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Dackel

Andere Namen: Dachshund, Teckel

Dackel
Erwachsener Dackel © Shutterstock

Der Dackel ist ein kleiner Jagdhund mit ungewöhnlichem Körperbau. Er ist kurzläufig und hat einen länglichen Körper, wodurch er an eine Wurst oder einen Zugluftstopper für Türen erinnert. Dieser Hund ist entschlossen, intelligent, mutig, lebendig und sehr fröhlich. Er kann sich an viele verschiedene Lebensweisen anpassen und braucht genügend Auslauf - insbesondere, wenn er nicht mit seinem Besitzer auf die Jagd geht. Es handelt sich um einen Hund mit starkem Charakter, der seinen Lieben viel Freude bereitet, wenn er gut erzogen und sozialisiert ist. Der Dackel kann drei verschiedene Größe haben (Teckel, Zwerg- und Kaninchenteckel) und es gibt ihn in drei verschiedenen Felltypen (Kurz-, Lang- oder Rauhaar).

Wichtige Informationen

Dackel: Lebenserwartung :

7

19

12

14

Charakter :

Verspielt Intelligent Jagdfreudig

Größe :

Geschichte

Ursprünglich wurde diese deutsche Hunderasse, wie auch ähnliche Rassen, für die Jagd gezüchtet. Es wird vermutet, dass die gute Eignung des Teckels für die Jagd in Tierbauen etwa zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten auf der Welt entdeckt wurde. Man geht davon aus, dass es sich beim Dackel um eine junge Rasse handelt, die aus dem 18./19. Jahrhundert stammt: Seine Vorfahren sind deutsche Bassets, nahe Verwandte des Dackels. Es wurden Pinscher eingekreuzt, was es ermöglicht hat, das Format des Hundes zu erreichen, das wir heute kennen. Seine neuere Geschichte beginnt in Deutschland, genauer gesagt in Bayern, wo die ersten Dackel-Zuchten aufkamen. Auch in England wurde der Dachshund leidenschaftlich gern gezüchtet, als Jagdhund wie auch als Begleithund. Dort galt allerdings ein anderer Rassestandard. Übrigens unterscheiden sich die drei Varietäten (Teckel, Zwergteckel und Kaninchenteckel) hauptsächlich durch ihre Größenunterschiede. Der Zwerg- und der Kaninchenteckel sind jüngere Varietäten. Was die unterschiedlichen Felltypen angeht, so ist das kurze Fell die älteste Varietät, dann kamen die Langhaardackel, die ab dem 16. Jahrhundert durch die Einkreuzung von Spaniels entstanden, und zuletzt wurde der Rauhaardackel gezüchtet, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufkam. Letzterer entstand durch die Kreuzung von Kurzhaardackeln mit Schnauzern, Dandie Dinmont Terriern und wahrscheinlich auch Scottish Terriern.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 4 - Dachshunde

Dackel: Farben, Größe, Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 17 und 25 cm

    Männchen : Zwischen 17 und 25 cm

    Bei dieser Rasse kommt es für die Erfüllung des offiziellen Rassestandards vor allem auf den Brustumfang an. Der normale Teckel misst einen Brustumfang von 37 bis 47 Zentimetern, der Zwergteckel von 30 bis 37 Zentimeter und der Kaninchenteckel von 25 bis 32 Zentimeter.

    Dackel: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 3 und 9 kg

    Männchen : Zwischen 3 und 9 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Braun
    Rot

    Felltyp

    Kurzhaarig
    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Beschreibung des Aussehens

    Hund mit länglichem Körper, kurzläufig, kompakt, kräftig und mit guter Muskulatur. Der Kopf ist anmutig, mit einem eher flachen Schädel und einem so wenig wie möglich ausgeprägten Stop. Es gibt drei verschiedene Größen (Teckel, Zwergteckel und Kaninchenteckel), welche wiederum jeweils in drei verschiedene Fellvariationen aufgeteilt sind (lang, kurz und rau).

    Gut zu wissen

    Wussten Sie schon, dass der Dackel das erste Maskottchen der Olympischen Spiele war? Bei den Olympischen Spielen in München 1972 haben die Organisatoren diesen sportlichen und mutigen Hund ausgewählt, um der Veranstaltung ein Gesicht zu verleihen.

    Eine weitere interessante Info ist, dass der Begriff „Hot Dog” von der Wurstform dieses Hundes kommen soll. Dies ist nicht belegt, aber viele Historiker sind sich darüber einig, dass Hot Dogs zuvor als Dackelwürste bekannt waren.

    Außerdem war es Dackel, der als erster Hund in England geklont wurde. Winnie, eine 12-jährige Hündin, wurde von Experten aus Südkorea geklont und verbrachte ihre letzten Jahre mit Mini-Winnie an ihrer Seite.

