🐶 Teste den Charakter deines Hundes!

Werbung

Pudel-Mix: Die wunderschöne Vielfalt der Schnoodles, Siberpoos und Co.

Kleiner Pudel-Mischling

Pudel-Mischlinge kommen in allen Farben und Größen

© OlgaOvcharenko / Shutterstock

Heute entscheiden sich viele bewusst für einen Pudel-Mix. Was ihn auszeichnet und welche Varianten sich großer Beliebtheit erfreuen, lesen Sie hier!

von Stephanie Klein

Am 05.03.21, 10:35 veröffentlicht

Was ist ein Pudel-Mix?

Ein Pudel-Mischling ist eine Hybridhund aus einem Pudel und einer weiteren Hunderasse. Die flauschigen Vierbeiner heißen Schnoodles, Maltipoos und Cockapoos. Die lustig klingenden Bezeichnungen geben einen Hinweis auf beide Elterntiere. Warum die Pudel bei Designerhunden weit vorne sind? Das lässt sich durch folgende Eigenschaften erklären:

  • Allergikerfreundlich: Pudel haaren wenig und stellen für Allergiker mit Hundewunsch eine Option dar. Ob jemand mit Hundeallergie tatsächlich mit einem Pudel-Mischling unter einem Dach leben kann, lässt sich vorher allerdings nicht mit Gewissheit sagen.
  • Toller Charakter: Die ehemaligen Jagdhunde sind bekannt für ihre Gelehrigkeit und ihr freundliches Wesen. Darüber hinaus punkten sie mit einer hohen Intelligenz.
  • Von Toypudel bis zum Königspudel: Den Vierbeiner mit lockigem Fell gibt es in vier Größen. Somit lassen sich Pudel-Kreuzungen mit vielen Hunderassen unterschiedlicher Statur vereinbaren.

Pudel-Mix: Aussehen

Um das Aussehen eines Pudel-Mischlings etwas einzugrenzen, lohnt sich ein Blick auf die Merkmale eines reinrassigen Pudels.

  • Der Gesellschaftshund kommt in vier Größen (Toy-, Zwerg-, Klein- und Großpudel) vor. Somit gibt es kleine und zierliche Pudel-Mix-Hunde, aber auch stattliche Vertreter, die bis zu 60 cm groß werden.
  • Der Pudel kann sein einfarbiges Fell, welches in Schwarz, Weiß, Braun, Grau oder Apricot vorkommt, an seinen Nachwuchs weitergeben.
  • Ob das Fell gekräuselt ist, hängt davon ab, welche Gene dominieren. Einige Pudel-Mischlinge haben drahtiges oder welliges Fell.
  • Die Augen von Pudeln kommen in den Farben Dunkelbraun und Schwarz vor. Weist ein Elternteil blaue Augen auf – wie zum Beispiel ein Husky – sind Welpen mit blauen Augen oder verschiedenfarbenen Augen möglich.

Pudel-Mix: Charakter

Der Pudel ist eine der intelligentesten Hunderassen, hat eine verspielte Natur und begeistert mit seinem freundlichen Wesen. Genau dieser angenehme Charakter trug dazu bei, dass sich viele Pudelmischlinge unter den Designerhunden durchgesetzt haben. Diese Charakterzüge treffen allerdings nicht zwingend auf den Nachwuchs zu.

Adoptanten sind gut aufgestellt, wenn sie sich auf eine liebenswerte Wunschtüte einrichten. Fest steht: Bei einer solch großen Bandbreite an möglichen Paarungspartnern – von Huskys, über Dackel bis hin zu Chihuahuas – ist es ausgeschlossen, einen einheitlichen Pudel-Mix Charakter zu bestimmen.

So könnte ein Aussiedoodle oder Australian-Shepherd-Pudel-Mix aussehen
© Claudia Naerdemann / Shutterstock

Pudel-Mix: Seine Gesundheit

Der Urvater des Pudels ist der Barbet. Dabei handelt es sich um einen gesundheitlich robusten Wasserhund. Mit der Zeit ist der Pudel zwar zum Begleithund umgesattelt, doch bis heute erfreut er sich einer guten Gesundheit. Allerdings neigen seine Ohren zu Entzündungen (Otitis) und sollten daher regelmäßig kontrolliert werden. Weiterhin trägt der Pudel für folgende Krankheiten ein höheres Risiko:

Lebenserwartung eines Pudel-Mischlings:

Ein Pudel hat eine hohe Lebenserwartung von 12 bis 19 Jahren. An einem langen Leben können sich genauso gut Pudel-Mischlinge erfreuen. Wichtig ist, dass die Welpen aus einer verantwortungsvollen Zucht kommen. Dort verpaaren Züchter ausschließlich Hündinnen und Rüden miteinander, die keine vererbbaren Krankheiten aufweisen. Zusätzlich können sich – wie bei allen Hunden – gesundes Futter und ausreichend Auslauf positiv auf die Lebensdauer auswirken.

Wie erziehe ich einen Pudel-Mix?

