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Süßkartoffeln für Hunde: Gesund oder giftig?

Die Süßkartoffel liefert neben Kohlenhydraten auch zahlreiche weitere Nährstoffe, die dem Hund gut tun. Besonders die hohe Bekömmlichkeit und der köstliche Geschmack machen das Gemüse auf dem Speiseplan von Hunden beliebt. Aber darf der Hund ohne Bedenken Süßkartoffeln fressen oder können diese ihm womöglich schaden? Wir verraten, worauf Sie bei der Fütterung achten müssen.

von Kristin Barling

Süßkartoffeln für Hunde in Kürze

Süßkartoffeln sind ein nahrhaftes Gemüse, das vielen Hunden schmeckt. Damit der Hund von den enthaltenen Nährstoffen profitiert und das Futter gut verträgt, sollten Sie bei der Zubereitung ein paar grundlegende Tipps berücksichtigen. Roh ist das Gemüse schlechter verträglich, da es Oxalsäure enthält. Am besten geben Sie Ihrem Hund daher gekochte Süßkartoffel.

Rohe Süßkartoffeln enthalten Oxalsäure für den Hund

Anders als häufig angenommen gehört die Süßkartoffel nicht wie die herkömmliche Kartoffel zu den Nachtschattengewächsen, sondern zu den Windengewächsen. Während normale Kartoffeln den giftigen Stoff Solanin enthalten und daher vor dem Verzehr gekocht werden müssen, enthalten Süßkartoffeln kein Solanin. Allerdings enthalten sie Oxalsäure, die die Aufnahme von wichtigen Mineralstoffen wie Kalzium und Magnesium im Körper hemmt. Aus diesem Grund sollten Sie Ihrem Hund gar keine oder nur sehr geringe Mengen rohe Süßkartoffeln geben.

Hunde mit Nierenproblemen sollten Lebensmittel mit einem hohen Oxalsäuregehalt meiden.

Gekochte Süßkartoffeln werden von Hunden gut vertragen

Wird die Süßkartoffel gekocht, entfaltet sie ihren süßlichen, intensiven Geschmack und schmeckt deutlich besser als das rohe Gemüse. Genau wie die normale Kartoffel ist auch die Süßkartoffel ein sehr gut bekömmliches Gemüse und eignet sich daher für empfindliche Hunde und Hunde mit Unverträglichkeiten oder Allergien. Auch im Rahmen einer Ausschlussdiät darf die Süßkartoffel gefüttert werden. Aber Vorsicht: Die Süße des Gemüses liegt an dem hohen Zuckeranteil. Hunde, die auf ihr Gewicht achten müssen oder die unter hohem Blutzucker leiden, sollten Süßkartoffeln nur in Maßen fressen.

Nährstoffe und Wirkung von Süßkartoffeln auf Hunde

Hunde profitieren beim Verzehr der Süßkartoffel von zahlreichen gesunden Inhaltsstoffen, die das Gemüse zu einer optimalen Ergänzung auf dem Speiseplan Ihrer geliebten Fellnase macht:

  • Komplexe Kohlenhydrate versorgen den Hund mit Energie.
  • Der hohe Ballaststoffgehalt trägt zu einer gesunden Verdauung bei.
  • Antioxidantien stärken das Immunsystem und schützen vor Erkrankungen.
  • Beta-Carotin wird im Hundekörper zum lebenswichtigen Vitamin A umgewandelt.
  • Kalium ist wichtig für die Muskulatur und die Leber.
  • B-Vitamine, Vitamin D und Vitamin C stärken die gesunde Körperfunktion.

Süßkartoffel für Hunde richtig zubereiten

Weil Hunde Süßkartoffeln gut vertragen, gibt es inzwischen zahlreiche Futtersorten, die bereits Süßkartoffel enthalten. So können Sie Ihrem Hund fertiges Trockenfutter oder Nassfutter kaufen und Ihren Hund ausgewogen ernähren. Natürlich können Sie die Süßkartoffel aber auch selbst zubereiten. Schälen Sie die Knolle dazu und dünsten Sie sie anschließend in einer kleinen Menge kochendem Wasser ohne Salz oder andere Gewürze. Um möglichst viele Nährstoffe zu erhalten, pürieren Sie die Süßkartoffel mit dem Kochwasser. Den Kartoffelbrei können Sie dann unter das Futter mischen, einem Barf-Menü hinzufügen oder pur als Schonkost füttern. Wenn es mal schnell gehen muss, sind Süßkartoffelflocken für Hunde eine weitere Alternative. Die Flocken werden eingeweicht und können dann direkt ohne Vorkochen unter das Futter gemischt werden.

Gemüse für Hunde von A bis Z