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Der Cockapoo, ein Kuschelhund zum Verlieben!

von Carina Petermann

am aktualisiert

Der Cockapoo ist eine beliebte, doch offiziell noch nicht anerkannte Hunderasse. Welche Eigenschaften hat der Cockapoo und für wen eignet er sich eigentlich?

Der Cockapoo ist eine der beliebtesten Designer-Hunderassen der Welt. Die charmante Mischung aus Cocker Spaniel und Pudel begeistert nicht nur durch das bezaubernde Äußere, sondern auch mit Intelligenz, Freundlichkeit und jede Menge Charme. 

In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte über die Herkunft, das Wesen, die Pflege und die Haltung eines Cockapoos.

Cockapoo: Aussehen und Größe

Den Cockapoo gibt es in vielen verschiedenen Farben – von Weiß und Rot bis hin zu Schwarz. Seine Größe hängt davon ab, welche Pudelvariante der Züchter für die Kreuzung wählt. Einige Puppys, etwa die Teacup Cockapoos, sind lediglich 20 bis 30 Zentimeter groß. Andere Arten wachsen bei einem Maximalgewicht von 14 Kilogramm bis zu 45 Zentimeter hoch.

Folgende Cockapoo-Kreuzungen gibt es:

Cockapoo-ArtGröße und Gewicht
Teacup CockapooDer kleinste Cockapoo ist maximal 30 Zentimeter groß und drei Kilo schwer
Toy CockerpooDer Toy Cockapoo ist maximal sechs Kilo schwer und zwischen 25 und 35 Zentimeter groß
Zwerg CockapooDer Zwerg Cockapoo erreicht eine Größe bis 40 Zentimeter und wiegt maximal neun Kilogramm
Maxi Cockapoo Maxi Cockapoos werden bis zu 45 Zentimeter groß und bringen maximal 14 Kilogramm auf die Waage

Es handelt sich um einen sogenannten Hybrid-Hund. Es existieren viele unterschiedliche Kreuzungen dieser Hunderasse. Neben der populärsten „Paarung“ ist es auch möglich, zwei Cockapoos miteinander zu kreuzen. 

Im Gegensatz zu anderen „Designerhunden“ wählt der Züchter die Tiere sorgfältig aus. Er hat das Ziel, gesunde Welpen hervorzubringen. Neben den ortsansässigen Züchtern setzt sich der amerikanische „Cockapoo Club of America“ für einen hochwertigen Rassestandard ein.

Das Fell des Cockapoos

Der Cockapoo kommt in einer Vielzahl von Farben vor, darunter Creme, Schwarz, Braun, Apricot, Rot oder mehrfarbige Varianten.

Das mittellange, gewellte Fell wächst sehr schnell. Deshalb ist es wichtig, das Haarkleid des Cockapoos regelmäßig zu scheren. So lässt sich vermeiden, dass das Fell verfilzt und ungepflegt erscheint. Ein Vorteil der Haarmähne besteht darin, dass sie ansonsten nicht allzu pflegeintensiv ist. 

Der Cockapoo haart nicht so stark wie es bei anderen Hunderassen der Fall ist. Der Hundehalter kann seinen Liebling deshalb problemlos im Haus oder der Wohnung halten.

Herkunft und Geschichte: Daher stammt der Cockapoo

Der Cockapoo ist in den letzten Jahren in Deutschland immer beliebter geworden. Ursprünglich stammt diese Hunderasse aus den USA. In den 1950er-Jahren begannen die Hundezüchter, Cocker Spaniel und Pudel miteinander zu mischen. Ziel war es, die positiven Eigenschaften beider Elternrassen zu vereinen: die Intelligenz und hypoallergene Fellstruktur des Pudels mit dem freundlichen und treuen Wesen des Cocker Spaniels. 

Erstmals schriftlich erwähnte das Oxford English Dictionary die Hunderasse im Jahr 1960. Aufgrund seiner Beliebtheit hat sich der Cockapoo mittlerweile auch in Europa verbreitet und gilt als einer der erfolgreichsten Mischlinge weltweit.

