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Weißer Schweizer Schäferhund

Andere Namen: Schweizer Schäferhund, Berger Blanc Suisse, Kanadischer Schäferhund, White Swiss Shepherd Dog

Weißer Schweizer Schäferhund
Erwachsener Weißer Schweizer Schäferhund © Shutterstock

Der Weiße Schweizer Schäferhund ist ein robuster, mittelgroßer Hund mit strahlend weißem Fell, das ihn von seinem nahen Verwandten, dem Deutschen Schäferhund, unterscheidet. Es handelt sich um einen besonders intelligenten und ausgeglichenen Arbeits- und Sporthund, der aber von Natur aus sensibel ist und manchmal etwas zu sehr an seinen Besitzern hängt. Trotzdem kann er sich vielen familiären Kontexten und verschiedenen Lebensweisen anpassen, solange er genug Aufmerksamkeit bekommt.

Wichtige Informationen

Weißer Schweizer Schäferhund: Lebenserwartung :

5

19

10

14

Charakter :

Anhänglich Verspielt Intelligent

Größe :

Geschichte

Im Rassestandard für den Deutschen Schäferhund ist die Farbe Weiß nicht zulässig. Daher wurde diese Rasse als eigenständige Hunderasse gezüchtet (zunächst unter dem Namen Kanadischer Weißer Schäferhund). Die ersten Informationen zur Zucht von Weißen Schäferhunden vor 1900 stammen aus Elsaß-Lothringen: Am königlichen Hof der Habsburger wurden reinrassige weiße Schäferhunde gezüchtet. 2002 wurde dann die Schweiz, die die ersten Exemplare in den 1970er Jahren importiert hatte, vom FCI als Ursprungsland der Rasse anerkannt, wodurch diese ihren aktuellen Namen erhielt.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 1 - Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

Sektion

Sektion 1 : Schäferhunde

Weißer Schweizer Schäferhund: Größe und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 53 und 61 cm

    Männchen : Zwischen 58 und 66 cm

    Weißer Schweizer Schäferhund: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 25 und 35 kg

    Männchen : Zwischen 30 und 40 kg

    Fellfarbe

    Weiß

    Felltyp

    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Dieser Hund ähnelt in allen Punkten dem Deutschen Schäferhund, außer in einem: Er ist etwas länger und weniger kantig als der schwarz-braune Schäferhund, wie er oft auf Ausstellungen zu sehen ist. Im Standard wird ein robuster, kraftvoller, muskulöser, mittelgroßer Schäferhund beschrieben, der aufrecht stehende Ohren und ein doppeltes, mittellanges oder langes, weißes Fell hat. Die Augen sind mandelförmig und stehen leicht schräg. Die Ohren sind groß, dreieckig und stehen senkrecht nach oben. Der Schwanz wird zwischen den Beinen getragen und ist eher tief angesetzt. Er reicht mindestens bis zum Unterschenkel.

    Gut zu wissen

    Das Gerücht, das besagt, die weiße Farbe hinge beim Weißen Schweizer Schäferhund mit möglichen Erkrankungen zusammen, ist vollkommen unbegründet, wie es der sehr gute Gesundheitszustand dieser Rasse beweist.

    Weißer Schweizer Schäferhund: Charakter

    • 100%

      Anhänglich

      Der WSS, wie Liebhaber der Rasse ihn gern nennen, ist ein Hund, der sich durch einen sanften, nachgiebigen Charakter auszeichnet. Er ist loyal, treu und hängt sehr an seinen Besitzern, manchmal sogar zu sehr.

      Natürlich braucht er Zeichen der Zuneigung, aber man darf es damit nicht übertreiben, um seine extreme Anhänglichkeit nicht noch zu verstärken.

    • 100%

      Verspielt

      Die größte Freude dieses Wauwaus ist es, Zeit mit Mitgliedern seiner sozialen Gruppe zu verbringen, seien es Erwachsene oder Kinder. Dieser Hund, der ein großes Bedürfnis danach hat sich auszutoben, liebt es ganz besonders, wenn man mit ihm spielt.

