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Chow-Chow

Andere Namen : Chow, Chao-Chao

Chow-Chow
Erwachsener Chow-Chow © Shutterstock
Chow-Chow
Chow-Chow Welpe © Shutterstock
Welpe

Der Chow-Chow ist ein Hund mit einem außergewöhnlichen Charakter. Er ist sehr unabhängig und einzelgängerisch. Obwohl er seinen Besitzern sehr treu ist, zeigt er niemals (oder nur sehr selten) Zeichen der Zuneigung. Er ist von Natur aus misstrauisch gegenüber Fremden, was ihn zu einem guten Wachhund macht. Er ist zurückhaltend und leise, weder verspielt noch sportlich und wünscht sich ein ruhiges Leben. Dieser Hund hat ein starkes Temperament, ist daher nicht für Anfänger geeignet und kann schwer zu erziehen sein.

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Wichtige Informationen

  • Lebenserwartung : Zwischen 9 und 12 Jahren
  • Charakter : Ruhig
  • Größe : Mittelgroß
  • Felltyp : Kurz, Lang
  • Preis : Zwischen 1500 € und 2500 €

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

Sektion

Sektion 5 : Asiatische Spitze und verwandte Rassen

Aussehen vom Chow-Chow

Größe

Weibchen Zwischen 46 und 51 cm
Männchen Zwischen 48 und 56 cm

Gewicht

Weibchen Zwischen 20 und 30 kg
Männchen Zwischen 20 und 30 kg

Fellfarbe

Das Fell ist einfarbig, und zwar entweder schwarz, rot, blau, rehbraun, cremefarben oder weiß. Die Farben können nuanciert sein, aber das Fell ist niemals gescheckt. Ein mehrfarbiger Chow entspricht nicht dem offiziellen Rassestandard.

Felltyp

Das Fell kann kurz oder lang sein.

Chow-Chows mit langem Fell haben ein üppiges Haarkleid, mit dichter, glatter und vom Körper abstehender Behaarung. Das Deckfell ist rau; die Unterwolle weich und wollig.

Exemplare mit kurzem Fell haben eine ausgeprägte, glatte und dichte Behaarung, die absteht und sich flauschig anfühlt.

Bei beiden Varietäten ist das Fell am Hals besonders ausgeprägt und dicker, wodurch die für diese Rasse typische Mähne entsteht.

Augenfarbe

Die Augen müssen dunkel sein, aber bei blauen und rehbraunen Chao-Chaos werden andere Augenfarben toleriert, sofern sie zu ihrem Fell passen.

Beschreibung des Aussehens

Der Chow-Chow ist ein kompakter Hund mit kurzen Lenden und löwenartigem Aussehen. Er hat eine würdevolle, stolze Körperhaltung. Die Eigenheit dieses Hundes ist, dass er eine bläulich-schwarze Zunge hat. Seine Gesichtszüge verleihen ihm einen finsteren Ausdruck.

Charakter

Anhänglich

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Auch wenn der Chow-Chow wirklich an seiner sozialen Gruppe hängt, zeigt er keinerlei Zeichen der Zuneigung und kann sogar seiner Familie gegenüber kalt und distanziert erscheinen.

Verspielt

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Dieser chinesische Hund hat kein allzu fröhliches Naturell. Spielende Kinder kann er zum Beispiel tolerieren, würde aber niemals an ihren Spielen teilnehmen.

Ruhig

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Sein stolzer und unabhängiger Charakter macht ihn zu einem besonders ruhigen und friedlichen Hund. Er ist weder verspielt, noch fordert er häufig Aufmerksamkeit. Damit ist er ein perfekter Begleiter für Besitzer, die nicht gestört werden möchten und es nicht mögen, wenn ihr Hund sie häufig in Anspruch nimmt.

Intelligent

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Der Chow wurde früher als Wach- oder Jagdhund eingesetzt. Heute ist er in der Regel ein Begleit- und/oder Ausstellungshund. Seine natürlichen Fähigkeiten werden also nur sehr wenig genutzt.

Nichtsdestotrotz ist dieser asiatische Hund intelligent. Er wurde übrigens auch als Kriegshund und später als Schlittenhund verwendet. Dies schlägt sich noch heute in einer möglicherweise gut ausgeprägten Fähigkeit zum Zuhören und zur Zusammenarbeit nieder.

Jagdfreudig

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Trotz seiner Vergangenheit als Jagdhund interessiert sich dieser Hund heute überhaupt nicht mehr für die Verfolgung von Beutetieren. Er kann sich manchen Arten gegenüber abschreckend zeigen, aber niemals in Jagdlaune.

Scheu

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Dieser Teddybären-Hund ist sehr treu und beschützend gegenüber seiner sozialen Gruppe, was dazu führt, dass er Fremden, die sich seinem Territorium nähern, argwöhnisch gegenübertritt. Dabei zeigt er sich aber nicht aggressiv.

