Königspudel
Anderer Name: Großpudel


Der Königspudel – auch Großpudel genannt – ist die größte Variante des Pudels. Dieser für seine Eleganz, Intelligenz und Lebhaftigkeit bekannte Hund ist sowohl ein liebevoller Begleiter als auch ein ausgezeichneter Arbeitshund. Dank seines sanften und verspielten Temperaments passt sich der Königspudel leicht an das Familienleben an und ist gleichzeitig talentiert in Hundesportdisziplinen wie Agility und Fährtenlesen. Sein gekräuseltes Fell, das nur wenig haart, macht ihn zudem zu einer geeigneten Wahl für Allergiker.
Lebenserwartung |
Die Rasse Königspudel hat eine Lebenserwartung zwischen 12 und 15 Jahren |
Charakter |
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Statur |
Groß
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Größe (ausgewachen) |
Weibchen
Zwischen 45 und 60 cm
Männchen
Zwischen 45 und 60 cm
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Gewicht |
Weibchen
Zwischen 18 und 25 kg
Männchen
Zwischen 18 und 30 kg
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Fellfarbe
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Felltyp
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Augenfarbe
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Kaufpreis |
Die Rasse Königspudel kostet zwischen 1200€ und 1800€ |
Weitere Details zur Rasse Königspudel
Ursprünge und Geschichte der Rasse Königspudel
Der Königspudel – auch bekannt als Großpudel – ist eine Hunderasse mit einer reichen und komplexen Geschichte. Obwohl er oft mit Frankreich in Verbindung gebracht wird, reichen seine Ursprünge mehrere Jahrhunderte zurück und sind mit anderen europäischen Ländern verbunden.
Als Vorfahren des Königspudels wird allgemein der Barbet angesehen, ein aus Nordafrika stammender Wasserhund. Der Name „Pudel“ leitet sich vom deutschen Wort „puddeln“ ab, was „planschen“ bedeutet und auf seine ursprüngliche Rolle als Apportierhund im Wasser verweist. Tatsächlich wurde der Pudel dazu verwendet, das von den Jägern erlegte Wild zu apportieren. Dies erklärt auch den Löwenschnitt, der ursprünglich entwickelt wurde, um seine Beweglichkeit im Wasser zu verbessern. Heute gilt der Löwenschnitt als charakteristisches Merkmal des Königspudels.
In der frühen Neuzeit begann sich der Pudel in ganz Europa zu verbreiten, insbesondere in Frankreich und Deutschland. In Schriften aus dem 16. Jahrhundert werden bereits Hunde beschrieben, die dem modernen Pudel ähneln. Die Rasse wurde beim französischen Adel immer beliebter, insbesondere unter der Herrschaft von Heinrich III., der dazu beitrug, den Pudel als beliebten Begleithund am königlichen Hof zu etablieren.
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde der Königspudel zu einem Statussymbol, das in zahlreichen Portraits dieser Zeit dargestellt wurde. Der Adel züchtete und verfeinerte die Rasse und begann mit verschiedenen Größen zu experimentieren. Dies führte zu kleineren Varianten wie dem Zwergpudel und dem Toypudel. Der Großpudel wurde aufgrund seiner Intelligenz und seiner Fähigkeit, Kunststücke zu erlernen, auch für seine Talente im Zirkus geschätzt.
Die offizielle Anerkennung des Pudels erfolgte im 20. Jahrhundert mit der Festlegung der ersten Standards durch die Fédération Cynologique Internationale (FCI) im Jahr 1936. Diese Standards legten die physischen und verhaltensmäßigen Merkmale der Rasse fest und festigten so ihren Platz in der Hundewelt.
FCI-Gruppe und Sektion der Rasse Königspudel
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Gruppe 9 - Gesellschafts und Begleithunde
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Sektion 2 : Pudel
Merkmale der Rasse Königspudel
Verhaltensweisen der Rasse Königspudel
Erziehung der Rasse Königspudel
Dank seiner Intelligenz und seines Will-to-Please ist der Königspudel leicht zu erziehen und reagiert gut auf Kommandos.
Lebensstil der Rasse Königspudel
Verträglichkeit der Rasse Königspudel
Haarausfall der Rasse Königspudel
Gering
Das Fell des Königspudels besteht aus dichten, gekräuselten Haaren, was zu einem minimalen Haarverlust beiträgt. Aufgrund seiner Fellstruktur verliert er nur wenig Haare. Großpudel-Züchter geben daher ihre Welpen recht oft an Allergiker ab.
Obwohl der Haarverlust gering ist, muss der Großpudel regelmäßig gepflegt werden. Tägliches Bürsten wird empfohlen, um lose Haare zu entfernen und Knotenbildung vorzubeugen. Ebenso sind Besuche beim Hundefriseur alle zwei Monate ratsam, um die Gesundheit und das Aussehen des Fells zu erhalten. Einen Königspudel ungeschoren zu lassen, kann zu starken Verfilzungen und sogar zu Entzündungen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit führen.
Gesundheit der Rasse Königspudel
Obwohl der Großpudel im Allgemeinen robust ist, kann er für bestimmte Krankheiten anfällig sein, insbesondere für Gelenk- und Herzprobleme.
Der Königspudel kann Hitze vertragen. Es ist jedoch wichtig, dass er nicht über längere Zeit extremen Temperaturen ausgesetzt wird.
Der Königspudel kann auch Kälte vertragen. Bei längerer Exposition gegenüber niedrigen Temperaturen wird aber ein zusätzlicher Schutz empfohlen.
Im Allgemeinen neigt der Großpudel nicht besonders zu Übergewicht. Bei unkontrollierter Fütterung kann er jedoch wie jeder andere Hund an Gewicht zunehmen. Eine ausgewogene Ernährung und eine regelmäßige Bewegung sind daher unerlässlich.
Obwohl der Königspudel im Allgemeinen robust ist, besteht bei ihm für bestimmte Krankheiten ein erhöhtes Risiko.
Die häufigsten Gesundheitsprobleme, die mit dieser Rasse in Verbindung gebracht werden, sind:
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