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Mastiff

Andere Namen: English Mastiff, Old English Mastiff

Mastiff
Erwachsener Mastiff © Shutterstock

Der Mastiff ist ein idealer Gefährte für Liebhaber von XXL-Hunden. Dieser Hund wiegt fast 100 Kilogramm und schindet daher mit seiner Größe ungefähr für so viel Eindruck, wie er mit seinem Charakter für Freude sorgt, wenn man ihn besser kennenlernt. Dieser Hund ist ausgeglichen, sanft und herzensgut. Manchmal zeigt er sich ausgesprochen phlegmatisch, ist aber ein großes Sensibelchen, das nicht ohne seine Lieben sein kann.

Wichtige Informationen

Mastiff: Lebenserwartung :

5

16

10

11

Charakter :

Ruhig

Größe :

Geschichte

55 v. Chr., als die Legionen Cäsars auf den britischen Inseln einmarschierten, bekamen sie es mit zwei Arten von Hunden zu tun: Die erste war gedrungen, mit einem sehr großen Kopf im Vergleich zum Körper und einem kurzen, kräftigen Kiefer, dem so mancher Unterschenkel eines armen Legionärs zum Opfer fiel. Dieser Hund war höchstwahrscheinlich der Vorfahre der Bulldogge und damit auch einer der Ahnen des heutigen Bullmastiffs. Die zweite Hunderasse war ungewöhnlich groß und sah mehr wie ein Löwe aus als wie ein Hund! Hier handelte es sich um einen direkten Nachfahren des Mâtin, der wahrscheinlich 500 Jahre vor der römischen Invasion von den Phöniziern nach England gebracht wurde. Neben ihm wirkten die Molosser aus Epirus, die bei den Römern als sehr gute Kriegshunde galten, wie kleine Begleithunde. Daher nahmen die Römer die beeindruckenden englischen Hunde mit, nachdem sie das damalige Britannien erobert hatten. Sie nannten sie „britische Kämpfer“ und benutzten sie in Arenen bei Kämpfen gegen wilde Tiere. Der Mastiff ist der direkte Nachfahre dieser Hunde.

Mastiff: Größe, Gewicht und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 66 und 75 cm

    Männchen : Zwischen 76 und 85 cm

    Mastiff: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 65 und 80 kg

    Männchen : Zwischen 85 und 100 kg

    Fellfarbe

    Rot
    Sandfarben

    Felltyp

    Kurz

    Augenfarbe

    Braun

    Beschreibung des Aussehens

    Die enorme Größe des Mastiffs und sein typischer Körperbau flößen Respekt ein. Der Kopf ist aus jeder Perspektive betrachtet kantig. Der Schädel ist zwischen den Ohren breit, flach und sehr faltig, wenn der Hund aktiv ist. Die Schnauze ist kurz und unterhalb der Augen breit: Sie muss stumpf sein und eine enorme Tiefe von der Nasenspitze bis zur unteren Linie des Unterkiefers aufweisen. Der Stop ist gut ausgeprägt, aber nicht zu abrupt. Die Augen sind klein. Die Ohren sind ebenfalls klein, dünn, hoch angesetzt und liegen dicht an den Wangen an. Der Körper ist massiv, kraftvoll und symmetrisch. Die Rute hängt herab, wenn der Hund in Ruhe ist und wird im Affekt leicht nach oben getragen.

    Mastiff: Ein Listenhund

    Diese Rasse wäre aufgrund der Missstände bei den Züchtungen mehrmals fast ausgestorben. Vor allem Inzucht war hier ein großes Problem und hat leider eine gewisse genetische Schwäche verursacht, welche moderne Züchtungen nun versuchen zu beheben.

    Der Mastiff wird in mehreren Bundesländern auf der Liste problematischer Hunderassen geführt. Aktuell steht er in Baden-Württemberg, BayernBrandenburg, NRW und Hamburg auf der Rasseliste. Er hat aber eine hohe Reizschwelle und darf laut Rassestandard niemals eine erhöhte Aggressionsbereitschaft zeigen.

    Mastiff: Temperament und Charakter

    • 66%

      Anhänglich

      Dieser imposante Hund steht seiner sozialen Gruppe sehr nahe, ohne jedoch eine Klette zu sein. Hinter seinem leicht phlegmatischen Anschein, der manchmal beängstigend wirken kann, versteckt sich in Wirklichkeit ein sehr sanfter Hund. Er hat ein Herz aus Gold und weiß Zeichen der Zuneigung sehr zu schätzen.

    • 66%

      Verspielt

      Trotz seiner enormen Größe ist dieser Hund vorsichtig und spielt gern mit Kindern. Sein oberstes Ziel dabei ist es, sie im Auge zu behalten, um sie gegebenenfalls zu beschützen.

