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Kaukasischer Owtscharka

Andere Namen: Kaukasischer Schäferhund, Kaukasier Hund, Kaukasischer Hütehund, Kaukasischer Hund

#47

Top-Rassen von Wamiz

Kaukasischer Owtscharka
Erwachsener Kaukasischer Owtscharka © Shutterstock

Der Kaukasische Schäferhund ist ein Wachhund und wurde wahrscheinlich schon immer für diese Aufgabe gezüchtet. Seine Einstellung, sein Auftreten und sein Charakter weisen auf eine Verwendung als Schutz- und nicht als Schäferhund hin, aber früher hat er wahrscheinlich einmal beide Aufgaben übernommen. Heute handelt es sich bei ihm um einen starken, ausgeglichenen, ruhigen, aber extrem reaktionsschnellen Hund. Der Kaukasische Schäferhund ist sehr mutig und folgsam gegenüber seinen Besitzern. Fremden gegenüber zeigt er sich gleichgültig, kann aber zubeißen, wenn er provoziert wird.

Wichtige Informationen

Kaukasischer Owtscharka: Lebenserwartung :

4

16

9

11

Charakter :

Verspielt Ruhig Intelligent

Größe :

Geschichte

Wie es auch bei allen anderen russischen Rassen der Fall ist, ist fast nichts über diesen Hund bekannt. Für Hundeliebhaber war es oft sehr schwierig, Informationen über die Geschichte und die Herkunft der Hunde aus der ehemaligen Sowjetunion zu bekommen. Heute ist der Kontakt nach Russland einfacher, aber die Russen selbst haben die genauen Informationen häufig nicht, denn diese Rasse wurde vor allem von Kaukasischen Schäfern gezüchtet und ist außerhalb ihres Urspungsgebiets weitgehend unbekannt. Der Kaukasische Owtscharka wurde ab 1979 international bekannt. Heute ist er ziemlich weit verbreitet und beliebt. Wahrscheinlich stammt er von den inzwischen ausgestorbenen Mâtins aus Tibet (Hütehunde aus Zentralasien) ab.

Kaukasischer Owtscharka: Größe und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 67 und 70 cm

    Männchen : Zwischen 72 und 75 cm

    Kaukasischer Owtscharka: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 45 und 60 kg

    Männchen : Zwischen 50 und 65 kg

    Fellfarbe

    Weiß
    Blau
    Rot
    Sandfarben

    Felltyp

    Kurz
    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Kaukasische Owtscharka ist ein robuster, massiver Hund mit sehr starkem Knochenbau und einer überaus kräftigen Muskulatur. Der Schädel ist breit und die Jochbeine sind stark ausgeprägt, sodass der Kopf dem eines Bären ähnelt. Die Schnauze ist kürzer als der Schädel und nicht schmal. Die Nase ist breit und schwarz. Die Augen sind klein, oval und tiefliegend. Die Ohren hängen herab und sind hoch angesetzt. Der Rücken ist gerade, breit und muskulös. Die Gliedmaßen sind gerade und parallel, mit starken Knochen. Die Rute ist hoch angesetzt und reicht bis zum Unterschenkel. Sie wird hängend getragen, wirkt wie ein Federbusch und ist sichelförmig oder geringelt.

    Kaukasischer Owtscharka: In Deutschland erlaubt?

    Manchmal kommt es zu Schwierigkeiten in Zuchten für Kaukasische Owtscharkas, denn diese Rasse ist sehr fruchtbar (Würfe mit 15 bis 16 Welpen werden als „normal“ betrachtet) und es ist für eine Hündin natürlich nicht einfach, so viele Sprößlinge im Auge zu behalten.

    Außerdem gilt der Kaukasische Owtscharka in folgenden Bundesländern als Listenhund:

    Varietäten

    Langhaariger Kaukasischer Owtscharka

    Kurzhaariger Kaukasischer Owtscharka

    Übergangs-Varietät des Kaukasischen Owtscharkas (mittellanges Fell)

    Kaukasischer Owtscharka: Temperament

    • 66%

      Anhänglich

      Auch wenn dieser kaukasische Hund unabhängig ist, hängt er sehr an seiner sozialen Gruppe (so sehr, dass er sie ohne zu zögern verteidigt). Allem Anschein zum Trotz braucht dieser Hund die Anwesenheit seiner Besitzer - selbst wenn er ihnen nur selten Zeichen der Zuneigung schenkt.

