Teste gratis PRO PLAN Nutriprotein!

Werbung

Deutsche Hunderassen: Vom Affenpinscher bis zum Weimaraner

Ein Rottweiler und ein Schäferhund vor einem Tor advice

Bekannte deutsche Rassen: Rottweiler und Schäferhund

© Shutterstock

Deutsche Hunderassen sind vielfältig. Neben weltweit bekannten Vierbeinern wie dem Dackel reihen sich auch Fellnasen mit Seltenheitswert ein. Wamiz stellt alle Rassen Deutschlands vor und beschreibt, was sie auszeichnet. 

von Stephanie Klein

Deutschland ist auf den Hund gekommen! Und dies nicht erst seit Kurzem. Die deutsche Hundezucht hat Tradition. Während der heutige Vierbeiner immer öfter als tierischer Begleiter im Alltag, bester Freund und Seelentröster agiert, wurde er früher für bestimmte Zwecke gezüchtet. Wie zum Beispiel für das Aufspüren von verletzten Wildtieren oder das Hüten einer Schafsherde.

Das Land hat aber neben Spezialisten auf vier Pfoten auch viele Familienhunde, Anfängerhunde und Vierbeiner für das Stadtleben parat. Entdecken Sie mit Wamiz die Vielfalt der deutschen Hunderassen. 

Affenpinscher

Ein herzerwärmendes Gesicht gepaart mit einem zierlichen Körper: Der Affenpinscher gehört ganz klar in die Kategorie außergewöhnliche Hunderassen. Einst war er in Deutschland als kleiner Jagdhund (Spezialgebiet: Ratten) im Einsatz. Heute ist er ein anpassungsfähiger Hund für (fast) jedermann: Aufgrund seines Leichtgewichts sind Kinder im Haushalt bestenfalls schon etwas älter. 

Rassesteckbrief: Affenpinscher
Affenpinscher
Der Affenpinscher
© ​Shutterstock

Bayerischer Gebirgsschweißhund

Selten und speziell: Der Bayerische Gebirgsschweißhund ist ein robuster Hund, der einen Jäger bei der Arbeit tatkräftig unterstützt. Das Leben in der Stadt ist für diesen Naturburschen nichts er braucht täglich lange Spaziergänge im Grünen. Im Jahre 1912 wurde der Klub der Bayerischen Gebirgsschweißhunde gegründet. Züchter geben den geselligen und ausdauernden Schweißhund in der Regel nur an Jäger weiter.

Bayerischer Gebirgsschweißhund
Der Bayerische Gebirgsschweißhund
© Shutterstock

Boxer

Weltweit ist der German Boxer so seine englische Bezeichnung ein beliebter Familienhund, der sich auch bestens für die Bewachung von Haus und Hof eignet. Seine Fans sind von seinem verspielten und clownartigen Wesen angetan. Mit einem Boxer kommt ein gut gelauntes Sportpaket ins Haus, welches bis ins hohe Alter für Ball- und Zerrspiele zu begeistern ist. 

Rassesteckbrief: Boxer
Der Boxer ©shutterstock
Der Boxer 
© Shutterstock

Dackel

Kurze Gliedmaßen, ein eigensinniger Charakter und der berühmte Dackelblick das und vieles mehr zeichnet den Dackel aus. Für so manch einen ist der beliebte Dachshund das Sinnbild des deutschen Hundes. Ihm wurde hierzulande eine besondere Ehre zugeteilt: Im Jahr 1972 wurde erstmals ein Maskottchen für die Olympia-Spiele in München entworfen. Die Wahl fiel auf einen Dackel namens Waldi.  

Rassesteckbrief: Dackel
Der Dackel
Der Dackel
© Shutterstock

Deutsche Bracke

Die Deutsche Bracke ist ein robuster und arbeitseifriger Vierbeiner. Ein Leben in der Stadt oder in einer Wohnung ist für die Bracke alles andere als ideal. Um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, braucht sie tagtäglich mehrere Stunden Auslauf in ländlicher Umgebung. Vom Wesen her ist sie freundlich und dennoch ist sie nur bedingt anfängergeeignet. Wie es sich für eine Bracke gehört, kann sie sich eigensinnig verhalten und Kommandos hinterfragen.

