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Berger des Pyrénées

Andere Namen: Pyrenäen-Schäferhund, Pyrenean Shepherd

Berger des Pyrénées
Erwachsener Berger des Pyrénées © Shutterstock

Der Pyrenäen-Schäferhund ist ein liebenswerter, treuer, sehr intelligenter und aktiver Hütehund. Er ist nicht für Besitzer geschaffen, die gern ein ruhiges Leben führen, denn er braucht sehr viel Bewegung und Unterhaltung, um vollkommen erfüllt zu sein. Es kann vorkommen, dass dieser Hund nicht allzu folgsam ist - insbesondere, wenn er keinen Sinn in den Kommandos sieht, die er bekommt. Deshalb braucht er eine strenge, gerechte und kohärente Erziehung, um sein ganzes Potenzial zu entfalten.

Wichtige Informationen

Berger des Pyrénées: Lebenserwartung :

8

20

13

15

Charakter :

Verspielt Intelligent

Größe :

Geschichte

Es handelt sich um eine sehr alte Rasse, sogar um den ältesten aller französischen Schäferhunde, aber es gibt keine genauen Informationen über seine Herkunft. Man geht davon aus, dass die Ursprünge und die Geschichte dieser Rasse dieselben sind wie bei den anderen europäischen Schäferhunden, welche von asiatischen Hunden abstammen. In den 20er Jahren wurde der erste Rassestandard festgelegt. Dies war kein einfaches Unterfangen, denn die Varietäten sind von einem Tal zum anderen sehr unterschiedlich: die Größe oder das Fell konnten deutliche Unterschiede aufweisen. Nur der Charakter blieb stabil. Seitdem wurden zahlreiche Veränderungen vorgenommen, um den Standard zu überarbeiten und zu verfeinern.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 1 - Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

Sektion

Sektion 1 : Schäferhunde

Aussehen des Berger des Pyrénées

    Größe

    Weibchen : Zwischen 40 und 52 cm

    Männchen : Zwischen 40 und 54 cm

    Berger des Pyrénées: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 8 und 10 kg

    Männchen : Zwischen 8 und 10 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Blau

    Felltyp

    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Berger des Pyrénées sind klein, haben aber ein sehr gutes Nervenkostüm. Sie haben ein aufgewecktes Aussehen, wirken klug und misstrauisch und haben eine große Lebhaftigkeit in ihrem Auftreten. Das macht den besonderen Charakter dieser Hunde aus. Die Form des Kopfes erinnert an den eines Braunbären. Der Schädel ist mäßig entwickelt, fast flach und zu den Seiten hin harmonisch abgerundet. Der Stop ist nur schwach ausgeprägt. Die bekanntere und deutlich stärker verbreitete Unterart ist die des Langhaarigen Pyrenäen-Schäferhundes: in seinem Rassestandard wird er als „einzigartig“ bezeichnet. Die Schnauze ist gerade, eher kurz und leicht kegelförmig. Die Ohren sind am Ansatz breit und enden in einer Spitze. Der Pyrenäen-Schäferhund mit kurzhaarigem Gesicht hat eine etwas längere Schnauze als sein langhaariger Verwandter. Der Rumpf ist robust. Die Gliedmaßen sind vollkommen gerade. Die Rute ist nicht sehr lang.

    Gut zu wissen

    Im ersten Weltkrieg wurden Bergers des Pyrénées aufgrund ihrer Findigkeit, Anpassungsfähigkeit und großen Intelligenz von der Armee als Verbindungshunde genutzt.

    Varietäten

    Langhaar-Pyrenäen-Schäferhund

    Glatthaar-Pyrenäen-Schäferhund mit kurzen Haaren im Gesicht

    Berger des Pyrénées: Temperament

    • 66%

      Anhänglich

      Der Berger des Pyrénées ist ein energiegeladener Hund, der manchmal nur schwer unter Kontrolle zu bringen ist. Allerdings ist er ein guter Begleithund, wenn er voll ausgelastet ist und erfreut dann Groß und Klein - vor allem mit seiner überaus niedlichen Schnauze.

    • 100%

      Verspielt

      Dieser Schäferhund ist guten Willens und voller Leben. Das macht ihn zu einem sehr guten Spielgefährten, insbesondere für Kinder.

    • 33%

      Ruhig

      Von dem Wort „Ruhe“ hat der Berger des Pyrénées noch nie etwas gehört. Er ist ein sehr lebendiger und aktiver Hund, dem man ausreichend Gelegenheit geben muss sich auszutoben, um zu vermeiden, dass er einem im Alltag zur Last fällt.

    • 100%

      Intelligent

      Dieser kleine Hund hat es faustdick hinter den Ohren. Er ist sehr gut darin, Tricks anzuwenden, um sich aus einer Situation zu winden, die ihm unangenehm ist. Übrigens ist er exzellent in seiner Disziplin als Hütehund und hat dasselbe Arbeitspotenzial wie Hunde, die deutlich größer sind als er.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Die Jagd ist eindeutig nicht die Lieblingsbeschäftigung dieses Hütehundes. Dennoch hat er einen Verfolgungsinstinkt, der im Übrigen auch unbewusst verstärkt werden kann, zum Beispiel durch Apportierspiele.

    • 66%

      Scheu

      Wie viele Hunde aus dieser Rassengruppe zeigt sich auch der Berger des Pyrénées häufig reserviert gegenüber Fremden. Sein Vertrauen ist nicht leicht zu erlangen. Wenn er nicht von klein auf sozialisiert wird, kann er sogar aggressiv werden.

      Zu ängstliche oder aggressive Exemplare werden vom offiziellen Rassestandard ausgeschlossen, denn es handelt sich hier um einen schweren Fehler. Viele Besitzer nehmen allerdings leider die Sozialisierung nicht ernst genug und machen ihren Hund dadurch sozial instabil.

    • 33%

      Unabhängig

      Ursprünglich ist der  Berger des Pyrénées ein Hütehund, der dazu in der Lage ist, Initiativen zu ergreifen. Er arbeitet häufig weit von seinem Besitzer entfernt, insbesondere auf Hochweiden. Auch wenn er bei der Arbeit einige Selbstständigkeit an den Tag legt, bleibt er insgesamt doch ein Hund, der seinen Besitzern vollkommen treu ergeben ist.

      Verhalten des Berger des Pyrénées

      • 66%

        Kann alleine bleiben

        Wenn er zuvor Gelegenheit bekommt sich auszutoben und nach und nach eine positive Gewöhnung an das Alleinsein erfährt, kann der Pyrenean Shepherd, wie er auf Englisch heißt, ganz gut mit der Abwesenheit seiner Besitzer umgehen. Aber Achtung: Sie dürfen trotzdem nicht zu lange fort bleiben.

        Die Langeweile ist der schlimmste Feind dieses Arbeitshundes, der regelmäßige Stimulation braucht, um sich voll zu entfalten. Deshalb müssen ihm Spielzeuge zur Beschäftigung gegeben werden, wenn er alleine ist, damit ihm die Zeit nicht zu lang wird.

      • 33%

        Gehorsam

        Der Berger des Pyrénées ist dickköpfig und sensibel zugleich, was ihn nicht gerade zum Folgsamsten unter den Hütehunden macht. Seine Größe und sein schelmisches Aussehen führen oft (und leider) dazu, dass man ihm etwas mehr durchgehen lässt, was man niemals tun sollte.

        Zu lasche Besitzer, die ihm zu viel durchgehen lassen, werden mit einem dämonischen kleinen Hund belohnt, der alles nur so macht, wie es ihm gefällt. Stattdessen braucht er Besitzer, die ihn streng und zugleich sehr sanft erziehen, damit sie Ergebnisse erzielen können.

        Zum Glück ist er nichtsdestotrotz ein ausgezeichneter Hütehund, der gern Kommandos befolgt und seinen Besitzern Freude bereitet, sofern seine Erziehung früh beginnt und streng, kohärent und konstant ist.

        Sobald der Berger des Pyrénées-Welpe in seinem neuen Zuhause angekommen ist, müssen Verhaltensregeln aufgestellt werden um zu vermeiden, dass er schlechte Angewohnheiten bekommt.

        Die Erziehung wird durch ein umfassendes Eingehen auf die verschiedenen Bedürfnisse dieses Hundes nach Bewegung und Unterhaltung begünstigt. Wenn er seine Energie nicht herauslassen kann, darf man nicht auf die Zusammenarbeit dieses kleinen Schäferhundes hoffen.

      • 66%

        Bellen

        Der Berger des Pyrénées bellt ziemlich oft, wenn er sich nicht austoben kann, was ermüdend sein kann. Dank einer strengen, respektvollen Erziehung und einem guten Eingehen auf den Bewegungsdrang dieses Hundes kann man das Bellen kontrollieren und bewirken, dass er nicht zu oft bellt.

      • 66%

        Ausreißer

        Wie viele aktive Hunde kann ein Mangel an Spaziergängen außerhalb des Gartens auch den Berger des Pyrénées dazu bringen, sich allein aus dem Staub zu machen. Die Hauptursachen für das Ausbüxen sind Langeweile und ein Mangel an Stimulationen von außen.

      • 66%