Außerdem gelten seine seltenen Gesten der Zuneigung immer seinen Besitzern und niemals Fremden. Im Übrigen kann er es überhaupt nicht leiden, von Fremden gestreichelt zu werden, insbesondere nicht, wenn sie seinen Kopf berühren.

Unabhängig

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Seine Unabhängigkeit ist so stark ausgeprägt, dass dieser Hund häufig als kalt und distanziert wahrgenommen wird. Er spielt nicht gern, egal ob mit Kindern oder Erwachsenen. Außerdem kommuniziert er am liebsten über Blicke.

Diese für diese Rasse typischen Charaktereigenschaften machen ihn zu einem zurückhaltenden und ziemlich einzelgängerischen Hund.

Verhalten vom Chow-Chow

Kann alleine bleiben

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Der Chow kann ohne Probleme allein sein. Die Abwesenheit seiner Besitzer löst bei ihm keinerlei Stress aus. Dieser Hund hält sich gern drinnen auf und ist ruhig. Er mag es nicht gestört zu werden und legt Wert auf seinen Frieden – Einsamkeit ist also wie für ihn gemacht.

Gehorsam

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Die Erziehung dieses wunderschönen „Löwenhundes” ist sehr schwierig. Das liegt vor allem an seinem starken Temperament und seiner manchmal äußerst ausgeprägten Ignoranz gegenüber der Einflussnahme von Menschen.

Er hat von Natur aus einen Drang dazu, sich den Anweisungen seiner Besitzer zu widersetzen. Um dem entgegenzutreten, ist eine frühe Erziehung unerlässlich und eine ordentliche Portion Strenge erforderlich.

Achtung – Strenge bedeutet keinesfalls Gewalt! Um es zu schaffen, eine gute Beziehung zwischen diesem Hund und seinen Besitzern aufzubauen und zu verstärken, benötigt man Sanftheit, Geduld und Kohärenz.

Dieser Hund kann nur auf der Grundlage einer Beziehung erzogen werden, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt basiert.

Bellen

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Dieser Hund hat die Besonderheit, dass er nur sehr selten bellt. Dies verstärkt seinen ruhigen, zurückhaltenden Charakter noch zusätzlich.

Ausreißer

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Die Unabhängigkeit dieses Hundes kann dazu führen, dass er sich allein auf den Weg macht, wenn seine Umgebung es ihm ermöglicht. Er ist seiner sozialen Gruppe aber sehr treu und will sie und sein Territorium beschützen, weshalb er nie lange von zu Hause entfernt bleibt.

Zerstörerisch

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Der Chow-Chow ist überhaupt nicht zerstörungswütig, sondern ein ruhiger, friedlicher Hund, der mit Einsamkeit gut umgehen kann. Er kann problemlos über viele Stunden hinweg allein bleiben, ohne jemals etwas zu beschädigen.

Gierig

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Der Chow ist kein großer Schlemmer. Zwar wird er niemals seine Tagesration an Futter ablehnen, aber er lässt sich durch Nahrung nicht allzu sehr motivieren. Insbesondere bei der Erziehung ist sie daher keine große Hilfe.

Wachhund

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Trotz der distanzierten Haltung, die er den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe gegenüber an den Tag legt, hängt er in Wirklichkeit sehr an ihnen und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.

Seine Loyalität gegenüber seiner sozialen Gruppe macht ihn zu einem sehr guten Wachhund, der Eindringlinge verlässlich daran hindert, sein gewohntes Territorium zu betreten.

Außerdem bellt er selten und nur aus gutem Grund, sodass seine Besitzer sofort alarmiert sind, wenn er es tut.

Ersthund

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Dieser chinesische Hund darf nicht zu einem x-beliebigen Besitzer kommen. Anfänger könnten mit einer solchen Rasse nicht umgehen.

Er ist weder verspielt, noch lässt er sich durch Nahrung beeinflussen. Daher benötigt man für seine Erziehung genaue Kenntnisse über die Rasse, sowie alle erforderlichen Erziehungsmethoden und die besten Strategien, um Ergebnisse zu erzielen.

Sein starker, manchmal rauflustiger Charakter, seine Unabhängigkeit und seine Kraft sind Aspekte, die man bedenken muss, bevor man sich einen Chow-Chow anschafft.

Es ist empfehlenswert, sich als Ersthund eine weniger komplizierte Rasse auszusuchen.

Lebensstil

Chow-Chow in der Wohnung

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Das Leben in der Wohnung oder im Haus ist für diesen Hund gleichwertig, denn er passt sich leicht an, solange seine Bedürfnisse erfüllt und seine Ruhe gesichert sind.