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Charakter und Wesen des Cockapoos

Die Fellnase zeichnet sich durch ihren freundlichen, anpassungsfähigen und ausgeglichenen Charakter aus. Ein Cockapoo benötigt keinen großen Garten, um sich bei seinem Halter wohlzufühlen. Da er äußerst menschenbezogen ist, liebt er es, Teil der Familie zu sein. Er kann sowohl in der Stadt als auch auf dem Land leben. Aufgrund ihrer hohen Intelligenz sind diese Hunde sehr lernfähig und lassen sich gut erziehen.

Dank seiner vielseitigen Eigenschaften kommt der Cockapoo besonders für folgende Hundeinteressenten infrage:

  • Da der Cockapoo leicht erziehbar ist, eignet er sich Anfängerhund.
  • Aufgrund seiner ruhigen, freundlichen Art ist er ein idealer Spielkamerad für Kinder.
  • Durch die liebevolle Art kommt diese Rasse als Therapiehund in Betracht.
  • Der Cockapoo bringt gute Voraussetzungen mit, um für Allergiker geeignet zu sein.
  • Aufgrund seiner Agilität ist der Cockapoo ein sportlicher Gefährte. Er ist energiegeladen und liebt es, zu spielen und zu rennen.
  • Er kommt gut mit anderen Hunden und Haustieren aus.

So halten und erziehen Sie den Cockapoo richtig

Grundsätzlich ist es relativ unkompliziert, ein solches Exemplar zu halten. Sie können den Mini Cockapoo aufgrund seiner kleinen Größe hervorragend transportieren. Dementsprechend einfach ist es, den Familienhund bei Bedarf in den Urlaub mitzunehmen. Bedenken Sie, dass diese Hunderasse allgemein sehr aktiv ist. Ein Cockapoo benötigt viel Auslauf und möchte beschäftigt werden.

Niemals sollten Sie den vierbeinigen Mitbewohner einengen und in einem Zwinger halten. Er fühlt sich pudelwohl, wenn er sich bewegt und mit den liebgewonnenen Zweibeinern zusammen ist. Spazieren Sie also täglich mit ihrem vierbeinigen Freund und bringen Sie ihm eine Hundesportart bei. 

Die Sportart richtet sich danach, wie der Vierbeiner veranlagt ist. Dogdance passt ebenso gut zum Cockapoo wie Obedience oder Agility. Manche Schnüffelnasen lieben es, Fährten zu suchen. Andere bevorzugen das Apportieren. Wichtig ist auf jeden Fall, die Fellnase körperlich wie geistig zu fordern.

Cockapoo: Erziehung und Training

Die Erziehung eines Cockapoos gestaltet sich in der Regel unkompliziert, da sie schnell lernen und gefallen möchten. Folgende Aspekte sind besonders wichtig:

  • Frühzeitige Sozialisierung: Damit der Cockapoo ein selbstbewusster Hund wird, sollte er frühzeitig verschiedene Umgebungen, Menschen und Tiere kennenlernen.
  • Positive Verstärkung: Lob und Belohnungen sind besonders effektiv.
  • Geistige und körperliche Auslastung: Durch ihre Intelligenz benötigen Cockapoos sowohl körperliche als auch geistige Herausforderungen, z. B. durch Apportierspiele oder Agility.
  • Anfangs sollten Sie konsequent sein, um den Welpen richtig zu erziehen. Es lohnt sich, von Beginn an kleine Erziehungsübungen in den Alltag einzubauen: Zunächst sollte der Cockapoo lernen, zuverlässig auf seinen Namen zu hören. Sie erziehen ihn richtig, wenn er bei gutem Betragen ein Lob oder ein Leckerli bekommt. Im Laufe der Zeit bringen Sie dem Hund die ersten Kommandos bei.
Cockapoo
Der Coackpoo ist eine besonders beliebte Rasse inzwischen (Lee Ph / Shutterstock)