Rassesteckbrief: Deutsche Bracke
Die Deutsche Bracke 
© Shutterstock

Deutsche Dogge

Auffällig: Mit einer Deutsche Dogge erntet man automatisch erstaunte Blicke von Passanten. Das verwundert nicht, schließlich erreicht sie eine Schulterhöhe von 70-92 cm oder mehr. Die außergewöhnliche Größe bringt leider ein erhöhtes Risiko bestimmter Krankheiten und eine geringe Lebenserwartung mit sich. Schon gewusst? Die Vorfahren der größten Hunderasse der Welt waren die kräftigen Hunde der Alemannen.

Rassesteckbrief: Deutsche Dogge
Deutsche Dogge
Die Deutsche Dogge 
© Shutterstock

Deutsch Drahthaar

Typisch für einen Vierbeiner mit Jagdtrieb zeigt sich der Deutsch Drahthaar zu Hause von seiner ruhigen Seite. Kaum geht es mit Frauchen oder Herrchen an die frische Luft, kommt sein energisches Naturell zum Vorschein. Seine Familie ist idealerweise genauso sportbegeistert wie er und bietet ihm abwechslungsreiche Beschäftigungen, wie Apportierspiele, Joggen oder Bikejöring.

Rassesteckbrief: Deutsch Drahthaar
Deutsch Drahthaar 
© Shutterstock

Deutscher Jagdterrier

Lassen Sie sich von der Optik des Jagdterriers nicht täuschen: Der zierliche Hund mit einer Größe von 33-40 cm ist ein widerstandsfähiger und mutiger Geselle. Typisch für einen Terrier kommt noch ein Dickkopf hinzu. Der Deutsche Jagdterrier ist ein wahres Arbeitstier in Kleinformat und sollte keineswegs als Begleithund gehalten werden. Werden all seine Bedürfnisse erfüllt, zeigt er sich liebenswert, anhänglich und loyal zu seinem Menschen.

Rassesteckbrief: Deutscher Jagdterrier
Deutscher Jagdterrier 
© Shutterstock

Deutsch Kurzhaar

Diese Vorstehhunderasse ist eine Varietät der Deutschen Bracke. Sie besticht durch einen athletischen Körperbau und einer schnellen Auffassungsgabe. Beide Eigenschaften machen aus dem Deutsch Kurzhaar einen zuverlässigen Begleiter bei der Jagd. Bedingt durch seinen ursprünglichen Verwendungszweck weist der pflegeleichte Vierbeiner einen erhöhten Bewegungsdrang auf. 

Rassesteckbrief: Deutsch Kurzhaar
Deutsch Kurzhaar
© Shutterstock

Deutsch Langhaar

Allrounder: Der Deutsch Langhaar gehört zu den Vorstehhunden, die bei jeder Art von Terrain im Einsatz sind. Auch im Wasser bewegt sich die langhaarige Fellnase mit einer Sicherheit, die verblüfft. Dabei schützt sie ihr langes und glattes Fell, welches mit üppiger Unterwolle ausgestattet ist. Alles in allem ist der Deutsch Langhaar ein gelehriger und robuster Vierbeiner, der bei Jägern und sportlichen Menschen ein perfektes Zuhause findet. 

Rassesteckbrief: Deutsch Langhaar
Deutsch Langhaar
Deutsch Langhaar
© Shutterstock

Deutscher Schäferhund

Hochgeschätzt: Neben dem Dackel ist der edle Deutsche Schäferhund eine der bekanntesten Hunderassen, welche das Land zu bieten hat. Er besitzt einen Beschützerinstinkt, was ihn zu einem exzellenten Wachhund macht. Hinzu zeichnen ihn sein unbändiger Wille, seinem Menschen zu gefallen und seine Intelligenz aus. Durch diese besonderen Eigenschaften ist er weltweit ein geschätzter Familienhund, Polizeihund oder einfach der beste Freund des Menschen. 

