wamiz-v3_1

Werbung

Herbstküche für Hunde: So gesund ist Kürbis

Hund mit Kürbis advice © Shutterstock

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Das runde Gemüse erfreut sich nicht nur als Halloween-Deko, sondern auch als Küchengemüse großer Beliebtheit. Der süßlich-würzige Geschmack ist auch für viele Hunde ein Genuss – ob püriert, als Suppe oder gedünstet als Snack zwischendurch. Hier erfahren Sie, was Sie beachten müssen, wenn Sie Ihrem Hund Kürbis verfüttern möchten.

von Kristin Barling

Dürfen Hunde Kürbis essen?

Gute Nachrichten für alle Kürbis-Fans: Kürbis ist für Hunde sehr gesund. Hunde sind keineswegs reine Fleischfresser, denn rund 30 Prozent der Ernährung sollte aus Gemüse und Obst bestehen. Kürbis ist als Gemüsebeilage besonders gut geeignet: Hunde lieben den Geschmack des orangenen Fruchtfleischs, das außerdem zahlreiche Nährstoffe enthält.

Warum ist Kürbis für Hunde so gesund?

  • Die enthaltenen Ballaststoffe unterstützen die Verdauung und helfen gegen Verstopfung.
  • Kürbis enthält lebenswichtige Vitamine, insbesondere Vitamin C und Vitamin A.
  • Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Zink sorgen für eine optimale Nährstoffversorgnung.
  • Kürbiskerne gelten als natürliches Heilmittel gegen Parasiten.
  • Das aus den Kernen gewonnene Kürbiskernöl versorgt den Hund mit essenziellen Fettsäuren und Vitamin E.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

A post shared by Trish&Diesel (@thewildmutts) on

Roh, gekocht oder püriert: Wie kann man Kürbis füttern?

Kürbis ist sowohl roh als auch gekocht verträglich für Hunde. Da roher Kürbis jedoch sehr fest ist, sollte er stark zerkleinert oder mit etwas Flüssigkeit püriert werden. Die meisten Hunde bevorzugen das weichere, gegarte Fruchtfleisch. Dazu können Sie den Kürbis in kleine Würfel schneiden und in wenig Wasser in einem Topf dünsten. Die gedünsteten Kürbiswürfel eignen sich auch als gesunde Alternative zum Leckerli. Auch Kürbiskerne können Sie an Ihren Hund verfüttern. Die Kerne sollten Sie zunächst fein hacken oder mahlen und sie anschließend unter das Futter mischen. Auch Kürbiskernöl können Sie unter das Hundefutter oder das Barf-Futter mischen, um Ihre Fellnase mit wichtigen Fettsäuren und Vitaminen zu versorgen.

Vorsicht vor Bitterstoffen in Kürbisgewächsen

Alle Kürbisgewächse, zu denen übrigens auch die Zucchini und die Gurke zählen, können sogenannte Cucurbitacine enthalten. Dabei handelt es sich um Bitterstoffe, die vor allem bei wild wachsenden und selbst gezogenen Kürbispflanzen auftreten. Im Handel erhältliche Kürbisse sind in der Regel unbedenklich, da beim professionellen Anbau auf die richtige Zucht geachtet wird. Bitterstoffe in Kürbis sind sowohl für Hunde als auch für Menschen giftig und können nicht durchs Kochen abgetötet werden. Schmeckt ein Kürbis bitter, entsorgen Sie diesen daher umgehend und verfüttern sie ihn nicht an Ihren Vierbeiner. Anzeichen einer Vergiftung durch Bitterstoffe sind Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Speicheln und Zittern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

A post shared by soulmate's pawprints (@soulmatespawprints) on

Pfoten weg von Zierkürbissen

Eine weitere Gefahr für Hunde sind Zierkürbisse, die für Hunde giftig sind. Die beliebte Herbstdeko darf auf keinen Fall mit den zum Verzehr geeigneten Sorten verwechselt werden. Stellen Sie Zierkürbisse in Ihrem Garten oder in Ihrem Zuhause außer Reichweite Ihres Hundes auf, damit Ihr verspielter Vierbeiner nicht auf die Idee kommt, mit den Kürbissen zu spielen oder sie womöglich zu fressen.

Leseempfehlung