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Wanderurlaub mit dem Hund: Ab in die Berge!

Frau mit Rucksack und Hund in hügeliger Landschaft advice
© Shutterstock

Wandern mit Hund ist für viele Hundehalter eine großartige Freizeitbeschäftigung. Einige Anbieter haben fantastische Urlaubsprogramme im Portfolio. Besonders beliebt sind Ziele in Deutschland, in Österreich und Frankreich. Lesen sie, worauf Sie beim Wanderurlaub mit Hund achten sollten.

von Tim Brinkhaus

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Hund sollte sozialverträglich sein, wenn eine Gruppenreise geplant ist, und natürlich gerne Wandern
  • Individualreisen lassen Ihnen und Ihrem Vierbeiner größtmögliche Freiheit
  • Auch auf Reisen sollten Hunde Ihr eigenes Futter erhalten

Beliebte Reiseziele in Deutschland

Mit gutem Grund entscheiden sich Hundehalter oft für ein Urlaubsziel in Deutschland. Die Anfahrtszeiten sind relativ kurz und somit stressfrei für das Tier, das Klima lässt sich gut einschätzen und vor Ort bieten Fachhändler das bekannte Hundefutter an. Zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland gehören diese Regionen:

Etwas seltener, aber dennoch immer wieder gern als Reiseziele gewählt, sind die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hessen. Wanderurlaub in Bayern bzw. im Allgäu oder in den Alpen ist deshalb so beliebt, weil es viele hundefreundliche Wanderetappen gibt. Außerdem haben sich die Gastgeber auf Gäste mit tierischer Begleitung eingestellt. Auch in den anderen Regionen Deutschlands sind spezielle Angebote für Halter und Hund längst keine Seltenheit mehr. Ob der Transport des Gepäcks, die Versorgung mit dem Proviant für den Tagesrucksack inklusive Hundefutter oder die Abholung am Ziel der Tagesetappe – die Gastgeber machen sich viele Gedanken, um die Wünsche von Gästen zu erfüllen, die einen Wanderurlaub mit Hund genießen wollen.

Wanderurlaub mit Hund im EU Ausland

Abgesehen von Deutschland entscheiden sich Hundehalter gerne für Österreich, Südtirol und Frankreich, um mit dem Hund ausgiebig zu wandern. In Frankreich werden bergige Gebiete bevorzugt, der Süden gehört nicht zu den Lieblingsregionen der Wanderer. Im Sommer ist es einfach zu heiß. Österreich wird während der Sommermonate von Wanderurlaubern mit und ohne Hund sehr gerne besucht. Die Bedingungen sind hier optimal. Eine großartige Natur sorgt für den Erholungseffekt. Außerdem besteht in vielen Regionen kein Leinenzwang.

Auf diese Punkte sollten Sie bei Ihrem Wanderurlaub mit Hund achten

Der gemeinsame Urlaub ist für viele Mensch-Hunde-Teams etwas Besonderes. Kommt die Fellnase mit auf ausgedehnte Wandertouren, gibt es einige Besonderheiten, über die Sie sich im Vorfeld Gedanken machen müssen.

  • Wollen Sie Ihren Wanderurlaub im Ausland machen? Dann müssen Sie sich mit den Einreisebestimmungen für Hunde beschäftigen. Für die meisten Länder gelten die allgemeinen EU-Einreisebestimmungen. Zusätzlich sollten sie sich über die Einzelheiten im jeweiligen Land informieren
  • Wenn Sie eine Wanderreise bei einem spezialisierten Anbieter buchen, prüfen Sie die Einzelheiten des Reisepreises. Manchmal sind die Kosten für den Hund bereits inkludiert, doch oft müssen sie diese vor Ort zusätzlich begleichen
  • Seriöse Anbieter professionell organisierter Wanderreisen mit Hund erkundigen sich vorab, welche Rasse Sie mitbringen. Zudem erfragen sie die Sozialverträglichkeit und geben Hinweise zu den Besonderheiten, die die Reise für Hund und Halter bereithält
  • Erkundigen Sie sich danach, ob Sie vor Ort das spezielle Hundefutter für Ihren Begleiter kaufen können. Andernfalls sorgen Sie dafür, einen ausreichenden Vorrat mitzunehmen
  • Ist der Hund ausreichend trainiert, um Sie über Stock und Stein an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen zu begleiten? Denken Sie daran, Ihr Tier vor der Wanderreise an die kommende Belastung zu gewöhnen. Eine stabile Grundkondition ist nötig, damit die geliebte Fellnase den Wanderurlaub ebenfalls genießen kann
  • Viele Hunde sind wetterempfindlich. Der Sommer bringt mitunter sehr hohe Temperaturen, die den Hund erheblich belasten können. Sind sie bereit, Rücksicht auf das Wohlbefinden ihres Hundes zu nehmen?
  • Ist der Hund sozialverträglich? Falls ja, kommen Gruppenreisen in Frage
  • Falls die Fellnase eher ein Einzelgänger und nur ungern in Gesellschaft anderer Hunde unterwegs ist, sollten Sie einen Individualurlaub bevorzugen
  • Es gibt auch organisierte Wanderreisen, die lediglich einige gemeinsame Touren vorschlagen und den Rest der Zeit haben Sie und ihr Hund zur freien Verfügung. Das ist ideal, um Einzelhunde an eine Hundegruppe zu gewöhnen
Tipp: Orientieren Sie sich auf den Wandertouren an der gesundheitlichen Verfassung und Lauffreude des vierbeinigen Begleiters. Lässt sich der Hund zurückfallen, ist das ein Zeichen von Überforderung. Planen Sie regelmäßige Pausen ein und lassen Sie falschen Ehrgeiz beiseite.

Beim Wanderurlaub mit Hund gibt der Hund das Tempo vor

Wandern mit Hund ist eine beliebte Urlaubsform. Immer mehr Anbieter entdecken die spezielle Klientel von Hundehaltern für sich. Falls Sie mit einer Gruppe Touren unternehmen wollen, muss der Hund sozialverträglich sein. Für Einzelgänger bietet sich Individualurlaub an. Zudem ist eine gewisse Grundkonstitution unerlässlich, damit Ihr tierischer Begleiter mithalten kann. Bedenken Sie bei der Planung des Wanderurlaubs auch die Anreisezeit. Autofahren stresst viele Tiere. Je kürzer und unkomplizierter die Anreise, desto entspannter beginnt die kostbarste Zeit des Jahres.