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Rottweiler

Andere Namen: Deutscher Sennenhund, Rottweiler Metzgerhund, Rott, Rottie

Rottweiler
Erwachsener Rottweiler © Shutterstock

Der Rottweiler ist ein robuster, stämmiger Hund von gedrungener, kräftiger Gestalt. Er ist stark, mutig, ausdauernd und kraftvoll. Der Rottie ist ein guter Wachhund und seiner sozialen Gruppe gegenüber sehr beschützerisch, anhänglich und treu. Unbekannten gegenüber zeigt er sich distanziert, zurückhaltend und misstrauisch. Hat er erst einmal Vertrauen gefasst, ist der Rottweiler freundlich, gutmütig und liebevoll, insbesondere mit Kindern. Er genießt oft leider einen zweifelhaften Ruf als böser und gefährlicher Hund und gilt als Hund der Kategorie 2. Seine Haltung unterliegt daher vielerorts einer strengen Verordnung. Er braucht einen erfahrenen Hundehalter, der frühzeitig mit einer intelligenten, konsequenten und kohärenten Erziehung bei ihm beginnt.

Wichtige Informationen

Rottweiler: Lebenserwartung :

3

15

8

10

Charakter :

Ruhig

Größe :

Geschichte

Der Rottweiler zählt zu den ältesten Hunderassen. Sein Ursprung geht bis in die Römerzeit zurück. Er wurde dort als Hütehund und Treibhund gehalten. Es heißt, dass er wie alle doggenartigen Hunde von der Tibetanischen Dogge abstammt, doch das bleibt umstritten. Doggenartige Hunde gab es in Deutschland vielerorts, unter der jeweiligen Region entsprechenden Namen. Der Rottweiler stammt aus der alten deutschen Reichsstadt Rottweil, einem ursprünglichen Umschlagplatz des Viehhandels, wo er vor allem als Metzgerhund gehalten und zum Bewachen und Treiben von Viehherden sowie auch als Zughund eingesetzt wurde. Als er im Laufe der Zeit diesen Verwendungszweck verlor, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts sein Gebrauchswert als Polizei- und Militärhund erprobt. Auch wenn die deutsche Hunderasse heute vielfach als Dienst-, Begleit-, Rettungs- und Gebrauchshund der Polizei im Einsatz ist, so erfreut sie sich doch auch als wachsames Familienmitglied immer größerer Beliebtheit.

Rottweiler: Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 56 und 63 cm

    Männchen : Zwischen 61 und 68 cm

    Rottweiler: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 42 und 50 kg

    Männchen : Zwischen 45 und 54 kg

    Fellfarbe

    Schwarz

    Felltyp

    Hart

    Augenfarbe

    Braun

    Beschreibung des Aussehens

    Der Rottweiler ist ein robuster, mittelgroßer bis großer, stämmiger und muskulöser Hund. Er ist ein wendiges Kraftpaket von erstaunlicher Ausdauer. Sein kräftiger, breiter Kiefer und sein kraftvolles Gebiss erfordern eine gewisse Vorsicht im Umgang mit diesem Hund.

    Gut zu wissen

    Der Rottweiler ist in den folgenden Ländern ein Hund der Kategorie 2 und als solcher ein Listenhund, dessen Haltung einer strengen Verordnung untersteht: BayernBrandenburg, Hamburg, Hessen und NRW. Somit gelten dort schäfere Haltungsbestimmungen für diese Rasse.Wer einen Hund der Kategorie 2 adoptiert, muss Folgendes beachten:

    • Der Halter muss einen Sachkundenachweis für die Haltung gefährlicher Hunde erbringen, der bei einem Sachverständigen (Tierarzt oder Hundetrainer) abzulegen ist

    • Der Hund muss identifizierbar sein und einen Chip tragen

    • Der Hund muss gegen Tollwut geimpft sein

    • Der Hundehalter muss eine entsprechende Haftpflichtversicherung abschließen

    • Der Hund muss im Alter von acht bis zwölf Monaten beim Tierarzt einer Verhaltensbeurteilung unterzogen werden

    • Der Hundehalter muss volljährig sein und darf nicht unter Vormundschaft stehen

    • Der Hundehalter darf nicht vorbestraft sein und darf auch keinen Eintrag im Strafregister haben

    • Der Hund muss amtlich registriert sein und die oben genannten Punkte bestätigende Papiere haben

    • Der Hund muss an der Leine gehalten werden und einen Maulkorb tragen

    Dann werden nicht selten auch sogenannte Königsrottweiler angeboten. Dazu muss gesagt werden, dass Größenunterschiede bei Rottweilern nicht offiziell als solche anerkannt sind und es eine derartige Unterscheidung bei Rottweilern gar nicht gibt. Mehr oder weniger skrupellose Händler versuchen hier nur, mit größeren Hunden mehr Geld zu machen.

    Dasselbe gilt für den Weißen Rottweiler oder Schnee-Rottweiler. Es gibt zwar Rottweiler mit einem weißen Fleck auf der Brust, doch die weichen vom Standard ab und sind nicht anerkannt. Gleiches gilt für Rottweiler mit ausgesprochen langem oder welligem Haar.

    Wer sich einen Rottweiler zulegt, sollte daher nicht auf die Masche mit dem seltenen und daher teureren Hund hereinfallen. Alle Hunde dieser Rasse sind auf demselben Niveau. Es gibt beim Rottweiler keine Kategorien. Demnach sind höhere Preise für derartige Unterschiede nicht gerechtfertigt.

