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Rottweiler

Andere Namen : Deutscher Sennenhund, Rottweiler Metzgerhund, Rott, Rottie

Rottweiler
Erwachsener Rottweiler © Shutterstock
Rottweiler
Rottweiler Welpe © Shutterstock
Welpe

Der Rottweiler ist ein robuster, stämmiger Hund. Sein Wuchs ist entsprechend von gedrungener, kräftiger Gestalt. Er ist stark, mutig, ausdauernd und kraftvoll. Der Rottie ist ein guter Wachhund und seiner sozialen Gruppe gegenüber sehr beschützerisch, anhänglich und treu. Unbekannten gegenüber zeigt er sich distanziert, zurückhaltend und misstrauisch. Hat er erst einmal Vertrauen gefasst, ist der Rottweiler freundlich, gutmütig und liebevoll, insbesondere mit Kindern. Er genießt oft leider einen zweifelhaften Ruf als böser und gefährlicher Hund und gilt als Hund der Kategorie 2. Seine Haltung unterliegt daher vielerorts einer strengen Verordnung. Er braucht einen erfahrenen Hundehalter, der frühzeitig mit einer intelligenten, konsequenten und kohärenten Erziehung bei ihm beginnt.

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Wichtige Informationen zum Rottweiler

  • Lebenserwartung : Zwischen 8 und 10 Jahren
  • Charakter : Ruhig
  • Größe : Groß
  • Felltyp : Hart
  • Preis : Zwischen 1000 € und 1500 €

Aussehen des Rottweilers

Größe

Weibchen Zwischen 56 und 63 cm
Männchen Zwischen 61 und 68 cm

Gewicht

Weibchen Zwischen 42 und 50 kg
Männchen Zwischen 45 und 54 kg

Fellfarbe

Das Fell des Rottweilers ist schwarz mit rotbraunen, klar abgegrenzten Abzeichen an Backen, Fang, Halsunterseite, Brust und Läufen, sowie über den Augen und an der Rutenwurzel.

Felltyp

Das Fell des Rottweilers ist mittellang bis kurz.

Das Deckhaar ist dicht, derb, kompakt und straff anliegend. Die Unterwolle ist weich und sollte nicht aus dem Deckhaar hervortreten.

Augenfarbe

Die Augen des Rottweilers sind dunkelbraun.

Beschreibung des Aussehens

Der Rottweiler ist ein robuster, mittelgroßer bis großer, stämmiger und muskulöser Hund. Er ist ein wendiges Kraftpaket von erstaunlicher Ausdauer. Sein kräftiger, breiter Kiefer und sein kraftvolles Gebiss erfordern eine gewisse Vorsicht im Umgang mit diesem Hund.

Charakter

Anhänglich

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Der Rottweiler ist ein liebenswerter, freundlicher und seiner sozialen Gruppe gegenüber sehr anhänglicher Hund. Er ist vom Grundcharakter her ein familienfreundlicher, ruhiger und ausgeglichener Hund, der seinen schlechten Ruf als böser, aggressiver Hund nicht verdient hat.

Verspielt

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Der Rottweiler ist durchaus verspielt und weiß spielerische Momente mit seinem Menschen zu schätzen, vor allem wenn sie ein pädagogisches Interesse haben und ihm erlauben, seinen Verstand zu gebrauchen.

Ruhig

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Der Rottweiler ist vom Grundcharakter her ruhig und ausgeglichen, doch gilt als Hund der Kategorie 2 oft als aggressiv und böse. Dabei ist er bei entsprechend konsequenter, gerechter, intelligenter und kohärenter Erziehung alles andere als unberechenbar und schwer zu bändigen. 

Zu Hause ist er eher ruhig und gelassen, wenn auch beim leisesten ungewohnten Geräusch gleich sehr wachsam und aufmerksam.

Intelligent

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Der Rottweiler kommt oft seiner körperlichen und mentalen Eigenschaften wegen zum Einsatz. Er ist ein intelligenter Hund, der schnell begreift, was von ihm erwartet wird. 

