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Tschechoslowakischer Wolfshund

Andere Namen: Czechoslovakian Wolfdog, Czechoslovakian Vlcak

Tschechoslowakischer Wolfshund
Erwachsener Tschechoslowakischer Wolfhund

Der Tschechoslowakische Wolfshund ist eine hybride Rasse, die die natürlichen Eigenschaften des Wolfs mit den Haushund-Charakterzügen des Deutschen Schäferhundes vereint. Die Kreuzung ist gelungen, aber noch nicht völlig ausgereift. Es sind noch weitere Züchtungen erforderlich, um ausgeglichenere Exemplare zu erhalten. Dieser Hund ist ausdauernd, aktiv, hängt sehr an seiner sozialen Gruppe und hat eine völlig andere Kommunikationsweise als seine Artgenossen. Er ist nicht für jeden geeignet. Man muss die Rasse gut kennen, bevor man ein so außergewöhnliches Tier adoptiert. Das sehr wolfsähnliche Aussehen dieses Hundes darf nicht das einzige Kriterium bei der Auswahl seiner künftigen Besitzer sein.

Wichtige Informationen

Tschechoslowakischer Wolfshund: Lebenserwartung :

8

20

13

15

Charakter :

Anhänglich Jagdfreudig

Größe :

Geschichte

1955 hat Karel Hartl, der als Begründer der Rasse gilt, einen Deutschen Schäferhund mit einer Wölfin aus den Karpaten gekreuzt. Nach mehreren Versuchen schaffte er es, eine klar abgegrenzte neue Hybrid-Rasse zu erschaffen, die ab 1965 gezüchtet wurde. Nach einigem Auf und Ab erkannte die nationale Kommission für Hundevereine der Sowjetunion den Tschechoslowakischen Wolfhund 1982 als eigenständige Rasse an. Zusammen mit dem Saarloos-Wolfhund handelt es sich heute um die einzigen beiden Wolfhundrassen, die von der FCI anerkannt sind. Letztere erkannte die Rasse ebenfalls 1982 an.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 1 - Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

Sektion

Sektion 1 : Schäferhunde

Tschechoslowakischer Wolfshund: Größe und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 60 und 65 cm

    Männchen : Zwischen 65 und 70 cm

    Tschechoslowakischer Wolfshund: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 20 und 25 kg

    Männchen : Zwischen 26 und 30 kg

    Fellfarbe

    Blau

    Felltyp

    Kurz
    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Tschechoslowakische Wolfshund ist ein robuster, mittelgroßer bis großer Hund, der einen rechteckigen Körperbau aufweist. Seine körperliche Konstitution, seine Bewegungen, sein Auftreten, sein Fell, seine Farbe und seine Maske gleichen denen des Wolfs. Der Kopf ist symmetrisch, gut bemuskelt und hat die Form eines stumpfen Keils. Die Augen sind klein, mandelförmig und mit gut anliegenden Lidern versehen. Die Ohren stehen aufrecht, sind dünn, dreieckig und kurz. Die Rute ist ziemlich hoch angesetzt, wird aber tief getragen. Wenn der Hund in Erregung ist, wird sie in der Regel sichelförmig aufgerichtet.

    Gut zu wissen

    Da diese Rasse noch jung ist, ist ihr Charakter noch sehr instabil. Je nach den Züchtungen sind die Charakterzüge oft sehr unterschiedlich. Viele Exemplare sind noch zu ängstlich, aggressiv und/oder unberechenbar. Daher müssen künftige Züchtungen noch strenger werden und für künftige Besitzer gilt, dass sie unbedingt einen guten Züchter wählen sollten.

    Charakter

    • 100%

      Anhänglich

      Der Tschechoslowakische Wolfshund ist ein Hund, der eine sehr enge Beziehung zu seinen Besitzern sowie zu allen Mitgliedern seiner sozialen Gruppe entwickelt. Als Rudeltier ist ihm das Leben der Gruppe sehr wichtig, weshalb er sich sehr stark an seine Adoptivfamilie bindet.

    • 66%

      Verspielt

      Der Tschechoslowakische Wolfshund spielt sehr gern mit Menschen, denen er vertraut. Aber Achtung - sein wichtigstes Kommunikationsmittel sind leichte Kniffe. Es kann manchmal schwierig sein, Welpen unter Kontrolle zu bringen, die sich ihrer Kraft nicht bewusst sind.

    • 66%

      Ruhig

      Der Tschechoslowakische Wolfshund kann sich durchaus von seiner ruhigen Seite zeigen, wenn er genug Bewegung bekommt, aber er ist und bleibt ein aktiver Hund, der sich beschäftigen muss und vor allem Ziele braucht, die er verfolgen und erreichen kann.

