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Weimaraner

Andere Namen: Weimaraner Vorstehhund, Weim, Grey Ghost

#49

Top-Rassen von Wamiz

Weimaraner
Erwachsener Weimaraner © Shutterstock

Der Weimaraner hat ein majestätisches Auftreten, das er vor allem seinem grauen Fell zu verdanken hat, welches manchmal ins Blaue tendiert. Es handelt sich um einen ausgezeichneten Vorstehhund, der sehr vielseitig ist und zu verschiedenen Besitzern passen kann. Er ist auch ein guter Familienhund, der sich gut mit Kindern versteht und Zeichen der Zuneigung sehr zu schätzen weiß. Dieser deutsche Hund passt zu sportlichen, dynamischen Besitzern, die seinem großen Bewegungsdrang gerecht werden.

Wichtige Informationen

Weimaraner: Lebenserwartung :

5

17

10

12

Charakter :

Verspielt Jagdfreudig

Größe :

Geschichte

Es ist nicht sicher, ob dieser Hund wirklich aus Weimar stammt, der Stadt, nach der er benannt worden ist. Es steht aber fest, dass es sich um einen deutschen Hund handelt. Unter seinen Ahnen befindet sich vielleicht der Bloodhound - entweder als direkter Vorfahr oder indirekt über den heute ausgestorbenen Chien Gris de Saint-Louis, welcher von ersterer Hunderasse abstammte. Er soll im 15. Jahrhundert den Rhein überquert haben und nach Deutschland gelangt sein. Anderen Autoren zufolge handelt es sich um eine einheimische Rasse, die durch die Kreuzung zwischen den Vorfahren des Deutschen Kurzhaars und anderen Jagdhundrassen entstanden sein soll.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 7 - Vorstehhunde

Sektion

Sektion 1 : Kontinentale Vorstehhunde

Weimaraner: Größe, Kurzhaar, Langhaar

    Größe

    Weibchen : Zwischen 57 und 65 cm

    Männchen : Zwischen 59 und 70 cm

    Weimaraner: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 25 und 35 kg

    Männchen : Zwischen 30 und 40 kg

    Fellfarbe

    Blau

    Felltyp

    Lang
    Kurzhaarig

    Augenfarbe

    Blau
    Braun

    Aussehen

    Der Weimaraner ist ein mittelgroßer bis großer Hund mit typischem brackenartigem Körperbau: Sein Körper ist langgezogen, der Hals schlank und leicht geschwungen, die Flanken leicht konkav. Die Muskulatur ist kräftig mit starken Gliedmaßen. Der Kopf ist trocken, mit einem noblen Profil und leicht ausgeprägtem Stop. Die Ohren sind breit, relativ lang, mit abgerundeter Spitze, hoch und schmal angesetzt. Sie sind bei erhöhter Aufmerksamkeit des Hundes leicht nach vorn gedreht. Der Rutenansatz ist relativ niedrig, die Rute kräftig und gut behaart. In Ruhe wird sie hängend, bei erhöhter Aufmerksamkeit waagerecht oder auch höher getragen. In Ländern, in denen dies gesetzlich erlaubt ist, kann die Rute gekürzt werden.

    Gut zu wissen

    In manchen Ländern, vor allem in Brasilien, wird der Weimaraner für zahlreiche Missionen verwendet, insbesondere von Ordnungskräften. Er ist vor allem wegen seines unglaublichen Geruchssinns als Spürhund (Polizeihund, Drogenspürhund, Leichenspürhund, Sprengstoffspürhund etc.) beliebt.

    Weimaraner: Temperament und Charakter

    • 66%

      Anhänglich

      Der Grey Ghost, wie er in den USA genannt wird, ist ein anhänglicher, herzensguter Hund. Manchmal kann er eine ziemliche Klette sein, weiß aber, Distanz zu wahren, wenn es erforderlich ist.

    • 100%

      Verspielt

      Dieser deutsche Vorstehhund spielt überaus gern, vor allem mit Kindern.

      Das Spielen ermöglicht es, den Hund physisch und mental zu fordern, ihn zu stimulieren und damit zu ermüden. Es kann außerdem bei der Erziehung helfen (Erlernen der Selbstkontrolle, der Grundkommandos, des Rückrufs, etc.) und verstärkt die Beziehung zwischen dem Hund und seinen Besitzern.

      Achtung mit Ballspielen oder Stöckchen holen, denn hierbei wird der Verfolgungsinstinkt dieses Jagdhundes verstärkt. Wenn nicht das Ziel verfolgt wird, den Hund für die Jagd zu verwenden, sollte man derartige Spiele vermeiden.

    • 66%

      Ruhig

      Wenn der Weimaraner jeden Tag genug Auslauf bekommt und regelmäßig Gelegenheit hat sich auszutoben, kann er sich von seiner entspannten Seite zeigen und sich in einer Ecke (oder auf einem Sofa, denn er liebt großen Komfort) ausruhen.

