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Cashewkerne für Hunde? Ja, aber...

Cashewkerne advice © Shutterstock

Es gibt einige Nüsse, die für Hunde giftig sind. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich im Voraus informieren, ob Cashews für den Vierbeiner geeignet sind oder nicht. Wir verraten Ihnen mehr über die Effekte von Cashews, die eigentlich Kerne einer apfelähnlichen Cashewfrucht sind.

von Tim Brinkhaus

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer seinem Hund mehrmals in der Woche einige Kerne gibt, fördert seine Gesundheit.
  • Cashews haben einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren, Omega 3, Phosphor, Vitaminen sowie Ballaststoffen.
  • Für Tiere mit einer Nussallergie ist das Obst tabu.
  • Begleiter dürfen nur ungesalzene Früchte essen.

Darum sind Cashews eine gute Ergänzung der Nahrung

Ja, Hunde dürfen Cashews fressen. Die Kerne haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit Ihres Haustieres. Voraussetzung für eine Verfütterung ist jedoch, dass der Hund keine Allergie gegen Nüsse hat. Sonst drohen epileptische Anfälle. Deshalb ist es sinnvoll dem Vierbeiner eine geringe Menge der Speise zu reichen, um sicherzustellen, dass der Hund keine Unverträglichkeit hat.

Cashews enthalten Omega 3 Fettsäuren, welche das Immunsystem stärken und auch die Blutgerinnung fördern. Die in dem Essen enthaltenen Ballaststoffe fördern die Verdauung der Fellnase und sorgen für einen optimalen Stuhlgang. Das ebenso enthaltene Phosphor beeinflusst das Skelett und den Stoffwechsel des Vierbeiners positiv. Zudem stecken viel Magnesium, Vitamin B, Kalium, Zink und Eisen in der Frucht.

Wie häufig darf ich Cashewnüsse füttern?

Wichtig ist, dass der Gefährte das Nahrungsmittel nicht zu oft bekommt. Es ist sinnvoll die Kerne an zwei bis drei Tagen in der Woche zu geben. Wer einen Hund hat, der maximal 30 Zentimeter hoch ist, kann einen Kern an drei Tagen in der Woche verfüttern. Rassen, die eine Widerristhöhe von mehr als 30 Zentimetern haben, profitieren von zwei bis vier Cashews pro Fütterung.

Tipp: Möchten Sie Ihrem Liebling weiteres Obst verfüttern, sind sich jedoch unsicher, ob dieses geeignet ist? Hier finden Sie Lebensmittel, die Sie ihrem Hund keinesfalls geben dürfen.

Unsere Empfehlung: Reichen Sie die Kerne mit wohlschmeckendem Futter

Wollen Herrchen und Frauchen eine ausgewogene Ernährung für Ihren Hund gewährleisten, sind die Cashews ideal zur Ergänzung des Futters. Sie haben die Möglichkeit diese mit den folgenden Mahlzeiten zu geben:

  • Es ist sinnvoll die Nüsse in kleine Stücke zu schneiden und mit dem Nassfutter zu vermischen.
  • Das Pulver der Frucht ist ideal, um es über das Trockenfutter zu streuen.
  • Auch ein Verstecken in einem Stück Gurke oder Möhre ist möglich.
  • Es gibt Leckerlis mit einer Öffnung (Kongs), in welche die Cashews passen.
  • In Frischkäse oder Natur-Joghurt eingetaucht schmeckt der Kern den Vierbeinern meist besonders gut.

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