Rassesteckbrief: Deutscher Schäferhund
Deutscher Schäferhund
Der Deutsche Schäferhund
© Shutterstock

Deutsch Stichelhaar

Bei diesem bis zu 30 kg schweren Vierbeiner handelt es sich um die älteste rauhaarige Vorstehhunderasse. Im Vergleich zum Deutsch Kurzhaar zeigt sich dieses Exemplar distanzierter und weniger folgsam. Ein optimales Zuhause bietet ihm ein hundeerfahrener Jäger, der von seinem herausragenden Spürsinn profitiert. Neben seiner Supernase überzeugt er mit einer passionierten Arbeitsweise und seinem mutigen Verhalten gegenüber Wildtieren.

Rassesteckbrief: Deutsch Stichelhaar
Deutsch Stichelhaar
Der Deutsch Stichelhaar
© Shutterstock

Deutscher Wachtelhund

Wer auf der Suche nach einem freundlichen Hund mit hohem Arbeitswillen ist, für den ist der Deutsche Wachtelhund genau richtig. Die deutsche Hunderasse gehört zu den Stöberhunden. Wittert der Vierbeiner eine Fährte, lässt er dies seinen Besitzer mit lautem Bellen wissen. Sein Jagdtrieb führt dazu, dass er zu den Ausreißer-Hunden gehört. Ein gesichertes Grundstück ist daher unabdingbar. Genauso wichtig ist es, ihm regelmäßig Ausflüge ans Wasser zu bieten: Der deutsche Wachtelhund liebt es, zu schwimmen

Rassesteckbrief: Deutscher Wachtelhund
Deutscher Wachtelhund
Der Deutsche Wachtelhund
© Shutterstock

Deutscher Spitz

Besonders beliebt sind die kleinsten der Deutschen Spitze: Die Zwergspitze (auch Pomeranians genannt) erreichen eine Schulterhöhe von gerade mal 20 cm. Doch diese Hunderasse hält noch vier weitere Varietäten bereit: Vom Kleinspitz, Mittelspitz, Großspitz und Wolfspitz sind alle Größen abgedeckt. Allesamt teilen sich zwei liebenswerte Charaktereigenschaften: Sie sind loyal und anhänglich. Daher eignen sie sich besonders gut für alleinstehende Hundeliebhaber.

Rassesteckbrief: Deutscher Spitz
Der Deutsche Spitz
Der Deutsche Spitz 
© Shutterstock

Dobermann

Ein echter Blickfang: Der Dobermann entstand im 19. Jahrhundert in Thüringen. Ziel war es, einen zuverlässigen Wachhund zu züchten. Auf manch einen wirkt ein Dobermann furchteinflößend und in Brandenburg ist er ein sogenannter Listenhund. Doch hinter seinem Aussehen steckt eine liebenswerte Fellnase, die weit mehr als nur die Eignung eines Wachhundes zu bieten hat. Der Dobermann ist loyal, sensibel und verspielt. Für aktive Familien ist er der ideale Begleiter.

Rassesteckbrief: Dobermann
Dobermann
Der Dobermann
© Shutterstock

Elo

Die jungen Wilden: Der Elo gehört zu den neuen Hunderassen, die vom FCI noch nicht anerkannt sind. Erstmals gezüchtet wurde dieser anhängliche Vierbeiner im Jahre 1987. Ihn gibt es in verschiedenen Größen und sein Fell ist entweder glatt und weich oder rauhaarig. Diese Mischlingsrasse, die in der Regel aus Bobtail, Chow-Chow und Eurasier hervorgeht, eignet sich gut für Ersthundebesitzer. Elos sind unkompliziert, verträglich mit Artgenossen und gelehrig.