Er ist lernbegierig und arbeitet gern an der Seite seiner Halter, insofern dessen Forderungen gerechtfertigt, kohärent und sinnvoll sind.

Jagdfreudig

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Dank seines guten Geruchssinns eignet sich der Rottweiler hervorragend als Spürhund (beispielsweise als Leichenspürhund oder Sprengstoffspürhund). Daher wird er auch gern zu Forschungszwecken eingesetzt. Jagdtrieb und Beuteverhalten sind bei ihm jedoch nicht übermäßig ausgeprägt und daher leicht kontrollierbar.

Scheu

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Der sehr wachsame und beschützerische Rottweiler ist Unbekannten gegenüber zunächst einmal sehr zurückhaltend und misstrauisch. Er braucht Zeit, um die eventuelle Gefährlichkeit einer Situation einzuschätzen. Hat er dann einmal Vertrauen gefasst, ist er durchaus sanft, zutraulich und freundlich.  

Vorsicht ist geboten, wenn er eine Bedrohung wahrnimmt. Dann greift er ohne zu zögern an, um die Seinen zu beschützen. 

Unabhängig

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Es mag paradox klingen. Einerseits ist der Rottweiler anhänglich, wenn nicht sogar extrem abhängig von seinem sozialen Umfeld. Andererseits kann er Eigeninitiative ergreifen und auch sehr bestimmt und mutig sein, wenn er der Meinung ist, dass es notwendig ist. 

In anderen Worten, er mag oft zwar oft unabhängig erscheinen und auftreten, doch bleibt dabei seiner sozialen Gruppe sehr verbunden.

Verhalten des Rottweilers

Kann alleine bleiben

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Der Rottweiler ist kein großer Einzelgänger. Er braucht sein soziales Umfeld, um sich wohl zu fühlen, ohne dabei eine übertriebene Anhänglichkeit zu zeigen. 

Er schätzt die Gegenwart seiner Halter und mag es nicht, allein und eingeschlossen zu sein. 

Dank einer Erziehung im positiven Sinne kann auch er lernen, allein zu bleiben. Voraussetzung ist allerdings, dass er körperlich ausgelastet ist und nicht von ihm verlangt wird, zu lange allein zu bleiben.

Gehorsam

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Der selbstbewusste, starke und dominante Rottweiler ist trotz seiner Intelligenz und seinem Gehorsam kein leicht erziehbarer Hund. Es ist absolut notwendig, frühzeitig mit einer konsequenten, kohärenten, liebevollen und klaren Erziehung im positiven Sinne und ohne Brutalität zu beginnen.  

Der Rottweiler ist kein Hund für unerfahrene Hundehalter. Ansonsten gewinnt er schnell die Oberhand, lernt falsche Dinge und gerät außer Kontrolle. Bei ihm ist eine intelligente Erziehung von klein an unentbehrlich. 

Als kategorisierter Listenhund braucht der Rottweiler eine sichere und solide Ausbildung, um nicht noch zu dem schlechten Ruf beizutragen, unter dem er oft leidet.  

Das Tragen eines Maulkorbs und das Laufen an der Leine gehört zu den prioritären Dingen, die ein junger Rottweiler lernen muss. Sie sind die Voraussetzung für einen gesicherten Auslauf ohne Stress für ihn und seinen Halter und um die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen.

Für den Rottweiler-Welpen ist eine gute Sozialisierung unerlässlich, damit er ein verlässlicher und freundlicher Hund wird. 

Vielleicht neigen Rottweiler-Hündinnen dazu, gefügiger zu sein und den Halter als Familienoberhaupt besser anzuerkennen als die gerne etwas dominanten Rüden. Doch auch hier spielt eine gute Erziehung und der Charakter des jeweiligen Hundes eine große Rolle.

Bellen

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Der Rottweiler bellt nicht ohne Grund. Er neigt eher dazu, Eindringlinge mit seiner imposanten und abschreckenden Körperhaltung als mit seiner Stimme zu vertreiben.

Ausreißer

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Der Rottweiler ist seiner sozialen Gruppe sehr verbunden und seinen Menschen gegenüber sehr anhänglich. Er neigt nicht zum Weglaufen und zieht es vor, in der Nähe der Seinen zu bleiben.

Zerstörerisch

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Ist der Rottweiler körperlich nicht ausgelastet und fehlt es ihm an Stimulation, kann auch der von Natur aus ruhige und ausgewogene Rottweiler destruktiv werden und seinen Frust und seine überschüssige Energie an allem auslassen, was ihm unter die Schnauze gerät. 

Dazu kommt sein kräftiger Kiefer, der beim Spielen schnell mit allem fertig wird, was seinen Zähnen nicht gewachsen ist.

Gierig

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Der Rottweiler ist einer Leckerei nie abgeneigt und lässt sich daher mit Belohnungen leicht zum Lernen oder zu der Arbeit motivieren.  

Doch sollte er nicht überfüttert werden und ist auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, um sein Idealgewicht und seine eiserne Gesundheit zu bewahren, da er sonst schnell zu Übergewicht neigt.

Wachhund

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Der Rottweiler ist von Natur aus ein ausgezeichneter Wachhund. Als solcher ist er sehr mutig und immer bereit, die Seinen zu beschützen und zu verteidigen. 

Sein muskulöser Körperbau und seine imposante Statur lassen ihn sehr abschreckend wirken. Er braucht oftmals nicht einmal anzugreifen, um einen Eindringling in die Flucht zu jagen. Was er jedoch jederzeit bereit ist, sobald er es für notwendig hält.

Ersthund

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Der Rottweiler ist absolut kein Hund für unerfahrene Hundehalter. Eine schlechte Kenntnis seiner Rasse und Unerfahrenheit im sachverständigen Umgang mit Hunden, könnten ihn zu einem gefährlichen Hund werden lassen.

Lebensstil

Rottweiler in der Wohnung

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Auch als kategorisierter Listenhund ist der Rottweiler durchaus in der Lage, sich dem Stadtleben und der Haltung in der Wohnung anzupassen, wenn sein Bewegungsdrang befriedigt wird und er seinen täglich notwendigen Auslauf hat. 

Er ist nicht unbedingt glücklicher in einem Haus mit Garten, wenn er dort allein gelassen wird. Und das entgegen der Annahme, der vor Kraft strotzende und massige Rottweiler sei nicht fürs Stadtleben geschaffen.

Der Rottweiler will einfach nicht alleine sein, braucht genügend Bewegung und will auch geistig gefordert werden, um glücklich zu sein und sich wohl zu fühlen. 

Wird er in der Wohnung gehalten, muss deshalb für regelmäßigen und ausgiebigen Auslauf gesorgt werden, um seine physischen und psychischen Bedürfnisse zu befriedigen. 

Dabei sind die gesetzlichen Bestimmungen und Auflagen im Sinne einer ordnungsgemäßen Haltung zu beachten, die für Kampfhunde und auch Hunde der Kategorie 2 wie den Rottweiler gelten.

Sportlich

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Der von Natur aus zu Hause eher ruhige und gelassene Rottweiler zeigt bei Beschäftigung, Auslauf und Sport eine unbändige Ausdauer. 

Sein großer Bewegungsdrang muss täglich mit entsprechend regelmäßigem und großzügigem Auslauf befriedigt werden. Doch nicht nur. Der Rottweiler schätzt auch sportliche Aktivitäten wie Joggen und Wandern und seinen Intellekt stimulierende Arbeit.

Hundesport hilft, ihn auszulasten. Dafür braucht er einen ausreichend sportlichen und dynamischen Halter, der beispielsweise Canicross, Agility, Dogscooter, usw. mit ihm treibt. 

