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Steckrüben für Hunde: Roh und gekocht ein gesunder Genuss

Steckrüben sind ein typisches Wintergemüse, das sich durch seine nahrhaften Inhaltsstoffe auszeichnet. Für Hunde eignet sich das Gemüse als willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan, ob als Gemüseportion beim Barfen oder als gesunder Snack zwischendurch. Was alles in der Knolle steckt und wie Sie die Steckrübe für Ihren Hund am besten zubereiten, erfahren Sie in diesem Artikel.

von Kristin Barling

am 28.09.20, 15:21 aktualisiert

Was sind Steckrüben?

Die Steckrübe ist eine Unterart des Rapses und somit nicht verwandt mit anderen beliebten Rüben wie der Karotte. Ihre Bezeichnung variiert regional von Steckrübe über Kohlrübe bis hin zu Butterrübe, Bodenkohlrabi, Runkelrübe oder Dotsche. Die runde, gelbe Knolle ist ein typisches Wintergemüse und findet vor allem in Eintöpfen Verwendung.

Dürfen Hunde rohe oder gekochte Steckrüben essen?

Ja, Hunde dürfen Steckrüben essen. Im Gegensatz zu manch anderem Gemüse ist die Wurzelknolle sowohl roh als auch gekocht bekömmlich.

Besonders im Winter eignet sich die Steckrübe als Gemüsebeilage für den Hund, da in der kalten Jahreszeit das Angebot an frischem, saisonalen Gemüse begrenzt ist.

Der Futterplan Ihrer Fellnase sollte neben Fleisch, Obst oder Getreide unbedingt ausreichend Gemüse enthalten, um eine ausgewogene und gesunde Ernährung sicherzustellen. Die Steckrübe ist zu diesem Zweck optimal geeignet, da sie den Hund mit wichtigen Nährstoffen versorgt

Sind Steckrüben für Hunde gesund?

Die Steckrübe ist eine häufig unterschätzte Gemüsesorte. In der unscheinbar wirkenden Knolle stecken nämlich so einige Vitamine und Nährstoffe, die für den Hund sehr gesund sind. Der hohe Ballaststoffgehalt macht das kalorienarme Gemüse sowohl nahrhaft als auch gut bekömmlich. Diese Nährstoffe stecken in dem Gemüse:

  • Ballaststoffe regen die Verdauung an.
  • Traubenzucker versorgt den Hund mit Energie.
  • Vitamin C unterstützt das Immunsystem und die Abwehrkräfte.
  • Magnesium sorgt für gesunde Nerven und Muskeln.
  • Calcium stärkt die Knochen und Zähne des Hundes.
  • Carotinoid wirkt antioxidativ und schützt vor freien Radikalen.
  • Der hohe Wassergehalt macht die Steckrübe zu einem kalorienarmen Gemüse.
  • Eisen ist wichtig für die Blutbildung.
  • Kalium, Jod, Fluor und Zink tragen zu einem gesunden Mineralstoffhaushalt bei.

Wie kann man Steckrüben für den Hund zubereiten?

Die Zubereitung von Steckrüben ist einfach. Zunächst wird die große Knolle geschält und anschließend in Stifte oder Würfel geschnitten. Wenn Sie dem Hund rohe Steckrübe geben möchten, raspeln Sie das Gemüse und geben Sie es dann ins Futter. Wenn Ihr Hund den Geschmack roher Steckrüben nicht mag oder das rohe Gemüse nicht gut verträgt, sollten Sie es in etwas Wasser dünsten. Verzichten Sie dabei unbedingt auf die Zugabe von Salz oder Gewürzen. Die gegarten Steckrübenwürfel können Sie anschließend direkt unter das Hundefutter mischen oder zu einem Mus pürieren.

Ist die Steckrübe zum Barfen geeignet?

Barf ist eine Form der Rohfütterung. Auf dem Speiseplan steht dabei jedoch nicht nur rohes Fleisch, sondern auch wertvolles Gemüse und Ergänzungsfutter wie Öle und Kräuter in einem ausgewogenen Verhältnis. Steckrüben können sowohl roh als auch gekocht als Gemüseportion beim Barfen gefüttert werden, da das Gemüse für die meisten Hund gut bekömmlich ist und viele wertvolle Nährstoffe und Vitamine enthält. Unverträglichkeiten oder Allergien sind bei Steckrüben nicht bekannt.

Gemüse für Hunde von A bis Z

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