Es ist möglich, dass ein Pudel-Mischling den Charakter und das Temperament eines Pudels bekommt. In diesem Fall begreift der Hybridhund schnell, was sein Mensch von ihm will und zeigt sich beim Training konzentriert und aufmerksam. Auch sein schwach ausgeprägter Jagdtrieb vereinfacht das Laufen an der Leine und den Freilauf.

Die Kreuzung mit jagdfreudigen Vierbeinern wie Huskys oder Cocker Spaniels kann dazu führen, dass sich die Erziehung anspruchsvoller gestaltet. Mehr Trainingsstunden stehen auch an, wenn sture Hunderassen bei der Verpaarung ins Spiel kommen. Kommen die Gene eines Dackels bei einem Pudel-Dackel-Mix durch, wird der Vierbeiner Kommandos öfters hinterfragen.

Haltung eines Pudel-Mischlings

Viele Pudel-Mixhunde sind aufgeweckt, kooperativ und möchten ihr cleveres Köpfchen einsetzen. Diese drei Attribute bilden für Intelligenzspiele die ideale Grundlage! Kognitive Übungen lassen sich gut im eigenen Garten, zu Hause oder auch bei den täglichen Gassi Runden integrieren. Die Spaziergänge mit einem Pudel-Mischling sind abwechslungsreich und die Dauer ist an dem Bewegungsdrang angepasst.

Mit einer ausgewogenen Balance aus Ruhe- und Aktivitätsphasen zeigt sich ein Pudel zufrieden und entspannt. Eintönige Gassi Runden und langes Alleinebleiben hingegen führen zu Frust und unerwünschten Verhaltensweisen.

Welcher Hundesport eignet sich für einen Pudel-Mix?

Für jeden Pudel-Mix gibt es passende Hundesportarten. Da ihre Vorfahren Jäger tatkräftig im und am Wasser unterstützten, kommt Schwimmen für nahezu alle Pudel-Mischlinge infrage. Doch damit nicht genug: Vor allem die größeren Vertreter und der Doxiepoo eignen sich mit ihrem ausgeprägten Geruchsinn hervorragend für Mantrailing.

Bei einem Pudel-Husky-Mix stellen Zughundesportarten wie Canicross willkommene Beschäftigungen dar. Auch die flinken Kleinen möchten sich durchaus auspowern. Ein Bollipoo wird mit Sicherheit nichts gegen kurze Agility-Kurse einzuwenden haben. Hierbei achten Hundehalter darauf, dass die Elemente an der Größe ihres Lieblings angepasst sind.

Braucht ein Pudel-Mix einen Garten?

Sicherlich wird ein verspielter Mischling die Vorzüge eines Gartens genießen und sich an Spielsessions vor der Haustür erfreuen. Doch der Pudel punktet mit einer außerordentlichen Anpassungsfähigkeit. Er findet sich bei abwechslungsreicher Beschäftigung auch mit einem Leben in einer Wohnung zurecht. Dies trifft auch auf die meisten Pudel-Mix-Hunde zu.

Malteser-Pudel-Mix oder Maltipoo

Der Maltipoo ist eine Hybridhunderasse, die sich gut für Hundeanfänger eignet. Seine Zucht ist im Vergleich zu vielen Hybridhunderassen schon weiter entwickelt. Das heißt, Welpen entstehen nicht ausschließlich durch die Kreuzung von reinrassigen Pudeln und Maltesern, sondern auch aus zwei Maltipoos. Mit einer maximalen Größe von 35 cm gehört er zu den kleinen Pudelmischlingen. Die Fellfarben von Maltipoos sind Weiß, Schwarz, Braun und Apricot.

Ausführlicher Steckbrief: Maltipoo
Der Maltipoo oder Malteser-Pudel-Mix
© Trevor Fairbank / Shutterstock

Havaneser-Pudel-Mix oder Havapoo

Begleithund mit ganz viel Charme: Der Pudel-Havaneser-Mix hat ein freundliches Wesen und ist seiner Familie treu ergeben. Seine Intelligenz und seine Lernbereitschaft vereinfacht das alltägliche Training. Bei der Zucht verpaart sich ein Havaneser mit einem Toy-, Zwerg- oder auch Standardpudel. Aus dieser Kombination heraus entstehen Welpen, die im erwachsenen Alter eine Größe von 20 bis 38 cm erreichen können.

Hunderasse: Havaneser
Der Havapoo oder Pudel-Havaneser-Mix
© Likee68 / Shutterstock

Der Bollipoo: Ein Bolonka-Pudel-Mix

Dieser fröhliche Mix ist einer der Kleinsten unter den Pudelmischlingen. Er erreicht eine maximale Schulterhöhe von 28 cm. Nichtsdestotrotz ist der Bollipoo ein aktiver und unternehmungslustiger Vierbeiner, der viel Beschäftigung braucht. Als sozialer Mischlingshund lässt sich ein Pudel-Bolonka-Mix gut mit anderen Tieren wie Katzen vergesellschaften. Auch gegenüber Artgenossen zeigt sich der kleine Hund bei guter Sozialisierung verträglich und lieb.

