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Tibet Dogge

Andere Namen : Tibet Mastiff, Do Khyi

Tibet Dogge
Erwachsene Tibet Dogge © Shutterstock
Tibet Dogge
Tibet Dogge Welpe © Shutterstock
Baby Tibet Dogge

Die Tibet Dogge, auch Do Khyi oder Tibet Mastiff, ist ein exzellenter Wachhund. Auch wenn er es ihnen nicht zeigt, hängt er sehr an seinen Besitzern und es liegt ihm am Herzen, alle Mitglieder seiner sozialen Gruppe sowie sein Territorium zu beschützen. Die Tibet Dogge ist unberechenbar und kann aggressiv werden, wenn sie dies für nötig erachtet. Sie ist sehr kräftig und unabhängig, weshalb sie nicht für jeden geeignet ist. Von einem Zusammenleben mit Kindern oder Senioren wird abgeraten. Die Tibetdogge ist ein außergewöhnlicher, robuster, widerstandsfähiger und kräftiger Hund, den man gut kennen sollte und so zu nehmen wissen muss, wie sie ist, damit die Beziehung zwischen Besitzer und Hund harmonisch und respektvoll ist.

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Wichtige Informationen

  • Lebenserwartung : zwischen 10 und 12 Jahren
  • Charakter : Ruhig
  • Größe : sehr groß
  • Felltyp : Lang, Hart
  • Preis eines Tibet Dogge : zwischen 1300 € und 1500 €

Aussehen der Tibet Dogge

Größe Tibet Dogge

Weibchen Zwischen 61 und 68 cm
Männchen Zwischen 66 und 71 cm

Gewicht

Weibchen zwischen 55 und 80 kg
Männchen zwischen 55 und 80 kg

Fellfarbe

Das Fell des Do Khyis kann die folgenden Farben haben:

  • Intensives Schwarz, mit oder ohne lohfarbene Abzeichen
  • Blau, mit oder ohne lohfarbene Abzeichen
  • Goldfarben: intensives Gelbgold bis hin zu tiefem Rotgold, das auch Zobelfarbe genannt wird

Ein kleines weißes Abzeichen auf der Brust (Stern) wird toleriert, wie auch leichte weiße Abzeichen an den Pfoten.

Felltyp

Das Fell ist lang.

Es ist fein, aber hart, gerade, dick und bei den Rüden üppiger als bei den Hündinnen. Im Winter schützt eine dichte, ausgeprägte Unterwolle diesen Hund vor der Kälte.

Das Fell darf weder seidig, noch lockig oder wellig sein. Am Hals und an den Schultern bildet das dichte Fell eine schöne Mähne.

Augenfarbe

Die Augen sind braun und können je nach der Fellfarbe des Tieres verschiedene Nuancen haben. Dunklere Augen werden bevorzugt.

Beschreibung des Aussehens

Die Tibet Dogge, die auch Tibet Mastiff genannt wird, ist ein kräftiger Hund mit massivem Knochenbau. Der Kopf ist breit und massiv, die Schnauze ähnelt der des Mâtin, ist aber leichter als die des Mastiffs. Die Augen sind mittelgroß. Die Hängeohren sind mittellang, herzförmig, glatt und an den Seiten des Schädels angesetzt. Sie werden bei Aufmerksamkeit nach vorn gerichtet. Die Gliedmaßen sind gerade und kräftig. Die Rute ist mittellang, hoch angesetzt, wird über dem Rücken gerollt getragen, ist sehr dick und mit langem, dichtem Fell bedeckt.

Charakter

Anhänglich

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Auch wenn der Do Khyi sehr an seiner Adoptivfamilie hängt, hat er einen ziemlich schwierigen Charakter: Er ist unabhängig und zeigt nur selten seine Gefühle.

Verspielt

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Sein distanzierter Charakter führt dazu, dass dieser Löwenhund aus Tibet nicht gerade der beste Spielkamerad ist. Solange er noch ein Welpe ist, kann es aber sein, dass er unterhaltsame Erziehungsspiele mag.

Ruhe

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Obwohl dieser riesige Molosser erst mit 3 oder 4 Jahren erwachsen wird, handelt es sich um einen sehr ruhigen, entspannten Hund, der gern seinen Frieden hat. Er kann sehr lebhaft reagieren, wenn er bei seinem Mittagsschlaf gestört wird.

Klugheit

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Wenn man Folgsamkeit als Intelligenz wertet, dann ist der Do Khyi ganz sicher nicht der Klügste unter seinen Artgenossen. Es sind aber oft die Hunde, die es schaffen, Strategien zu finden, um Kommandos nicht zu befolgen, die am pfiffigsten sind.