Rassesteckbrief: Elo
Elo
Der Elo
© Shutterstock

Eurasier

Wer Chow-Chows, Wolfspitze und Samojeden in seiner Ahnentafel zu stehen hat, der kann nur außergewöhnlich sein! Der Eurasier besticht mit einem ursprünglichen Aussehen und seiner blauen Zunge. Sein Wesen lässt sich als freundlich, kinderlieb und intelligent beschreiben. Das dichte Fell mit Unterwolle erfordert eine sorgfältige Fellpflege. Dank seines flauschigen Haarkleides kommt er allerdings bestens mit niedrigen Temperaturen zurecht.

Rassesteckbrief: Eurasier
Der Eurasier
© Shutterstock

Großer Münsterländer

Folgsam, anhänglich und jagdfreudig: Der Große Münsterländer ist ein für Anfänger geeigneter Jagdhund mit einem hohen Energielevel. Wie sein Name verrät, entstand die Hunderasse im 19. Jahrhundert in der westdeutschen Stadt Münster. Ein Hingucker ist sein wunderschönes Haarkleid, welches in den Varianten weiß mit schwarzen oder grauen Platten oder geschimmelt vorkommt. 

Rassesteckbrief: Großer Münsterländer
Großer Münsterländer
Der Große Münsterländer 
© Shutterstock

Hannoverscher Schweißhund

Der Hannoversche Schweißhund ist wohlproportioniert und und athletisch. Kein Wunder, denn bei der Zucht stand ein robuster Hund im Fokus, der verletzte Wildtiere zuverlässig aufspürt. Mit seinem kraftvollen Körper und seiner Entschlossenheit gibt er einen ausgezeichneten Jagdhund ab. Für diese Rasse gibt es eine klare Empfehlung: Den fleißigen Schweißhund als reinen Familienhund zu halten, wird seinen Bedürfnissen nicht gerecht.

Hannoverscher Schweißhund
Der Hannoversche Schweißhund
© Shutterstock

Harzer Fuchs

Der Reineke unter den Hunden: Der Harzer Fuchs reiht sich in die Kategorie der Altdeutschen Hütehunde ein. Daher braucht er ein Zuhause, wo er seiner Passion nachgehen kann. Als Alternative zum Hüten hat sich beim Harzer Fuchs Agilty oder Mantrailing bewährt. Da bei der Zucht der Fokus auf die Leistung als Hütehund lag, gibt es bis heute keinen einheitlichen Standard bezogen auf sein Aussehen. Der Harzer Fuchs ist von der FCI nicht anerkannt. 

Rassesteckbrief: Harzer Fuchs
Harzer Fuchs
Der Harzer Fuchs
© Shutterstock

Hovawart

Ein Koloss mit Beschützerinstinkt: Der Hovawart genoss bereits im Mittelalter als Wachhund großes Ansehen. Keine Frage, der bis zu 70 cm große Vierbeiner wirkt auf Einbrecher abschreckend. Hinzu kommt sein selbstsicheres Naturell, welches er bei drohender Gefahr einzusetzen weiß. Heutzutage ist er immer noch ein toller Wachhund. Aber auch in einer sportlichen und hundeerfahrenen Familie fühlt sich der deutsche Molosser rundum wohl.

Rassesteckbrief: Hovawart
Hovawart
Der Hovawart
© Shutterstock

Kleiner Münsterländer

Zwar handelt es sich bei dieser Hunderasse um den kleinsten der deutschen Vorstehhunde. Doch ein Zwerg ist der Kleine Münsterländer keineswegs. Je nach Geschlecht erreicht er eine Schulterhöhe von 50-56 cm. Charakteristisch ist seine Fellfarbe, die entweder mit einem schönen Braun und Weiß oder Braunschimmel besticht. Der freundlich gestimmte Jagdhund eignet sich auch als Familienhund, vorausgesetzt er darf seinem erhöhten Bewegungsdrang nachkommen.  

Rassesteckbrief: Kleiner Münsterländer
Kleiner Münsterländer
Der Kleine Münsterländer
© Shutterstock

Kromfohrländer

Der Kromfohrländer wird von seinen Anhängern liebevoll Kromi genannt. Dieser sympathische Kosename passt perfekt zu seinem angenehmen Naturell. Es handelt sich um eine junge deutsche Hunderasse, die 1955 ihre offizielle Anerkennung erhielt. Der Kromfohrländer ist ein idealer Gefährte für Jung und Alt. Wer ihn kennenlernt, wird sofort von seiner charmanten und anhänglichen Art um den Finger gewickelt.