    Dackel: Arten und Rassen

    Teckel

    Zwergteckel

    Kaninchenteckel

    Dackel: Charakter

    • 66%

      Anhänglich

      Dieser kurzläufige Hund ist sehr freundlich zu den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe.

      Die langhaarige Varietät ist sanfter und kuschelt gern (vor allem aufgrund der Einkreuzung von Spaniels).

      Die rauhaarige Varietät wiederum ist unabhängiger, denn sie ist das Ergebnis der Einkreuzung mehrer Terrier-Arten.

      Achtung bei Kurzhaardackeln: Sie sind sehr besitzergreifend und können ihre Besitzer nur schwerlich mit anderen teilen.

    • 100%

      Verspielt

      Unabhängig von der Varietät ist diese „Wurst auf Beinen” sehr dynamisch, hat viel Energie und ist bei allen Aktivitäten mit Begeisterung bei der Sache. Spielen ist für ihn ein exzellentes Mittel um sich auszutoben. Besonders die Spurensuche ist bei diesem lebendigen Hund mit ausgezeichnetem Geruchssinn sehr beliebt.

    • 66%

      Ruhig

      Der Teckel ist ein guter Jagdhund, der ziemlich selbstsicher und entschlossen ist. Er hat einen ziemlich großen Bewegungsdrang, aber wenn dieser ausreichend befriedigt wird, kann dieser Hund sich durchaus auch sehr ruhig zeigen und weiß dann den angenehmen Komfort eines Zuhauses überaus zu schätzen.

      Langhaardackel sind ruhiger als die anderen beiden Varietäten.

    • 100%

      Intelligent

      Dieser kleine Hund mit dem länglichen Körper ist herausragend intelligent, was sich insbesondere anhand seiner Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lebensweisen bemerkbar macht. Ob er in der Stadt oder auf dem Land lebt, für die Jagd oder als Begleithund verwendet wird - dieser Hund bringt viel Freude in zahlreiche Haushalte.

      Übrigens äußert sich seine Intelligenz auch darin, dass er gern Unfug treibt. Dieser kleine Hund mit starkem Charakter lässt nichts durchgehen und kann die kleinste Schwachstelle seines Gegenüber nutzen, um seine eigenen Interessen durchzusetzen.

    • 100%

      Jagdfreudig

      Auch wenn der Dachshund, wie er auch genannt wird, heute von vielen eher als Begleithund angesehen wird, ist es wichtig, sich ins Gedächtnis zu rufen, dass dieser Hund ursprünglich für die Jagd verwendet wurde. Nur ein Drittel der Dackel, die geboren werden, sind dafür gezüchtet, reine Begleithunde zu sein. Es handelt sich um einen exzellenten Jäger, insbesondere beim Rauhaardackel, der lieber jagt und mutiger ist als die beiden anderen Varietäten.

    • 66%

      Scheu

      Dieser kleine Hund ist gegenüber Menschen, die er nicht kennt, ziemlich distanziert. Dies trifft vor allem auf den Kurzhaardackel zu, der ziemlich besitzergreifend ist und eine Tendenz dazu hat, seine Aufmerksamkeit nur einem einzigen Menschen zu schenken, nämlich seinem Besitzer.

    • 66%

      Unabhängig

      Der Teckel ist weder besonders unabhängig, noch eine Klette - er ist ein ziemlich ausgeglichener Hund.

      Dackel: Erziehung

      • 66%

        Kann alleine bleiben

        Wenn er genug Bewegung bekommt und in Abwesenheit seiner Besitzer eine Beschäftigung hat, kann dieser kleine Hund durchaus alleine bleiben, aber Achtung: Die Besitzer dürfen nicht allzu lange fortbleiben.

      • 66%

        Gehorsam

        Dieser kleine Jagdhund ist dickköpfig und daher nicht leicht zu erziehen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn er in den Übungen keinen Sinn oder keine Logik sieht.

        Mit der Erziehung dieses Hundes muss sehr früh begonnen werden und sie muss streng und kohärent sein. Trotz seiner geringen Größe darf man diesem Dickschädel nichts durchgehen lassen, denn auch er lässt bei seinen Besitzern keine Schwachstelle aus und nutzt sie für seine Interessen.

        Allerdings ermöglichen es ihm seine Intelligenz, sein Enthusiasmus und seine verspielte Art, effizient zu arbeiten. Dies gilt insbesondere, wenn die Erziehungsmethoden an seinen Charakter angepasst werden und auf die Verstärkung erwünschter Verhaltensweisen abzielen.

      • 100%

        Bellen

        Dieser Hund ist von Natur aus argwöhnisch gegenüber Fremden und tendiert dazu, zu bellen, um vor einer unbekannten Person zu warnen und sie eventuell zu verjagen.

      • 66%