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Bernhardiner

Andere Namen: Sankt Bernhardshund, Chien du mont Saint Bernard, Saint Bernard dog

Bernhardiner
Erwachsener Bernhardiner © Shutterstock

Der Bernhardiner ist ein großer, kraftvoller Berghund. Er ist robust und sehr intelligent. Sein friedlicher, treuer Charakter und sein liebevoller Umgang mit Kindern machen ihn zu einem unvergleichlichen Begleiter. Er macht Groß und Klein glücklich und es ist ihm wichtig, seine soziale Gruppe zu beschützen. Dieser Molosser ist weder ängstlich noch aggressiv, zeigt sich aber Fremden gegenüber sehr wachsam und kann sie verjagen, falls dies erforderlich ist.

Wichtige Informationen

Bernhardiner: Lebenserwartung :

3

15

8

10

Charakter :

Ruhig Intelligent

Größe :

Geschichte

Dieser schweizer Hund stammt von den asiatischen Molossern ab. Ihr Urahn war der Tibetmastiff. Die Rasse, wie wir sie heute kennen, wurde aber von Mönchen im Hospiz des Großen St. Bernhards gezüchtet, dessen Namen sie noch heute trägt. Diese Mönche haben den Bernhardiner lange Zeit für die Bergrettung und als Wachhund eingesetzt. Die Hunde dienten dazu, Reisende zu begleiten und diejenigen zu retten, die sich im Schnee verirrt hatten. Das Symbol des kleinen Fasses mit Branntwein, das sie um den Hals trugen, diente dazu, verirrten Menschen wieder Kraft zu geben. Der berühmteste Bernhardiner hieß Barry und rettete im 14. Jahrhundert ca. 40 Menschen vor dem weißen Tod. Der Schweizerische St. Bernhards-Club wurde 1884 gegründet; der St. Bernhards-Klub e.V. als erster deutscher Spezialclub für diese Schweizer Hunderasse existiert seit 1891.

Bernhardiner: Größe, Gewicht, Farben

    Größe

    Weibchen : Zwischen 65 und 80 cm

    Männchen : Zwischen 70 und 90 cm

    Bernhardiner: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 50 und 75 kg

    Männchen : Zwischen 55 und 90 kg

    Fellfarbe

    Braun
    Rot
    Weiß

    Felltyp

    Kurz
    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Bernhardiner ist ein Hund mit einem imposanten Kopf und einem kraftvollen, durch und durch muskulösen Körper. Der Schädel ist massiv und breit, leicht konvex geformt; die Haut formt an der Stirn relativ dicke Falten, die in der Mitte zusammenlaufen. Der Kopf ist mit einem deutlichen Stop versehen; die Schnauze ist kurz und nicht spitz. Das Gesicht ist flach. Die mittelgroßen, rautenförmigen Augen, die typisch für diese Rasse sind, verleihen dem Hund einen intelligenten, freundlichen Ausdruck. Die Ohren hängen herab. Der Rumpf ist kraftvoll, wie auch die Gliedmaßen, die diesem Hund einen sicheren Stand bieten. Die Rute ist lang und sehr schwer.

    Gut zu wissen

    Der Ruf des Bernhardiners als Rettungshund schreitet ihm voraus, aber diese Karriere liegt heute hinter ihm. Inzwischen werden weniger schwere Rassen bevorzugt, um Hubschrauber-Bergungen zu erleichtern.

    Heidis Hund Josef ist ein Bernhardiner.

    Bernhardiner: Charakter

    • 66%

      Anhänglich

      Der Bernhardiner ist ein friedlicher Hund, der seinen Besitzern nahesteht und sie beschützen will. Er ist anhänglich, ohne jedoch eine Klette zu sein, und weiß, Distanz zu wahren, wenn es erforderlich ist. Er ist sehr loyal und würde sein Leben dafür lassen, das seiner Lieben zu retten.

    • 66%

      Verspielt

      Dieser große Hund ist verspielt, vor allem wenn Kinder anwesend sind. Er liebt es, diese bei ihren Abenteuern zu begleiten, auch wenn er dies vor allem tut, um sie zu beschützen.