Außerdem bewirkt der Umstand, dass er nur sehr selten bellt und das Alleinsein keinerlei Stress in ihm auslöst, dass das Leben drinnen und in städtischer Umgebung sehr gut für ihn geeignet ist.

Beim Leben in einem Haus mit Garten ist er genauso glücklich und entfaltet sich ebenso. Solange er einen gewissen Komfort hat, fühlt der Chow-Chow sich überall wohl.

Sportlich

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Trotz seiner Vergangenheit als Jagd- und Schlittenhund ist dieser Hund unsportlich. Er sollte täglich Auslauf bekommen. Das gilt umso mehr, wenn er in einer Wohnung lebt, aber die Spaziergänge sollten nicht zu lang sein.

Dieser Hund braucht nur eine sehr moderate körperliche Aktivität, denn er wird schnell müde. Allerdings ist täglicher Auslauf wichtig, um Übergewicht zu vermeiden.

Reisen

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Auf den ersten Blick könnte man meinen, dieser Hund wäre groß, aber eigentlich ist es nur sein dickes Fell, das diesen Eindruck erweckt. In Wirklichkeit ist der Chao-Chao kein großer Hund.

Aufgrund seiner mittleren Größe kann er relativ einfach transportiert werden. Aber Achtung! Damit Reisen problemlos verlaufen, sind eine frühe Erziehung und Sozialisierung unerlässlich.

Zusätzlich ist es erforderlich, den Chow-Chow für Fahrten mit dem Auto oder Flugreisen an eine Hundebox zu gewöhnen. Für Zugreisen sind das Tragen eines Maulkorbs und das Anlegen einer Leine notwendig. Daher sind ein positives Maulkorbtraining, das Erlernen des Leinenlaufens ohne zu ziehen und ein guter Stand Dinge, die man dem Hund vermitteln sollte.

Geselligkeit

Verträgt sich mit Katzen

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Auch wenn viele der Meinung sind, der Chow-Chow habe einige Charakterzüge, die normalerweise Katzen zu eigen sind, versteht er sich nicht mit ihnen. Es ist besser, sie nicht zusammen wohnen zu lassen.

Allerdings ist dies natürlich nicht in Stein gemeißelt und wenn die beiden Tiere zusammen aufwachsen, können sie miteinander auskommen oder sich vielmehr gegenseitig tolerieren. Eine wahre Freundschaft wird jedoch nie zustandekommen.

Verträgt sich mit Hunden

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Der Chow-Chow hat ein eher rauflustiges Naturell und erträgt die Anwesenheit von Artgenossen nicht. Man muss daher auch dringend darauf achten, unkastrierte Rüden niemals zusammenleben zu lassen, denn diese Situation könnte schnell eskalieren.

Ein frühe Sozialisierung kann und sollte vorgenommen werden, aber man darf sich dennoch nicht auf die stetige Freundlichkeit dieses Hundes gegenüber Seinesgleichen verlassen.

Geeignet für Kinder

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Dieser Bärenhund kann gut mit Kindern zusammenleben, aber bei Kleinkindern muss man gut aufpassen. Der Chow-Chow verträgt nämlich weder Krach, noch zu viel Aufregung um sich herum.

Im Übrigen dürfen die Kinder die Aufmerksamkeit dieses Hundes nicht zu sehr fordern, selbst wenn sie sich gut mit ihm verstehen, denn er würde dies nicht akzeptieren. Es müssen daher Verhaltensregeln her, an die sich alle Beteiligten halten müssen, damit ihre Sicherheit gewährleistet ist.

Geeignet für Senioren

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Die ruhige Art des Chow-Chows, sein geringer Bewegungsdrang sowie sein sehr moderates Bedürfnis nach Aufmerksamkeit passen sehr gut zum Alltag von älteren Menschen. Sie müssen jedoch dazu in der Lage sein, diesen Hund zu erziehen und zu sozialisieren, um ein wenig mit ihm spazieren gehen zu können, ohne dass es zu Schwierigkeiten oder Vorfällen kommt.

Preis eines Chow-Chows

Der Preis des Chow-Chows variiert je nach Herkunft, Alter und Geschlecht des Hundes. Im Schnitt muss man für einen Chow mit Zuchtbucheintrag mit einem Preis von 1.500 € rechnen. Die wertvollsten Abstammungslinien können bei bis zu 2.500 € liegen.

Man muss ein durchschnittliches Monatsbudget von 50 Euro einplanen, um den Chow-Chow zu ernähren und zu pflegen.

Fellpflege vom Chow-Chow

Die Pflege dieses Hundes mit dickem Fell ist besonders wichtig - insbesondere bei Exemplaren mit langem Fell.

Regelmäßiges bzw. in den Phasen des Fellwechsels sogar tägliches Bürsten ist notwendig, um zu vermeiden, dass Knoten entstehen und um die Schönheit des Fells zu erhalten.

Die Augen müssen ebenfalls gut beobachtet und regelmäßig gepflegt werden, da dieser Hund eine Tendenz zu tränenden Augen hat.

Haarausfall

Beim Chao-Chao ist der Haarausfall sehr ausgeprägt, und zwar insbesondere im Herbst und im Frühjahr. Der Haarverlust ist proportional zum Volumen seines majestätischen Haarkleids.

Ernährung vom Chow-Chow

Die Ernährung dieses chinesischen Hundes ist nicht zu vernachlässigen, denn er kann Verdauungsbeschwerden haben. Unabhängig davon, ob der Chow-Chow mit industriell hergestelltem Futter, Essensresten oder roher Nahrung versorgt wird, muss seine Ernährung von ausgezeichneter Qualität sein. Vom Kauf von Trockenfutter im Supermarkt ist dementsprechend eindeutig abzuraten. Dieser Hund muss mehrere Mahlzeiten pro Tag bekommen, damit seine tägliche Futterration über den Tag verteilt wird und vermieden werden kann, dass er alles auf einmal herunterschlingt. Beim Chow-Chow-Welpen muss man darauf achten, dass er alle erforderlichen Nährstoffe bekommt, um sich gut zu entwickeln.

Gesundheit vom Chow-Chow

Lebenserwartung

Seine Lebenserwartung liegt bei etwa zehn Jahren.

Robust

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Der Chow-Chow ist ein robuster Hund, den aber manchmal zu extreme Selektionen bei der Zucht teuer zu stehen kommen. Sein dickes Fell und sein wolliges Unterfell bieten ihm jedoch einen sehr guten Schutz gegen schlechtes Wetter.

Hitzeverträglich

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Der Chow ist insbesondere aufgrund seiner dicken Haut und seines beeindruckenden Fells sehr schnell außer Atem. Hitze verträgt er sehr schlecht und die Gefahr eines Hitzeschlags ist groß.

Kälteverträglich

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Seine doppelte Behaarung bietet ihm guten Schutz gegen Kälte und Nässe.

Neigt zu Übergewicht

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Es ist wichtig, darauf zu achten, diesem Hund, der halb Bär und halb Löwe ist, eine Ernährung zu bieten, die seinem Alter, seiner körperlichen Verfassung und seinem Gesundheitszustand gerecht wird. Insbesondere aufgrund seiner schlechten Ausdauer und seiner ausgeprägten Unsportlichkeit neigt der Chow Chow zu Übergewicht.

Häufige Krankheiten

  • Hüft- und Ellbogendysplasie
  • Entropium (Rolllid)
  • Arthrose
  • Probleme mit den Bändern (Kreuzbandrisse)
  • Hautkrankheiten (Allergien, Pyodermie, Haarausfall, etc.)
  • Patella-Luxation
  • Pemphigus (Gruppe blasenbildender Autoimmundermatosen)

Gut zu wissen

Vor ein paar Jahren dachte der Inhaber einer Tierhandlung in Chengdu in China, es wäre eine geniale Idee, diese Hunde in Panda-Chow-Chows zu verwandeln. Ob es nun ein glänzender Gedanke oder Rücksichtslosigkeit war - in China ist jedenfalls ein unglaublicher Hype darum entstanden und die Nachfrage steigt immer weiter. Der Mann, der die Idee ursprünglich hatte, rühmt sich nun damit, in nur zwei Stunden mithilfe einer neuen Frisur für die Hunde und etwas Haarfärbemittels eine neue Rasse erschaffen zu haben: den Panda-Hund.

Auch wenn sichergestellt wird, dass keine chemischen Produkte direkt mit dem Tier in Kontakt kommen, ist die Erforderlichkeit eines solchen Handelns natürlich äußerst fragwürdig. Auch ob das Tierwohl beim Färben des Fells erhalten bleibt, das alle sechs Wochen wiederholt werden muss, ist zu bezweifeln.

Natürlich ist der Panda-Chow-Chow keinesfalls offiziell als vollwertige Rasse anerkannt, denn sein Aussehen ist nicht auf eine natürliche Auslese bzw. Züchtung zurückzuführen.

Geschichte

Es handelt sich beim Chow-Chow um eine sehr alte Hunderasse, deren tatsächliche Ursprünge unbekannt sind. Früher wurde er als Kriegshund eingesetzt und wurde dann als Schlitten- und Wachhund genutzt. Schließlich - was weniger glorreich ist - gebrauchte man ihn als Schlachttier und zur Produktion von Fellen. Großbritannien ist inzwischen seine neue Heimat: Dort kam er im 19. Jahrhundert an und wurde aufgezogen und gezüchtet. Von Großbritannien aus breitete er sich dann im Rest von Europa aus.

Namen

Gute Namen für einen Chow-Chow:  Chewbacca, Flame, Lincoln, Sparky