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Diese 11 Öle wirken Wunder für Hunde

Verschiedene Öle und ein Hund advice

Gesunde Öle für Hunde liefern essenzielle Fettsäuren

© Shutterstock

Öle sind ein wichtiger Bestandteil der Hundeernährung, denn sie liefern dem Vierbeiner lebenswichtige Fettsäuren und wertvolle Vitamine. Klassische Speiseöle und spezielle Öle für Hunde können außerdem gezielt gegen Erkrankungen sowie zur Unterstützung beim Fellwechsel oder bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. Welche Öle für Hunde am besten geeignet sind und von welchen abzuraten ist, erfahren Sie in unserer Übersicht.

von Kristin Barling

Am 20.10.20, 17:10 veröffentlicht

Fischöl für Hunde

Fischöl ist mit Abstand das beliebteste Öl als Ergänzungsfuttermittel für Hunde. Der Grund: Lachsöl, Dorschleberöl und Kabeljauöl enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Diese gesunden Fette unterstützen das Wachstum, die Zellteilung und das Nervensystem des Hundes. Außerdem sollen Omega-3-Fettsäuren den Cholesterinspiegel senken und Entzündungen lindern. Fischöl versorgt den Hund außerdem mit Vitamin A und D.

Fischöl ist für jede Hunderasse und jedes Alter geeignet. Das Öl für Hunde kann als Zusatz im Trocken- oder Nassfutter sowie als Ergänzungsfuttermittel beim Barfen verwendet werden. Als Dosis wird pro 5 Kilogramm Körpergewicht etwa ein halber Teelöffel pro Tag empfohlen.

Leinöl für Hunde

Eine wertvolle Alternative zu Fischöl ist Leinöl für Hunde. Leinöl besteht zu rund 90 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren und hat einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Außerdem enthält Leinöl Alpha-Linolensäure, die zu einer gesunden Verdauung des Hundes beiträgt. Somit ist Leinöl ein geeignetes Hausmittel gegen Verstopfungen. Auch auf Fell und Haut wirkt sich das Öl für Hunde positiv aus.

Leinöl ist für alle Hunde geeignet und kann einfach unter das Futter gemischt werden. Als Richtwert gilt eine Dosierung von maximal 5 ml pro 5 kg Körpergewicht. Leinöl darf allerdings nicht erhitzt werden und sollte daher nur kalt verfüttert werden.

Hanföl für Hunde

Hanföl für Hunde ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Das aus Hanfsamen gepresste Öl enthält sowohl Omega-3- als auch Omega-6-Fettsäuren für Immunsystem und Herz. Der hohe Gehalt an Chlorophyll und Beta-Carotin unterstützt außerdem Augen und Haut und sorgt für ein gesundes, glänzendes Fell.

Durch den nussigen Geschmack ist Hanföl bei Hunden sehr beliebt. Das Öl kann sparsam dosiert unter das Hundefutter gemischt werden und eignet sich für junge und alte Hunde.

Sonnenblumenöl für Hunde

Kaltgepresstes Sonnenblumenöl ist reich an Vitamin E. Dieses Vitamin kann von Hunden im Körper nicht selbst hergestellt werden und muss über das Futter zugeführt werden. Außerdem versorgt Sonnenblumenöl den Hund mit Linolsäure und Omega-6-Fettsäuren. Diese sind jedoch in deutlich geringeren Mengen enthalten als in Fischöl, Leinöl oder Hanföl.

Einzelne Studien deuten darauf hin, dass Sonnenblumenöl das Wachstum von Tumoren und somit die Entstehung von Krebs begünstigen kann. Die Frage, welches Öl für Hunde das richtige ist, lässt sich zwar nicht eindeutig beantworten. Trotzdem ist empfehlenswert, statt Sonnenblumenöl lieber ein anderes, hochwertigeres Öl zu füttern.

Olivenöl für Hunde

Olivenöl ist ein schmackhaftes, fruchtiges Öl, das vielen Hunden schmeckt. Es enthält ungesättigte Fette, die bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht helfen. Mit Vitamin E, Chlorophyll und anderen Antioxidantien wird durch Olivenöl das Immunsystem des Hundes gestärkt. Auch zur Fellpflege ist Olivenöl für Hunde geeignet: Schon wenige Tropfen sorgen für glänzendes Fell und gepflegte Haut.

Bei Olivenöl gibt es große Qualitätsunterschiede. Wenn Sie Ihrem Hund Olivenöl unter das Trocken- oder Nassfutter oder in das Barf-Menü mischen möchten, wählen Sie ein natives Olivenöl extra, das schonend hergestellt wurde. Pro Kilogramm Körpergewicht sollte eine Menge von einem halben Teelöffel pro Tag nicht überschritten werden.

Schwarzkümmelöl für Hunde

Schwarzkümmelöl ist ein vielseitig einsetzbares Allheilmittel für Hunde. Dem Öl wird nachgesagt, dass es bei Verdauungsbeschwerden hilft, das Immunsystem stärkt, Gelenkbeschwerden lindert und Leber und Nieren schützt. Außerdem soll Schwarzkümmelöl durch die enthaltene Linolsäure Haut- und Fellprobleme lindern und sogar bei Allergien eine positive Wirkung zeigen.

