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Tibet Dogge

Andere Namen: Tibet Mastiff, Do Khyi, Tibetanischer Mastiff, Tibetanische Dogge

#49

Top-Rassen von Wamiz

Tibet Dogge
Erwachsene Tibet Dogge © Shutterstock

Die Tibet Dogge, auch Do Khyi oder Tibet Mastiff, ist ein exzellenter Wachhund. Auch wenn er es ihnen nicht zeigt, hängt er sehr an seinen Besitzern und es liegt ihm am Herzen, alle Mitglieder seiner sozialen Gruppe sowie sein Territorium zu beschützen. Die Tibet Dogge ist unberechenbar und kann aggressiv werden, wenn sie dies für nötig erachtet. Sie ist sehr kräftig und unabhängig, weshalb sie nicht für jeden geeignet ist. Von einem Zusammenleben mit Kindern oder Senioren wird abgeraten. Die Tibetdogge ist ein außergewöhnlicher, robuster, widerstandsfähiger und kräftiger Hund, den man gut kennen sollte und so zu nehmen wissen muss, wie sie ist, damit die Beziehung zwischen Besitzer und Hund harmonisch und respektvoll ist.

Wichtige Informationen

Tibet Dogge: Lebenserwartung :

5

17

10

12

Charakter :

Ruhig

Größe :

Geschichte

Der Do Khyi oder Tibet Mastiff ist eine sehr alte chinesische Rasse, die an der Seite von Nomaden-Schäfern im Himalaya arbeitete und auch als traditioneller Wachhund in tibetischen Klöstern verwendet wurde. Er hat sich seit Jahrtausenden fast nicht mehr verändert und stammt vom ursprünglichen Tibet Mastiff ab, dem Vorfahr von so gut wie allen heutigen Mastiffs, Molossern und Molossoiden. Früher war er viel größer als er es heute ist. Marco Polo beschrieb ihn wie folgt: „Groß wie ein Esel und mit einer so mächtigen Stimme wie die eines Löwen.“

Do Khyi: Größe, Gewicht, Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 61 und 68 cm

    Männchen : Zwischen 66 und 71 cm

    Tibet Dogge: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 55 und 80 kg

    Männchen : Zwischen 55 und 80 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Sandfarben

    Felltyp

    Lang
    Hart

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Die Tibet Dogge, die auch Tibet Mastiff genannt wird, ist ein kräftiger Hund mit massivem Knochenbau. Der Kopf ist breit und massiv, die Schnauze ähnelt der des Mâtin, ist aber leichter als die des Mastiffs. Die Augen sind mittelgroß. Die Hängeohren sind mittellang, herzförmig, glatt und an den Seiten des Schädels angesetzt. Sie werden bei Aufmerksamkeit nach vorn gerichtet. Die Gliedmaßen sind gerade und kräftig. Die Rute ist mittellang, hoch angesetzt, wird über dem Rücken gerollt getragen, ist sehr dick und mit langem, dichtem Fell bedeckt.

    Gut zu wissen

    In Deutschland gibt es nur wenige Exemplare von diesem Hund, und auch in Tibet ist er fast nicht mehr anzutreffen. Das hängt vor allem mit den Schwierigkeiten zusammen, die mit der Pflege eines so großen Hundes einhergehen. Die Züchtung dieser Rasse findet heute vor allem in England statt.

    Wie bei vielen sehr ursprünglichen Hunden sind die Weibchen nur einmal im Jahr läufig - bei vom Menschen stärker veränderten Rassen sind es zwei Mal pro Jahr.

    Tibet Dogge: Preis

    • 33%

      Anhänglich

      Auch wenn der Do Khyi sehr an seiner Adoptivfamilie hängt, hat er einen ziemlich schwierigen Charakter: Er ist unabhängig und zeigt nur selten seine Gefühle.

    • 33%

      Verspielt

      Sein distanzierter Charakter führt dazu, dass dieser Löwenhund aus Tibet nicht gerade der beste Spielkamerad ist. Solange er noch ein Welpe ist, kann es aber sein, dass er unterhaltsame Erziehungsspiele mag.