Übrigens zeichnet sich dieser Molosser vor allem durch seine Fähigkeit zu beobachten, zu analysieren und zu beschützen aus.

jagdfreudig

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Der Tibetian Mastiff, wie er auf Englisch heißt, ist ein reiner Wachhund, der absolut keinen Jagdinstinkt hat. Die einzigen Beutetiere, die er jagt bzw. vielmehr verjagt, sind ungeladene Gäste, die es wagen, in sein Territorium einzudringen.

Vorsicht

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Der tibetische Mastiff ist extrem argwöhnisch gegenüber Fremden und kann diese sogar beißen. Er muss sehr gut sozialisiert werden, um zu vermeiden, dass er zu aggressiv oder bissig wird. Daher muss er viele Menschen sehen und häufige Kontakte mit den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe haben, damit sein sehr harter Charakter etwas sanfter wird.

Unabhängigkeit

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Dieser tibetanische Hund hängt sehr an seiner sozialen Gruppe und seinem Territorium, aber er schenkt ihnen nur sehr wenig Zeichen der Zuneigung. Er ist sehr unabhängig, was die Kommunikation mit ihm sehr erschwert, wenn man ihn nicht so nimmt, wie er ist und versucht, einen ganz normalen Begleithund aus ihm zu machen.

Verhalten der Tibet Dogge

Verträgt Alleinsein

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Dieser Hund hat gern seine Ruhe und mag es sehr, wenn man ihm Aufgaben anvertraut. Er kann problemlos im Haus oder im Garten allein bleiben und seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: der Wache.

Der Tibetmastiff platziert sich stolz an strategisch wichtigen Orten, von denen aus er seinen Besitz überwachen kann. Er kann stundenlang auf seinem Posten bleiben.

Gehorsam

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Es ist nicht einfach, eine Tibetdogge zu trainieren, denn sie ist sehr unabhängig und hat einen starken Charakter. Die Erziehung muss früh beginnen und streng und kohärent sein.

Jegliche Versuche, diesen kraftvollen Hund zu unterwerfen sind zum Scheitern verurteilt, denn er akzeptiert keinerlei Gewalt. Außerdem ist es gefährlich, bei diesem Löwenhund aus Tibet Zwangsmittel anzuwenden, denn damit provoziert man ihn.

Sein starker Charakter muss von klein auf durch eine gute Sozialisierung in verschiedenen Umgebungen, mit unterschiedlichen Personen und Tieren abgeschwächt werden.

Man muss mit diesem Hund viel Geduld haben, denn er wird erst sehr spät erwachsen.

Es besteht keinerlei Hoffnung darauf, einen Hund aus ihm zu machen, der Wettbewerbe in Gehorsam gewinnen könnte. Auch wenn er bestimmte Verhaltensregeln und Grundkommandos befolgt, bleibt er ein sehr unabhängiger und unberechenbarer Hund.

gesprächig

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Sein Bellen ähnelt eher dem Gebrüll eines Löwen. Es wirkt sehr beeindruckend und angsteinflößend. Diese Dogge setzt es häufig ein, um jegliche Eindringlinge zu verjagen.

Ausreißer

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Der Tibetmastiff ist eindeutig eher ein Wachhund als ein Jagd- oder Schweißhund und hat einen starken Bezug zu seinem Territorium. Daher bleibt er lieber in seiner gewohnten Umgebung, um ein wachsames Auge auf mögliche Eindringlinge zu haben.

Zerstörungssinn

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Dieser Hund ist ruhig, entspannt und kommt gut mit Einsamkeit zurecht, weshalb er absolut nicht zerstörerisch ist.

Fressgier

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Der Do Khyi würde niemals einen Knochen zum Kauen oder ein Leckerchen zur Belohnung für erwünschte Verhaltensweisen verschmähen. Allerdings kann es passieren, dass dieser Hund Mahlzeiten auslässt, weil er einfach keinen Hunger hat. An dieser Stelle macht sich seine Vergangenheit als Nomadenhund bemerkbar: Während der Reisen der Schäfer fraß die Tibet Dogge teilweise tagelang nicht.

Wachhund

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Dieser Hund ist sehr mutig und hat vor nichts Angst, was einen sehr guten Wachhund aus ihm macht, der mit allen möglichen Gefahren umgehen kann. Der Do Khyi wird auch ausschließlich als Wachhund eingesetzt. In dieser Aufgabe geht er voll auf.

Aber Achtung: Dieser Hund kann sich sehr aggressiv zeigen und auch beißen, wenn seine bloße Anwesenheit und sein beeindruckendes Bellen nicht ausreichen, um einen (ahnungslosen) Eindringling davon abzuhalten, sein Territorium zu betreten.