    • 66%

      Intelligent

      Die Kreuzung des Hundes mit dem Wolf hat nicht nur Robustheit und Zähigkeit mit sich gebracht, sondern es auch ermöglicht, alte, natürliche Instinkte zu verstärken, die insbesondere mit dem Leben in einem Rudel zusammenhängen. Der Czechoslovakian Wolfdog, wie er auf Englisch heißt, setzt seine große Intelligenz häufig für ein stabiles Gemeinschaftsleben ein.

      Er kann im Übrigen in zahlreichen Hundesportarten exzellente Leistungen erzielen, sofern er ausreichend trainiert wird. Das macht aus ihm einen vielseitigen Hund mit außerordentlichen Fähigkeiten.

    • 100%

      Jagdfreudig

      Der Jagdinstinkt ist beim Tschechoslowakischen Wolfshund sehr stark entwickelt. Man sollte diesen Charakterzug nicht verstärken, sondern daran feilen (ohne jedoch das Ziel zu verfolgen, ihn völlig auszumerzen). Damit sollte man bereits ab dem frühesten Alter des Wolfhund-Welpens beginnen.

    • 100%

      Scheu

      Auch wenn er weniger sensibel ist als sein Cousin, der Saarlooswolfhund, ist dieser slowakische Hund sehr reserviert gegenüber Personen, die er nicht kennt. Wenn jemand versucht, mit einem Tschechoslowakischen Wolfshund in Kontakt zu treten, ohne sich vorher ordnungsgemäß vorgestellt zu haben, kann das sehr gefährlich werden.

    • 66%

      Unabhängig

      Diese hybriden Hunde sind besonders unabhängig und können ohne menschliches Einwirken innerhalb ihres Rudels problemlos zusammenarbeiten. Aufgrund dieser großen Besonderheit sind sie auch in der Armee verwendet worden.

      Allerdings wird diese extrem ausgeprägte Unabhängigkeit durch moderne Züchtungen abgeschwächt. Dabei wird zwar das wolfsähnliche Aussehen erhalten, das sehr beliebt und erwünscht ist, aber es werden auch Charakterzüge verstärkt, die besser zur heutigen Gesellschaft passen.

      Tschechoslowakischer Wolfshund: Erziehung

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Dieser Hund gehört nicht zu einer einzelgängerischen Rasse. Er mag es nicht, ausgeschlossen zu werden oder allein zu sein. Die Anwesenheit eines Menschen oder eines anderen Hundes (von seiner Rasse oder von einer anderen) ist unerlässlich, damit er sich wohlfühlen kann.

        Daher ist es überhaupt keine gute Idee, einen Tschechoslowakischen Wolfshund allein zu adoptieren. Das gilt insbesondere, wenn man oft nicht zu Hause oder den ganzen Tag über bei der Arbeit ist.

      • 33%

        Gehorsam

        Das überaus unabhängige Naturell dieses Hundes macht ihn zu einem schwer zu erziehenden Wauwau, denn er verliert sehr schnell die Motivation, wenn er keinen Sinn darin sieht, etwas zu lernen.

        Die Willenskraft dieses Hundes ist oft eins der Hauptprobleme, auf das seine Besitzer stoßen, wenn sie darauf beharren, die gleichen „banalen“ Übungen bis zum Umfallen zu wiederholen und der Czechoslovakian Vlcak, wie er auch genannt wird, darin keinen Sinn sieht.

        Man muss also DIE Motivationsquelle für diesen Hund finden, um ihn auf eine intelligente und kohärente Art erziehen zu können. Sobald zwischen den Besitzern und ihren Hunden ein vertrauensvolles Verhältnis besteht und so eine Zusammenarbeit zustandekommt, können schöne Ergebnisse erzielt werden.

        Allerdings darf man nicht auf spontane Folgsamkeit hoffen, denn letzten Endes wird der Tschechoslowakische Wolfshund immer die Ziele verfolgen, die er sich selbst gesetzt hat.

      • 33%

        Bellen

        Wolfshunde haben eine ziemlich ungewöhnliche und einzigartige Kommunikationsweise. Sie haben nicht den Reflex, zu bellen - diese Verhaltensweise ist vollkommen unnatürlich für sie. Es ist daher überaus selten, dass man einen Hund dieser Rasse bellen hört.

      • 100%

        Ausreißer

        Trotz seiner großen Nähe zu seiner sozialen Gruppe können der Jagdinstinkt in Kombination mit der großen Unabhängigkeit dieses Hundes dazu führen, dass er sich aus dem Staub macht. Eine Geruchsspur kann ihn leicht weit von seinem Zuhause wegführen, und zwar insbesondere, wenn er bei seinen Besitzern physisch, mental, sozial und olfaktiv nicht hinreichend ausgelastet ist.

      • 100%