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5 Dinge, die Hundehalter im August auf keinen Fall vergessen dürfen

Golden Retriever im Wasser

Im August steigen die Temperaturen

© BRS images / Shutterstock

Sommer, Sonne, Sonnenschein – doch was bedeutet das für Hundehalter? Wir geben Tipps rund um Hunde im August!

von Philipp Hornung

am 01.08.21, 14:25 aktualisiert

1. August-Thema Nummer eins: Sommerhitze

Der August zählt zu den heißesten Monaten – darum ist Schutz vor Sommerhitze weiterhin ein Top-Thema für Hundehalter im August. Bis zum 23. August genießen Sommerfans die meteorologischen „Hundstage“. An diesen klettert das Thermometer besonders oft auf über 30 Grad Celsius. Vielen Hunden reichen bereits Temperaturen über 20 Grad aus, um ordentlich ins Hecheln zu kommen. Schützen Sie Ihren Vierbeiner darum vor zu großer Hitze im August.

 

Hund bei Sonne nicht im Auto lassen

Obwohl es mittlerweile jeder Hundefreund wissen sollte, kommt es immer wieder vor: Hunde sterben im Auto einen qualvollen Hitzetod oder müssen von mutigen Passanten gerettet werden. Bereits ab 20 Grad kann der Innenraum des Autos sich bei Sonnenschein stark aufheizen. Hunde sollten im Sommer bei gutem Wetter also nie, auch keine 10 Minuten, in einem tagsüber unter freiem Himmel stehenden Auto gelassen werden. Wer in der Stadt „mal eben flott“ ein Rezept beim Arzt abholen muss oder ähnliches, sollte seinen Hund zuhause lassen. Eine Alternative für den kurzen Hundeverbleib im Auto können gut belüftete Parkhäuser bieten.

Kein Hundesport bei Hitze

Der Wetterbericht prophezeit Temperaturen über 25 Grad? Verlegen Sie große Spaziergänge auf die frühen Morgen- und späteren Abendstunden. Wer einen Ausflug plant, sollte schattige Wege suchen. Fitte Hunde genießen Sommerwanderungen in sonnengeschützten Wäldern. Angenehm ist es, wenn kleine Bäche am Wegrand für Abkühlung sorgen. Auch ein Ausflug zum Badesee mit Schwimmgelegenheit für Hunde macht Spaß. Auf Agility und Hundesporten, bei denen der Vierbeiner sich flott bewegen muss, sollten Sie bei hohen Temperaturen verzichten. Wichtig: Nehmen Sie immer genug zu trinken mit!

Kühlmatten und Co.

Achten Sie darauf, dass Ihr Hund im August kühle Plätze zum Ausruhen hat. Viele mögen es, sich im Sommer auf Fliesen auszustrecken. So gibt der Körper viel Hitze ab. Kühlmatten können dem Hund dabei helfen, seine Körpertemperatur zu regulieren. Lecker und erfrischend ist selbstgemachtes Hundeeis.

Sommerfrisur für den Hund

Auch im August ein sinnvoller Trend: Sommerfrisuren für Hunde. Hundehalter von gelockten Hunden wie Pudeln können ihren Vierbeiner kurzscheren. Hat der Vierbeiner viel Unterwolle(z. B. Bobtail, Spitz), gilt es diese großzügig auszukämmen. Stockhaarige Hunde (Airedale Terrier) sollten sorgfältig getrimmt sein. So bleibt ihr Fell luftig-frisch und ermöglicht eine gute Belüftung der Haut.

Noch mehr Tipps für heiße Tage: Wie schütze ich meinen Hund vor Hitze?

2. Gefahren für Hunde im August

Hitze ist und bleibt im August die größte Gefahr. Auf Folgendes sollten Sie außerdem aufpassen:

Sonnenbrand beim Hund

Vor allem sehr helle Hunde können im Sommer Sonnenbrand bekommen. Bevorzugt an den Ohren oder auf der Nase. An den Ohren kann eine für Hunde geeignete Sonnencreme ohne Duftstoffe schützen. Rund um die Nase bleibt nur das Vermeiden von praller Mittagssonne.

Grannen im August

Grannen sorgen im Hochsommer für viele Tierarztbesuche. Denn die Endstücke mancher Getreideähren haben Widerhaken, die sich in die Hundehaut bohren können. Auch verschluckt sind Grannen eine Gefahr für den Hund.

Gleich weiterlesen: Grannen beim Hund

Parasiten: Zecken und Würmer

Zecken sind und bleiben im August leider ein Dauerbrenner. Wer auf das lückenlose Auftragen des Zeckenschutzes achtet, schützt den Hund nicht nur vor den lästigen Plagegeistern. Sondern zusätzlich vor gefährlichen Erkrankungen wie Borreliose, die mit ihnen einhergehen können. Wer mit Hund in Mittelmeerländern urlaubt, sollte sich rund um einen passenden zusätzlichen Zeckenschutz informieren. Denn dort übertragen Zecken weitere Erkrankungen, die „Mittelmeerkrankheiten“. Auch Würmer bleiben im Sommer weit verbreitet.

Gefährliche Blaualgen

Viele Hunde lieben es, in der warmen Jahreszeit zu schwimmen. Aber Achtung: Sollte das Wasser einen bläulichen Schimmer haben, könnte das an Blaualgen liegen. Lassen Sie Ihren Hund im Zweifel dort nicht schwimmen oder trinken.