      Er spielt auch gern mit Artgenossen, wenn er von klein auf eine gute Sozialisierung genossen hat.

      Allerdings darf man nicht erwarten, stundenlang mit ihm spielen zu können. Es handelt sich nicht um einen hyperaktiven Hund und er wird schnell müde.

    • 100%

      Ruhig

      Zum Glück ist dieser Hund von Natur aus friedlich. Angesichts seiner Größe und Kraft wäre es fatal, wenn dies nicht so wäre.

    • 66%

      Intelligent

      Man könnte meinen, dass der Old English Mastiff, wie er auf Englisch heißt, eher lustig als intelligent ist. Das liegt ganz einfach an seinem Reaktionsvermögen, das er gegenüber bestimmten Ereignissen oder Forderungen an den Tag legt.

      Er versteht eigentlich schnell, führt aber langsam aus, was von ihm verlangt wird. Wenn dieser Hund schläft und ein Geräusch erklingt, ist zum Beispiel eine leichte Verzögerung zwischen dem Klang und seiner Reaktion zu beobachten.

      Wenn diese Charaktereigenschaft auf eine gewisse Intelligenz schließen ließe, wäre der Mastiff ein wahres Genie.

      Spaß beiseite: Der Mastiff ist ganz sicher nicht der intelligenteste Hund seiner Art, aber er ist sehr zuverlässig. Zudem kann er mit seiner guten Beobachtungsgabe und seinen Fähigkeiten zur Analyse von verschiedenen Situationen, mit denen er konfrontiert wird, überraschen.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Der Mastiff zeigt keinerlei Begeisterung für die Jagd. Sein Verfolgerinstinkt ist nur sehr schwach entwickelt.

    • 66%

      Scheu

      Der Old English Mastiff zeigt sich Fremden gegenüber in der Regel gleichgültig. Er darf auf keinen Fall ängstlich sein, denn dann würde sein Temperament nicht dem Rassestandard entsprechen.

      Wenn dieser Hund eine mögliche Bedrohung wahrnimmt, zögert er keine Sekunde, seine Lieben zu schützen und wirkt dann schon durch seine alleinige Anwesenheit abschreckend.

    • 66%

      Unabhängig

      Dieser Hund steht seiner sozialen Gruppe sehr nahe, hegt aber keinesfalls eine absolute, exklusive Verehrung gegenüber einer einzigen Person.

      Außerdem versteht er es trotz seiner großen Zuneigung zu seinen Lieben, Distanz zu wahren, wenn dies angemessen ist. Allerdings darf man diesen Hund niemals aus dem Familienleben ausschließen, denn das könnte er einem sehr übelnehmen.

      Verhalten vom Mastiff

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Trotz seiner imposanten Größe ist dieser massive Hund ein ausgesprochenes Sensibelchen, das es überhaupt nicht mag, alleine zu sein. Er braucht die Anwesenheit eines Menschen, um sich wohl zu fühlen.

        Auch wenn er prinzipiell im Freien leben kann, hängt er doch sehr an seiner sozialen Gruppe und erträgt es nicht, über einen längeren Zeitraum alleine zu bleiben.

      • 66%

        Gehorsam

        Dieser Mastiff ist nicht gerade der folgsamste seiner Art, aber er zeigt sich dennoch aufnahmebereit, wenn man ihm eine strenge, kohärente und respektvolle Erziehung angedeihen lässt, die die Prinzipien der positiven Erziehung befolgt.

        Dieser große Molosser würde Gewalt seitens seiner Besitzer nicht ertragen und ist zudem viel eher zur Zusammenarbeit bereit, wenn seine erwünschten Verhaltensweisen belohnt und damit verstärkt werden.

        Da er sich seiner Kraft manchmal nicht bewusst ist, muss man bei der Erziehung insbesondere einen Fokus auf die Leinenführigkeit legen, damit die Spaziergänge mit diesem Hund für alle entspannt und angenehm sind, wenn er erwachsen ist.

        Im Übrigen wird in jedem Fall dazu geraten, für einen Hund dieses Formats einen professionellen Hundetrainer hinzuzuziehen, der die Besitzer bei der Erziehung unterstützt.

      • 33%

        Bellen

        Dieser Hund braucht nicht zu bellen, um die Aufmerksamkeit seiner Besitzer auf sich zu ziehen oder eventuelle Eindringlinge zu verjagen. Der Mastiff ist ein zurückhaltender Hund, der manchmal durch seine alleinige physische Anwesenheit eine beeindruckende Wirkung erzielen kann.

      • 33%