Der Rottweiler schwimmt auch gern. Überhaupt spielt er gern im Wasser. Eine willkommene Gelegenheit, sich nach Herzenslust austoben zu können und seine Muskeln zu trainieren.  

Nur sollte er nicht überfordert werden, so lange er (mit ca. drei Jahren) noch nicht ganz ausgewachsen ist. 

Sein unglaublich guter Geruchssinn prädestiniert ihn für Suchspiele aller Art, um seine Spürnase und seine intellektuellen Fähigkeiten noch zu schärfen. 

Und dann gehört der Rottweiler auch zu den Hunderassen, die in einem entsprechend dafür vorgesehenen Rahmen auch das Beißen üben dürfen.

Reisen

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Als kategorisierter Listenhund lässt sich der Rottweiler nicht unbedingt überall hin mitnehmen, wenn er als Hund der Kategorie 2 im Gegensatz zu Hunden der Kategorie 1 theoretisch auch überall hin mit und in öffentlichen Transportmitteln mitfahren darf.

Voraussetzung ist allerdings, dass er einen Maulkorb trägt und von einer mündigen Person an der Leine geführt wird. Das macht das Reisen und die Benutzung öffentlicher Transportmittel mit ihm nicht gerade einfach.

Ganz abgesehen von seiner das Reisen und den Transport nicht unbedingt erleichternden Größe und seinem Gewicht. Immerhin erreichen manche Exemplare eine Widerristhöhe von bis zu 70 Zentimetern und ein Körpergewicht von bis zu 54 Kilogramm.

Geselligkeit

Verträgt sich mit Katzen

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Wächst der Rottweiler-Welpe mit Katzen auf, dann wird er sich auch später noch mit Katzen verstehen und vertragen.

Aufgrund seiner unbändigen Kraft kann es jedoch leicht und auch ungewollt zu Ungeschicklichkeiten und Zwischenfällen mit kleineren Tieren wie auch Katzen kommen.

Verträgt sich mit Hunden

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Für den oft zu Unrecht für aggressiv und gefährlich geltenden Rottweiler ist die Sozialisierung mit anderen Hunden allein schon aus dem Grund nicht leicht, dass viele Hundehalter Angst haben, ihren Liebling mit ihm spielen oder sich ihm nähern zu lassen. Das ist bei einem Hund der Kategorie 2 auch verständlich.

Außerdem ist der Maulkorb, den er bei seinen Ausgängen tragen muss, nicht unbedingt geeignet, ihn mit anderen Hunden artgerecht kommunizieren und umgehen zu lassen.

Unter diesen beiden Aspekten ist es nicht leicht, den Rottweiler mit anderen Hunden zu sozialisieren und der Umgang mit Artgenossen erweist sich oft als sehr schwierig.

Doch mit Intelligenz, ein bisschen Mut und Geduld kann es auch der Halter eines Rottweilers schaffen, seinen Hund an einen positiven Umgang mit Artgenossen zu gewöhnen. Möglichst durch regelmäßige Begegnungen mit gut gesinnten Hunden gleicher Größe und ähnlicher Veranlagung.

Aufgrund ihres dominanten Verhaltens wird es Rüden jedoch schwerer fallen, insbesondere einen anderen Hund gleichen Geschlechts zu tolerieren.

Geeignet für Kinder

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Der freundliche, verspielte und anhängliche Rottweiler ist kinderlieb und sanft im Umgang mit Kindern, insofern sie sich richtig mit ihm verhalten und ihm auch seine Ruhe lassen. 

Es versteht sich von selbst, dass ein so kräftiger und massiger Hund mehr noch als jeder andere Hund nicht unbeaufsichtigt mit kleinen Kindern gelassen werden sollte. Um ein sicheres und harmonisches Zusammenleben zu gewährleisten, müssen Verhaltensmaßregeln eingehalten und Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden.