Insektenstiche: Bienen und Wespen

Ein Bienen- oder Wespenstich in die Pfote ist für den Hund schmerzhaft. Richtig gefährlich wird es, wenn der Vierbeiner einen der Brummer ins Maul nimmt oder gar verschlucken möchte. Stiche in die Mundhöhle oder den Rachen können lebensgefährlich für den Hund werden.

3. Für Hunde giftige August-Pflanzen

Wie in allen Sommermonaten steht auch im August vieles in voller Blüte. Das ist aber nicht entscheidend, denn: Bei einigen Pflanzen sind alle Pflanzenteile giftig – ob sie blühen oder nicht, macht dabei keinen Unterschied. Auch vermeintlich unscheinbare Gartengefährten wie der allgegenwärtige Buchsbaum sind für Hunde giftig. Wenn Ihr Hund dazu neigt, Pflanzen anzuknabbern, sollten Sie Ihren Garten darum rund um die Bepflanzung auf den Prüfstand stellen:

Nicht vergessen: Auch Dünger kann für Hunde gefährlich werden. Ab August sprießen übrigens drei der für Hunde giftigsten Pilze: der Rote Fliegenpilz, der Orangefüßige Hautkopf und der Grüne Knollenblätterpilz.

4. Gartenernte – was darf in den Hundenapf?

Der August belohnt fleißige Gärtner mit zahlreichen zu erntenden Obst- und Gemüsesorten. Besonders wärmeliebenden Pflanzen bringen im Spätsommer reiche Ernte. Aber welches Obst und Gemüse aus dem Garten dürfen Hunde fressen?

Kohlrabi für Hunde: Kohlrabi ist für Mensch und Hund gesund. Mag Ihr Hund Kohlrabi, dürfen Sie ihn gerne davon naschen lassen. Starten Sie mit einem kleinen Stück, denn wie bei Menschen kann Kohlrabi bei Hunden zu Blähungen führen. Dies gilt insbesondere für die Blätter.

Möhren für Hunde: Möhren gelten zu den Top-Gemüsen für Hunde. Sie können sie roh knabbern oder gekocht fressen. Natürlich sollte man es nicht übertreiben – Gemüse ist ein Snack, keine Hauptmahlzeit. Eine Ausnahme bildet die Morosche Kartottensuppe bei Durchfallerkrankungen.

Pastinaken für Hunde: Wie Karotten eignen sich Pastinaken hervorragend zur Ergänzung des Speiseplans Ihres Hundes. Sie dürfen roh oder gekocht in den Napf. Gekocht profitiert Ihr Vierbeiner stärker von den enthaltenen gesunden Nährstoffen wie Vitaminen und Kalzium.

Pfirsiche für Hunde: Hunde können ein oder zwei Stücke eines überreifen Pfirsichs fressen, ohne dass es ihnen schadet. Mehr könnte allerdings den Magen reizen. Achten Sie darauf, dass der Hund nicht auf Pfirsichkernen kauen kann. Die enthaltene Blausäure kann zu Vergiftungen führen.

Mirabellen für Hunde: Die gelben Mirabellen gehören zur Familie der Pflaumen. Hunde sollten nur ein oder zwei Mirabellen bekommen – am besten überreife Früchte.

Pflaumen für Hunde: Wie bei Mirabellen gilt bei Pflaumen, dass Hunde am besten nur sehr geringe Mengen – ein oder zwei Pflaumen – essen. Denn die Haut ist schwer verdaulich und kann im Magen gären. Pflaumen können abführend wirken. Die Kerne enthalten Blausäure, die beim Zerbeißen freigesetzt werden kann.

Lauch für Hunde: Lauch hat im Hundenapf nichts zu suchen. Lauch enthält für Hunde giftige Sulfide und wie Knoblauch Alliin, was beim Hund zu einer Zerstörung der roten Blutkörperchen führen kann.

Radieschen für Hunde: Hunde, die mehrere Radieschen verspeisen oder diese regelmäßig erhalten, können eine Magenreizung bekommen. Ursächlich hierfür ist das in Radieschen enthaltene Senföl, das für den bitteren Geschmack verantwortlich ist.

Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Denn im August ist im Garten unheimlich viel los. Bei wilden Beeren aus dem Wald sollten Sie außerdem das Thema Fuchsbandwurm im Hinterkopf behalten. Weitere Infos finden Sie in unserer Übersicht:

5. Wichtige Termine für Hundehalter im August

Die USA feiern am 26. August den „Nationaltag des Hundes“. In Deutschland spielt dieser schöne Anlass bisher keine Rolle. Die meisten Hundehalter zeigen Ihrem Vierbeiner ohnehin jeden Tag, wie sehr sie ihn schätzen. Hier gewinnen der „Tag des Hundes“ im Juni sowie der „Welthundetag" im Oktober allerdings mehr und mehr an Bedeutung. An diesen Tagen gibt es oft regionale spannende Veranstaltungen rund um den Hund.

Hundehalter, die in der Schweiz leben oder dort mit Hund Urlaub machen, sollten sich den 1. August vormerken. An diesem Tag feiert die Schweiz Nationalfeiertag – in vielen Städten sind große Feuerwerke geplant, die Silvester-Feuerwerken in nichts nachstehen.