    • 100%

      Ruhig

      Obwohl dieser riesige Molosser erst mit 3 oder 4 Jahren erwachsen wird, handelt es sich um einen sehr ruhigen, entspannten Hund, der gern seinen Frieden hat. Er kann sehr lebhaft reagieren, wenn er bei seinem Mittagsschlaf gestört wird.

    • 66%

      Intelligent

      Wenn man Folgsamkeit als Intelligenz wertet, dann ist der Do Khyi ganz sicher nicht der Klügste unter seinen Artgenossen. Es sind aber oft die Hunde, die es schaffen, Strategien zu finden, um Kommandos nicht zu befolgen, die am pfiffigsten sind.

      Übrigens zeichnet sich dieser Molosser vor allem durch seine Fähigkeit zu beobachten, zu analysieren und zu beschützen aus.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Der Tibetian Mastiff, wie er auf Englisch heißt, ist ein reiner Wachhund, der absolut keinen Jagdinstinkt hat. Die einzigen Beutetiere, die er jagt bzw. vielmehr verjagt, sind ungeladene Gäste, die es wagen, in sein Territorium einzudringen.

    • 100%

      Scheu

      Der tibetische Mastiff ist extrem argwöhnisch gegenüber Fremden und kann diese sogar beißen. Er muss sehr gut sozialisiert werden, um zu vermeiden, dass er zu aggressiv oder bissig wird. Daher muss er viele Menschen sehen und häufige Kontakte mit den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe haben, damit sein sehr harter Charakter etwas sanfter wird.

    • 100%

      Unabhängig

      Dieser tibetanische Hund hängt sehr an seiner sozialen Gruppe und seinem Territorium, aber er schenkt ihnen nur sehr wenig Zeichen der Zuneigung. Er ist sehr unabhängig, was die Kommunikation mit ihm sehr erschwert, wenn man ihn nicht so nimmt, wie er ist und versucht, einen ganz normalen Begleithund aus ihm zu machen.

      Do Khyi: Temperament

      • 100%

        Kann alleine bleiben

        Dieser Hund hat gern seine Ruhe und mag es sehr, wenn man ihm Aufgaben anvertraut. Er kann problemlos im Haus oder im Garten allein bleiben und seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: der Wache.

        Der Tibetmastiff platziert sich stolz an strategisch wichtigen Orten, von denen aus er seinen Besitz überwachen kann. Er kann stundenlang auf seinem Posten bleiben.

      • 33%

        Gehorsam

        Es ist nicht einfach, eine Tibetdogge zu trainieren, denn sie ist sehr unabhängig und hat einen starken Charakter. Die Erziehung muss früh beginnen und streng und kohärent sein.

        Jegliche Versuche, diesen kraftvollen Hund zu unterwerfen sind zum Scheitern verurteilt, denn er akzeptiert keinerlei Gewalt. Außerdem ist es gefährlich, bei diesem Löwenhund aus Tibet Zwangsmittel anzuwenden, denn damit provoziert man ihn.

        Sein starker Charakter muss von klein auf durch eine gute Sozialisierung in verschiedenen Umgebungen, mit unterschiedlichen Personen und Tieren abgeschwächt werden.

        Man muss mit diesem Hund viel Geduld haben, denn er wird erst sehr spät erwachsen.

        Es besteht keinerlei Hoffnung darauf, einen Hund aus ihm zu machen, der Wettbewerbe in Gehorsam gewinnen könnte. Auch wenn er bestimmte Verhaltensregeln und Grundkommandos befolgt, bleibt er ein sehr unabhängiger und unberechenbarer Hund.

      • 100%

        Bellen

        Sein Bellen ähnelt eher dem Gebrüll eines Löwen. Es wirkt sehr beeindruckend und angsteinflößend. Diese Dogge setzt es häufig ein, um jegliche Eindringlinge zu verjagen.

      • 33%

        Ausreißer

        Der Tibetmastiff ist eindeutig eher ein Wachhund als ein Jagd- oder Schweißhund und hat einen starken Bezug zu seinem Territorium. Daher bleibt er lieber in seiner gewohnten Umgebung, um ein wachsames Auge auf mögliche Eindringlinge zu haben.

      • 33%