Ersthund

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Die physischen und charakterlichen Eigenschaften der Tibet Dogge führen dazu, dass sie für Anfänger nicht geeignet ist. Es wäre sehr gefährlich, einen solchen unvorhersehbaren Hund in die Hände von unerfahrenen Besitzern zu geben.

Lebensstil

Tibet Dogge in der Wohnung

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Die enorme Größe dieses Hundes in Kombination mit seinem ausgeprägten Beschützerinstinkt führen dazu, dass er nicht gut in einer Wohnung leben kann. Prinzipiell kann er aber in einer städtischen Umgebung leben, wenn er in einem Haus mit Garten lebt und jeden Tag Auslauf bekommt.

Natürlich ist eine ländliche Gegend die ideale Umgebung für diesen Berghund, denn dort kann er draußen leben und herumlaufen, so viel er möchte. Er weiß den Komfort des Innenraums zu schätzen, insbesondere im Sommer, um sich abzukühlen, aber er schläft lieber draußen, um sein Zuhause zu bewachen.

sportlich

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Obwohl dieser Hund absolut nicht hyperaktiv ist, braucht er schon mindestens ein bis zwei Spaziergänge an der frischen Luft pro Tag, um sich voll zu entfalten.

Seine enorme Größe führt dazu, dass er sich nicht intensiv körperlich betätigen kann. Man muss darauf achten, dass sich seine Gelenke nicht abnutzen.

Reisen

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Sein Misstrauen gegenüber Fremden, sein sehr starker Beschützerinstinkt und seine Größe passen nicht mit Reisen in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln zusammen. Um sie doch möglich zu machen, braucht die Tibetdogge von klein auf eine sehr gute Sozialisierung, aber selbst dann ist ihr unvorhersehbarer Charakter ein großes Hindernis.

Für Autofahrten braucht man ein Fahrzeug, das groß genug für den riesigen Tibetmastiff ist. Man kann ihn wirklich nicht in einer Hundetransportbox unterbringen. Stattdessen ist ein Hundegeschirr erforderlich, das am Anschnallgurt befestigt werden kann, um die Sicherheit des Hundes zu gewährleisten.

Geselligkeit

Verträglichkeit mit Katzen

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Wenn dieser tibetanische Berghund mit einer Katze aufwächst, kann er sie in seine soziale Gruppe aufnehmen und sieht sie dann als ein zusätzliches Wesen an, das es zu beschützen gilt. Aber Achtung, denn dieser Hund ist und bleibt unvorhersehbar und kann ohne ersichtlichen Grund plötzlich seine Einstellung zur Katze des Hauses ändern.

Verträglichkeit mit Hunden

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Dieser Hund ist ein ziemlicher Einzelgänger, aber wenn er mit anderen Hunden zusammen aufwächst, kann das Zusammenleben harmonisch verlaufen.

Im Übrigen ist es wichtig, dem Do Khyi-Welpen von klein auf (am besten schon bevor er 3 Monate alt ist) regelmäßige, kontrollierte und positive Begegnungen mit seinen Artgenossen zu ermöglichen, damit er Kenntnisse über die Verhaltensregeln unter Hunden erlangt und ruhig mit Seinesgleichen kommunizieren kann.

Verträglichkeit mit Kindern

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Da der Tibetmastiff ziemlich unvorhersehbar ist, wird davon abgeraten, ihn in einem Haushalt mit Kindern leben zu lassen. Größere Kinder jedoch, die respektvoll mit diesem riesigen Hund umgehen und die Alarmsignale kennen, bei denen sie ihn sofort Ruhe lassen müssen, können durchaus mit ihm zusammenleben.

Tibet Dogge und ältere Menschen

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Empfindliche Menschen (Kinder, Senioren, etc.) sollten nicht mit diesem Löwenhund aus Tibet in Kontakt kommen, denn seine Kraft und seine Dickköpfigkeit passen nicht zu ihnen und würden ein sicheres Zusammenleben unmöglich machen.

Senioren könnte dieser nicht sehr umgängliche Hund schnell über den Kopf wachsen.

Preis einer Tibet Dogge

Der Preis einer Tibetdogge variiert je nach ihrer Herkunft, ihrem Alter und ihrem Geschlecht. Ein Hund mit Zuchtbucheintrag kostet im Schnitt 1.300 €. Die wertvollsten Abstammungslinien können für bis zu 1.500 € verkauft werden.

Mit einem riesigen Hund geht natürlich auch ein entsprechendes Budget einher. Man muss ca. 80 €/Monat einplanen, um den Bedürfnissen eines Hundes von dieser Größe gerecht zu werden.