Geeignet für Senioren

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Für ältere und weniger bewegliche Menschen eignet sich der Rottweiler aufgrund seines großen Bewegungsdrangs nicht als Haus- und Begleithund. Er braucht täglich viel Auslauf und möglichst auch sportliche Aktivitäten.

Dazu kommt, dass mehr oder weniger gebrechliche Menschen diesem Kraftpaket einfach nicht gewachsen sind.

Preis des Rottweilers

Der Preis eines Rottweilers hängt von seiner Herkunft, seinem Alter und seinem Geschlecht ab. Für einen Rottweiler mit Zuchtbucheintrag muss im Durchschnitt mit 1.000 Euro gerechnet werden. Für die wertvollsten Abstammungslinien kann bis zu 1.500 Euro verlangt werden.

An monatlichen Haltungskosten für eine vollwertige Ernährung und eventuell anfallende Tierarztkosten sollte mit um die 60 Euro gerechnet werden.

Dazu fallen für den Halter eines Listenhundes der Kategorie 2 weitere Kosten an: Für amtliche Papiere, wie die Erlaubnis, einen solchen Hund zu halten, für zusätzlich notwendige Impfungen, für ein oder mehrere Wesenstests, sowie für eine vorschriftsmäßige Haftpflichtversicherung.

Fellpflege des Rottweilers

Der Rottweiler ist ein pflegeleichter Hund. Regelmäßiges Bürsten erhält die Schönheit und den Glanz seines Fells. 

Gebadet werden sollte er nicht zu oft, um sein Fell gesund zu erhalten.

Haarausfall

Der Rottweiler haart nur mäßig, außer zu den beiden jahreszeitlich bedingten Fellwechseln im Frühling und im Herbst.

Ernährung des Rottweilers

Der Rottweiler braucht eine reichhaltige und vollwertige Ernährung zur Erhaltung und Entwicklung seines Knochenbaus und seiner Muskulatur. 

Der Rottweiler kann sowohl Trockenfutter (Kroketten) als auch Rohfutter (B.A.R.F) bekommen, gegebenenfalls auch im Wechsel, wobei die Menge seiner Morphologie, seinem Alter, seiner körperlichen Verfassung und seiner körperlichen Auslastung entsprechen muss, um Übergewicht zu vermeiden.

Für den Rottweiler-Welpen ist eine hochwertige Ernährung mit den seinem schnellen Wachstum förderlichen Vitaminen und Mineralien angesagt. 

Der Rottweiler sollte zwei Mahlzeiten pro Tag bekommen, um Schlingen zu vermeiden. Außerdem sollte sein Futter in einem erhöhten Fressnapf angeboten werden, um ihm die Verdauung zu erleichtern.

Gesundheit des Rottweilers

Lebenserwartung

Der Rottweiler hat eine Lebenserwartung von acht bis zehn Jahren.

Robust

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Der Rottweiler ist ein ausgesprochen robuster, widerstandsfähiger und ausdauernder Hund, der nur selten krank wird.

Hitzeverträglich

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Der Rottweiler verträgt keine große Hitze und sollte bei heißem Wetter ein schattiges Plätzchen haben. Zu große körperliche Anstrengung ist bei steigenden Temperaturen zu vermeiden, um ihn nicht der Gefahr eines Hitzeschlags auszusetzen.

Sein Trinkwasser sollte häufig erneuert werden und ihm zu ständiger Verfügung stehen.

Kälteverträglich

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Der robuste Rottweiler ist dank seines dichten, schützenden Fells und seiner Unterwolle relativ witterungsbeständig und kälteunempfindlich.

Neigt zu Übergewicht

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Der Rottweiler ist gierig und neigt leicht dazu, sich zu überfressen, wenn sein Fressverhalten nicht überwacht wird. Durch gesunde, ausgewogene Ernährung und regelmäßigen Auslauf sowie körperliche Auslastung behält er seine Form und sein Idealgewicht.

