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Kleinpudel

Kleinpudel
Erwachsener Pudel © Shutterstock

Der Pudel ist ein Hund mit vielen Talenten, den es in vier Varietäten gibt, welche sich durch ihre Größe unterscheiden: Toy-, Zwerg-, Klein- und Großpudel. Sie können fünf verschiedene Fellfarben (Schwarz, Weiß, Grau, Braun oder Apricot) haben. Es handelt sich um einen sehr intelligenten Hund, der trotz seines zerbrechlichen Erscheinungsbildes robust und für jede Art von Gelände geeignet ist. Er kann sich an viele verschiedene Lebensweisen und Familienkontexte anpassen. Dieser fröhliche, verspielte, freundliche und anhängliche Hund ist ein ausgezeichneter Gefährte für ein friedliches und angenehmes Zusammenleben.

Wichtige Informationen

Kleinpudel: Lebenserwartung :

7

24

12

19

Charakter :

Anhänglich Verspielt Intelligent

Größe :

Geschichte

Der Vorfahr dieses heutigen Begleithundes ist ein unermüdlicher Jagdhund mit ursprünglichem Aussehen und einem wilden Charakter: Es handelt sich dabei um den Barbet, einen Hund für die Jagd im Wasser. Auch der Pudel wurde ursprünglich für die Jagd auf Wasservögel verwendet. Die moderne Zucht hat sich aber eher auf die Erschaffung eines Begleithundes konzentriert und damit eine der beliebtesten und weltweit am stärksten verbreiteten Hunderassen erschaffen. Trotzdem bezieht sich der Name des Hundes in den meisten Sprachen noch heute auf seine Eignung für die Jagd. So kommt sein französischer Name „Caniche” vom Begriff „Cane”, der Füchsin. Die englische Bezeichnung „Poodle” wie auch sein deutscher Name bedeuten „Schwimmer”.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 9 - Gesellschafts und Begleithunde

Sektion

Sektion 2 : Pudel

Pudel: Größen, Farben und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 23 und 62 cm

    Männchen : Zwischen 23 und 62 cm

    Großpudel

    • Weibchen: zwischen 45 und 62 cm
    • Männchen: zwischen 45 und 62 cm

    Kleinpudel

    • Weibchen: zwischen 35 und 45 cm
    • Männchen: zwischen 35 und 45 cm

    Zwergpudel

    • Weibchen: zwischen 28 und 35 cm
    • Männchen: zwischen 28 und 35 cm

    Toypudel

    • Weibchen: zwischen 23 und 28 cm
    • Männchen: zwischen 23 und 28 cm

    Kleinpudel: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 6 und 23 kg

    Männchen : Zwischen 6 und 23 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Weiß
    Braun
    Blau
    Rot

    Felltyp

    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Die vier Varietäten in unterschiedlichen Größen (Groß-, Klein-, Zwerg- und Toypudel) sind wiederum in fünf Untervarietäten unterteilt, die sich nach ihrer Farbe unterscheiden. Es gilt aber für alle derselbe Rassestandard. Das allgemeine Erscheinungsbild ist das eines harmonisch gebauten Hundes mit mittleren Körperproportionen und einem charakteristischen, gelockten Fell. Es gibt auch eine Varietät mit geschnürtem Haarkleid, aber diese ist heutzutage sehr selten. Der Kopf ist elegant, mit geraden Linien, schön gezeichnet und proportional zum Rumpf: Er darf weder zu schwer, noch zu massiv, aber auch nicht zu schmal sein. Der Kopf wird hoch und stolz auf einem festen Hals getragen. Der Körper ist wohlproportioniert, mit einem Rumpf, der etwas länger ist als hoch. Die Gliedmaßen sind vollkommen gerade. Der Brustumfang muss mindestens 10 cm größer sein als die Widerristhöhe, wenn man ihn hinter den Schultern misst. Die Rute ist hoch angesetzt und wird idealerweise auf „10 nach 9” im Verhältnis zur Rückenlinie getragen. Sie wird sichelförmig getragen. Der Gang des Hundes ist eine wichtige Charakteristik der Rasse: Er ist tänzelnd und leichtfüßig und ähnelt dem eines Araberpferdes.

    Gut zu wissen

    Seit ein paar Jahren gibt es Hunde, die als „Doodles” bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um eine neue Rasse, die bald offiziell anerkannt werden könnten. Für den Moment handelt es sich aber um Hybridrassen.

    Bei den „Doodles” handelt es sich nämlich um Kreuzungen zwischen Pudeln und einer anderen Rasse. So gibt es zum Beispiel den Golden Doodle (Golden Retriever x Pudel), den Labradoodle (Labrador x Pudel), oder den Schnoodle (Schnauzer x Pudel). 

    Diese Hunde werden insbesondere in den USA und in Australien aufgrund der großen charakterlichen Vorzüge, die durch die Kreuzung von Arbeitshunden mit dem umgänglichen und vor allem hypoallergenen Begleithund Pudel entstehen, immer beliebter. 

    Das ursprüngliche Ziel dieser Kreuzungen war es, Assistenzhunde zu bekommen, die auch von Menschen gehalten werden können, die allergisch gegen Hundehaare sind. Auch wenn leider viele Abweichungen zu beobachten sind, die insbesondere auf die Geldgier von opportunistischen Züchtern zurückzuführen sind, ist die grundsätzliche Idee hinter diesen Kreuzungen vollkommen lobenswert.