Rassesteckbrief: Kromfohrländer
Kromfohrländer
Der Kromfohrländer
© Shutterstock

Landseer

Der große Molosser ist eine wenig verbreitete deutsche Hunderasse. Häufig wird er mit dem bekannteren Neufundländer verwechselt. Dabei ist der Landseer genauso ein toller und sanftmütiger Begleiter, der Ruhe ausstrahlt und sich damit bestens für die Arbeit als Therapiehund eignet. Hinzu kommt ein weiterer Einsatzbereich für den Landseer infrage: Seine angeborene Leidenschaft für das Schwimmen und seine Kraft machen aus ihm einen zuverlässigen Rettungshund im Wasser.

Rassesteckbrief: Landseer
Landseer
Der Landseer
© Shutterstock

Leonberger

Ein Riese mit löwenartigem Aussehen: Der Leonberger reiht sich wie der Landseer zu den großen deutschen Hunderassen ein. Ausgewachsene Leos so ihr Spitzname bringen zwischen 45-65 kg auf die Waage. Die große Hunderasse eignet sich hervorragend als Wachhund. Zum einen flößt ihr Äußeres Respekt ein und zum anderen besitzen sie von Natur aus einen Beschützerinstinkt. Der Molosser sollte nur bei erfahrenen Hundehaltern ein Zuhause finden.

Rassesteckbrief: Leonberger
Leonberger
Der Leonberger
© Shutterstock

Pinscher

Eine verspielte, aufgeweckte Fellnase mit einer ordentlichen Portion an Energie: Mit einem Pinscher entscheidet man sich für eine Frohnatur auf vier Beinen. Die Rasse, die an einen Dobermann erinnert, bringt zwei Varietäten hervor. Für Liebhaber von größeren Vierbeinern eignet sich der Deutsche Pinscher mit einer Schulterhöhe von 45-50 cm. Der Zwergpinscher ist – wie sich vermuten lässt von kleinerem Format und misst 25,5-30,5 cm.

Rassesteckbrief: Pinscher
Deutscher Pinscher
Der Pinscher
© Shutterstock

Pudelpointer

Wie sich aus dem Namen ableiten lässt, entstand dieser wohlproportionierte Vierbeiner aus einer Kreuzung zwischen Pudeln und Pointern. Es handelt sich um einen vielseitigen Jagdhund, der eine hohe Ausdauer und Eigeninitiative an den Tag legt. Sein Fell fühlt sich hart an und ist mit dichter Unterwolle ausgestattet. Vom Pudel hat er also nicht das gekräuselte Fell geerbt, dafür aber eine Leidenschaft: die Liebe zum Schwimmen.

Rassesteckbrief: Pudelpointer
Pudelpointer
Der Pudelpointer
© Shutterstock

Rottweiler

Oftmals wird der massive Rottweiler als gefährlich eingestuft. Doch der Molosser zeigt bei guter Erziehung und Sozialisierung einen freundlichen Charakter. Er hat auch weitere positive Eigenschaften zu bieten: Seine Intelligenz und sein Gehorsam befähigen ihn dazu, als Polizeihund und Rettungshund zu arbeiten. Trotz seiner Gelehrigkeit ist er am besten bei hundeerfahrenen Menschen aufgehoben, die sein Temperament in die richtigen Bahnen lenken. 

Rassesteckbrief: Rottweiler
Rottweiler
Der Rottweiler
© Shutterstock

Schnauzer

Er sieht schon etwas kess aus: Bei dem Schnauzer fällt sofort sein typischer Bart ins Auge. Der FCI hatte die deutsche Hunderasse im Jahr 1955 anerkannt. Je nach Größe existiert ein eigener Standard. Während sich die Zwergschnauzer gut als Begleithund eignen, sind die größeren Vertreter ideale Wachhunde. Für alle Varietäten gilt: Sie sind wachsam, klug und gehorsam.

