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Dobermann

#50

Top-Rassen von Wamiz

Dobermann
Erwachsener Dobermann © Shutterstock

Der Dobermann ist ein deutscher Hund, der vor allem für seine Qualitäten als Wachhund bekannt ist. Allerdings darf man ihn nicht ausschließlich auf diese Aufgabe reduzieren, denn er ist nicht nur dafür geeignet eine abschreckende Wirkung zu erzielen, sondern er ist auch und vor allem ein sehr anhänglicher Begleithund, der seiner sozialen Gruppe gegenüber sehr sensibel und treu ist. Er integriert sich sehr leicht in seine soziale Gruppe, die er zutiefst verehrt, was seinen Beschützerinstinkt und seine Loyalität noch zusätzlich verstärkt.

Wichtige Informationen

Dobermann: Lebenserwartung :

5

17

10

12

Charakter :

Anhänglich Verspielt Intelligent

Größe :

Geschichte

Diese deutsche Rasse entstand zwischen 1850 und 1870 in Apolda in Thüringen durch einen Steuereinnehmer, Friedrich Louis Dobermann, der einen Schutzhund haben wollte, der ganz anders sein sollte als die anderen, die es zu jenem Zeitpunkt gab. Sein Werk wurde dann von anderen Züchtern fortgeführt, die andere Rassen eingekreuzt haben, über deren Identität kontrovers diskutiert wird: Die Rede ist dabei von Pinschern, Weimaranern, Rottweilern und vielleicht bestimmten Terriern. Wahrscheinlich spielte auch der Beauceron eine sehr wichtige Rolle, denn die körperliche Ähnlichkeit zwischen ihm und dem Dobermann ist noch heute klar zu erkennen.

Dobermann: Körperliche Eigenschaften

    Größe

    Weibchen : Zwischen 63 und 68 cm

    Männchen : Zwischen 68 und 72 cm

    Dobermann: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 32 und 35 kg

    Männchen : Zwischen 40 und 45 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Braun

    Felltyp

    Kurzhaarig
    Kurz

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Dobermann ist ein großer, robuster und muskulöser Hund mit eleganter Linienführung und stolzer Haltung. Der Kopf hat die Form eines stumpfen Keils. Die Gesichts- und Schädellinien sind parallel zueinander, der Stopp ist gering ausgebildet, der Fang tief und breit. Die Augen sind mittelgroß und oval. Die Ohren, die früher kupiert wurden, sind hoch angesetzt und werden aufgerichtet getragen. Sie fallen an den Seiten des Kopfes herab und liegen dicht an den Wangen an. Der Rücken ist kurz und fest. Die Gliedmaßen sind vollkommen gerade.

    Gut zu wissen

    Über diese Rasse wird viel Absurdes erzählt. Dazu gehört insbesondere das Gerücht, dass diese Hunde im Alter von ca. sieben Jahren „verrückt“ würden, weil sich ihre Schädelhöhle verkleinere. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das eine der größten Dummheiten, die man im Hundewesen je zu hören bekommen hat. Zum Glück ist dieses Gerücht heute weitgehend verschwunden und man hört nur noch selten von Hunden, die verrückt oder „unhaltbar wild“ werden.

    In Brandenburg wird der Dobermann als Listenhund geführt und wird somit als gefährlich eingestuft.

    Arten

    Braun mit rostrotem Brand

    Schwarz mit rostrotem Brand

    Dobermann: Charakter und Wesen

    • 100%

      Anhänglich

      Dieser Hund ist überaus lieb, sanft und umgänglich. Er hängt sehr an seiner sozialen Gruppe. Trotz seines angsteinflößenden Aussehens und seines (zu Unrecht) schlechten Rufs als gefährlicher Hund ist er in Wirklichkeit sehr liebenswert und zeigt sich sehr liebevoll.

    • 100%

      Verspielt

      Dieser große Pinscher spielt für sein Leben gern - vor allem, weil er gern Zeit mit den großen und kleinen Mitgliedern seiner sozialen Gruppe verbringt. Spiele sind auch ein exzellentes Mittel, um bei der Erziehung dieses Hundes gute Ergebnisse zu erzielen.

    • 33%

      Ruhig

      Auch wenn dieser Hund sich von seiner ruhigen Seite zeigen kann, hat er sehr viel Energie, die er von klein auf herauslassen können muss, um seine Integration in seine Adoptivfamilie zu erleichtern.

    • 100%

      Intelligent

      Dieser Hund ist besonders intelligent und kann sich an viele verschiedene Lebensweisen anpassen.

      Außerdem versteht er trotz seines manchmal sehr starken Charakters schnell, was man von ihm verlangt und führt Befehle gern aus, sofern die angewendeten Methoden respektvoll sind.

      Er wird wegen seiner zahlreichen Fähigkeiten übrigens häufig als Polizeihund und von Sicherheitsdiensten und der Armee eingesetzt.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Bei manchen Hunden ist der Jagdinstinkt immer noch mehr oder weniger ausgeprägt. Bei dieser Rasse ist das der Fall, aber er kann leicht unter Kontrolle gebracht werden.

    • 100%

      Scheu

      Er ist Fremden gegenüber von Natur aus reserviert, wie es für Schutz- und Wachhunde typisch ist. Ein ausgeglichener Hund dieser Rasse würde aber niemals grundlos aggressiv werden. Daher ist es wichtig, diesen Hund gut zu sozialisieren.

      Nur Exemplare, die nicht aus einer Zucht, sondern aus zufälligen Paarungen stammen, können nervös und teilweise bissig sein. Es ist also überaus wichtig, einen Welpen aus einer guten Zucht zu kaufen, die sowohl auf die Schönheit als auch auf den Charakter der Hunde achtet.

    • 33%

      Unabhängig

      Dieser Hund ist seinen Besitzern gegenüber sehr loyal und braucht viel Kontakt mit ihnen, um sich voll zu entfalten.

      Dobermann: Temperament und Erziehung

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Dieser sanfte und sensible Hund steht den Mitgliedern seiner Adoptivfamilie sehr nahe und erträgt es nicht, von ihr ausgeschlossen zu sein. Er braucht regelmäßigen Kontakt zu seinen Lieben.

      • 66%

        Gehorsam

        Dieser Hund kann leicht zu erziehen sein, aber seine große Sensibilität erfordert Geduld und Einfühlungsvermögen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Er kann sich auch eine Zeit lang kindisch und spitzbübisch verhalten, denn aufgrund seiner Intelligenz weiß er ganz genau, wie er seine Besitzer in den Wahnsinn treiben kann!

        Es ist überaus wichtig, mit der Erziehung und der Sozialisierung des Dobermann-Welpen zu beginnen, sobald er in seinem neuen Zuhause ankommt, damit er keine schlechten Angewohnheiten bekommt.

        Es wird empfohlen, bei Erziehungstrainings mit Spielen und positiven Erziehungsmethoden zu arbeiten. Gewalt könnte diesen extrem sensiblen Hund vollkommen zerstören.

      • 66%

        Bellen

        Dieser Wachhund schlägt schnell Alarm, wenn er spürt, dass jemand seiner Adoptivfamilie gefährlich werden könnte. Allerdings reicht seine Anwesenheit in der Regel schon aus, sodass er nicht allzu viel bellen muss.

      • 66%

        Ausreißer

        Obwohl dieser sehr aktive Hund seine Lieben beschützen möchte, kann es in Extremfällen passieren, dass er sich aus dem Staub macht, wenn er nicht genug Bewegung oder Unterhaltung bekommt.

      • 100%