    Varietäten

    Toypudel

    Zwergpudel

    Kleinpudel

    Großpudel (Königspudel)

    Pudel: Charakter

    • 100%

      Anhänglich

      Dieser kleine Hund mit lockigem Haarkleid ist ein idealer Gefährte für’s Leben: Er ist liebenswert, gesellig, verspielt und vor allem sehr treu gegenüber seinen Besitzern. Er liebt Streicheleinheiten und verbringt besonders gern viel Zeit neben seinen Besitzern auf dem Sofa, um sich streicheln zu lassen.

    • 100%

      Verspielt

      Der überaus lebendige Poodle, wie man ihn auf Englisch nennt, hat jede Menge überschüssige Energie und ist immer vorne mit dabei, wenn es darum geht, zu spielen. Erziehungstrainings sind für ihn oft mit Spielsessions gleichzusetzen, weil er gern Neues lernt und seinen Besitzern gern eine Freude macht. Man kann mit ihm also jede Menge Spiele machen, die unterhaltsam und lehrreich zugleich sind.

    • 33%

      Ruhig

      Er kann sich zwar durchaus einmal von seiner ruhigen Seite zeigen und sich zurückhaltend geben, aber wenn der Aufbruch zu einer Aktivität ansteht, ist er stets in Habachtstellung. Das gilt vor allem, wenn die Tätigkeit eine mentale oder olfaktive Stimulation beinhaltet. Insgesamt ist dieser Hund ein dynamischer und aktiver Zeitgenosse, der Groß und Klein im Alltag jede Menge Freude bereitet.

    • 100%

      Intelligent

      Der Pudel ist für seine große Treue und seine bemerkenswerte Lernfähigkeit bekannt. Er kann sich an viele verschiedene Lebensweisen anpassen, wodurch seine große Intelligenz zum Ausdruck kommt und was ihn zu einem besonders angenehmen Begleiter macht.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Da dieser Hund früher als Jagdhund für Wasservögel verwendet wurde und vom Barbet abstammt, hat er eindeutig immer noch einen Jagdinstinkt, eine feine Nase und eine Vorliebe für Wasser. Allerdings ist dieser Instinkt inzwischen weniger stark ausgeprägt, was vor allem an den modernen Zuchten liegt, die eher zu einem Begleit- und Gesellschaftshund tendieren.

    • 66%

      Scheu

      Der Pudel ist relativ gut dafür geeignet Alarm zu schlagen, denn er ist immer wachsam, wenn ein ungewohntes Ereignis in seiner Tagesroutine eintritt. Wenn er aber erst einmal Vertrauen zu fremden Menschen gefasst hat, ist er sehr freundlich.

    • 33%

      Unabhängig

      Dieser Hund ist überaus treu und hängt sehr an den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe. Er würde am liebsten immer an der Seite seiner Besitzer bleiben. Insofern ist der Pudel überhaupt nicht eigenständig und braucht fast ständigen Kontakt zu seinen Menschen, um sich voll zu entfalten.

      Wenn er sich selbst überlassen wird, verliert er seinen fröhlichen Übermut, der ihn so sympathisch macht, und kann viel bellen und weitere Verhaltensstörungen entwickeln.

      Verhalten des Pudels

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Dieser Hund mag es nicht, allein zu sein - er fühlt sich nur im Kreise seiner Lieben wohl, und zwar unabhängig davon, ob es sich dabei um Menschen oder andere Haustiere handelt. Er braucht Besitzer, die Zeit für ihn haben und am besten viel zu Hause sind.

        Der Pudel kann Phasen der Einsamkeit nur mit Ruhe durchleben, wenn er schon als kleiner Welpe progressiv und positiv an die Abwesenheit seiner Besitzer gewöhnt worden ist.

      • 100%

        Gehorsam

        Es handelt sich um einen Hund, der sehr einfach und angenehm zu erziehen ist, denn er versteht schnell, was man von ihm erwartet. Aufgrund seiner großen Intelligenz und Sensibilität würden Erziehungsmethoden, bei denen Zwang verwendet wird, bei ihm nur großen Schaden anrichten. Man muss also sanfte und positive Methoden anwenden, die auf einer vertrauensvollen Beziehung basieren.

        Trotz seiner großen Folgsamkeit muss die Erziehung schon bei der Ankunft des Pudel-Welpen in seinem neuen Zuhause beginnen, um zu vermeiden, dass er schlechte Angewohnheiten bekommt. Das gilt insbesondere bei Toy- und Zwergpudeln, denen man oft zu große Freiheiten gewährt.

      • 100%

        Bellen

        Der Pudel ist sehr aufmerksam und bellt, sobald er ein ungewohntes Ereignis wahrnimmt. Das kann Vor- und Nachteile haben. Auf dem Land, wo die Umgebung eher ruhig und friedlich ist, kann das Gebell eines Hundes die Besitzer über Eindringlinge informieren… Aber in der Stadt, wo viele Geräusche zu hören sein können, ist das Bellen manchmal unnötig und nicht immer angebracht.

      • 100%