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Hunde mit Wanderlust: Diese 10 Rassen sind echte Ausreißer

Hund mit Leine rennt weg advice
© Shutterstock

Egal, wie treu er auch dreinschauen mag: Manche Hunde haben einfach ein Streunerherz. Andere weniger. Welche Rassen zum Weglaufen neigen und welche nur selten ausbüxen, erfahren Sie hier.

von Nina Brandtner

Das Wichtigste in Kürze

  • Meist sind es Jagd- und Hütehunde, die häufig weglaufen
  • Sie haben einen eigenen Kopf und sehr starke Triebe
  • Bei ihrer „Arbeit“ sind sie es gewohnt, eigene Entscheidungen zu treffen und ihrem Instinkt zu folgen
  • Andere Rassen sind hingegen dafür bekannt, dass sie ihren ganz eigenen Kopf haben

Von Eigensinn, Wanderlust und uralten Trieben: Manche Rassen gehen ihrer eigenen Wege

Jäger, eigenständige Hirtenhunde und besonders aktive Geister: Hunde, die in diese Kategorien fallen, neigen besonders häufig zum Ausbüxen.

Anatolischer Hirtenhund

Der anatolische Hirtenhund ist auch als Kangal bekannt. Hierzulande erfreut er sich immer größerer Beliebtheit. Er zeichnet sich durch ein ruhiges, souveränes und beherrschtes Wesen aus. Doch die Medaille hat eine Kehrseite: Jahrhundertelang diente er als reiner Herdenschutzhund in den türkischen Gebirgen. Dadurch ist er sehr eigenständig und geht gern seine eigenen Wege. Der Kangal wird überdurchschnittlich oft als vermisst gemeldet.

Kangal
Anatolischer Hirtenhund© Shutterstock

Bluthund

Der Bluthund hat für Hundekenner einen echten Kultstatus. Seine hängenden Augenlider und die langen Schlappohren sind seine Markenzeichen. Außerdem hat er eine sehr feine Nase. Und mit der nimmt er natürlich allerhand interessanter Gerüche wahr – die ihn dann zum Weglaufen animieren.

Bloodhound
Bloodhound© Shutterstock

Pyrenäenberghund

Eisbären in Hundegestalt: Pyrenäische Berghunde haben in Frankreich eine Jahrhunderte alte Tradition als Herdenschutzhunde. Sie sind ruhig, geduldig und anhänglich und mit ihrem langen, weißen Fell herrlich kuschelig. Auch als Familienhunde eignen sie sich deshalb ganz wunderbar. Allerdings: Sie sind recht furchtlos und eigensinnig. Hin und wieder machen sie, was sie wollen – und nicht was Herrchen oder Frauchen will. Im Freilauf büxen sie gern mal aus und hören auf nichts und niemanden.

Pyrenäenberghund
Pyrenäenberghund© Shutterstock

Catahoula Leopard Dog

Der Catahoula Leopard Dog ist eine US-amerikanische Hunderasse, die vom FCI nicht anerkannt wird. Die sportlichen Vierbeiner sind echte Arbeitstiere. Wenn Sie Ihrem Catalouha eine Aufgabe geben, wird er sie mit Hingabe und feierlichem Ernst erfüllen. Wenn Sie ihm keine Aufgabe geben, sucht er sich selbst eine. Das ist der Nachteil: Die intelligente und arbeitswillige Rasse neigt schnell zu Langeweile und Unterforderung. Deshalb laufen sie häufig weg, um sich auf eigene Faust Beschäftigung zu suchen.

Catahoula Leopard Dog
Catahoula Leopard Dog© Shutterstock

Coonhound

Der Coonhound dient in den USA der Jagd auf Waschbären. Sein Jagdtrieb ist sehr stark ausgeprägt, sodass auch bei strenger Erziehung nur schwer zu bändigen ist. Coonhounds büxen meist aus, sobald sie Witterung aufnehmen.

Coonhound
Coonhound© Shutterstock

Pitbull

Der Pitbull gehört in den USA noch immer zu den beliebtesten Hunderassen. Seit er in Deutschland zu den offiziellen Listenhunden gehört, ist der Hype hierzulande abgeflaut. Er zählt zu den Hunden, die statistisch gesehen am häufigsten ausreißen.

Pitbull
Pitbull© Pixabay

Malinois

Clever, sportlich und eigenständig: Der belgische Malinois ist eine Schäferhunderasse. Sein Wesen verleitet ihn immer wieder zum Weglaufen. Und bei seinem Tempo kommen Halter schwerlich hinterher. Da hilft manches Mal nur Geduld haben, bis der geliebte Vierbeiner zurückkommt.

Malinois
Malinois© Pixabay

Bernhardiner

Ein Hund namens Beethoven hat es auf der Leinwand unter Beweis gestellt: Bernhardiner mögen noch so liebenswerte Zeitgenossen sein – ihr eigener Kopf macht es Herrchen und Frauchen manchmal schwer. So ist er neben seiner Sanftmut und Güte auch für seine Sturheit bekannt. Wenn er nicht hören mag, schaltet er die Schlappohren auf Durchzug. Wenn er keine Lust hat zu folgen, geht er seine eigenen Wege. Und die sanften Riesen sind agiler als gedacht: Ruck zuck traben sie von Dannen und kommen oft erst Stunden später wieder. Aber immerhin: zurück kommen sie meist.

Bernhardiner
Bernhardiner© Shutterstock

Deutsche Dogge

Die Deutsche Dogge ist sportlich, ruhig und ein treuer Freund. Dennoch genießt sie ihre Zeit für sich – und geht gern ganz eigensinnig allein spazieren. Die Deutsche Dogge läuft häufiger als andere Rassen von zuhause und dem eigenen Grundstück weg. Ein hoher Zaun ist bei der Dänischen Dogge also ein Muss.

Deutsche Dogge
Deutsche Dogge© Shutterstock

Pudel

Pudel mögen vor allem für ihre prachtvolle Mähne bekannt sein – doch sie zeichnen sich auch durch ihre ausgeprägte Wanderlust aus. Kommen Herrchen und Frauchen dieser nicht nach – dann wandert er auf eigene Faust los.

Pudel
Pudel© Pixabay

Unsere Empfehlung: Hundeschule und ganz viel Training

Auch wenn Sie Ihr Herz einem Streuner geschenkt haben, so können Sie dennoch mit ihm glücklich werden. Mit einer konsequenten Erziehung und ein paar Tricks vom Profi halten Sie Ihren Vierbeiner in Schach. Ein sehr beliebtes Mittel ist beispielsweise schlichtweg Ablenkung. Spielen Sie mit Ihrem Hund im Freilauf. Seien Sie interessanter als die Gerüche und Geräusche, denen er nachjagt. Werfen Sie Bälle, machen Sie Stöberspiele oder lassen Sie ihn apportieren. Intelligente Hunde, die gern weglaufen, brauchen häufig mehr Beschäftigung. Allerdings: Dem Hund das Weglaufen abzugewöhnen, kostet Zeit und Geduld. Aber es lohnt sich.