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Harrier

Harrier
Erwachsener Harrier © Shutterstock
Harrier
Harrier Welpe © Shutterstock
Welpe

Dieser mittelgroße Laufhund ist stark und leicht gebaut zugleich. Er ist weniger kräftig als sein naher Verwandter, der Foxhound. Es handelt sich um einen Hund für die Meutejagd, der insbesondere für die Jagd auf Füchse, Wildschweine und Rotwild verwendet wird.

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Wichtige Informationen

  • Lebenserwartung : Zwischen 11 und 13 Jahren
  • Charakter : Anhänglich, Verspielt, Jagdfreudig
  • Größe : Mittelgroß
  • Felltyp : Kurz

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 6 - Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen

Sektion

Sektion 1 : Laufhunde

Aussehen des Harriers

Größe

Weibchen Zwischen 48 und 50 cm
Männchen Zwischen 48 und 55 cm

Gewicht

Weibchen Zwischen 25 und 30 kg
Männchen Zwischen 25 und 30 kg

Fellfarbe

Weißer Grund, schwarzer Mantel und orangefarbene Abzeichen.

Felltyp

Kurz, glatt und dicht anliegend.

Augenfarbe

Dunkel.

Beschreibung des Aussehens

Der Harrier ist ein starker und zugleich leicht gebauter Hund, der dem Foxhound ähnelt, aber weniger kräftig und edler ist. Der Kopf ist ausdrucksstark und durchschnittlich breit. Die Augen stehen niemals hervor, sind mittelgroß und nicht zu rund. Die Ohren sind V-förmig, nahezu flach, leicht eingedreht und eher kurz. Sie sind relativ hoch angesetzt. Die Rute ist mittellang, weist an ihrem Ende einige ährenartig abstehende Haare auf und wird elegant getragen.

Charakter

Anhänglich

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Es handelt sich um einen sehr freundlichen und insbesondere gegenüber Kindern sanften Hund.

Verspielt

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Er ist sehr fröhlich und stets guten Willens. Dieser Hund ist immer für ein Spiel zu haben.

Ruhig

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Er ist voller Energie, kann sich aber durchaus von seiner ruhigen Seite zeigen, wenn der Tag zu Ende geht (aber nur, wenn dieser voll von Stimulationen für ihn war).

Intelligent

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Dieser Hund versteht schnell, was man von ihm erwartet, auch wenn er sich manchmal dickköpfig verhalten kann, wenn er keinen Sinn in den Kommandos sieht, die er bekommt.

Jagdfreudig

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Am liebsten jagt der Harrier per Drückjagd Füchse, Rotwild oder Wildschweine. Er kommt auch in schwierigem Gelände gut zurecht und ist für die Meutejagd geeignet.

Scheu

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Es handelt sich um einen sehr geselligen, liebenswerten Hund, der Gäste freudig begrüßt.

Unabhängig

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Dieser Hund orientiert sich bei der Arbeit stark an seinen Besitzern und folgt der Gruppe.

Verhalten des Harriers

Kann alleine bleiben

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Es handelt sich in erster Linie um einen Meutehund, der schnell deprimiert werden kann, wenn er allein ist oder von seiner sozialen Gruppe getrennt wird.

Gehorsam

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Dieser Jagdhund braucht eine strenge Erziehung, ist aber für die Jagd nicht schwer zu trainieren. Wenn er ausschließlich als Begleithund verwendet wird, müssen seine Bedürfnisse erfüllt werden, bevor man darauf hoffen kann, dass er voll mitarbeitet.

Bellen

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Er bellt viel, und zwar vor allem, wenn er in einer Meute unterwegs ist.

Ausreißer

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Wie es sich für einen echten Laufhund gehört, folgt er einer Spur, sobald er eine Gelegenheit dazu bekommt. 

Zerstörerisch

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Es kommt nur selten vor, dass dieser Hund sich langweilt. Das gilt vor allem dann, wenn er in einer Meute lebt und regelmäßig für die Jagd verwendet wird. Werden seine Bedürfnisse jedoch nicht ausreichend erfüllt, so kann es vorkommen, dass er sich austobt, indem er Gegenstände zerstört.

Gierig

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Da er manchmal dickköpfig ist, können Leckerchen bei seiner Erziehung hilfreich sein.

Wachhund

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Dieser Hund ist eindeutig zu gesellig, um ein guter Wachhund zu sein. Er kann allerdings gut dafür geeignet sein Alarm zu schlagen.