    • 100%

      Verspielt

      Wenn man ihn dazu einlädt, ist dieser riesige Molosser durchaus einmal gern für ein Spiel zu haben. Aber es ist Vorsicht wegen seiner enormen Größe geboten, denn es kann vorkommen, dass er unbeabsichtigt jemanden verletzt, insbesondere Kinder.

    • 100%

      Ruhig

      Auch wenn dieser Hund sehr ruhig wirkt, ist er überaus reaktionsschnell. Der Kaukasische Owtscharka ist ein ausgeglichener Hund, den man aber nicht provozieren darf.

    • 100%

      Intelligent

      Die Intelligenz dieses Schäferhunds macht sich einerseits anhand seiner großen Anpassungsfähigkeit und andererseits auch durch seine gute Beobachtungsgabe und seine Fähigkeit zum Analysieren bemerkbar. Er kann sich an jede Art von Haushalten anpassen (Alleinstehende, Paare mit oder ohne Kinder) und die Gefährlichkeit einer Situation extrem schnell bewerten.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Da er ursprünglich ein Hütehund ist, ist er absolut kein guter Jäger. Die einzigen Beutetiere, die er (im Freien) jagt, sind unvorsichtige Eindringlinge, die versuchen, seine gewohnte Umgebung zu betreten.

    • 66%

      Scheu

      Der Kaukasische Schäferhund ist sehr beschützend und zeigt sich von Natur aus argwöhnisch gegenüber Menschen, die er nicht kennt. Wenn er sich nicht provoziert fühlt, ignoriert er Fremde ganz einfach. Wenn er allerdings eine Bedrohung wahrnimmt, kann er sehr aufgebracht und angsteinflößend sein und sogar zubeißen, wenn es erforderlich ist.

    • 100%

      Unabhängig

      Auch wenn der Kaukasische Owtscharka seinen Besitzern treu ergeben ist und es ihm am Herzen liegt, diese um jeden Preis zu beschützen, ist er doch ein unabhängiger Hund. Aber das ist und bleibt relativ, denn trotz seines selbstbewussten Auftretens ist er in Wirklichkeit insgesamt ein empfindlicher Hund, der seine Besitzer und seine soziale Gruppe gern um sich hat.

      Kaukasischer Owtscharka: Gefährlich oder nicht?

      • 100%

        Kann alleine bleiben

        Das Alleinsein macht diesem großen Hund keine Angst. Er ist sehr ruhig und kann seine Tage problemlos vor seinem Zuhause liegend verbringen und sich schlafend stellen. In Wirklichkeit hat er aber stets ein wachsames Auge auf seine Umgebung und beobachtet jedes noch so kleine Ereignis.

      • 66%

        Gehorsam

        Der Kaukasische Owtscharka kann gefährlich sein, wenn er nicht gut erzogen und sozialisiert wird. Daher braucht er erfahrene Besitzer, die selbstsicher sind und die Eigenheiten dieser Rasse kennen.

        Die Erziehung muss beginnen, sobald der Kaukasische Schäferhund-Welpe in seinem neuen Zuhause ankommt. Sie muss konstant, streng, kohärent und vor allem positiv sein. Dieser riesige Hund akzeptiert keinerlei Gewalt.

        Die Leinenführigkeit und der Rückruf sind extrem wichtige Erziehungsgrundlagen, damit Spaziergänge sowohl für die Besitzer, als auch für den Hund angenehm sind.

        Auch die Sozialisierung ist überaus wichtig - sie muss ebenfalls im jüngsten Alter des Hundes beginnen, um zu vermeiden, dass er aggressiv wird, weil er einen zu ausgeprägten Beschützerinstinkt gegenüber seinen Lieben hat. Er muss lernen, dass Fremde (Menschen, Hunde oder andere Lebewesen) nicht allesamt eine Bedrohung darstellen.

        Es wird empfohlen, einen professionellen Hundetrainer hinzuzuziehen, um sicherzugehen, dass man die richtige Richtung mit dem Hund einschlägt, eine angemessene Haltung ihm gegenüber hat und so keine schweren Fehler begeht.

      • 66%

        Bellen

        Es kann vorkommen, dass dieser große Berghund bellt, aber in Anbetracht seiner Körpergröße braucht er seine Stimme meist gar nicht einzusetzen, um bedrohlich zu wirken.

      • 33%