitet ist) wird er vor allem als Begleit- und Ausstellungshund verwendet.

    Charakter

    • 66%

      Anhänglich

      Er ist ein guter Begleithund, der seiner sozialen Gruppe nahesteht und die Gesellschaft von Menschen im Allgemeinen schätzt.

    • 66%

      Verspielt

      Er wird sich dem Spiel nicht verweigern, doch er bleibt auch ruhig auf seinem Platz, wenn es ihm nicht angeboten wird.

    • 100%

      Ruhig

      In der Ruhe liegt seine Kraft. Dieser Schäferhund ist sehr ausgeglichen und fühlt sich nicht schnell bedroht, sondern analysiert die Situation und handelt dementsprechend.

    • 100%

      Intelligent

      Er ist vielseitig, überlegt und schlau; auf ihn kann man zählen und vertrauen.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Sein Jagdinstinkt ist kaum vorhanden - er ist eher ein Beschützer als ein Jäger.

    • 100%

      Scheu

      Dieser spanische Schäferhund misstraut Fremden, denn sie können eine Gefahr für seine Gruppe darstellen. Er ist jedoch niemals grundlos aggressiv.

    • 66%

      Unabhängig

      Bei der Arbeit ergreift er leicht die Initiative, wenn er sieht, dass sich seine Herde zerstreut und sein Herrchen das nicht bemerkt.

      Verhalten des Katalanischen Schäferhundes

      • 66%

        Kann alleine bleiben

        Wenn sein Besitzer nicht da ist, dann nimmt er seine Rolle als Wachhund sehr ernst. Das beschäftigt ihn, somit kann er auf die Rückkehr seiner Besitzer warten, ohne sich zu langweilen.

      • 100%

        Gehorsam

        Der katalanische Schäferhund muss schon als Welpe frühzeitig, konsequent und wohlwollend erzogen werden. Es ist aber nicht besonders schwer, ihn zu trainieren, denn er ist sehr aufnahmefähig und versteht schnell, was von ihm erwartet wird.

      • 33%

        Bellen

        Er bellt nur wenig, denn normalerweise genügt seine Anwesenheit, um böswillige Eindringlinge in die Flucht zu verschlagen.

      • 33%

        Ausreißer

        Er ist ein Herde- und Wachhund, der seinen Beobachtungsposten niemals aufgibt.

      • 66%