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Deutscher Schäferhund

Andere Namen: German Shepherd

#37

Top-Rassen von Wamiz

Deutscher Schäferhund
Erwachsener Deutscher Schäferhund Schäferhund © Shutterstock

Der Deutsche Schäferhund ist ein intelligenter und majestätischer Hund zugleich. Er besitzt vielseitige Qualitäten, was aus ihm einerseits einen treuen Begleiter und Gefährten, andererseits einen hervorragenden Gebrauchshund macht. Dank seiner Vielseitigkeit kann der Schäferhund als Blindenhund, Polizeihund, Wachhund oder Hütehund, aber auch als Familienhund eingesetzt werden. Wegen seiner vielseitigen Eigenschaften gehört der Deutsche Schäferhund auch nach wie vor zu einer der beliebtesten Rassehunden weltweit.

Wichtige Informationen

Deutscher Schäferhund: Lebenserwartung :

5

18

10

13

Charakter :

Anhänglich Verspielt Intelligent

Größe :

Geschichte

Als Ende des 19. Jahrhunderts mit der Industrialisierung das Ende der Schafzucht drohte, beschloss eine Gruppe von Hundezüchtern, die Rasse der Hütehunde und ihr kostbares genetisches Erbgut zu retten. Ziel war es, einen Hund mit ausgezeichneten Eigenschaften zu züchten, der zugleich schön, vielseitig, folgsam, robust, einfach zu erziehen und zu halten ist. Daher wurde beschlossen, eine deutsche Rasse zu züchten, in der Schläge aus Thüringen und Baden-Württemberg enthalten waren. Als Begründer des Deutschen Schäferhunds gilt Max von Stephanitz. Der Deutsche Schäferhund erfreute sich sehr schnell großer Beliebtheit, der erste Rassenstandard entstand 1891.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 1 - Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

Sektion

Sektion 1 : Schäferhunde

Deutscher Schäferhund: Kurzhaar, Langhaar, Farben und Co.

    Größe

    Weibchen : Zwischen 55 und 60 cm

    Männchen : Zwischen 60 und 65 cm

    Deutscher Schäferhund: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 22 und 32 kg

    Männchen : Zwischen 30 und 40 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Braun
    Blau
    Rot

    Felltyp

    Kurz
    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Deutsche Schäferhund ist mittelgroß und leicht gestreckt. Sein Körper ist kräftig und muskulös gebaut. Sein Erscheinungsbild, seine trockenen Knochen und sein fester Körperbau lassen ihn an einen Wolf erinnern. Typisch für diese Rasse ist der gerade Rücken bis zur leicht geneigten Kruppe.

    Gut zu wissen

    Die Familie der Schäferhunde hat sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt. Inzwischen werden auch Rassen offiziell anerkannt, die zuvor als fehlerhaft eingestuft wurden. Zwei Beispiele:

    Der Berger Blanc Suisse (Weißer Schweizer Schäferhund) galt anfangs als Deutscher Schäferhund mit weißem Fell. Diese Eigenschaft wurde zunächst als Fehler betrachtet. 2003 aber wurde die Rasse offiziell von der FCI anerkannt.

    Der Deutsche Schäferhund mit Langstockhaar wurde ebenfalls als vom offiziellen Standard abweichend eingestuft. Erst im Jahr 2010 erkennt die FCI ihn als offizielle Rasse an. Die Anerkennung ist insofern wichtig, als das sie für die Teilnahme an Hundewettbewerben ausschlaggebend ist.

    Deutscher Schäferhund: Temperament

    • 100%

      Anhänglich

      Der Schäferhund ist ein gutmütiger und treuer Hund, der sich seinem Herrchen gegenüber als sehr anhänglich, loyal und eifrig erweist und gerne seine Zuneigung zeigt. Auch auf Kinder reagiert der Deutsche Schäferhund mit Zuneigung und Sanftmut.

