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Auberginen für Hunde: Vorsicht, Vergiftungsgefahr!

Auberginen advice
© Shutterstock

Wenn es um die Aubergine geht, scheiden sich die Geister. Während die einen das Gemüse lieben, meiden die anderen es lieber komplett. Ähnlich ist es auch bei Hunden: Während manchen Hunden das Gemüse zu bitter schmeckt, fressen andere es gerne. Dabei ist jedoch einiges zu beachten, denn rohe und unreife Auberginen sind für Hunde giftig. Wir verraten, warum das Nachtschattengewächs nur gekocht verfüttert werden darf.

von Kristin Barling

am 21.02.20, 16:32 aktualisiert

Auberginen für Hunde in Kürze

  • Auberginen sind Nachtschattengewächse, die für Hunde generell als unverträglich und schwer verdaulich gelten.
  • Roh enthält das Gemüse den giftigen Stoff Solanin.
  • Reif und gut gegart gilt die Frucht als ungiftig und darf in kleinen Mengen vom Hund gefressen werden.

Rohe und unreife Auberginen: Nicht zum Verzehr geeignet

Auberginen gehören ebenso wie Tomaten, Paprika und Kartoffeln zu den sogenannten Nachtschattengewächsen. Das Gemüse enthält den Stoff Solanin, der zu den für Hunde giftigen Alkaloiden gehört. Vor allem bei unreifem und rohem Gemüse ist der Solanin-Anteil gefährlich hoch, sodass der Verzehr zu Vergiftungen führen kann.

Moderne Züchtungen enthalten zwar weniger Solanin und gelten daher als weitgehend unbedenklich, sind für den rohen Verzehr aber dennoch ungeeignet. Viele Hunde meiden Auberginen automatisch, da der bittere Geschmack sie abschreckt. Frisst Ihr Hund dennoch größere Mengen von dem Gemüse, suchen Sie unbedingt einen Tierarzt auf. Eine Solanin-Vergiftung macht sich durch typische Vergiftungssymptome bemerkbar:

Vorsicht: Rohe und unreife Auberginen enthalten Solanin und sind für Hunde giftig.

Gekochte Auberginen: Nur in Maßen verfüttern

Werden reife Auberginen gekocht, gehen die bitteren Giftstoffe verloren und der Verzehr des Gemüses ist unbedenklich. Trotzdem sollten Sie Ihrem Hund gekochte Auberginen nur in kleineren Mengen füttern, zum Beispiel als Bestandteil eines BARF-Menüs. In jedem Fall darf das Nachtschattengewächs dem Hund nur komplett durchgegart und ohne Zusatz von Salz oder anderen Gewürzen gefüttert werden. Gebratene und eingelegte Auberginen sind für Hunde tabu, da Röststoffe, Öle und Gewürze zu Verdauungsbeschwerden oder sogar zu Vergiftungen führen können.

Gemüse für Hunde von A bis Z

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