Als natürlicher Zeckenschutz und Hausmittel gegen Flöhe und andere lästige Parasiten soll Schwarzkümmelöl ebenfalls wirken. Die ätherischen Öle, vor allem der pflanzliche Wirkstoff Thymoquinon, wird von Zecken und Flöhen gemieden. Gleichzeitig haben die ätherischen Öle eine schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung. Schwarzkümmelöl eignet sich sowohl zur inneren Anwendung als Nahrungsergänzungsmittel als auch zur äußerlichen Fellpflege.

Kokosöl für Hunde

Kokosöl gilt unter Hundehaltern als eine Art Wunderwaffe. Vor allem als Hausmittel gegen Zecken wird die äußerliche Anwendung häufig empfohlen. Auch als natürliche Wurmkur wird Kokosöl im Internet angeboten. Allerdings ist die Wirksamkeit nicht eindeutig bewiesen, sodass jeder Hundebesitzer selbst ausprobieren muss, ob Kokosöl die gewünschte Wirkung zum Schutz vor Parasiten zeigt.

In jedem Fall sollte Kokosöl dem Hund nur in sehr geringen Mengen gegeben werden. Denn es besteht zu 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren, die Übergewicht und Diabetes begünstigen können.

Wamiz-Ratgeber: Kokosöl für Hunde?

Walnussöl für Hunde

Walnussöl wird aus Walnüssen gewonnen und enthält viele ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf den Stoffwechsel auswirken. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind im Walnussöl in einem Verhältnis von 1:4 enthalten. Mit Vitamin B trägt Walnussöl außerdem zu einer gesunden Haut und glänzendem Fell bei.

Gegen Ohrenentzündungen beim Hund kann Walnussöl ebenso wie Olivenöl und Kokosöl als Hausmittel verwendet werden. Dazu wird das Ohr des Hundes vorsichtig mit einem weichen Tuch und etwas Öl gereinigt oder ein Tropfen Walnussöl in das entzündete Ohr einmassiert. Denken Sie aber daran, dass Hausmittel den Gang zum Tierarzt nicht ersetzen können.

Distelöl für Hunde

Bei Problemen mit Juckreiz, spröder Haut und trockenem Fell kommt traditionell Distelöl zum Einsatz. Das Öl für Hunde enthält unter anderem Linolsäure, Palmitinsäure und Stearinsäure. Diese Wirkstoffkombination soll äußerlich angewendet gegen juckende Haut helfen und den Fellwechsel unterstützen.

Wie alle Öle für Hunde sollte auch Distelöl vorsichtig dosiert werden, damit der Hund nicht zu große Mengen Fett aufnimmt. Distelöl eignet sich als Öl zum Barfen, aber auch zur Anreicherung von Nass- und Trockenfutter. Pro Kilogramm Körpergewicht sollte eine Menge von 1-2 Millilitern nicht überschritten werden. Einzelne Studien deuten darauf hin, dass Distelöl krebsfördernd sein kann. Von einer dauerhaften Anwendung wird daher abgeraten.

CBD-Öl für Hunde

Immer häufiger stößt man auf CBD-Öle für Hunde. Bei CBD handelt es sich um Cannabidiol, einem Wirkstoff, der aus Hanfpflanzen gewonnen wird. Anders als THC, das ebenfalls aus Hanfpflanzen gewonnen wird und eine psychoaktive Wirkung hat, wird CBD von der Weltgesundheitsorganisation WHO als unbedenklich eingestuft.

CBD-Öl für Hunde gilt als Pflegemittel, das zur Behandlung von Stress, Schmerzen und epileptischen Anfällen angewendet werden kann. Auch bei Allergien und Hautproblemen kann CBD-Öl Abhilfe verschaffen. Das Öl sollte sehr sparsam dosiert werden. Schon zwei Tropfen pro fünf Kilogramm Körpergewicht können eine positive Wirkung zeigen. Für eine langfristige Anwendung ist das Öl für Hunde allerdings nicht geeignet.

Teebaumöl für Hunde

Teebaumöl ist beim Menschen ein beliebtes Heilmittel, denn das Öl hat eine entzündungslindernde und antibakterielle Wirkung. Für Hunde gilt das Öl als natürlicher Floh- und Zeckenschutz. Allerdings enthält Teebaumöl Terpene und Phenole, die für Hunde giftig sind. Daher darf Teebaumöl höchstens sehr stark verdünnt und nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt angewendet werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte auf die Anwendung von Teebaumöl beim Hund komplett verzichtet werden.

Wamiz-Ratgeber: Teebaumöl für Hunde

Welches Öl für Hunde ist ungeeignet?

Viele hochwertige Öle tragen zur gesunden und vollwertigen Ernährung des Hundes bei oder wirken unterstützend bei Erkrankungen. Immer wieder findet man aber auch Empfehlungen zur Anwendung von Ölen, die für Hunde schädlich sein können. Diese Öle sind für Hunde ungeeignet:

  • Ätherische Öle wie Lavendelöl, Zedernöl und Zitrusöl haben einen starken Geruch, auf den viele Hunde empfindlich oder sogar allergisch reagieren.
  • Erdnussöl ist ebenso wie Erdnüsse ein häufiger Auslöser von Allergien und Epilepsie und sollte bei der Hundefütterung nicht die erste Wahl sein.
  • Neemöl enhält einen Wirkstoff, der Parasiten abwehrt. Da Neemöl die Schleimhäute reizt und eine hormonelle Wirkung hat, ist auch von einer äußeren Anwendung beim Hund abzuraten.
  • Maiskeimöl steht ebenso wie Sonnenblumenöl und Distelöl im Verdacht, krebsfördernd zu wirken. Für Hunde ist es daher eher nicht zu empfehlen.
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