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Wichtige Checkliste für alle Hundehalter im Oktober

Schäferhund im Herbstlaub dog-serious

Auch Hunde mögen den Herbst

© L-N / Shutterstock

Der Goldene Oktober naht – und damit eine wunderbare Zeit für gemeinsame Gassigänge mit dem Vierbeiner! Was gibt es noch Interessantes für Hundehalter im Herbst? Wir haben die wichtigsten Informationen für den Monat Oktober für Sie zusammengestellt!

von Philipp Hornung

Am 29.09.21, 11:30 veröffentlicht, am 08.11.21, 09:41 aktualisiert

Den Goldenen Oktober mit Hund entdecken

Der Oktober hat zwei Seiten: Einerseits genießen wir den bunten Blätterwald. Doch bei schlechtem Wetter gibt der Oktober bereits einen Vorgeschmack auf den grauen und nebligen November. Trotzdem: Aufgrund der angenehmen Temperaturen, nicht zu warm und meist noch nicht zu kalt, eignet sich der Oktober wunderbar für lange Wandertouren mit Hund. Viele nutzen den Oktober für einen kleinen Herbsturlaub. Umso schöner, wenn der Hund mit an Bord sein darf! Gut zu wissen: Ab Oktober sind Hunde an manchen Stränden an Nord- und Ostsee erlaubt, wo in der warmen Jahreszeit Hundeverbot herrschte. Sollten Sie Ihren Vierbeiner nicht mit in den Urlaub nehmen, sollten Sie frühzeitig eine Hundepension oder einen Hundesitter buchen. Denn weil im Oktober auch Schulferien in vielen Bundesländern sind, sind diese oft zeitig ausgebucht.

Lassen Sie sich rund um Urlaub mit dem Hund inspirieren

Pilze im Wald sammeln

Wie wäre es, das Nützliche mit dem Leckeren zu verbinden? Mensch-Hund-Teams können sich im Oktober wunderbar auf Pilzsuche in Wäldern begeben. Natürlich sollte Ihr Vierbeiner dabei nichts fressen, was Sie nicht eindeutig als essbar identifizieren. Aber wer Steinpilze und Co. erkennt, hat viel Freude bei der gemeinsamen Suche mit Hund im Wald. Achten Sie bei der Pilzernte auf die Vorschriften in Ihrem Bundesland. Ein weiterer tierisch guter Zeitvertreib im Herbst ist das gemeinsame Trüffelsuchen mit Hund. Zumindest in der Theorie, denn: Trüffel aus der Natur mit nach Hause nehmen, ist in Deutschland verboten.

Giftige Pilze für Hunde: Welche sind gefährlich?

Gefahren für Hunde im Oktober

Jede Jahreszeit hält kleine und größere Fallstricke für Hundehalter und ihre Vierbeiner bereit – so auch der Oktober. Wir informieren Sie rund um Gefahren für Hunde im Oktober.

Hunde im Dunkeln sichtbar machen

Jetzt sind Mensch und Tier häufiger im Dunkeln unterwegs. Nebel und Regen tun ihr übriges, so dass Hunde im Herbst oft nicht gut zu sehen sind. Das kann sowohl bei Spaziergängen durch Wald und Wiesen als auch im Straßenverkehr gefährlich werden. Vor allem Fahrradfahrer kollidieren häufig unfreiwillig mit Hunden – oder deren quer über den Radweg verlaufenden Leine. Seien Sie darum vorsichtig und schützen Sie Ihren Hund und andere vor einem Unfall mit Tier! Mit einem „Blinklicht“ sehen Sie und andere Verkehrsteilnehmer Ihren Hund, was auch Hundebegegnungen kontrollierbarer macht. Neben Leuchthalsbändern und kleinen Blink-Anhängern gibt es praktische reflektierende Leinen oder vor allem für langhaarige Hunde praktische Leuchtwesten.

Es wird kälter und ungemütlicher

Im Oktober gehen wir Menschen kaum ohne Jacke vor die Tür – doch was ist mit unseren tierischen Gefährten? Die meisten Hunde kommen prima ohne Pullover oder Hundemantel zurecht. Aber Halter von Hunden mit dünnem Fell oder alten Hunden, die sich langsamer bewegen, sollten sich jetzt darüber Gedanken machen, einen Hundemantel zu kaufen. Möglich sind Regenmäntel, die zumindest vor dem Nasswerden schützen, oder wärmende Wintermäntel für Hunde.

Noch mehr Tipps gesucht? So schützen Sie Ihren Hund vor Kälte!

Gefährliche Kastanien und Nüsse

 

Vor allem bei jungen und übermütigen Hunden ist es schnell passiert: Sie kugeln eine Kastanie oder Walnuss über den Boden und – schwupps – haben sie das Spielobjekt verschluckt. Dies kann ernste Folgen bis hin zu einem Darmverschluss haben. Walnüsse sind ohnehin potenziell giftig für Hunde. Achten Sie also beim Spielen im Herbstlaub darauf, dass Ihr Vierbeiner nicht Gefahr läuft, größere „Beute“ zu verschlucken. Anders sieht es übrigens bei gekochten Esskastanien aus: Wer Maronen zubereitet, darf auch seinem Hund etwas von dem schmackhaften Snack kredenzen. Und wie schaut es mit Bucheckern aus? Nur wenige Hunde neigen dazu, Bucheckern zu fressen. Ein paar Bucheckern sind kein Problem. Hat Ihr Vierbeiner jedoch viele gefressen, sollten Sie sicherheitshalber einen Tierarzt kontaktieren. Denn in rohem Zustand enthalten Bucheckern in geringen Mengen Oxalsäure, Fagin und Blausäre.