Pflege der Tibet Dogge

Trotz seines üppigen Fells ist die Pflege des Tibet Mastiffs überhaupt nicht schwierig, muss aber regelmäßig erfolgen. Man muss ihn mindestens einmal pro Woche bürsten, um die Schönheit und die Schutzeigenschaften seines Fells zu erhalten.

Haarausfall

Dieser tibetische Hund durchläuft zwei Fellwechsel pro Jahr. In diesen Zeiträumen ist tägliches Bürsten erforderlich, um die ausgefallenen Haare zu entfernen.

Ernährung der Tibet Dogge

Es ist nicht schwierig, diesen riesigen Hund zu ernähren, denn Premium-Trockenfutter aus einem Tierfachgeschäft ist völlig ausreichend für ihn. Die Tibet Dogge ist sehr robust und mag auch gern eine traditionelle Ernährung (B.A.R.F. oder hausgemachtes Futter). Um eine ausgewogene Ernährung zu finden, muss man sowohl die Bedürfnisse des Hundes, als auch die verfügbare Zeit und das Budget der Besitzer beachten.

Es ist wichtig darauf zu achten, dass das Futter gute Qualität hat. Es sollte von einem Tierarzt abgesegnet werden, den man auch generell mindestens bis zum Ende der Wachstumsphase (mit ca. 24 Monaten) regelmäßig mit seinem Do Khyi aufsuchen sollte. Dieser Löwenhund aus Tibet hat nämlich ein beeindruckend schnelles Wachstum, weshalb es wichtig ist, ihm in dieser Zeit eine reichhaltige und genau an seine Bedürfnisse angepasste Ernährung zu bieten.

Es kommt öfter einmal vor, dass dieser Hund das Futter verweigert, was aber kein Grund zur Sorge ist, solange er ansonsten keine Probleme hat. Dieser sehr ruhige Hund braucht manchmal einfach lange, um die gefressene Nahrung zu verdauen. Das gilt insbesondere, wenn es heiß ist.

In Anbetracht seiner Größe wird dazu geraten, diesen Hund zwei Mal am Tag zu füttern (eine leichte Mahlzeit am Morgen und eine größere am Abend), um zu vermeiden, dass er zu viel auf einmal frisst. Von einem ständig gefüllten Fressnapf wird abgeraten.

Wenn der Do Khyi erwachsen ist, darf seine Nahrung nicht zu fettig sein, um eventuelle Haut- oder Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Gesundheit der Tibet Dogge

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung wird auf 11 Jahre geschätzt.

Robustheit

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Dieser Hund ist robust und sehr widerstandsfähig, wird aber leider nicht sehr alt.

Hitzeverträglichkeit

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Sein beeindruckendes Fell schützt ihn vor Kälte und (ein wenig) vor Hitze, aber zu heißes Wetter ist nicht für ihn geeignet. Während Hitzewellen ist es wichtig, nur mit ihm spazieren zu gehen, wenn es etwas kühler ist und ihn ins Haus zu lassen, damit er sich ein kühles Plätzchen suchen kann.

Kälteverträglichkeit

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Seine doppelte Behaarung und sein solider Körperbau schützen ihn sehr gut vor schlechtem Wetter und Kälte. Die Tibet Dogge schläft übrigens auch im Winter lieber draußen als drinnen.

Neigung zu Übergewicht

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Da dieser Berghund nicht allzu sportlich ist, ist es wichtig darauf zu achten, dass man ihn nicht übermäßig füttert, um Übergewicht zu vermeiden.

Häufige Krankheiten

Gut zu wissen

In Deutschland gibt es nur wenige Exemplare von diesem Hund, und auch in Tibet ist er fast nicht mehr anzutreffen. Das hängt vor allem mit den Schwierigkeiten zusammen, die mit der Pflege eines so großen Hundes einhergehen. Die Züchtung dieser Rasse findet heute vor allem in England statt.

Wie bei vielen sehr ursprünglichen Hunden sind die Weibchen nur einmal im Jahr läufig - bei vom Menschen stärker veränderten Rassen sind es zwei Mal pro Jahr.

Geschichte

Der Do Khyi oder Tibet Mastiff ist eine sehr alte Rasse, die an der Seite von Nomaden-Schäfern im Himalaya arbeitete und auch als traditioneller Wachhund in tibetischen Klöstern verwendet wurde. Er hat sich seit Jahrtausenden fast nicht mehr verändert und stammt vom ursprünglichen Tibet Mastiff ab, dem Vorfahr von so gut wie allen heutigen Mastiffs, Molossern und Molossoiden. Früher war er viel größer als er es heute ist. Marco Polo beschrieb ihn wie folgt: „Groß wie ein Esel und mit einer so mächtigen Stimme wie die eines Löwen.“

Namen

Gute Namen für eine Tibet Dogge: Ezra, Lana, Roger, Zorro