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Der Schnoodle: Eine treue Seele mit viel Energie

Schnoodle advice © Pixabay

Was ist ein Schnoodle? Dieser süß klingende Hund ist eine Mischung aus Schnauzer und Pudel. Er zeichnet sich durch sein aktives und freundliches Wesen aus. Daher ist er ein idealer Hund für Singles, Paare und Familien, die gern und viel draußen sind.

von Nina Brandtner

Das Wichtigste in Kürze

  • Schnoodle sind Mischlinge, die Eigenschaften des Schnauzers und des Pudels besitzen
  • Es gibt sie in verschiedene Größen, der klassische Hybrid wird bis zu 40 Zentimeter groß
  • Die Preise für Welpen variieren und reichen bis 1.500 Euro
  • Sie sind kontaktfreudig und für die Dressur geeignet

Was ist ein Schnoodle?

Der Schnoodle ist ein Schnauzer, der mit einem Pudel gekreuzt ist. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Hybridhund, der auch gern als „Designerhund“ bezeichnet wird. Anders als bei klassischen Mischlingen sind die Rassen beim Schnoodle gewollt miteinander verpaart. Das Ergebnis ist ein Welpe, der die Eigenschaften beider Rassen besitzt. Daher kann der Nachwuchs so weiches Fell wie ein Pudel oder eine drahtige Haarpracht wie ein Schnauzer haben. Sie sind je nach Elternteile zwischen 10 und 35 Zentimetern groß. Zwergpudel und Zwergschnauzer sorgen folglich für einen kleineren Schnoodle als ein Riesenschnauzer. In der Gewichtsklasse variieren sie ebenfalls zwischen 4,5 und 9 Kilo. Je nach Züchter kostet ein Schnoodle bis zu 1.500 Euro.

Schnoodle im Herbst
Die Elternteile bestimmen, wie der Schnoodle letztendlich aussieht© Shutterstock

Schnoodle: Der Mischlingshund aus Pudel und Schnauzer

Bilder vom Schnoodle verwundern immer wieder, da es sich hierbei nicht um eine anerkannte Rasse handelt. Daher gibt es beispielsweise auch keine Zuchtrichtlinien. Häufig wird ein Schnoodle beim Züchter aber nicht zur Weiterverpaarung eingesetzt. Vorrangig werden die Elterntiere gekreuzt. Hier kann es ganz verschiedene Kombinationen geben.

Pudel sind übrigens auch bei anderen Kreuzungen gern gewählte Elterntiere.

So sind unter anderem auch der Maltipoo und der Golden Doodle äußerst beliebt. Gründe dafür sind unter anderem diese:

  • Intelligenz
  • Fröhlichkeit
  • Gelehrigkeit
  • Freundlichkeit

Außerdem haben Pudel keinen ausgeprägten Sinn fürs Jagen und sind im Umgang mit Menschen sehr verträglich. Auch mit anderen Hunden verstehen sie sich gut. Dies passt hervorragend zum Schnauzer, denn er ist sehr aufgeweckt und selbstbewusst. Zudem ist er für seine Wachsamkeit bekannt.

Die Optik des Schnoodles

Optisch ist der Schnoodle abhängig von den beiden Elterntieren. Das Fell kann beispielsweise mittellang sein. Zudem ist es häufig leicht gekräuselt. Es kann aber ebenso glatt oder weich sowie struppig sein. Farblich variiert das Fell ganz stark. Sowohl Grau, Schwarz und Weiß sind als klassische Farben denkbar als auch Apricot, Braun oder gescheckte Muster. Die Größe ist von den Eltern abhängig. Ein Mini Schnoodle ist vergleichsweise klein. Kein Wunder, denn hier kommen Minipudel oder Toy Pudel und Zwergschnauzer zusammen. Der Riesen Schnoodle ist hingegen eine Mischung aus Königspudel und Riesenschnauzer und gehört zu den mittelgroßen bis großen Hunden. Je nachdem, welche Gene überwiegen, sind die Hunde entweder schlank oder haben eine starke, robuste Körperform. Folgende Größen gibt es:

  • Mini- oder Toy Schnoodle sind zwischen 25 cm und 30 cm groß.
  • Ein klassischer Schnoodle wird bis zu 40 cm hoch.
  • Der Riesen (oder auch Giant) Schnoodle kann bis zu stolze 66 cm groß sein.
Am häufigsten ist die Verpaarung von Pudel und Zwergschnauzer, sodass sie im Regelfall zwischen 25 und 40 Zentimeter hoch sind.