Gleich weiterlesen: Sind Bucheckern giftig für Hunde?

Grannen als Gefahr für Hunde

Zwar heißt es „Sommerzeit ist Grannenzeit“. Doch auch im Oktober gibt es noch zahlreiche Pflanzenarten und Getreidesorten, die Grannen bilden. Grannen können in der Hundehaut nicht nur feststecken, sondern in den Körper wandern. Machen Sie darum am besten einen großen Bogen rund um Grannen beim Gassigang und lassen Sie Ihren Vierbeiner nicht durch Wiesen oder Felder mit Grannen laufen.

Gefahren im Garten für Hunde

Der Oktober ist eine gute Zeit, um Stauden, Sträucher und Bäume zu schneiden. Als Hundehalter sollten Sie darauf achten, dass scharfe oder gefährliche Gartenwerkzeuge nicht unbeaufsichtigt im Garten liegen. Vor allem bei jungen und verspielten Hunden können Gartenutensilien schnell zur Gefahr werden. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Vierbeiner nicht an giftigen Frühblüher-Zwiebeln nascht, die im Herbst eingebuddelt werden. Denn wenn Sie buddeln, wird Ihr Vierbeiner dies automatisch spannend finden und mitmachen wollen. Schützen Sie Ihren Hund weiterhin vor Gefahren wie giftigem Rasendünger.

Ernte im Oktober – was darf in den Hundenapf?

Die leckeren Esskastanien haben wir bereits erwähnt – sie dürfen in den Hundenapf. Auch im Oktober können fleißige Gärtner sich an der eigenen Ernte erfreuen. Aber was davon darf der Hund fressen?

  • Äpfel für Hunde: Äpfel sind und bleiben ein gesundes und beliebtes Schmankerl für Hunde. Füttern Sie sie aber nur in Maßen, denn der Fruchtzuckeranteil ist relativ hoch.
  • Trauben für Hunde: Trauben sind – ebenso wie Rosinen – giftig für Hunde. Lassen Sie Ihren Vierbeiner keine Trauben naschen!
  • Kürbis für Hunde: Zierkürbisse sind giftig für Hunde. Doch im Supermarkt gekaufte Kürbisse wie Hokkaido oder Butternut sind ein gesunder Snack. Kürbisse aus eigener Ernte können gefährlich viele Bitterstoffe enthalten. Das gilt übrigens auch für die Kürbisgewächse Zucchini und Gurken.
  • Nüsse für Hunde: Auf gefährliche Walnüsse mit Schale haben wir bereits hingewiesen. Unreife Walnüsse könnten für Hunde giftig sein oder Schimmelpilze enthalten. Andere Nüsse wie Haselnüsse oder Erdnüsse sind meist verträglich, bergen aber ein hohes Allergierisiko. Giftig für Hunde sind Macadamianüsse.
  • Zwetschgen für Hunde: Hunde dürfen Zwetschgen oder Pflaumen – auch getrocknet – in Maßen essen. Zu viele Pflaumen können zu Verdauungsproblemen wie Durchfall führen. Aber Achtung: Die Kerne enthalten giftige Blausäure. Lassen Sie Ihren Hund als keine Zwetschgen vom Boden naschen.
  • Karotten für Hunde: Karotten sind und bleiben roh sowie gekocht eine der beliebtesten Gemüsezutaten im Hundenapf. Der Knabberspaß ist gesund für Hunde. Eine Morosche Karottensuppe kann sogar dabei helfen, die Verdauung des Hundes zu regulieren.

Größte Hundeausstellung Deutschlands

Wer gerne Hundeausstellungen besucht, für den ist die Messe „Hund und Pferd“ ein großes Ereignis. Sie findet vom 8. bis zum 10. Oktober 2021 in der Messehalle Dortmund statt – und ist die größte Hundeausstellung Deutschlands.

Gruseliges Oktober-Ende: Halloween für Hunde

Ende Oktober feiern auch in Deutschland immer mehr Menschen Halloween-Feste. Hierbei gibt es große regionale Unterschiede. Mancherorts gehen Horden von verkleideten Helloween-Fans, begleitet von „Buh“-Rufen durch die Straßen. Ist in Ihrem Umkreis an Halloween viel los, sollten Sie den abendlichen Gassigang etwas vorverlegen, wenn Ihr Hund ängstlich reagieren könnte. Sie befürchten ständiges Klingeln von Kindern an der Haustür? Wenn dies Ihren Vierbeiner stresst, bringen Sie ihn möglichst in einem ruhigen Raum unter. Möglich ist es auch, Halloween rund um ein Anti-Bell-Training beim Klingeln zu nutzen. Achten Sie darauf, dass Ihr Vierbeiner sich weder durch Halloween-Deko noch durch das Fressen von Schokolade oder anderen Süßigkeiten gefährdet.

Hund zu Halloween verkleiden? Warum Kostüme nichts für Hunde sind