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Dogo Canario

Andere Namen: Presa Canario, Kanarische Dogge

#18

Top-Rassen von Wamiz

Dogo Canario
Erwachsener Dogo Canario © Shutterstock

Der Presa Canario, wie er seit 1. Januar 2019 offiziell genannt wird, ist sehr gut für die Arbeit als Wach- und Schutzhund geeignet. In der Vergangenheit wurde er auch als Treibhund verwendet. Vor allem aber wurde er als Kampfhund eingesetzt, bis dies verboten wurde. Er hat ein ungestümes Temperament, ist sehr mutig und hat fast kein Schmerzempfinden. In einer Familie ist er ausgeglichen und anhänglich, kann sich aber Artgenossen gegenüber manchmal rauflustig zeigen.

Wichtige Informationen

Dogo Canario: Lebenserwartung :

3

17

8

12

Charakter :

Anhänglich

Größe :

Geschichte

Dieser Molosser stammt von Teneriffa und Gran Canaria, welche zu den Kanarischen Inseln gehören. Dort diente er ursprünglich als Kampfhund. Er stammt vom Bardino ab, einem Hund aus Fuerteventura, der sehr aggressiv und kämpferisch, aber nicht allzu groß ist. Seine Größe wurde durch die Einkreuzung von Mastiffs und anderen großen Molossern erzielt, die auf diesen Inseln leben. Als 1946 Hundekämpfe verboten wurden, entging der Dogo Canario nur knapp dem Aussterben. Danach haben einige Liebhaber der spanische Hunderasse es geschafft, sie zu retten. Sie wurde allerdings erst vor Kurzem definitiv von der FCI anerkannt, und zwar im Jahr 2011.

Aussehen des Dogo Canarios

    Größe

    Weibchen : Zwischen 56 und 62 cm

    Männchen : Zwischen 60 und 66 cm

    Dogo Canario: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 40 und 55 kg

    Männchen : Zwischen 50 und 65 kg

    Fellfarbe

    Blau
    Rot

    Felltyp

    Kurz
    Hart

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Die Kanarische Dogge, wie dieser Hund auch genannt wird, ist mittelgroß, robust und muskulös. Der Kopf ist massiv und der Schädel breit, wirkt massiv und ist gut proportioniert. Die oberen Lefzen hängen herab und sind etwas schlaff. Sie ragen über die Unteren hinaus. Die Augen sind mittelgroß und leicht oval. Die Ohren sind hoch, weit auseinander angesetzt und bilden Rosenohren. Der Hals ist breit, muskulös und weist eine leichte Wamme auf. Die Rute ist hoch angesetzt und am Ansatz breit; sie verjüngt sich zur Spitze hin. Der Bauch ist aufgezogen, aber die hinteren Rippen treten nicht hervor, sondern bilden eine Harfenform. Die Gliedmaßen sind robust, muskulös und vollkommen gerade. Das Hinterteil ist nicht zu kantig.

    Dogo Canario: Ein Listenhund?

    Aufgrund seiner Größe kann der Dogo Canario nur entweder von erfahrenen Hundebesitzern oder aber Anfängern, die selbstsicher und gut über die Hundeerziehung informiert sind, adoptiert werden. Man darf nicht vergessen, dass ein schlecht erzogener und nicht sozialisierter Hund potentiell sehr gefährlich werden kann.

    Aktuell steht er in Brandenburg auf der Rasseliste. Somit gelten dort schäfere Haltungsbestimmungen für diese Rasse.

    Dogo Canario: Temperament und Wesen

    • 100%

      Anhänglich

      Dieser Hund hängt sehr an seiner sozialen Gruppe, wie es bei Hunden mit einer so guten Eignung für die Wache häufig der Fall ist.

    • 66%

      Verspielt

      Der Dogo Canario, wie er auch genannt wird, kann verspielt sein - vor allem, wenn Kinder anwesend sind. Mit diesen verbringt er allgemein gern Zeit. Aber Achtung mit seiner Kraft, denn die hat er nicht immer unter Kontrolle.

    • 66%

      Ruhig

      Sein edles Aussehen und seine große Selbstsicherheit verleihen ihm eine gewisse Gelassenheit, die er in den Dienst seiner Besitzer stellt, indem er sie beschützt. Zu Hause ist er ein ruhiger Hund, der aber stets in Alarmbereitschaft bleibt.

    • 66%

      Intelligent

      Der Presa Canario hat gute Fähigkeiten. Er ist insbesondere gut als Wachhund geeignet, aber er wurde früher auch als Hütehund für Rinder benutzt. Das erfordert einige intellektuelle Leistungen und ein gewisses Maß an Anpassungsfähigkeit.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Der Presa Canario hat keinen Jagdinstinkt. Er ist also kein Hund, der zum Beispiel bei Spaziergängen im Wald die Verfolgung von Wildtieren aufnimmt. Er kann in der freien Natur problemlos von der Leine gelassen werden, sofern er den Rückruf erlernt hat.

    • 100%

      Scheu

      Dieser Molosser steht seinen Besitzern sehr nahe und ist von Natur aus für die Wache und das Hüten geschaffen. Daher ist er Fremden gegenüber argwöhnisch, ohne jedoch zu ängstlich oder grundlos aggressiv zu sein.

    • 100%

      Unabhängig

      In der Regel sind Molosser wie die Kanarische Dogge unabhängige Hunde. Auch wenn sie sehr an ihrer sozialen Gruppe hängen, können sie etwas abseits bleiben, um Wache zu schieben.

      Dogo Canario: Erziehung

      • 66%

        Kann alleine bleiben

        Nur wenn der Dogo Canario-Welpe von klein auf ans Alleinsein gewöhnt worden ist, beginnend mit ein paar Minuten und nach und nach immer länger bis hin zu ein paar Stunden, kann er die Phasen der Abwesenheit seiner Besitzer gut verkraften. Allerdings dürfen diese nie zu lange wegbleiben und dieser Molosser muss in den betreffenden Zeiträumen stets eine Beschäftigung haben.

      • 100%

        Gehorsam

        Der Presa Canario ist sehr angenehm zu erziehen, denn er ist ausgeglichen und sehr aufmerksam. Es liegt ihm am Herzen, seinen Besitzern eine Freude zu bereiten, aber nur, wenn die Erziehungsmethoden respektvoll sind.

        Um gute Ergebnisse mit diesem Hund zu erzielen, braucht man vor allem Sanftheit und Geduld. Außerdem müssen die Erziehung und die Sozialisierung beginnen, sobald der Dogo Canario in seinem neuen Zuhause ankommt.

        Die Sozialisierung ist bei diesem Hund, der bis zu 60 kg wiegen kann, sehr wichtig, damit er in jeder Art von Umgebungen handhabbar bleibt.

      • 66%

        Bellen

        Sein Bellen ist laut und tief. Er benutzt es vor allem, wenn seine alleinige physische Anwesenheit in Alarmbereitschaft nicht ausreicht, um (vielleicht nichtsahnende) Eindringlinge davon abzuhalten, näherzukommen.

      • 33%

        Ausreißer

        Die Kanarische Dogge hängt in der Regel viel zu sehr an ihrer sozialen Gruppe und ihrer Rolle als Wachhund, um ihre gewohnte Umgebung zu verlassen.

      • 33%