Teste gratis PRO PLAN Nutriprotein!

Werbung

Dürfen Hunde rohe oder gekochte Pastinaken fressen?

Die Pastinake ist für ihren milden Geschmack und ihre hohe Bekömmlichkeit bekannt. Auch Hunde vertragen das Wurzelgemüse sehr gut, sodass es sich bestens als Ergänzungsfutter eignet. Sogar Hunde mit Unverträglichkeiten oder Allergien können von den gesunden Inhaltsstoffen der Pastinake profitieren. Wir haben die wichtigsten Informationen zum Nährstoffgehalt und zur Zubereitung der Pastinake für Sie zusammengefasst.

von Kristin Barling

Was sind Pastinaken?

Die Pastinake ist ein Wurzelgemüse, das vom Herbst bis in den Frühling Saison hat. Bereits im Römischen Reich war die Pastinake ein verbreitetes Gemüse. Bis heute erfreut sie sich aufgrund ihrer vielseitigen Verwendbarkeit einer großen Beliebtheit in der Küche. Pastinaken haben einen süßlichen, würzigen Geschmack und ist dabei milder als verwandte Gemüsearten wie die Petersilienwurzel. Bei der Zubereitung wird häufig nur die Wurzel verarbeitet. Das Pastinakenkraut hingegen kommt seltener als Würzkraut zum Einsatz.

Dürfen Hunde Pastinaken essen?

Ja, Hunde dürfen Pastinaken fressen. Für eine ausgewogene Ernährung des Hundes ist Gemüse unverzichtbar. Unabhängig davon, ob Ihr Hund Trockenfutter, Nassfutter, selbst gekochtes Futter oder BARF bevorzugt: Gemüse ist ein wesentlicher Bestandteil des Futters. Die Pastinake ist ein leicht verdauliches und gesundes Gemüse, das optimal zur Ernährung des Hundes geeignet ist.

Sind Pastinaken für Hunde gesund?

Pastinaken sind eine besonders gut verträgliche Gemüsesorte und eignen sich daher auch für empfindliche Hunde, die nicht jedes Futter vertragen oder Allergien haben. Das Wurzelgemüse ist sehr nahrhaft, denn es ist ballaststoffreich und enthält wichtige Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Als Futterzusatz hat die Pastinake einiges zu bieten:

  • Kalium stärkt Herz und Kreislauf auf natürliche Weise
  • Eisen ist wichtig für die Blutbildung
  • Zink unterstützt das Immun- und Nervensystem des Hundes
  • Vitamin C ist ein lebenswichtiges Vitamin, das die Abwehrkräfte stärkt
  • B-Vitamine und Folsäure sind am Stoffwechselprozess des Hundes beteiligt
  • Ballaststoffe und der Wirkstoff Inulin tragen zu einer gesunden Verdauung bei

Pastinaken roh oder gekocht verfüttern?

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, den Hund mit den in dem Gemüse enthaltenen Nährstoffen zu versorgen.

Hunde können Pastinaken roh und gekocht fressen.

Roh sollten Sie Ihrem Vierbeiner allerdings nur wenige kleine Stücke füttern. Ihr volle Wirkung entfaltet die Pastinake nämlich erst nach dem Kochen. In gekochter Form kann der Körper des Hundes die vielen wertvollen Inhaltsstoffe besser aufnehmen und verwerten. Außerdem ist das Gemüse gekocht verträglicher und somit noch besser für Hunde mit einem empfindlichen Magen geeignet.

Wie kann man Pastinaken für den Hund zubereiten?

Das Gemüse hat eine appetitanregende Wirkung auf Hunde und ist daher auch roh als Snack zwischendurch geeignet, wenn der Hund unter Appetitlosigkeit leidet. Um das rohe oder gekochte Gemüse unter das Futter zu mischen, können Sie es entweder mit einer Raspel fein reiben oder in kleine Würfel schneiden. Weich gekocht lässt sich die Wurzel zu einem Gemüsebrei verarbeiten. Probieren Sie einfach aus, wie Ihrem Hund die milde Wurzel am besten schmeckt. Wenn Sie nicht selber kochen möchten, können Sie auch auf fertige Hundefuttersorten zurückgreifen, die Pastinake enthalten, oder getrocknete Pastinakenflocken kaufen. Die Flocken werden eingeweicht und anschließend unter das gewohnte Hundefutter gemischt.

Ist Pastinake zum Barfen geeignet?

Pastinaken eignen sich ebenso als Gemüsebeilage im Barf-Menü Ihres Hundes. Sie können das gekochte Gemüse pur oder mit weiteren schmackhaften Gemüsesorten wie Karotten unter das Futter mischen. In gekochter Form ist auch die Schale unbehandelter Pastinaken für Hunde gut verträglich, sodass Sie die gesamte Wurzel verwenden können.

Gemüse für Hunde von A bis Z