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Erdnüsse für Hunde, ja oder nein?

Hund steckt Zunge raus vor Hunger advice © Shutterstock

Ob geröstet, gesalzen oder frisch geknackt: Erdnüsse gehören zu den liebsten Snacks der Deutschen. Auch so mancher Hund freut sich, wenn er eine schmackhafte Nuss erhascht. Viele spielen gerne mit ihnen und kauen auf der Schale herum. Doch vertragen Hunde wirklich Erdnüsse?

von Tim Brinkhaus

Das Wichtigste in Kürze

  • Erdnüsse sind ein gesunder Snack, auch für Hunde
  • Sie enthalten besonders viel Eiweiß
  • Die Erdnuss gehört leider bei Hund und Mensch zu den häufigsten Allergieauslösern
  • Auch steht sie im Verdacht, epileptische Anfälle bei Hunden zu begünstigen
  • Auf keinen Fall dürfen Sie Erdnüsse an Hunde mit Herz- und/oder Nierenproblemen verfüttern.

Erdnüsse: Hunde finden sie lecker und gesund

Gerade in der Weihnachtszeit ist es immer wieder ein Fest, ein paar leckere Nüsse zu knacken. Die Erdnuss gehört dabei zu den beliebtesten Snacks. Kein Wunder, denn sie ist nicht nur sehr köstlich, sondern auch sehr gesund und reich an Vitamin. Immerhin wartet sie mit einem Eiweißgehalt von 25 % auf. Das macht sie mit Abstand zu den Spitzenreitern unter ihren ohnehin sehr proteinreichen Artverwandten. Auch der Magnesiumgehalt kann sich sehen lassen. Wie andere Nüsse auch enthält die Erdnuss außerdem viele essenzielle Fettsäuren wie die wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

Allergien: Erdnüsse für Hunde nicht ganz unbedenklich

Auch wenn Erdnüsse über einen hohen Nährstoff- und Eiweißgehalt verfügen: Leider lassen sie sich nicht völlig bedenkenlos an den Vierbeiner verfüttern. Sie können Allergien auslösen. Das gilt nicht nur für den Menschen, sondern leider auch für den Hund.

Begünstigt Vorerkrankungen

Des Weiteren stehen die kleinen Kerne im Verdacht, Vorerkrankungen zu begünstigen. Dazu gehören Herz- und Nierenerkrankungen, aber auch Epilepsie. Zwar ist es bislang wissenschaftlich nicht nachgewiesen, es ist jedoch wahrscheinlich, dass Erdnüsse bei betroffenen Tieren sogar starkes Hecheln und epileptische Anfälle auslösen können. Im Falle der genannten Vorerkrankungen ist also dringend Abstand von diesem Snack zu nehmen.

Unsere Empfehlung: Hunde Erdnüsse vorsichtig testen lassen

Hat der Vierbeiner keine der genannten Vorerkrankungen? Neigt er grundsätzlich nicht zu Allergien? Für einen gesunden Hund kommen Erdnüsse als Snack in Frage! Testen Sie jedoch zunächst vorsichtig mit nur einer Nuss, wie gut sie dem Tier bekommt. Schließlich kann die Allergie bislang unentdeckt sein. Erdnussflips und Erdnussbutter sollten Hunde jedoch nicht essen. Hier sind zu viele Zusatzstoffe und gesättigte Fettsäuren enthalten. Auch die Kaloriendichte ist schlicht zu hoch.

Es gibt weitere Nüsse für Hunde, die bedenklich sind. Dazu zählen vor allem Macadamia-Nüsse, die für Hunde giftig sind. Reife Walnüsse, Maronen und Pekannüsse hingegen gelten als unbedenklich.

 

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