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Schnauzer

Andere Namen: Zwergschnauzer, Mittelschnauzer, Riesenschnauzer

Schnauzer
Erwachsener Schnauzer © Shutterstock

Alle Schnauzer haben einen starken und ungestümen Charakter, der aber zugleich sehr ausgeglichen ist. Sie hängen sehr an ihren Besitzern und den anderen Familienmitgliedern, sind ungefährlich für Kinder und argwöhnisch gegenüber Fremden. Unabhängig von seiner Größe (Zwerg-, Mittel- oder Riesenschnauzer) ist dieser Hund ein guter Wachhund, mutig und wachsam.

Wichtige Informationen

Schnauzer: Lebenserwartung :

7

19

12

14

Charakter :

Verspielt

Größe :

Geschichte

Diese deutsche Rasse ist sehr alt und hat die gleichen Wurzeln wie die Terrier, die für die Jagd gezüchtet wurden. Sie sind die Vorfahren des Schnauzers. Die Zucht der Rasse ging dann mehr und mehr in Richtung eines Wache- und Schutzhundes. Gegen Ende des 15. und Beginn des 16. Jahrhunderts ist ein ähnlicher Hund auf zahlreichen Holzschnitten erschienen. Er wurde in Begleitung von Pferden dargestellt. Die beiden anderen Varietäten wurden anhand des Mittelschnauzers gezüchtet. Die FCI hat die Rasse 1955 offiziell anerkannt. Es wurden drei verschiedene Standards für die drei Varietäten verfasst, auch wenn sie sich vor allem durch ihre Größe voneinander unterscheiden (Zwerg-, Mittel- und Riesenschnauzer).

Schnauzer: Gewicht, Größe und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 45 und 50 cm

    Männchen : Zwischen 45 und 50 cm

    Zwergschnauzer:
    Weibchen zwischen 30 und 35 Zentimeter
    Männchen zwischen 30 und 35 Zentimeter

    Riesenschnauzer: 
    Weibchen zwischen 60 und 70 Zentimeter
    Männchen zwischen 60 und 70 Zentimeter

    Schnauzer: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 14 und 20 kg

    Männchen : Zwischen 14 und 20 kg

    Zwergschnauzer:
    Weibchen zwischen 4 und 8 Kilogramm
    Männchen zwischen 4 und 8 Kilogramm

    Riesenschnauzer: 
    Weibchen zwischen 35 und 47 Kilogramm
    Männchen zwischen 35 und 47 Kilogramm

    Fellfarbe

    Schwarz
    Blau

    Felltyp

    Lang
    Hart

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Diesen Hund gibt es in drei verschiedenen Größen: Zwerg-, Mittel- und Riesenschnauzer. Die drei Varietäten sehen sich sehr ähnlich. Der Hund ist robust, kompakt und quadratisch gebaut. Der Kopf ist robust, länglich, ohne stark hervortretendes Hinterhauptbein. Der Stop erscheint durch die Brauen deutlich ausgeprägt. Die Linien von Fang und Schädel sind parallel zueinander. Der Fang endet in einem stumpfen Keil. Die Augen sind dunkel, oval und nach vorne gerichtet. Die Ohren sind hoch angesetzt und bilden ein „V“ mit abgeknickter Spitze. Die Gliedmaßen sind gerade und kräftig. Die Rute ist hoch angesetzt und wird nach oben gerichtet getragen.

    Varietäten

    Mittelschnauzer

    Riesenschnauzer

    Zwergschnauzer

    Schnauzer: Charakter

    • 66%

      Anhänglich

      Dieser Hund hängt sehr an seiner sozialen Gruppe, auch wenn sein starker Charakter dazu führt, dass er oft als hochmütig angesehen wird.

    • 100%

      Verspielt

      Trotz seines ernsten Aussehens ist er eher verspielt. Er liebt es zu spielen, vor allem mit Kindern. Achtung mit seiner ungestümen Seite, die im Umgang mit Kleinkindern problematisch sein kann.

    • 66%

      Ruhig

      Unabhängig von seiner Größe ist dieser Hund hingebungsvoll, tapfer, mutig und lebendig, aber dennoch nicht quirlig. Er hat einen sehr ausgeglichenen Charakter, der es ihm ermöglicht, sich problemlos an die verschiedensten Situationen anzupassen.

    • 66%

      Intelligent

      Die Talente dieser Hunde sind natürlich je nach ihrer Größe unterschiedlich: Während der Zwergschnauzer sich eher als Begleithund eignet, sind der Mittel- und der Riesenschnauzer auch als Wachhunde einsetzbar. Es handelt sich aber in jedem Fall um vielseitige Hunde, die leicht lernen, andere Aufgaben zu erfüllen, da sie über ein großes psychisches und physisches Gleichgewicht verfügen, sehr widerstandsfähig sind und sehr viel Energie haben.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Auch wenn dieser Hund, der früher einmal Rauhaar-Pinscher hieß, früher von deutschen Familien für die Jagd auf Nagetiere benutzt wurde, hat er heute eigentlich keinen Jagdinstinkt mehr.

    • 66%

      Scheu

      Er zeigt sich gegenüber Fremden von Natur aus argwöhnisch. Sein Beschützerinstinkt führt dazu, dass er zunächst misstrauisch ist und sich die Zeit nimmt, eine Person oder Situation zu analysieren, bevor er den Kontakt sucht.

    • 66%

      Unabhängig

      Er hängt sehr an seiner sozialen Gruppe und ist ihr überaus treu. Das gilt umso mehr für seine/n Besitzer/in. Allerdings kommt es nur selten vor, dass Hunde dieser Rasse krankhaft an ihrer Adoptivfamilie hängen. Sie wissen sich zurückzuhalten und passen sich ausgezeichnet an die Stimmungslage und die Lebensweise der Mitglieder ihrer sozialen Gruppe an.

      Verhalten des Schnauzers

      • 66%

        Kann alleine bleiben

        Wenn der Schnauzer-Welpe von klein auf daran gewöhnt wird, über kurze Phasen eines Tages hinweg allein zu bleiben, funktioniert das sehr gut.

        Wenn der Hund allerdings nicht früh, progressiv und positiv an das Alleinsein herangeführt wird oder die Phasen der Abwesenheit seiner Besitzer extrem lang sind und der Schnauzer vorher nicht genug Bewegung bekommen hat, kommt es zur Entwicklung von Verhaltensstörungen.

      • 66%

        Gehorsam

        In der Regel sind diese Hunde leicht zu erziehen, wenn sie von erfahrenen Besitzern adoptiert werden. Für Anfänger können sie etwas schwierig zu handhaben sein, denn sie können dickköpfig sein. Damit sie auf ihre Besitzer hören, müssen sie sie respektieren und schätzen.

        Die Erziehung muss früh beginnen und streng sein, ohne jedoch jemals auf Gewalt zurückzugreifen, denn dieser Hund erträgt keinesfalls ungerechtfertigte Unterdrückung.

        Nur wenn die Beziehung zwischen Besitzern und Hund auf Respekt und Vertrauen basiert, kann man mit dieser Rasse gute Ergebnisse erzielen.

      • 33%

        Bellen

        Trotz seiner Wachsamkeit bellt er nie ohne Grund, wodurch er ein besonders effizienter Wachhund ist.

      • 66%

        Ausreißer

        Dieser Wachhund ist absolut kein Jagdhund. Er ist allerdings trotz seines ruhigen Aussehens sehr lebendig und energiegeladen. Er braucht mehrere Spaziergänge am Tag und wenn er die nicht bekommt, macht er sich bei der ersten Gelegenheit direkt allein aus dem Staub.

      • 66%