Der Charakter: Temperament und Eignung

Schnoodle Hunde sind eine komplexe Mischung der beiden Rassen. Wie erwähnt sind die Tiere sehr intelligent. Die Mischung aus ihnen ist daher äußerst schlau. Er ist ein unheimlich aktiver und kontaktfreudiger Vierbeiner. Daher ist er am besten in Haushalten aufgehoben, die gerne und viel draußen unterwegs sind. Regelmäßige Bewegung und Aktivität ist für den Hybridhund unheimlich wichtig. Daher ist es nicht selten, dass er zum sportlichen Begleiter beim Joggen oder Biken avanciert. Schnoodles sind außerdem wahnsinnig loyal und liebenswert. Die Tiere haben ein sehr freundliches Wesen, weshalb sie häufig als Familienhund bevorzugt werden.

Hinweis: Wer sich für eine größere Kreuzung interessiert, dem sei gesagt, dass diese Exemplare oft sturer sind. Riesen Schnoodle brauchen daher einen dominanten und bestimmten Rudelführer.

Die Gesundheit von einem Schnoodle

Genau wie andere Hunderassen ist der Schnoodle für bestimmte Krankheiten anfällig. Zudem sind gesundheitliche Probleme genetischer Natur möglich. Die Elterntiere sind beispielsweise anfällig für eine vermehrte Bildung von Ohrhaaren. Um Infektionen zu vermeiden, ist es wichtig, regelmäßig für eine Haarentfernung beim Tierarzt zu sorgen. Andere Krankheiten sind beispielsweise Epilepsie, Diabetes oder Probleme mit den Augen. Bei einer ausgewogenen, gesunden Ernährung sollte der Schnoodle allerdings ein schönes Leben führen und bis zu 15 Jahre alt werden.

Schnoodle am Strand
Ein gesunder Schnoodle wird etwa 15 Jahre alt© Shutterstock

Hinweis: Ob Schnoodle Allergiker reizen oder nicht, hängt zum einen von der Verpaarung und zum anderen von der Allergieintensität ab. Empfehlenswert ist ein Allergietest. Bei manchen Züchtern können Sie sich Haare und/ oder Speichel vom Welpen mitnehmen, um gezielt zu testen. Grundsätzlich ist die Allergiegefahr beim Schnoodle aufgrund des Pudelanteils aber geringer als bei anderen Rassen.

Unsere Empfehlung: Schnoodle beim Züchter besuchen und kennenlernen

Wer einen Schnoodle kaufen will, dem sei ein Besuch beim Züchter vorab empfohlen. Dieser klärt über alle wichtigen Haltungsbedingungen auf, denn im Gegensatz zu anderen Rassen ist der Mischling sehr aktiv. Im Folgenden haben wir ein paar der wichtigsten Haltungsbedingungen schon mal zusammengefasst:

  • 30 bis 60 Minuten Spaziergang und/ oder Training sind ein Muss. Besser sind tägliche bewegungsreiche Aktivitäten wie Joggen und Radfahren
  • Ein Garten bietet dem Schnoodle den perfekten Auslauf auf dem eigenen Grundstück. Er sollte weder im Zwinger noch im Freien leben. Am wohlsten fühlt er sich bei Herrchen oder Frauchen in Haus oder Wohnung
  • Diese Mischlingshunde sind sehr ungern allein. In solchen Situationen fangen sie an zu bellen und machen auf sich aufmerksam. Daher sollte ausreichend Zeit für das Tier in jedem Fall vorhanden sein, damit es sich nicht langweilt

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