Husky

Andere Namen: Siberian Husky, Sibirischer Husky

Foto: erwachsener Hund der Rasse Husky
© Sbolotova/ Shutterstock
Foto: erwachsener Hund der Rasse Husky
© Vivienstock / Shutterstock

Eigentlich ist der Siberian Husky, wie die Rasse offiziell heißt, ein Schlittenhund. Da es aber in vielen europäischen Ländern wenig Schnee gibt, wird er hierzulande vor allem als Haustier gehalten. Der hübsche und sanfte Husky ist ein idealer Begleiter für alle, die urtypische, wolfsähnliche Rassen lieben. Er ist auf keinen Fall gefährlich, weil er jeden als Freund sieht (daher ist es unmöglich, ihn als Wachhund einzusetzen). Er ist jedoch sehr unabhängig und lebendig. Es ist daher notwendig, viele Informationen über die Eigenschaften der Rasse einzuholen, bevor man sich einen solchen Hund anschafft.

Von einem Tierexperten bestätigt
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Lebenserwartung

Die Rasse Husky hat eine Lebenserwartung zwischen 12 und 14 Jahren

Charakter

Statur

Mittel

Größe (ausgewachen)

Weibchen Zwischen 50 und 56 cm
Männchen Zwischen 54 und 60 cm

Gewicht

Weibchen Zwischen 15 und 23 kg
Männchen Zwischen 20 und 28 kg
Fellfarbe
Weiß Schwarz
Felltyp
Lang
Augenfarbe
Blau
Braun
Verschiedenfarbig

Kaufpreis

Die Rasse Husky kostet zwischen 900€ und 1700€

Gut zu wissen

Die blauen Augen, die so charakteristisch für den Hund sind, sind nicht bei jedem Tier vorhanden und erhöhen den Wert des Hundes keinesfalls. Sie stellen auch keine Mutationen dar, wie einige sagen.

Der weiße Siberian Husky mit blauen Augen wird von den Liebhabern der Rasse besonders geschätzt.

Weitere Details zur Rasse Husky

Ursprünge und Geschichte der Rasse Husky

Diese Rasse ist nordischer Herkunft und stammt, um genau zu sein, aus Sibirien (daher ihr Name). Sie ist sehr alt. Die Chukchi-Indianer züchteten die Rasse, weil sie nach Hunden suchten, die Schlitten ziehen, jagen und mit Kindern spielen konnten. Der Legende nach ist der Siberian Husky das Ergebnis einer Verbindung zwischen Wolf und Mond. Aus diesem Grund sieht der Hund aus wie ein Wolf, trägt seinen Schwanz wie einen Halbmond und heult bei Vollmond. Die selektive Zucht der Rasse hat jedoch in den Vereinigten Staaten begonnen, vor allem dank Eva „Short” Seeley, die als „Mutter” dieser Rasse und der Alaskan Malamute gelten kann. Der American Kennel Club erkannte die amerikanische Rasse 1930 offiziell an und ein Zuchtverein wurde acht Jahre später gegründet. In den 1950er Jahren kamen die ersten Huskies nach Mitteleuropa. In Deutschland wurde der erste Siberian Husky im Jahr 1967 registriert.

FCI-Gruppe und Sektion der Rasse Husky

  • Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

  • Sektion 1 : Nordische Schlittenhunde

Erziehung der Rasse Husky

Der Siberian Husky ist eindeutig nicht der Gehorsamste. Er muss von klein auf kontrolliert werden und schon als Welpe muss man mit der Ausbildung des Hundes beginnen.

Seine unabhängige Natur lässt ihn die Befehle seines Besitzers ständig in Frage stellen. Eine sehr starke Bindung, die auf Respekt und Vertrauen basiert, ist für eine gute Beziehung definitiv notwendig.

Ein Zirkushund wird er jedoch nicht, da er nicht viel Freude am Erlernen von Kunststücken hat. Andererseits müssen die Ausbildungsgrundlagen (Gehen bei Fuß, Zurückrufen, Ausharren) ständig trainiert werden, denn der Husky lernt nie aus.

Der Husky: Preis

Der Preis eines Siberian Husky variiert je nach Herkunft, Alter und Geschlecht. Für einen im VDH registrierten Hund sollte man mit durchschnittlich 900€ rechnen. Die wertvolleren Züchtungen können bis zu 1700€ kosten.

Monatlich muss man für einen Hund dieser Größenordnung mit Unkosten von ca. 40€ rechnen.

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Häufige Fragen

Beim Kauf eines Huskys sollte man durchschnittlich mit 900€ rechnen, wertvollere Züchtungen können bis zu 1.700€ kosten. Hinzu kommen laufende monatliche Kosten in Höhe von etwa 40€.

Etwa 13 Jahre beträgt die Lebenserwartung eines Siberian Huskys.

Der Husky ist ein Hund, der viel Platz und Freiheit, d.h. sehr viel Auslauf braucht. Kleine Spaziergänge in der Nachbarschaft reichen da nicht, gerne kann er beim Joggen, Radfahren oder Wandern mitgenommen werden.

Um seinen hohen Energiebedarf zu decken, empfiehlt sich für einen Husky eine traditionelle Ernährung mit vielen Proteinen und Kohlenhydraten. Er geht außerdem sparsam mit seinem Futter um.

Ausgewachsen kann ein Husky Männchen bis zu 60 cm groß werden, Weibchen werden mit einer Maximalgröße von 56 cm etwas kleiner.

Der Siberian Husky ist zwar unabhängig, aber nicht gerne allein. Isolation und Abwesenheit seiner Besitzer erträgt er nur schlecht.

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