    • 100%

      Ruhig

      Dieser Berg-Molosser ist sich seiner Größe bewusst und versteht sich darauf, sich zurückzuhalten und ruhig und gelassen zu bleiben, wenn es notwendig ist. Er ist absolut nicht hyperaktiv und neigt nicht dazu, im Haus im Dreieck zu springen.

    • 100%

      Intelligent

      Der Chien du Mont Saint Bernard („Hund vom Sankt-Bernhardsberg”) ist außergewöhnlich intelligent. Er kann die verschiedenen Situationen, mit denen er konfrontiert wird, im Detail beobachten und analysieren.

      Seine Beobachtungsgabe und Anpassungsfähigkeit sind Eigenschaften, in denen seine Intelligenz besonders zum Ausdruck kommt.

      Diese hilft ihm ansonsten auch dabei, die Gefährlichkeit einer Situation zu beurteilen, in der sich eine Person befindet, um diese ohne zu zögern retten zu können.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Dieser große Hund zeigt keinerlei Interesse am Jagen.

    • 66%

      Scheu

      Da dieser Hund seine soziale Gruppe beschützen will, zeigt er sich gegenüber Personen, die er nicht kennt und die in sein gewohntes Umfeld eindringen, sehr argwöhnisch. Er braucht Zeit, um die Situation zu analysieren und Vertrauen zu gewinnen.

    • 66%

      Unabhängig

      Der Saint Bernards Dog, wie man ihn auf Englisch nennt, ist ein ausgeglichener Hund, der weder zu anhänglich, noch zu distanziert gegenüber seinen Besitzern ist.

      Bernhardiner: Wesen

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Dieser Hund ist nicht dafür geschaffen, über lange Stunden hinweg allein zu sein. Die Abwesenheit seiner Besitzer ist sehr schwierig für ihn, insbesondere, wenn sie häufig nicht da sind, er nicht nach und nach an die Einsamkeit gewöhnt worden ist und nicht gelernt hat, damit umzugehen.

      • 66%

        Gehorsam

        Aufgrund seiner Größe braucht dieser Molosser-Berghund eine frühe und strenge Erziehung, die beginnen muss, sobald er in seinem neuen Zuhause ankommt.

        Der Bernhardiner-Welpe muss schnell die Regeln des Lebens im Haus kennenlernen und die von ihnen gesetzten Grenzen respektieren. Wenn diese Grundprinzipien nicht so schnell wie möglich erlernt werden, kann dieser Hund aufgrund seiner Größe schnell zu einer Belastung werden.

        Es kommt nicht in Frage, sich bei Spaziergängen von ihm ziehen zu lassen - er muss früh und auf eine positive, konstante Art eine gute Leinenführigkeit erlernen.

        Es ist sehr wichtig, das Gehen an der Leine zu trainieren, denn der Berhardiner kann seine Besitzer mit seinen bis zu 90 kg Körpergewicht leicht hinter sich her ziehen, und das kann gefährlich werden.

        Dieser große Hund kann sich dickköpfig oder sogar ausgesprochen stur zeigen. Aber eine strenge, kohärente, gerechte und respektvolle Erziehung, die den Prinzipien der positiven Erziehung folgt, ermöglicht den Aufbau einer guten Beziehung zwischen dem Hund und seinen Besitzern. So entsteht auch eine gute Kooperationsbereitschaft seitens des Hundes.

        Auch die Sozialisierung muss zur Erziehung des jungen Hundes gehören. Er muss von den ersten Monaten seines Lebens an mit verschiedenen, unterschiedlich stimulierenden Umgebungen konfrontiert werden und auf eine positive Weise möglichst viele Artgenossen und Tiere anderer Spezies kennenlernen.

      • 100%

        Bellen

        Für diesen Hund ist Bellen eine effiziente Art, ungebetene Gäste davon abzuschrecken, sein Zuhause zu betreten.

      • 33%

        Ausreißer

        Der Langhaarige Saint-Bernardshund, wie er ursprünglich genannt wurde, ist seinen Besitzern sehr treu und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Er läuft daher nicht weg und entfernt sich nicht aus seiner gewohnten