🐶 Gewinne ein Jahr Futter gratis! 🐱

Werbung

Der Borador: Ein sportlicher Familienhund

Ein schwarz-weißer Borador in der Natur

So wunderschön ist die Mischung aus Border Collie und Labrador

© RMC42 / Shutterstock

Der Borador ist ein Mix aus dem beliebten Labrador und dem cleveren Border Collie. Erfahren Sie, für wen sich der Mischlingshund eignet und was ihn auszeichnet.

von Stephanie Klein

Am 23.02.21, 12:10 veröffentlicht

Was ist ein Borador?

Der Borador ist ein Mischlingshund, der aus der Kreuzung eines Border Collies und eines Labrador Retrievers hervorgeht. Er gehört zu den mittelgroßen Vierbeinern, dessen Körper Harmonie und Athletik ausstrahlt. Seinen Hütehund und Retriever Genen verdankt der Border Lab – so eine weitere Bezeichnung – sein aktives Naturell.

Da beide Hunderassen in der Vergangenheit als Arbeitstiere tätig waren, ist auch der Borador lernbegierig und möchte seinem Menschen gefallen. Wie bei vielen Designerhunden ist auch seine Geschichte nicht gut dokumentiert. Vermutlich entstand er in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren in den USA.

Hunderassen: Border Collie & Labrador

Derzeitig handelt es sich um keine anerkannte Hunderasse, sondern um eine Hybridhunderasse. Vor diesem Hintergrund hat sich bis jetzt noch kein Rassestandard etabliert. Die Merkmale unter den Boradors unterscheiden sich teilweise stark voneinander. Mit der Adoption eines Borador Welpens entscheidet sich seine Familie für eine liebenswerte „Wunschtüte“ voller Überraschungen.

Der Border Collie

Die clevere Sportskanone: Der Border Collie wurde für das Treiben einer Herde gezüchtet und ist dementsprechend intelligent, unerschrocken und ausdauernd. In der Vergangenheit stand bei den Hütehunden die Arbeitsleistung im Mittelpunkt.

Heute geht die mittelgroße Hunderasse kaum noch ihrem ursprünglichen Job nach. Dafür erreicht der Collie Bestleistungen beim Hundesport Agility und findet bei dynamischen Menschen ein Zuhause.

Der Border Collie
© Fusekle / Shutterstock

Der Labrador

Der Best Buddy: Mit einem Labrador zieht ein loyaler Freund und Gute-Laune-Hund ein. Kein Wunder also, dass in Deutschland seit Jahren das „Labbi-Fieber“ ausgebrochen ist. Die amerikanische Hunderasse sichert sich souverän den ersten Platz unter den beliebtesten Hunderassen.

Früher stand er als Retriever an der kanadischen Küste Jägern zuverlässig zur Seite. Zu seinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen zählen das Apportieren und das Schwimmen.

Der Labrador Retriever
© Dora Zett / Shutterstock

Der Borador: Größe und Fell

Die Größe und das Fell eines Border Labs hängen davon ab, welche Gene (Labrador oder Collie) beim Nachwuchs dominieren.

Größe und Gewicht:

Bei einem Borador ist mit einer Größe von circa 50 bis 57 cm zu rechnen. Meistens sind die Mischlingshunde schlanker als Labrador Retriever und bringen zwischen 18 und 26 kg auf die Waage.

Fellfarbe und Beschaffenheit:

Die möglichen Fellfarben eines Boradors lassen sich kaum eingrenzen. Die Farbvielfalt beider Hunderassen ist recht groß. Doch eine Fellfarbe ist bei einem Border Lab jedoch besonders häufig anzutreffen: Schwarz-Weiß.

Das Fell ist entweder kurz und etwas hart wie das eines Labradors. Auch möglich ist dichtes, mittellanges Fell. Beide Fellvarianten bieten dem Borador dank dichter Unterwolle guten Schutz vor Kälte.

Der Borador: Wesen und Temperament

Das Wesen und Temperament eines Boradors punktet mit vielen positiven Eigenschaften:

  • intelligent
  • lernbegierig
  • gehorsam
  • ansprechbar
  • freundlich
  • menschenbezogen
  • aktiv
  • anhänglich

Bei den Labrador Retrievern und Border Collies gibt es innerhalb der eigenen Rasse Unterschiede. Einige stammen aus der sogenannten Showlinie. Welpen aus dieser Zucht eignen sich mehr für Hundeanfänger und Familien. Hunde, die aus der Arbeitslinie kommen, sind hingegen fordernder und ausdauernder und möchten ihrer ursprünglichen Tätigkeit nachgehen.

Tipp: Bei einem ausgewachsenen Borador kann sich ein starker Hütetrieb oder Jagdtrieb zum Vorschein kommen. Damit das Familienleben und die Spaziergänge in der Natur harmonisch verlaufen, lenkt seine Familie sein Temperament von Anfang an in die richtigen Bahnen.