    • 100%

      Verspielt

      Der Schäferhund ist ziemlich verspielt. Beim Spiel mit Groß und Klein lässt er seinem Bewegungsdrang freien Lauf. Idealerweise sollte der Hund beim Spiel gleichzeitig auch geistig gefördert werden.

      Die Spieleinheiten sollten jedoch immer unter der Beobachtung und Kontrolle des Herrchens stattfinden, um den Schäferhund und seinen Spieldrang nicht zu überreizen.

    • 66%

      Ruhig

      In der Regel ist der Deutsche Schäferhund ein sehr ausgeglichener Hund und kann sich zu Hause auch von seiner ruhigen und zurückhaltenden Seite zeigen. Allerdings nur, wenn er körperlich und geistig ausreichend ausgelastet ist.

    • 100%

      Intelligent

      Der Deutsche Schäferhund ist sehr intelligent und unglaublich anpassungsfähig. Deshalb ist der Schäferhund auch als Arbeitshund in unterschiedlichen Bereichen einsetzbar. Einsatz findet er als Blindenführhund, Wach- und Polizeihund, Rettungshund, Suchhund oder auch Hütehund.

      Seine Begabung liegt in seiner schnellen Auffassungsgabe, anhand derer er unterschiedliche Situationen sofort analysieren kann.

      Aufgrund seiner Vielseitigkeit zählt der Deutsche Schäferhund zu den meist gezüchteten Hunden weltweit.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Die Hunderasse kann einen ausgeprägten Jagdinstinkt aufweisen, insbesondere wenn dieser gereizt wird, wie beispielsweis beim Wurfspiel.

      Jedoch kann dieser Instinkt auch geweckt werden, wenn er seine Schützlinge vor einer möglichen Bedrohung beschützen will. In dem Fall kann es passieren, dass er mögliche Eindringlinge jagt, um diese zu vertreiben.

    • 33%

      Scheu

      Gegenüber Fremden ist der Deutsche Schäferhund weder scheu noch aggressiv. Er besitzt die Fähigkeit, eine Situation sofort als gefährlich oder ungefährlich einzuordnen. Sobald der Erstkontakt stattgefunden hat, sieht der Schäferhund im Unbekannten ein weiteres Gruppenmitglied.

      Scheue und ängstliche Schäferhunde werden als Abweichung vom Rassenstandard angesehen.

    • 33%

      Unabhängig

      Der Deutsche Schäferhund ist stark an seine soziale Gruppe gebunden und ist somit nicht so unabhängig wie sein Vorfahr, der Wolf. Einsamkeit erträgt er nicht sehr gut und ist stattdessen lieber in der Umgebung seines Herrchens, dem er jeden Tag aufs Neue seine Dienste erweisen möchte.

      Verhalten des Schäferhundes

      • 66%

        Kann alleine bleiben

        Mit der richtigen Eingewöhnung an das Alleinsein kann der Schäferhund auch alleine gelassen werden. Jedoch sollte er niemals einen ganzen Tag lang völlig einsam und eingeschlossen zurückgelassen werden.

      • 100%

        Gehorsam

        Da es sich beim Deutschen Schäferhund um einen sehr intelligenten und extrem aufmerksamen Hund handelt, ist die Erziehung nicht sonderlich schwer, sofern sie konsequent und auf liebevolle, positive Art durchgezogen wird.

        Dabei sollte insbesondere auf die richtige Mischung aus Geduld, Einfühlungsvermögen und Strenge geachtet werden, um den doch recht willensstarken Hund richtig zu erziehen.

        Mit der Erziehung sollte schon sehr früh begonnen werden, um nicht den richtigen Augenblick verpasst zu haben, wenn der Hund schon ausgewachsen ist.

      • 66%

        Bellen

        Wegen seines Beschützerinstinkt kann es auch vorkommen, dass der Deutsche Schäferhund zu bellen beginnt, um vor Unbekannten zu warnen. Doch mit richtiger und guter Erziehung sowie einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Hund und Herrchen kann das Bellen gut unter Kontrolle gebracht werden.

      • 33%