Häufige Krankheiten

  • Durch zu schnelles Wachstum bedingte Fehlbildungen der Knochen und Gelenke

  • Angeborene Herzkrankheiten

  • Augenkrankheiten (Progressive Retinaatrophie, Lidfehlstellungen wie Hängelid bzw. Ektropium oder Rolllid bzw. Entropium)

  • Ausdehnung des Magens und Magendrehung

  • Osteosarkom (Knochenkrebs)

  • Lymphosarkom (Lymphdrüsenkrebs)

  • Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED)

Gut zu wissen

Der Rottweiler ist ein Hund der Kategorie 2 und als solcher ein Listenhund, dessen Haltung einer strengen Verordnung untersteht. Wer einen Hund der Kategorie 2 adoptiert, muss Folgendes beachten:

  • Der Halter muss einen Sachkundenachweis für die Haltung gefährlicher Hunde erbringen, der bei einem Sachverständigen (Tierarzt oder Hundetrainer) abzulegen ist

  • Der Hund muss identifizierbar sein und einen Chip tragen

  • Der Hund muss gegen Tollwut geimpft sein

  • Der Hundehalter muss eine entsprechende Haftpflichtversicherung abschließen

  • Der Hund muss im Alter von acht bis zwölf Monaten beim Tierarzt einer Verhaltensbeurteilung unterzogen werden

  • Der Hundehalter muss volljährig sein und darf nicht unter Vormundschaft stehen

  • Der Hundehalter darf nicht vorbestraft sein und darf auch keinen Eintrag im Strafregister haben

  • Der Hund muss amtlich registriert sein und die oben genannten Punkte bestätigende Papiere haben

  • Der Hund muss an der Leine gehalten werden und einen Maulkorb tragen

Dann werden nicht selten auch sogenannte Königsrottweiler angeboten. Dazu muss gesagt werden, dass Größenunterschiede bei Rottweilern nicht offiziell als solche anerkannt sind und es eine derartige Unterscheidung bei Rottweilern gar nicht gibt. Mehr oder weniger skrupellose Händler versuchen hier nur, mit größeren Hunden mehr Geld zu machen.

Dasselbe gilt für den Weißen Rottweiler oder Schnee-Rottweiler. Es gibt zwar Rottweiler mit einem weißen Fleck auf der Brust, doch die weichen vom Standard ab und sind nicht anerkannt. Gleiches gilt für Rottweiler mit ausgesprochen langem oder welligem Haar.

Wer sich einen Rottweiler zulegt, sollte daher nicht auf die Masche mit dem seltenen und daher teureren Hund hereinfallen. Alle Hunde dieser Rasse sind auf demselben Niveau. Es gibt beim Rottweiler keine Kategorien. Demnach sind höhere Preise für derartige Unterschiede nicht gerechtfertigt.

Geschichte

Der Rottweiler zählt zu den ältesten Hunderassen. Sein Ursprung geht bis in die Römerzeit zurück. Er wurde dort als Hütehund und Treibhund gehalten. Es heißt, dass er wie alle doggenartigen Hunde von der Tibetanischen Dogge abstammt, doch das bleibt umstritten. Doggenartige Hunde gab es in Deutschland vielerorts, unter der jeweiligen Region entsprechenden Namen. Der Rottweiler stammt aus der alten deutschen Reichsstadt Rottweil, einem ursprünglichen Umschlagplatz des Viehhandels, wo er vor allem als Metzgerhund gehalten und zum Bewachen und Treiben von Viehherden sowie auch als Zughund eingesetzt wurde. Als er im Laufe der Zeit diesen Verwendungszweck verlor, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts sein Gebrauchswert als Polizei- und Militärhund erprobt. Auch wenn er heute vielfach als Dienst-, Begleit-, Rettungs- und Gebrauchshund der Polizei im Einsatz ist, so erfreut er sich doch auch als wachsames Familienmitglied immer größerer Beliebtheit.

Namen

Gute Namen für einen Rottweiler: Angel, Dexter, Dolly, Nero