      Während Spaziergängen oder anderen Aktivitäten kann dieser Hund allerdings so viel Energie haben, dass es schwierig ist, ihn wieder zu beruhigen. Es ist alles eine Frage des Gleichgewichts und der richtigen Dosierung.

    • 66%

      Intelligent

      Die Intelligenz dieses deutschen Jagdhundes äußert sich in seiner Vielseitigkeit. Er ist ausgeglichen, folgsam, sensibel und kann sich an verschiedene Lebensweisen anpassen.

      Seine manchmal hochmütige Art tut dem keinen Abbruch - ganz im Gegenteil.

    • 100%

      Jagdfreudig

      Der entschlossene, dickköpfige Charakter dieses Hundes ist bei Jagdausflügen sehr nützlich: Er erweist sich als sehr methodischer Fährtensucher und legt ein großes Durchhaltevermögen an den Tag.

      Ursprünglich war der Weimaraner zwar ein Vorstehhund, aber heute ist er ein vielseitiger Jagdhund mit einem bemerkenswerten Geruchssinn. Er kann sowohl für die Jagd auf Raubzeug, als auch auf Wild verwendet werden.

    • 66%

      Scheu

      Dieser graue, majestätische Hund ist gesellig und versteht sich gut mit Gästen. Allerdings braucht er etwas Zeit, um Vertrauen zu jemandem zu fassen.

      Zu ängstliche oder aggressive Hunde entsprechen in keinster Weise dem offiziellen Rassestandard. Es ist daher wichtig, den Züchter seines künftigen Weimaraners mit Bedacht zu wählen.

    • 33%

      Unabhängig

      Mit ihrer noblen und majestätischen Erscheinung kann diese Bracke manchmal versnobt und unabhängig wirken. Aber das trifft absolut nicht auf ihren tatsächlichen Charakter zu. Dieser Hund steht seiner sozialen Gruppe sehr nahe und liebt es über alles, Zeit mit ihr zu verbringen.

      Er mag es nicht, ausgegrenzt zu werden und hat das Bedürfnis, am Alltagsleben seiner Besitzer teilzuhaben. Daher ist er zu einem gewissen Grad von seiner Familie abhängig, auch wenn der Weimarer Vorstehhund sich bei der Arbeit sehr selbstständig zeigen kann.

      Weimaraner: Wesen

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Der Weimaraner steht seinen Besitzern sehr nahe und es ist schwierig, ihn allein zu Hause zu lassen, es sei denn, man hat ihm vorher viel Zeit gegeben, sich auszutoben und dafür gesorgt, dass er müde genug ist, um während der Abwesenheit seiner Besitzer zu schlafen.

        Sobald der Weimaraner-Welpe in seinem neuen Zuhause angekommen ist, muss er nach und nach lernen, allein zu bleiben, damit er Phasen, in denen seine Besitzer nicht zu Hause sind, mit mehr Ruhe erleben kann.

      • 66%

        Gehorsam

        Dieser Jagdhund kann sich dickköpfig und stur zeigen, wenn er spürt, dass sein Gegenüber nicht selbstsicher genug ist oder er ihm nicht vertraut. Auch wenn diese Bracke manchmal ziemlich stolz ist, ist sie doch folgsam, sobald ein Vertrauensverhältnis aufgebaut ist.

        Die Erziehung muss von klein auf beginnen, um zu vermeiden, dass der Hund schlechte Angewohnheiten bekommt. Außerdem muss dieser Jagdhund streng erzogen werden, damit er sich gut geführt und dadurch sicher fühlt.

        Zu Hause müssen Verhaltensregeln aufgestellt werden, damit dieser große Hund gut in den Haushalt integriert werden kann. Er würde es nicht akzeptieren, aus dem alltäglichen Leben seiner sozialen Gruppe ausgeschlossen zu bleiben.

        Die Erziehungsmethoden müssen unbedingt die Prinzipien der positiven Erziehung befolgen, da dieser sensible Hund mit noblem Auftreten sonst leicht verletzt werden könnte.

      • 66%

        Bellen

        Dieser Hund ist ziemlich ausgeglichen und bellt nie allzu viel. Wenn er bellt, so liegt das oft daran, dass er allein ist und sich langweilt oder sich jemand seiner gewohnten Umgebung nähert, der dort nicht erwünscht ist.

      • 66%

        Ausreißer

        Da Jagdhunde einen sehr stark ausgeprägten Verfolgungsinstinkt haben, führt ihr Geruchssinn sie leicht auf Abwege. Sie verlassen dann schnell einmal ihr Zuhause, um interessanten Gerüchen nachzujagen.

        Der Weimaraner ist aber ein ziemlich ungewöhnlicher Jagdhund, der trotz seines unglaublichen Geruchssinns lieber bei seiner Familie bleibt. Eine gute Erziehung sowie eine gute Beziehung zu seinen Besitzern ermöglichen es, das Risiko zu senken, dass der Hund auf eigene Faust aufbricht.

      • 66%