Rassesteckbrief: Schnauzer
Schnauzer
Der Schnauzer
© Shutterstock

Schafpudel

Wie der Harzer Fuchs gehört auch der Schafpudel zu den Altdeutschen Hütehunden und ist vom FCI nicht anerkannt. Es handelt sich um eine seltene Hunderasse aus dem Norden Deutschlands. Schafpudel sind eifrige Vierbeiner mit einem starken Hütetrieb. Schäfer schätzen an ihnen ihre selbstständige und energische Arbeitsweise. Aufgrund seines Hütetriebs wird der langhaarige Vierbeiner selten bis gar nicht an Privatpersonen vermittelt. 

Schafpudel
Der Schafpudel
© Shutterstock

Strobel

Genauso wie der Schafpudel kleidet sich auch dieser Altdeutsche Hütehund mit einem langen, zotteligen Fell. Der Strobel kommt ursprünglich aus Süddeutschland und wird wie alle Vierbeiner der Kategorie von der Arbeitsgemeinschaft der Hütehunde e. V. (AHH) betreut. Ziel ist es, einen arbeitstüchtigen und ursprünglichen Hund ohne einheitlichen Standard zu züchten. Lebt ein Strobel als Familienhund, braucht er klare Strukturen, körperliche und geistige Auslastung und Ruhephasen.

Strobel
Der Strobel
© Instagram / strobeldame.yuki

Weimaraner

Lange Schlappohren, graues Fell und eine stattliche Größe: Den Weimaraner muss man einfach lieben! Der Vorstehhund findet heute immer mehr ein Zuhause bei einer Familie oder bei aktiven Menschen. Was viele nicht wissen: Den Grey Ghost so sein englischer Name gibt es auch als Langhaarhund oder als Mix aus Kurz- und Langhaar. Ob er tatsächlich aus der Stadt Weimar kommt, ist ungeklärt. Was aber sicher ist: Der Weimaraner ist eine verspielte und ausdauernde Fellnase.

Rassesteckbrief: Weimaraner
Weimaraner
Der Weimaraner
© Shutterstock

Westfälische Dachsbracke

Ein Jagdhund in Kleinformat: Die Westfälische Dachsbracke ist kurzbeinig und misst 30-38 cm. Trotz muskulösen Körperbaus ist die kleine Bracke äußerst wendig und ein ausdauernder Läufer. Wie bei allen Bracken gilt auch bei diesem Exemplar: Bei sportlichen Menschen ist sie bestens aufgehoben. Zeit sollte allerdings auch großzügig vorhanden sein. Denn der charismatische Hund geht eine tiefe Bindung mit seiner Familie ein und ist rundum glücklich, wenn er sie überall begleiten darf. 

Rassesteckbrief: Westfälische Dachsbracke
Westfälische Dachsbracke
Westfälische Dachsbracke
© Shutterstock

Deutsche Hunderassen: passende Namen 

Spielen Sie mit dem Gedanken, einen Vierbeiner mit deutschen Wurzeln zu adoptieren? Dann passt ein deutscher Hundename perfekt! 

Einen Überblick der schönsten deutschen Hundenamen finden Sie hier.

Weitere Hunderassen nach Land:

  • Afrikanische Hunderassen
  • Amerikanische Hunderassen
  • Asiatische Hunderassen
  • Australische Hunderassen
  • Belgische Hunderassen
  • Chinesische Hunderassen
  • Dänische Hunderassen
  • Englische Hunderassen
  • Griechische Hunderassen
  • Holländische Hunderassen
  • Irische Hunderassen
  • Italienische Hunderassen
  • Japanische Hunderassen
  • Polnische Hunderassen
  • Portugische Hunderassen
  • Rumänische Hunderassen
  • Russische Hunderassen
  • Schottische Hunderassen
  • Schwedische Hunderassen
  • Schweizer Hunderassen
  • Spanische Hunderassen
  • Türkische Hunderassen
  • Ungarische Hunderassen