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Husky

Andere Namen: Siberian Husky, Sibirischer Husky

Husky
Erwachsener Husky © Shutterstock

Eigentlich ist der Siberian Husky, wie die Rasse offiziell heißt, ein Schlittenhund. Da es aber in vielen europäischen Ländern wenig Schnee gibt, wird er hierzulande vor allem als Haustier gehalten. Der hübsche und sanfte Husky ist ein idealer Begleiter für alle, die urtypische, wolfsähnliche Rassen lieben. Er ist auf keinen Fall gefährlich, weil er jeden als Freund sieht (daher ist es unmöglich, ihn als Wachhund einzusetzen). Er ist jedoch sehr unabhängig und lebendig. Es ist daher notwendig, viele Informationen über die Eigenschaften der Rasse einzuholen, bevor man sich einen solchen Hund anschafft.

Wichtige Informationen

Husky: Lebenserwartung :

7

19

12

14

Charakter :

Anhänglich Jagdfreudig

Größe :

Geschichte

Diese Rasse ist nordischer Herkunft und stammt, um genau zu sein, aus Sibirien (daher ihr Name). Sie ist sehr alt. Die Chukchi-Indianer züchteten die Rasse, weil sie nach Hunden suchten, die Schlitten ziehen, jagen und mit Kindern spielen konnten. Der Legende nach ist der Siberian Husky das Ergebnis einer Verbindung zwischen Wolf und Mond. Aus diesem Grund sieht der Hund aus wie ein Wolf, trägt seinen Schwanz wie einen Halbmond und heult bei Vollmond. Die selektive Zucht der Rasse hat jedoch in den Vereinigten Staaten begonnen, vor allem dank Eva „Short” Seeley, die als „Mutter” dieser Rasse und der Alaskan Malamute gelten kann. Der American Kennel Club erkannte die amerikanische Rasse 1930 offiziell an und ein Zuchtverein wurde acht Jahre später gegründet. In den 1950er Jahren kamen die ersten Huskies nach Mitteleuropa. In Deutschland wurde der erste Siberian Husky im Jahr 1967 registriert.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

Sektion

Sektion 1 : Nordische Schlittenhunde

Aussehen des Huskys

    Größe

    Weibchen : Zwischen 50 und 56 cm

    Männchen : Zwischen 54 und 60 cm

    Husky: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 15 und 23 kg

    Männchen : Zwischen 20 und 28 kg

    Fellfarbe

    Weiß
    Schwarz

    Felltyp

    Lang

    Augenfarbe

    Blau
    Braun
    Verschiedenfarbig

    Aussehen

    Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer, gut proportionierter Hund und hat ein geschmeidiges und elegantes Aussehen. Der Schädel ist leicht abgerundet, die mittelbreite Schnauze schmälert sich zur Nase hin. Die Augen sind mandelförmig und leicht schräg. Die Ohren sind klein, dreieckig und werden aufrecht getragen. Außerdem sind sie hoch und dicht gesetzt, leicht abgerundet an der Spitze und das Fell wächste auch an der Ohrinnenseite. Die Beine sind gerade und muskulös. Die Rute wird in einer Sichel getragen. Sie sollte nicht auf den Rücken zurückfallen oder seitlich getragen werden.

    Gut zu wissen

    Die blauen Augen, die so charakteristisch für den Hund sind, sind nicht bei jedem Tier vorhanden und erhöhen den Wert des Hundes keinesfalls. Sie stellen auch keine Mutationen dar, wie einige sagen.

    Der weiße Siberian Husky mit blauen Augen wird von den Liebhabern der Rasse besonders geschätzt.

    Husky: Charakter und Temperament

    • 100%

      Anhänglich

      Der Husky ist sehr liebevoll im Umgang mit den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe, die ihm sehr wichtig sind. Als Rudeltier par excellence muss der Siberian Husky ständig jemanden um sich haben, um sich wohl zu fühlen.

    • 66%

      Verspielt

      Der Siberian Husky-Welpe ist verspielt, dies lässt aber mit zunehmendem Alter nach. Er bevorzugt es, allein zu spielen (trotzdem muss er sich dessen sicher sein, dass andere Familienmitglieder in seiner Nähe sind), anstatt mit Menschen oder Hunden zu spielen.

    • 66%

      Ruhig

      Obwohl er sehr aktiv ist, kann der Siberian Husky sich zu Hause ruhig verhalten, wenn er vorher gut ausgelastet wurde.

    • 66%

      Intelligent

      Der Siberian Husky ist intelligent und er versteht schnell Befehle. Aber er gehorcht nicht blind, wenn die Befehle nicht einheitlich sind. Er muss verstehen, bevor er kooperiert, und in dieser Hinsicht ist dieser Hund sehr clever.

    • 100%

      Jagdfreudig

      Der sibirische Hund ist sehr urtypisch und hat dadurch einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Es ist daher manchmal schwierig, den Husky frei laufen zu lassen, denn zu seinem Herrchen kommt er kommt nur zurück, wenn er das Bedürfnis danach verspürt.

    • 66%

      Scheu

      Er ist sehr fröhlich und freundlich zu allen und ist kein aggressiver Hund. Nur wenn er das Gefühl hat, dass die Mitglieder seiner sozialen Gruppe in Gefahr sind, kann er misstrauisch und sogar aggressiv gegenüber einer fremden Person werden.

    • 66%

      Unabhängig

      Er ist sehr liebevoll zu seinem Besitzer, aber er ist auch sehr unabhängig wie jeder gute Hund des Urtyps. Der Sibirian Husky ist zwar unabhängig, aber nicht gerne allein.

      Verhalten des Huskys

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Zunächst war diese Hunderasse ein Schlittenhund und damit Rudelhund. Der Husky muss Teil einer Gruppe sein und viele soziale Kontakte haben (Hunde oder Menschen). Er ist nicht gern allein und erträgt nur schlecht Isolation und Abwesenheit seiner Besitzer.

      • 33%

        Gehorsam

        Der Siberian Husky ist eindeutig nicht der Gehorsamste. Er muss von klein auf kontrolliert werden und schon als Welpe muss man mit der Ausbildung des Hundes beginnen.

        Seine unabhängige Natur lässt ihn die Befehle seines Besitzers ständig in Frage stellen. Eine sehr starke Bindung, die auf Respekt und Vertrauen basiert, ist für eine gute Beziehung definitiv notwendig.

        Ein Zirkushund wird er jedoch nicht, da er nicht viel Freude am Erlernen von Kunststücken hat. Andererseits müssen die Ausbildungsgrundlagen (Gehen bei Fuß, Zurückrufen, Ausharren) ständig trainiert werden, denn der Husky lernt nie aus.

      • 100%

        Bellen

        Wie andere Hunderassen neigt auch der Siberian Husky dazu, „den Wolf zu spielen”, also eher zu heulen statt zu bellen. Auf diese Art macht er auf sich aufmerksam, wenn er gelangweilt und einsam ist.

      • 100%

        Ausreißer

        Diese Rasse läuft gerne weg. Der Siberian Husky hat keine wirkliche Vorstellung von Territorien. Er ist überall zu Hause und hat kein Gespür für Grundstücksgrenzen. Es ist daher sehr wichtig, seine Umgebung so gut wie möglich mit einem hohen und stabilen Zaun abzugrenzen.

      • 100%