    • 33%

      Ruhig

      Zwar wird dieser große weiße Hund mit dem Alter ruhiger und kann dann sogar sehr zurückhaltend sein, aber vor allem im Welpenalter ist er sehr quirlig und erfordert viel Aufmerksamkeit.

    • 100%

      Intelligent

      Der Weiße Schweizer Schäferhund ist ein sehr vielseitiger Hund, worin seine große Intelligenz zum Ausdruck kommt. Er erreicht glänzende Leistungen bei vielen Hundeaktivitäten (Spurensuche, Agility, Obedience, etc.), sowie in diversen Tätigkeiten wie als Blindenführhund, Polizeihund, Patrouillenhund oder Trümmer- bzw. Lawinenhund.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Der Jagdinstinkt bei diesem Hund, den man übrigens auch als Kanadischen Schäferhund bezeichnet, ist vorhanden, aber nicht übermäßig ausgeprägt. Er kann durch eine gute Erziehung leicht unter Kontrolle gebracht werden.

    • 100%

      Scheu

      Der Weiße Schweizer Schäferhund kann ein wenig argwöhnisch gegenüber Fremden sein, ohne jedoch jemals aggressiv oder ängstlich zu werden.

      Sein Vertrauen ist nicht leicht zu gewinnen und er neigt dazu, seine Zuneigung nur seinen Besitzern oder Menschen gegenüber, die er regelmäßig trifft, zu zeigen.

    • 33%

      Unabhängig

      Da diese Rasse sehr an ihren Besitzern hängt, hat sie häufig Probleme mit einer extremen Abhängigkeit. Diese Verhaltensstörung kann verhindert werden, solange dieser Schweizer Schäferhund noch ein Welpe ist. Dazu muss man ihn zu einer fortschreitenden Loslösung erziehen und ihm beibringen, allein zu sein. Außerdem muss er lernen, mit seiner Frustration auf eine gesunde Art umzugehen.

      Verhalten des Berger Blanc Suisse

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Da dieser Schweizer Hund seinen Besitzern extrem nahe steht und von Natur aus stark von seiner sozialen Gruppe abhängig ist, erträgt er es nicht, allein zu sein. Er hat Panik vor der Einsamkeit, weswegen es wichtig ist, ihn von jüngstem Alter an allmählich daran zu gewöhnen, allein zu sein, indem man ihm Spielzeug gibt, das ihn beschäftigt. Man sollte auch selbst eine entsprechende Geisteshaltung an den Tag legen, sei es beim Aufbruch oder bei der Rückkehr.

      • 100%

        Gehorsam

        Dieser Schäferhund ist besonders folgsam, denn die Verehrung, die er seinen Besitzern entgegenbringt, macht ihn sehr aufnahmebereit. Er möchte Zeit mit ihnen verbringen und ihnen vor allem eine Freude bereiten, was das Training natürlich erleichtert.

        Außerdem ermöglicht es ihm seine Intelligenz, schnell zu verstehen, was man von ihm erwartet.

        Aber Achtung: Dieser sensible Hund verträgt weder Gewalt noch Ungerechtigkeit! Es ist eine strenge, aber zugleich sanfte Erziehung erforderlich, bei der die Prinzipien der positiven Erziehung (Stärkung der erwünschten Verhaltensweisen) befolgt werden.

        Die Grundlagen der Erziehung müssen dem Weißen Schweizer Schäferhund-Welpen von dem Moment an vermittelt werden, in dem er in sein neues Zuhause kommt, um zu vermeiden, dass er schlechte Angewohnheiten bekommt.

      • 33%

        Bellen

        Trotz seiner enthusiastischen, energiegeladenen Art ist dieser Hund insgesamt ziemlich zurückhaltend und bellt nie grundlos.

        Man bekommt seine Stimme vor allem dann zu hören, wenn er eine bedrohliche Präsenz in seinem Territorium wahrnimmt oder über zu viele Stunden hinweg allein gelassen wird.

      • 33%

        Ausreißer

        Für diesen abhängigen, sensiblen Hund ist es der schlimmste Albtraum, allein und fern von seinen Besitzern zu sein. Daher kommt es nur sehr selten vor, dass Hunde, die zu dieser Rasse gehören, ausbüxen.

      • 100%