Pflege und Gesundheit beim Cockapoo

Da Cockapoos nicht haaren wie andere Hunderassen, müssen sie regelmäßig gepflegt werden, um Verfilzungen zu vermeiden:

  • Fellpflege: Mindestens alle zwei Tage gründlich bürsten.
  • Scheren: Je nach Fellstruktur alle 6–8 Wochen ein Trimmen oder Scheren einplanen.
  • Ohrenpflege: Aufgrund der Schlappohren regelmäßig kontrollieren und reinigen.
  • Zahnpflege: Regelmäßiges Zähneputzen oder Kauartikel zur Vorbeugung von Zahnproblemen.

Cockapoos: Häufige Gesundheitsprobleme

Wie bei allen Hybridrassen gibt es gesundheitliche Aspekte zu beachten. Häufige Probleme sind:

Ein seriöser Züchter achtet darauf, dass die Elterntiere auf Erbkrankheiten getestet sind.

Ist ein Cockapoo der richtige Hund für mich?

Ein Cockapoo passt besonders gut zu:

  • Familien mit Kindern
  • Einzelpersonen, die einen treuen Begleiter suchen
  • Aktiven Menschen, die gerne Zeit mit ihrem Hund verbringen

Er ist jedoch nicht ideal für Menschen, die wenig Zeit haben oder keine regelmäßige Fellpflege übernehmen möchten.

Cockapoo-Welpen kaufen: Anschaffung und Kosten

Anders als bei anderen Hunderassen gibt es keinen speziell für Cockapoos zuständigen Verein. Diese Hunderasse zählt nicht zu den „normalen“ Mischlingsrassen. Sie ist in Deutschland nicht offiziell anerkannt. Deshalb sollten Sie von einem „Spontankauf“ absehen. 

Wer sich für einen Cockapoo interessiert, sollte einen seriösen Züchter wählen, der Wert auf Gesundheit und Wesensfestigkeit legt. Preise für einen Cockapoo-Welpen liegen zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Lassen Sie sich idealerweise von einem Züchter die Elterntiere zeigen. Außerdem ist es ratsam, den Vierbeiner auf Krankheiten zu checken. Es lohnt sich, für die Fellnase quer durch Deutschland zu fahren. 

Machen Sie sich vor Ort Ihr eigenes Bild vom kleinen Vierbeiner. Trauen Sie sich, Fragen zu stellen, und informieren Sie sich möglichst genau über die Herkunft Ihres zukünftigen Haustiers.

Alternativ kann man auch über den Tierschutz einen Cockapoo adoptieren. Doch bevor Sie überstürzt einen Cockapoo aus dem Tierheim adoptieren, sollten Sie auch hier versuchen, mehr über den Hund in Erfahrung bringen und ihn gründlich kennenlernen. 

Zusätzliche Kosten:

  • Erstausstattung (Bett, Leine, Näpfe, Spielzeug): ca. 200–300 Euro
  • Tierarztkosten (Impfungen, Vorsorge): jährlich 100–300 Euro
  • Futter: monatlich ca. 50–80 Euro
  • Fellpflege (Scheren/Trimmen): ca. 50–100 Euro alle zwei Monate

Cockapoo anschaffen oder nicht?

Der Cockapoo ist ein liebenswerter, intelligenter und familienfreundlicher Hund, der sich leicht erziehen lässt und sich gut an verschiedene Lebensstile anpasst. Wer sich für einen Cockapoo entscheidet, erhält einen lebensfrohen, treuen Begleiter, der viel Freude bereitet – vorausgesetzt, man ist bereit, die nötige Pflege und Aufmerksamkeit zu investieren.

Wenn Sie einen Hund suchen, der verspielt, gesellig und leicht zu trainieren ist, könnte ein Cockapoo die perfekte Wahl für Sie sein!

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