Der Borador liebt Spaziergänge in der freien Natur
© Annette Shaff / Shutterstock

Der Borador: Krankheiten und Lebenserwartung

Für folgende Krankheiten ist ein Borador potenziell anfällig:

Bei dem Border Collie sollte zwingend ein MDR1 Gentest vor einer Verpaarung durchgeführt werden. Ansonsten besteht das Risiko, dass der Nachwuchs überempfindlich auf bestimmte Medikamente wie Wurmkuren reagiert.

Da es sich um eine nicht anerkannte Hunderasse handelt, sind beim VDH (Verein des Deutschen Hundewesens) keine Borador Züchter zu finden. Aus diesem Grund gilt es, die Suche nach einem Züchter mit größter Sorgfalt zu betreiben. Verantwortungsvolles Züchten beinhaltet, Elterntiere mit vererbbaren Krankheiten nicht zu verpaaren.

Borador: Lebenserwartung

Trotz eines gewissen Risikos für Erkrankungen handelt es sich bei einem Borador um einen robusten Vierbeiner. Die Lebenserwartung ist für einen mittelgroßen Hund ziemlich hoch und liegt bei 14 bis 15 Jahre.

Borador: Die Pflege

Ganz gleich ob kurz oder lang – bei beiden Fellvarianten ist mit einem erhöhten Pflegeaufwand zu rechnen. Mittellanges Collie Fell muss regelmäßig gebürstet und gekämmt werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Bei einem kürzeren Fell kommt eine Bürste oder ein Fellpflegehandschuh zur Entfernung der losen Unterwolle zum Einsatz. Plus: Border Labs neigen dazu, viel zu haaren. Dies gilt insbesondere während des Fellwechsels.

Da beide Elterntiere Hängeohren aufweisen, kontrollieren Borador Halter regelmäßig die Lauscher. Vor allem nach dem Planschen in einem Gewässer steht eine Inspektion an – andernfalls können unangenehme Ohrenentzündungen die Folge sein.

Wie viel Bewegung braucht ein Borador?

Bei der Kreuzung zwischen einem Hütehund und einem Retriever kaum verwunderlich: Border Labs sind absolute Sportskanonen! Demzufolge sind die Hybridhunde nicht geeignet für bequeme Menschen.

Sie brauchen täglich mehrere Stunden Bewegung, um sich erstens ausreichend zu bewegen und zweitens, um viele Eindrücke beim Gassi gehen zu gewinnen. Zusätzlich planen Hundehalter weitere Aktivitäten ein wie zum Beispiel:

Auslastung und Ruhephasen:

Vorsicht vor zu viel Ehrgeiz: Morgens joggen, abends zum Agility und zwischendurch noch neue Tricks lernen? Das ist eindeutig zu viel des Guten. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass der Mischlingshund nicht zur Ruhe kommt und Tag für Tag Stress empfindet.

Hundehalter von Border Labs achten auf eine Balance zwischen Aktivität und Erholung, damit ihr Vierbeiner kein nervöses und hyperaktives Verhalten an den Tag legt.

Passt ein Borador zu mir?

Ein Borador ist ein unternehmungslustiger und energischer Vierbeiner. Er passt demnach perfekt zu aktiven Menschen, die Freude an Hundesport haben und ihn auf Ausflügen immer dabei haben möchten.

Da sich beide Elterntiere im Umgang mit Menschen kooperativ zeigen, ist keine langjährige Hundeerfahrung erforderlich. Von Vorteil ist es allerdings, sich vor der Adoption gute Kenntnisse über den Jagd- und Hütetrieb anzueignen.

Der kinderliebe Borador kann auch ein guter Therapiehund werden
© Casco101 / Shutterstock

Als verspielter und kinderlieber Hund passt er optimal zu einer Familie. Seine positiven Wesensmerkmale machen ihn zudem zu einem tollen Kandidaten für die Ausbildung zum Assistenzhund oder Therapiehund. Der hohe Arbeitswille und seine gute Spürnase sind ihm beim Auffinden von Gegenständen oder vermissten Personen hilfreich.

Ein Haus mit Garten ist für den aktiven Hund von Vorteil, stellt aber kein Muss dar. Bei mehrstündigen Aktivitäten an der frischen Luft arrangiert sich der Borador auch mit einem Leben in einer Wohnung.

Seinen Wohnort wird er allerdings nicht mit Leib und Seele bewachen. Ein Border Lab kann zwar Alarm schlagen, doch der freundlich gestimmte Vierbeiner gehört nicht zu den besten Wachhunden.

Borador kaufen: Preis

Hierzulande ist der Mischlingshund noch nicht weit verbreitet. Die Preise variieren je nach Herkunft und Züchter. Der Preis für einen Borador kann unter 1.000 € liegen, es werden aber auch Welpen für 1.500 € verkauft.

Wamiz-Ratgeber: Seriöse Züchter finden

Andere Mischlingshunde wie der Borador