Ersthund

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Für einen angehenden Jäger, der zum Beispiel eine Meute für das Jagdreiten aufbauen möchte, ist ein Harrier-Welpe eine sehr guter Wahl.

Lebensstil

Harrier in der Wohnung

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Es handelt sich um einen Hund, der ausschließlich draußen und in einer Meute lebt. Er würde sehr unter einem Leben in einer Stadtwohnung leiden. Er kann drinnen leben, braucht aber die Möglichkeit, sehr häufig ins Freie zu gehen und auf großen Freiflächen zu rennen.

Sportlich

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Dieser Hund ist sehr ausdauernd und schnell. Sein Geruchssinn ist sehr gut entwickelt und benötigt regelmäßige Stimulationen. Wenn er nicht für die Jagd verwendet wird, muss man ihm Aktivitäten wie z.B. Spurensuchen bieten.

Reisen

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Aufgrund seiner mittleren Größe kann er mit seinen Besitzern z.B. im Auto, mit dem Zug oder im Flugzeug reisen. Allerdings ist eine gute Sozialisierung erforderlich, um den Welpen an den Wechsel seiner Umgebungen zu gewöhnen. 

Geselligkeit

Verträgt sich mit Katzen

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Sein Jagdinstinkt kann dazu führen, dass das Zusammenleben mit Katzen schwierig ist, es sei denn, die beiden Tierarten sind zusammen aufgewachsen.

Verträgt sich mit Hunden

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Dieser Meutehund ist sehr gesellig und braucht die Gesellschaft von Artgenossen.

Geeignet für Kinder

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Da er überaus sanft und verspielt ist, versteht er sich sehr gut mit Kindern.

Geeignet für Senioren

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Auch ein älterer Besitzer, der noch jagen geht, kann problemlos einen solchen Hund adoptieren. Von einem inaktiven, ruhigen Lebensstil wird hingegen abgeraten.

Preis eines Harriers

Der Preis eines Harriers variiert je nach seiner Herkunft, seinem Alter und seinem Geschlecht. Es sind keinerlei Informationen zum Kaufpreis eines Harrier-Welpen mit Zuchtbucheintrag verfügbar.

Als durchschnittliches Bugdet muss man ca. 40 €/Monat einplanen, um den Bedürfnissen eines Hundes dieser Größe gerecht zu werden.

Pflege des Harriers

Dieser widerstandsfähige Arbeitshund braucht keine besondere Pflege. Es reicht aus, ihn regelmäßig zu bürsten, um die Schönheit seines glatten Fells zu erhalten.

Haarausfall

Der Haarausfall ist moderat.

Ernährung des Harriers

Dieser Hund kann mit hochwertigem Trockenfutter ernährt werden. Seine Rationen müssen in der Jagdsaison allerdings an das Maß seiner täglichen Bewegung angepasst werden.

Er darf nicht mit vollem Magen arbeiten, um zu vermeiden, dass er eine Magendrehung erleidet. Es ist besser, ihm sein Futter abends an einem ruhigen Ort zu verabreichen.

Gesundheit des Harriers

Lebenserwartung

12 Jahre.

Robust

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Es handelt sich um einen ziemlich naturbelassenen Hund, der nur selten krank wird und eine hohe Lebenserwartung hat.

Hitzeverträglich

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In Hitzeperioden muss das Maß seiner körperlichen Aktivitäten reduziert werden.

Kälteverträglich

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Er kann unter Kälte leiden, aber seine Willenskraft ermöglicht es ihm, auch trotz schlechten Wetters zu arbeiten.

Neigt zu Übergewicht

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Dank seiner großen Energie kann er sein Idealgewicht leicht halten.

Häufige Krankheiten

Es sind keinerlei rassespezifischen Erkrankungen bekannt.

Gut zu wissen

Sein Name kommt vom englischen Wort „hare”, was „Hase” bedeutet.

Geschichte

Anscheinend ist dieser Hund vor langer Zeit aus Kreuzungen zwischen Windhunden, Bulldoggen und Fox-Terriern entstanden. In neuerer Zeit wurden höchstwahrscheinlich auch Foxhounds eingekreuzt, wie sich aus seinen körperlichen Eigenschaften schließen lässt. 

Namen

Für ein Harrier-Weibchen sind Namen wie Joy, Maira, Aika oder Zita gut geeignet. Einem Rüden dieser Rasse stehen Namen wie Ajax, Xanto, Blitz oder Ixon gut.

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