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Sennenhunde, Jäger und Bergretter: Schweizer Hunderassen

Karikaturen Schweizer Hunderassen advice

Zu den Schweizer Hunderassen gehören Jagd- und Sennenhunde

© Shutterstock

Ob Retter für in Not geratene Wanderer, ausdauernde Laufhunde oder vielseitige Arbeitshunde: Auf Schweizer Hunderassen ist Verlass! Neben ihren bewundernswerten Fähigkeiten sind sie zudem wahre Schönheiten. Sie bestechen mit dreifarbigem Fell, bärenartigem Aussehen oder niedlichen Schlappohren. Wamiz stellt für alle Liebhaber von arbeitstüchtigen Vierbeinern alle Schweizer Hunderassen vor.

von Stephanie Klein

am 15.10.20, 11:43 aktualisiert

Schweizer Hunderassen mit Bildern

Bei dem Stichwort „Schweizer Hunderassen“ kommen bei vielen zunächst der Bernhardiner, der Weiße Schweizer Schäferhund und der Berner Sennenhund in den Sinn. Letztere ist allerdings nur einer der insgesamt vier Sennenhunde aus der Schweiz. 

Alle Sennenhunde unterstützten in der Vergangenheit Alpenhirte vielseitig bei der Arbeit. Dank ihres Beschützerinstinkts sind alle hervorragende Wachhunde.

Sie unterscheiden sich untereinander unter anderem in ihrer Größe und Fellbeschaffenheit. Das kleine Nachbarland hat noch weitere außergewöhnliche Vierbeiner parat. Lernen Sie acht charismatische Fellnasen aus der Alpenrepublik kennen und erfahren Sie mehr über ihre Entstehung und zu welchem Zuhause sie passen.

Appenzeller Sennenhund

Um diesen sympathischen Vierbeiner von anderen Sennenhunden zu unterscheiden, genügt ein Blick auf seine Rute. Diese trägt er über den Rücken gerollt und nicht nach unten.

In seiner Heimat ist er ein geschätzter Wachhund, Familienhund und Hofhund. Aber auch als Rettungshund beweist er Tapferkeit und Ausdauer. Seine Intelligenz und seine Verspieltheit vereinfachen die Ausbildung und machen ihn zu einem zuverlässigen Partner.

Schweizer Hunderasse Appenzeller Sennenhund
Der Appenzeller Sennenhund
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Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund ist ein kraftvoller Vierbeiner mit charakteristischem Tricolor-Fell. Sein flauschiges Haarkleid à la Teddybär unterstreicht sein sanftes und anhängliches Wesen. Heute erfreuen sich viele Familien an dem anhänglichen Vierbeiner.

Darüber hinaus besticht die Schweizer Hunderasse mit weiteren Fähigkeiten: Als Rettungshund in den Bergen ist der Berner Sennenhund bestens geeignet. In der Vergangenheit hütete er Herden, bewachte Grundstücke und war als Zughund unterwegs.

Hunderasse: Berner Sennenhund
Schweizer Hunderasse Berner Sennenhund
Berner Sennenhund
© Pixabay

Bernhardiner

Groß, größer, Bernhardiner! Diese sympathische Fellnase ist der Riese unter den Schweizer Hunderassen. Sie misst 65-90 cm und kann wie die Sennenhunde die Tibet Dogge in ihrer Ahnentafel vorweisen.

Einst züchteten Mönche im Hospiz des Großen St. Bernhards den Berg-Molosser. Dort bekam er die Aufgabe, Reisende zu begleiten und im Notfall zu retten. Hilfreich für den Job ist seine Fähigkeit, Situationen zu analysieren und richtig einzuschätzen. 

Hunderasse: Bernhardiner
Schweizer Hunderasse Bernhardiner
Der Bernhardiner
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Entlebucher Sennenhund

Der Kleinste unter den Sennenhunden: Der Entlebucher Sennenhund erreicht eine maximale Schulterhöhe von 50 cm. Es handelt sich um einen Arbeitshund, der als Treibhund oder Hofhund seine Dienste erweist.

Dank seiner guten Anpassungsfähigkeit ist er auch als Begleithund rundum zufriedenzustellen. Vorausgesetzt, er wird bei Agility, Canicross oder anderen Hundesportarten seine Energie los.

Schweizer Hunderasse Entlebucher Sennenhund
Der Entlebucher Sennenhund
© Pixabay

Großer Schweizer Sennenhund

Der Große Schweizer Sennenhund ist – wie es sich vermuten lässt – der Größte aller Sennenhunde. 1908 entdeckte der Kynologe Albert Heim den Kurzhaar-Sennenhund, welcher heute von der FCI anerkannt ist.

Mit einem hohen Beschützerinstinkt ausgestattet, eignet sich der große Vierbeiner perfekt für den Posten als Wachhund. Doch dabei darf der Familienanschluss für die anhängliche Fellnase nicht zu kurz kommen.

Schweizer Hunderasse Große Schweizer Sennenhund
Der Große Schweizer Sennenhund
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Schweizer Niederlaufhund

Ein Hund, viele Gesichter! Den Schweizer Niederlaufhund gibt es in vier Varietäten. Alle weisen aus einem bestimmten Grund kurze Beine auf. Anfang des 20. Jahrhunderts führte die Schweiz begrenzte Jagdgebiete ein. Dafür waren Laufhunde, die etwas langsamer unterwegs waren, ideal.

Der 33-43 cm große Vierbeiner ist ein robuster, talentierter und geselliger Partner bei der Jagd. Verfolgt er eine Spur, lässt er dies mit einem tiefen Bellen seinen Menschen wissen.

Schweizer Hunderasse Schweizer Niederlaufhund
Der Schweizer Niederlaufhund
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Schweizer Laufhund

Es ist wahrscheinlich, dass der Schweizer Laufhund von ägyptischen Laufhunden abstammt, die durch die Phönizier in die Alpenrepublik kamen. Im Vergleich zu dem Schweizer Niederlaufhund ist er mit langen Beinen gesegnet und erreicht somit eine Größe von bis zu 59 cm.

Für diese Schweizer Hunderasse ist ein Zuhause bei einem Jäger ausdrücklich zu empfehlen. Auch wenn seine Menschen mit ihm Hundesport betreiben, wird dem Jäger seine wahre Berufung fehlen.

Hunderasse: Schweizer Laufhund
Schweizer Hunderasse Schweizer Laufhund
Der Schweizer Laufhund
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Weißer Schweizer Schäferhund

Beim Deutschen Schäferhund ist weißes Fell unzulässig. Daher entschlossen sich Hundeliebhaber kurzum, aus der hellen Schönheit eine eigenständige Hunderasse zu entwickeln. Die Schweiz wurde als Ursprungsland festgelegt, da das Land in den 1970er-Jahren Weiße Schäferhunde importierte.

Wie bei seinem deutschen Vetter ist beim Berger Blanc Suisse ein gelehriger, anhänglicher und agiler Hund zu erwarten. Er kann eine Karriere als Trümmerhund, Lawinenhund oder Polizeihund hinlegen und ist für Agility, Obedience und Mantrailing zu begeistern.

Weißer Schweizer Schäferhund
Der Schweizer Schäferhund
© Pixabay

Weitere Hunderassen nach Land: