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Chow-Chow

Andere Namen: Chow, Chao-Chao, Chinesischer Löwenhund

Chow-Chow
Erwachsener Chow-Chow © Shutterstock

Der Chow-Chow ist ein Hund mit einem außergewöhnlichen Charakter. Er ist sehr unabhängig und einzelgängerisch. Obwohl er seinen Besitzern sehr treu ist, zeigt er niemals (oder nur sehr selten) Zeichen der Zuneigung. Er ist von Natur aus misstrauisch gegenüber Fremden, was ihn zu einem guten Wachhund macht. Der Chinesische Löwenhund ist zurückhaltend und leise, weder verspielt noch sportlich und wünscht sich ein ruhiges Leben. Dieser Hund hat ein starkes Temperament, ist daher nicht für Anfänger geeignet und kann schwer zu erziehen sein.

Wichtige Informationen

Chow-Chow: Lebenserwartung :

4

17

9

12

Charakter :

Ruhig

Größe :

Geschichte

Es handelt sich beim Chow-Chow um eine sehr alte chinesische Hunderasse, deren genaue Ursprünge unbekannt sind. Früher wurde er als Kriegshund eingesetzt und wurde dann als Schlitten- und Wachhund genutzt. Schließlich - was weniger glorreich ist - gebrauchte man ihn als Schlachttier und zur Produktion von Fellen. Großbritannien ist inzwischen seine neue Heimat: Dort kam er im 19. Jahrhundert an und wurde aufgezogen und gezüchtet. Von Großbritannien aus breitete er sich dann im Rest von Europa aus.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

Sektion

Sektion 5 : Asiatische Spitze und verwandte Rassen

Chow-Chow: Lila Zunge und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 46 und 51 cm

    Männchen : Zwischen 48 und 56 cm

    Chow-Chow: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 20 und 30 kg

    Männchen : Zwischen 20 und 30 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Weiß
    Rot
    Sandfarben

    Felltyp

    Kurz
    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Chow-Chow ist ein kompakter Hund mit kurzen Lenden und löwenartigem Aussehen. Er hat eine würdevolle, stolze Körperhaltung. Die Eigenheit dieses Hundes ist, dass er eine bläulich-schwarze Zunge hat. Seine Gesichtszüge verleihen ihm einen finsteren Ausdruck.

    Gut zu wissen

    Vor ein paar Jahren dachte der Inhaber einer Tierhandlung in Chengdu in China, es wäre eine geniale Idee, diese Hunde in Panda-Chow-Chows zu verwandeln. Ob es nun ein glänzender Gedanke oder Rücksichtslosigkeit war - in China ist jedenfalls ein unglaublicher Hype darum entstanden und die Nachfrage steigt immer weiter. Der Mann, der die Idee ursprünglich hatte, rühmt sich nun damit, in nur zwei Stunden mithilfe einer neuen Frisur für die Hunde und etwas Haarfärbemittels eine neue Rasse erschaffen zu haben: den Panda-Hund.

    Auch wenn sichergestellt wird, dass keine chemischen Produkte direkt mit dem Tier in Kontakt kommen, ist die Erforderlichkeit eines solchen Handelns natürlich äußerst fragwürdig. Auch ob das Tierwohl beim Färben des Fells erhalten bleibt, das alle sechs Wochen wiederholt werden muss, ist zu bezweifeln.

    Natürlich ist der Panda-Chow-Chow keinesfalls offiziell als vollwertige Rasse anerkannt, denn sein Aussehen ist nicht auf eine natürliche Auslese bzw. Züchtung zurückzuführen.

    Chow-Chow: Charakter

    • 33%

      Anhänglich

      Auch wenn der Chow-Chow wirklich an seiner sozialen Gruppe hängt, zeigt er keinerlei Zeichen der Zuneigung und kann sogar seiner Familie gegenüber kalt und distanziert erscheinen.

    • 33%

      Verspielt

      Dieser chinesische Hund hat kein allzu fröhliches Naturell. Spielende Kinder kann er zum Beispiel tolerieren, würde aber niemals an ihren Spielen teilnehmen.

    • 100%

      Ruhig

      Sein stolzer und unabhängiger Charakter macht ihn zu einem besonders ruhigen und friedlichen Hund. Er ist weder verspielt, noch fordert er häufig Aufmerksamkeit. Damit ist er ein perfekter Begleiter für Besitzer, die nicht gestört werden möchten und es nicht mögen, wenn ihr Hund sie häufig in Anspruch nimmt.

    • 66%

      Intelligent

      Der Chow wurde früher als Wach- oder Jagdhund eingesetzt. Heute ist er in der Regel ein Begleit- und/oder Ausstellungshund. Seine natürlichen Fähigkeiten werden also nur sehr wenig genutzt.

      Nichtsdestotrotz ist dieser asiatische Hund intelligent. Er wurde übrigens auch als Kriegshund und später als Schlittenhund verwendet. Dies schlägt sich noch heute in einer möglicherweise gut ausgeprägten Fähigkeit zum Zuhören und zur Zusammenarbeit nieder.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Trotz seiner Vergangenheit als Jagdhund interessiert sich dieser Hund heute überhaupt nicht mehr für die Verfolgung von Beutetieren. Er kann sich manchen Arten gegenüber abschreckend zeigen, aber niemals in Jagdlaune.

    • 100%

      Scheu

      Dieser Teddybären-Hund ist sehr treu und beschützend gegenüber seiner sozialen Gruppe, was dazu führt, dass er Fremden, die sich seinem Territorium nähern, argwöhnisch gegenübertritt. Dabei zeigt er sich aber nicht aggressiv.

      Außerdem gelten seine seltenen Gesten der Zuneigung immer seinen Besitzern und niemals Fremden. Im Übrigen kann er es überhaupt nicht leiden, von Fremden gestreichelt zu werden, insbesondere nicht, wenn sie seinen Kopf berühren.

    • 100%

      Unabhängig

      Seine Unabhängigkeit ist so stark ausgeprägt, dass dieser Hund häufig als kalt und distanziert wahrgenommen wird. Er spielt nicht gern, egal ob mit Kindern oder Erwachsenen. Außerdem kommuniziert er am liebsten über Blicke.

      Diese für diese Rasse typischen Charaktereigenschaften machen ihn zu einem zurückhaltenden und ziemlich einzelgängerischen Hund.

      Verhalten vom Chow-Chow

      • 100%

        Kann alleine bleiben

        Der Chow kann ohne Probleme allein sein. Die Abwesenheit seiner Besitzer löst bei ihm keinerlei Stress aus. Dieser Hund hält sich gern drinnen auf und ist ruhig. Er mag es nicht gestört zu werden und legt Wert auf seinen Frieden – Einsamkeit ist also wie für ihn gemacht.

      • 33%

        Gehorsam

        Die Erziehung dieses wunderschönen „Löwenhundes” ist sehr schwierig. Das liegt vor allem an seinem starken Temperament und seiner manchmal äußerst ausgeprägten Ignoranz gegenüber der Einflussnahme von Menschen.

        Er hat von Natur aus einen Drang dazu, sich den Anweisungen seiner Besitzer zu widersetzen. Um dem entgegenzutreten, ist eine frühe Erziehung unerlässlich und eine ordentliche Portion Strenge erforderlich.

        Achtung – Strenge bedeutet keinesfalls Gewalt! Um es zu schaffen, eine gute Beziehung zwischen diesem Hund und seinen Besitzern aufzubauen und zu verstärken, benötigt man Sanftheit, Geduld und Kohärenz.

        Dieser Hund kann nur auf der Grundlage einer Beziehung erzogen werden, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt basiert.

      • 33%

        Bellen

        Dieser Hund hat die Besonderheit, dass er nur sehr selten bellt. Dies verstärkt seinen ruhigen, zurückhaltenden Charakter noch zusätzlich.

      • 66%