    Der Rottweiler: Temperament und Charakter

    • 66%

      Anhänglich

      Der Rottweiler ist ein liebenswerter, freundlicher und seiner sozialen Gruppe gegenüber sehr anhänglicher Hund. Er ist vom Grundcharakter her ein familienfreundlicher, ruhiger und ausgeglichener Hund, der seinen schlechten Ruf als böser, aggressiver Hund nicht verdient hat.

    • 66%

      Verspielt

      Der Rottweiler ist durchaus verspielt und weiß spielerische Momente mit seinem Menschen zu schätzen, vor allem wenn sie ein pädagogisches Interesse haben und ihm erlauben, seinen Verstand zu gebrauchen.

    • 100%

      Ruhig

      Der Rottweiler ist vom Grundcharakter her ruhig und ausgeglichen, doch gilt als Listenhund der Kategorie 2 oft als aggressiv und böse. Dabei ist er bei entsprechend konsequenter, gerechter, intelligenter und kohärenter Erziehung alles andere als unberechenbar und schwer zu bändigen. 

      Zu Hause ist er eher ruhig und gelassen, wenn auch beim leisesten ungewohnten Geräusch gleich sehr wachsam und aufmerksam.

    • 66%

      Intelligent

      Der Rottweiler kommt oft seiner körperlichen und mentalen Eigenschaften wegen zum Einsatz. Er ist ein intelligenter Hund, der schnell begreift, was von ihm erwartet wird. 

      Er ist lernbegierig und arbeitet gern an der Seite seiner Halter, insofern dessen Forderungen gerechtfertigt, kohärent und sinnvoll sind.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Dank seines guten Geruchssinns eignet sich der Rottweiler hervorragend als Spürhund (beispielsweise als Leichenspürhund oder Sprengstoffspürhund). Daher wird er auch gern zu Forschungszwecken eingesetzt. Jagdtrieb und Beuteverhalten sind bei ihm jedoch nicht übermäßig ausgeprägt und daher leicht kontrollierbar.

    • 100%

      Scheu

      Der sehr wachsame und beschützerische Rottweiler ist Unbekannten gegenüber zunächst einmal sehr zurückhaltend und misstrauisch. Er braucht Zeit, um die eventuelle Gefährlichkeit einer Situation einzuschätzen. Hat er dann einmal Vertrauen gefasst, ist er durchaus sanft, zutraulich und freundlich.  

      Vorsicht ist geboten, wenn er eine Bedrohung wahrnimmt. Dann greift er ohne zu zögern an, um die Seinen zu beschützen. 

    • 66%

      Unabhängig

      Es mag paradox klingen. Einerseits ist der Rottweiler anhänglich, wenn nicht sogar extrem abhängig von seinem sozialen Umfeld. Andererseits kann er Eigeninitiative ergreifen und auch sehr bestimmt und mutig sein, wenn er der Meinung ist, dass es notwendig ist. 

      In anderen Worten, er mag oft zwar oft unabhängig erscheinen und auftreten, doch bleibt dabei seiner sozialen Gruppe sehr verbunden.

      Der Rottweiler: Erziehung und Verhalten

      • 66%

        Kann alleine bleiben

        Der Rottweiler ist kein großer Einzelgänger. Er braucht sein soziales Umfeld, um sich wohl zu fühlen, ohne dabei eine übertriebene Anhänglichkeit zu zeigen. Er schätzt die Gegenwart seiner Halter und mag es nicht, allein und eingeschlossen zu sein. 

        Dank einer Erziehung im positiven Sinne kann auch er lernen, allein zu bleiben. Voraussetzung ist allerdings, dass er körperlich ausgelastet ist und nicht von ihm verlangt wird, zu lange allein zu bleiben.

      • 33%

        Rottweiler Welpen richtig erziehen

        Der selbstbewusste, starke und dominante Rottweiler ist trotz seiner Intelligenz und seinem Gehorsam kein leicht erziehbarer Hund. Es ist absolut notwendig, frühzeitig mit einer konsequenten, kohärenten, liebevollen und klaren Erziehung im positiven Sinne und ohne Brutalität zu beginnen.  

        Der Rottweiler ist kein Hund für unerfahrene Hundehalter. Ansonsten gewinnt er schnell die Oberhand, lernt falsche Dinge und gerät außer Kontrolle. Bei ihm ist eine intelligente Erziehung von klein an unentbehrlich. 

        Als kategorisierter Listenhund braucht der Rottweiler eine sichere und solide Ausbildung, um nicht noch zu dem schlechten Ruf beizutragen, unter dem er oft leidet.  

        Das Tragen eines Maulkorbs und das Laufen an der Leine gehört zu den prioritären Dingen, die ein junger Rottweiler lernen muss. Sie sind die Voraussetzung für einen gesicherten Auslauf ohne Stress für ihn und seinen Halter und um die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen.

        Für den Rottweiler-Welpen ist eine gute Sozialisierung unerlässlich, damit er ein verlässlicher und freundlicher Hund wird. 

        Vielleicht neigen Rottweiler-Hündinnen dazu, gefügiger zu sein und den Halter als Familienoberhaupt besser anzuerkennen als die gerne etwas dominanten Rüden. Doch auch hier spielt eine gute Erziehung und der Charakter des jeweiligen Hundes eine große Rolle.

      • 33%

        Bellen

        Der Rottweiler bellt nicht ohne Grund. Er neigt eher dazu, Eindringlinge mit seiner imposanten und abschreckenden Körperhaltung als mit seiner Stimme zu vertreiben.

      • 33%