Ausführlicher Steckbrief: Bollipoo
Der Bollipoo oder Bolonka-Pudel-Mix
© Anselm Baumgart / Shutterstock

Dackel-Pudel-Mix

Ein Pudel-Dackel-Mix – auch Doxiepoo genannt – ist ein kleiner bis mittelgroßer Charmeur auf vier Pfoten. Das Training kann relativ einfach sein, wenn sich die Gene des Pudels durchsetzen. Bei einem eigensinnigen Dackel-Charakter brauchen seine Menschen beim Training öfter Geduld. Warum er dennoch eine tolle Hybridhunderasse ist? Ganz einfach: Der Doxiepoo zeigt sich bei Spaziergängen robust und ausdauernd und zu Hause liebevoll und anhänglich.

Hunderasse: Dackel
Der Pudel-Dackel-Mix
© Susan Schmitz / Shutterstock

Bichon-Frisé-Pudel-Mix oder Bich Poo

Viele Bich Poos bezaubern ihre Menschen mit ihrem weißen oder apricotfarbenen Fell und ihren dunkelbraunen Augen. Im Gegensatz zu vielen Pudel-Mischlingen ist die Fellbeschaffenheit dieses Designerhundes immer lockig. Da Pudel und Bichon Frisés zu den wenig haarenden Hunderassen zählen, kommen ihre Welpen für Allergiker infrage. Diese Hybridhunderasse eignet sich sowohl als Familienhund, Begleithund für Singles als auch für Senioren.

Hunderasse: Bichon Frisé
Der Bichon-Frisé-Pudel-Mix oder Bich Poo
© June Simonton / Pixabay

Tibet-Terrier-Pudel-Mix

In den USA gaben Liebhaber diesem Designerhund den liebenswerten Namen „Ttoodle“. Er ist ein mittelgroßer Vierbeiner mit einem hohen Familiensinn und mit einem lebhaften Temperament. Der Tibet Terrier hat dichtes und langes Fell. Sein Nachwuchs kann genauso mit der üppigen Mähne gesegnet sein. Daher stehen bei dem wuscheligen Mix regelmäßig Bürsten und Besuche beim Hundefriseur auf dem Programm.

Hunderasse: Tibet Terrier
Der Tibet-Terrier-Pudel-Mix
© Bildagentur Zoonar GmbH / Shutterstock

Chihuahua-Pudel-Mix oder Chipoo

Mit einem Pudel-Chihuahua-Mix zieht ein 20 bis 30 cm kleiner und quirliger Vierbeiner ins Haus. Er kann den Mut und das Selbstbewusstsein eines Chihuahuas haben und sich perfekt zum Alarm schlagen eignen. Doch im Gegensatz zu Fremden ist seine Beziehung zu seinen Liebsten voller Loyalität, Liebe und Vertrauen. Der Chi-Poo – so wie Fans ihn nennen – ist demnach nur bei Menschen mit viel Zeit gut aufgehoben.

Hunderasse: Chihuahua
Der Chihuahua-Pudel-Mix oder Chipoo
© Vincent Scherer / Shutterstock

Der Cockapoo: Ein Cocker-Spaniel-Pudel-Mix

Flauschiges Fell, lange Schlappohren und ein liebenswerter Charakter – das und viel mehr zeichnet den Cockapoo aus! Dieser Designerhund ist dank seines sozialen und angenehmen Wesens auch als Therapiehund geeignet. Gut zu wissen: Pudel-Cocker-Spaniel Mischlinge kommen in vier Größen vor. Die kleinsten Vertreter sind circa 30 cm klein und die größten Cockapoos messen bis zu 45 cm Schulterhöhe.

Ausführlicher Steckbrief: Cockapoo
Der Cockapoo: Ein Cocker-Spaniel-Pudel-Mix
© srw-photo / Shutterstock

Pudel-Schnauzer-Mix oder Schnoodle

Der Schnoodle ist wachsam, intelligent und lebhaft. Bei diesen tollen Eigenschaften ist es kein Wunder, dass der Pudel-Schnauzer-Mix ein beliebter Hybridhund ist. Da es beide Hunderassen in verschiedenen Größen gibt, kommt ein Schnoodle in der Variante „Toy, Standard oder Giant“ vor. Er passt hervorragend zu aktiven Familien und erfreut sich an einer Vielzahl von Hundesportarten.

Ausführlicher Steckbrief: Schnoodle
Ein Schnoodle
© Edwin Butter / Shutterstock

Der Siberpoo: Ein Husky-Pudel-Mix

Stahlblaue Augen, ein athletischer Körper und eine dichte Mähne – so könnte ein Pudel-Husky-Mix aussehen! Dieser Mischlingshund hat nicht nur ein interessantes Äußeres, sondern überzeugt auch mit seinem starken Charakter. Der Siberpoo – so seine Bezeichnung aus den USA – passt am besten zu hundeerfahrenen Menschen, die ihm viele Beschäftigungen bieten.

Hunderasse: Siberian Husky
Der Siberpoo: Ein Husky-Pudel-Mix
© TanyaCPhotography / Shutterstock

Weitere Poodle-Designerhunde:

Weitere Mischlingshunde: