Angst bei Haustieren: Umfrage & Test

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Was ist eine Qualzucht beim Hund?

Französische Bulldogge liegt auf dem Boden

Französische Bulldoggen leiden oft besonders

© Foo Aggieband / Shutterstock

Außergewöhnliches Fell, große Kulleraugen oder vererbbare Krankheiten: Qualzuchten haben viele Gesichter. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Merkmale Leid hervorrufen und welche Hunderassen von Qualzucht besonders betroffen sind.

von Philipp Hornung

am aktualisiert

Die Entwicklung von Qualzuchten

In der Vergangenheit wurden Hunde vorwiegend gezüchtet, um Menschen bei ihrer Arbeit zu helfen. Dadurch entstanden unter anderem robuste Jagdhunde mit einem herausragenden Spürsinn oder kräftige Wachhunde mit einem Schutztrieb. Das Aussehen des Hundes war zweitrangig – im Vordergrund stand die Leistungsfähigkeit.

Heutzutage hat sich das Blatt gewendet. Der Hund ist kein Arbeitstier mehr – vielmehr nimmt er die Rolle eines Familienmitglieds ein. Auf der Suche nach dem passenden Begleiter achten die Menschen zunehmend auf das Äußere. Es kommt zu Übertypisierungen bestimmter Rassemerkmale, die sich beispielsweise an das Kindchenschema orientieren. Auch ein Hype auf extravagante Merkmale wie ein Silber schimmerndes Fell oder blaue Augen ist zu beobachten.

Genauso betroffen von der Qualzucht sind Hunderassen, die auf den ersten Blick einen ziemlich gesunden und gewöhnlichen Eindruck machen. Hier wirkt sich ein geringer Genpool negativ auf die Gesundheit aus. In Kombination mit vererbbaren Krankheiten bringt diese Konstellation Welpen hervor, die zu Dauerpatienten in Tierarztpraxen und -kliniken werden.

Wie ist Qualzucht im Deutschen Tierschutzgesetz geregelt?

Eine Qualzucht umfasst die Züchtung von Tieren, die Schmerzen, Leiden, Verhaltensstörungen und Schäden duldet oder fördert. Der § 11b des Deutschen Tierschutzgesetzes verbietet die Anzüchtung bestimmter Merkmale, die für das Wirbeltier Qualen bedeuten. In diesem Sinne ist die Züchtung von Qualzuchten rechtlich verboten. Doch der Paragraf ist recht allgemein formuliert und es fehlen dazu noch strenge Kontrollen der Züchter.

Qualzucht: Brachyzephalie-Syndrom

Brachycephaly
Kurzschnäuziger Hund© Shutterstock

Die wohl bekannteste Form der Qualzucht bei Hunden ist das Brachyzephalie-Syndrom. Betroffene Hunde weisen verkürzte, meist verbreiterte Schädel sowie verkürzte Nasen und Kieferknochen auf. Zu den brachyzephalen Hunderassen gehören unter anderem:

Diese Form bringt je nach Ausmaß schwerwiegende Atemprobleme mit sich. Hunde mit kurzer Schnauze haben verengte Nasenlöcher und zu lange Gaumensegel. Als Folge schnarchen, röcheln und ringen die Hunde selbst im Ruhezustand nach Luft. Bei körperlicher Aktivität oder bei Wärme verstärken sich die Atemprobleme. Es kann zu Panik, Bewusstlosigkeit, Gehirnschäden oder gar zum Tod kommen. Da das Herz infolge der Atembeschwerden nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, sind brachyzephale Hunde zudem häufig von Herzerkrankungen betroffen.

Gesundheitliche Schäden bei Brachyzephalie

Je nach Ausmaß sind auch weitere gesundheitliche Schäden vorprogrammiert. Durch die deformierten Schädel erfahren die Augen kaum Schutz und das Fell reibt permanent auf die Hornhaut. Dies zieht unter anderem schwere Entzündungen mit sich – auch eine vollständige Erblindung ist möglich. Bei besonders extremem Fällen kann ein hervorstehendes Auge bei einem Sprung herausfallen. Bilden sich aufgrund der zurückgezüchteten Schnauze starke Falten, besteht ein höheres Risiko für bakterielle Hautinfektionen und Pilzinfektionen.

Viele Französische Bulldoggen und Englische Bulldoggen Welpen kommen per Kaiserschnitt auf die Welt. Der Grund hierfür: Die Schädel der Welpen sind zu groß für das Becken des Muttertieres. Eine natürliche Geburt würde mit schwerwiegenden Komplikationen einhergehen.

Qualzucht: Falten

Shar Pei, der Faltenhund
Faltenhund Shar Pei© Shutterstock

Neben den Hunderassen, die aufgrund der Brachyzephalie Falten aufweisen, gibt es noch weitere Hunde mit diesem äußeren Merkmal. Der wohl bekannteste Faltenhund ist der Shar Pei. Diese Hunderasse weist nicht nur im Gesicht überschüssige Haut auf, sondern auch teilweise am Körper. Falten beim Hund können zahlreiche Hautprobleme begünstigen und die Hautkrankheit Idiopathische Muzinose hervorrufen. Symptome sind starker Juckreiz, Pusteln und gerötete Haut.

Die chinesische Hunderasse leidet darüber hinaus öfter an eingerollten Lidern und an einer seltenen Proteinfaltungskrankheit Amyloidose. Der stark begrenzte Genpool des Shar Peis macht es zur Herausforderung, gesunde Welpen auf die Welt zu bringen.

Welche Hunde leiden an Amyloidose?

Das Merkmal einer faltigen Haut betrifft auch weitere Hunderassen wie den

Qualzucht: Vererbbare Gelenkprobleme

Schäferhund-Labrador-Kreuzung
Schäferhund-Labrador-Kreuzung© Shutterstock

Der Deutsche Schäferhund galt in der Vergangenheit als Sinnbild eines athletischen Vierbeiners. Schließlich war er hierzulande lange Zeit als Schutzhund der Polizei im Einsatz. Heute hat ihm der Malinois seinen Platz streitig gemacht. Dieser ist nicht nur schlanker und dadurch wendiger, sondern auch um ein Vielfaches robuster als der Deutsche Schäferhund.

Welche Hunde leiden an Gelenkproblemen?

Bei der deutschen Hunderasse wurde ein nach hinten abfallender Rücken angezüchtet. Dieses Merkmal geht häufig mit schmerzlichen Gelenkerkrankungen wie Hüftdysplasie (HD) und ein höheres Risiko für Arthrose einher. Bei der HD handelt es sich um eine nicht heilbare, vererbbare Krankheit.

Unseriöse Züchter haben zudem auch HD-vorbelastete Golden Retriever, Labrador Retriever, Berner Sennenhunde und Rottweiler jeweils untereinander verpaart. Dadurch tritt auch bei diesen beliebten Hunderassen häufig die Gelenkerkrankung auf.

Qualzucht: Dermoid-Sinus

Rhodesian Ridgeback
Rhodesian Ridgeback © Shutterstock

Der sportliche Rhodesian Ridgeback macht nicht den Eindruck, als Qualzucht zu gelten. Doch es ist genau sein charakteristisches Merkmal – der Fellstreifen, der entgegengesetzt zum restlichen Fell verläuft – der Komplikationen hervorruft. Dermoid-Sinus (DS) ist eine Zyste, die bereits embryonal entsteht und vor allem bei der afrikanischen Hunderasse vorkommt. Sie entwickelt sich durch eine unvollständige Trennung der Nervensystemzellen und der Epidermis (Oberhaut).

Betroffene Hunde weisen eine oder mehrere Zysten im Bereich der Wirbelsäule und des Schädels auf. Mit dem Auswuchs entsteht ein erhöhtes Risiko für Entzündungen und Lahmheit. Damit dies nicht eintritt, müssen sich viele Hunde mit DS noch im Welpenalter einer Operation unterziehen, bei der die Zyste chirurgisch entfernt wird. Auch andere Hunderassen wie der Thai Ridgeback, Phu Quoc Ridgeback können von Dermoid-Sinus betroffen sein.

Qualzucht: Merle-Faktor

Blue Merle Aussie
Blue Merle© Shutterstock

Der Australian Shepherd ist eine beliebte Hunderasse für aktive Menschen. Womöglich trägt auch sein ansprechendes Äußeres dazu bei, dass sich viele für den dynamischen Hütehund entscheiden. Vor allem Aussies des Typs „Red Merle“ und „Blue Merle“ – also mit einer besonderen Fellmaserung – sind beliebt. Der Merle-Faktor ist ein Gendefekt, der eine Pigmentstörung des Fells und helle, oft blaue Augen erzeugt.

Nicht jeder Australian Shepherd trägt das Merle-Gen in sich. Erst die Verpaarung zweier Elterntiere, die Träger des Merle-Gens sind, zieht gravierende Erkrankungen mit sich. Deren Nachkommen – reinerbige Merle-Hunde – können taub, blind, mit verkleinerten Augen (Mikrophthalmie) und/oder mit Gleichgewichtsstörungen auf die Welt kommen. Bei der Verpaarung kommt es zudem häufiger zu Totgeburten oder der Nachwuchs stirbt noch vor der Geschlechtsreife. Auch mischerbig veranlagte Hunde sind im Vergleich zu ihren Geschwistern ohne Merle-Faktor häufig gesundheitlich schlechter aufgestellt.

Die Genmutation ist auch bei anderen Hunderassen vorzufinden wie bei den Shetland Sheepdogs, Deutschen Doggen und Collies. Mittlerweile gibt es auch viele kleine Hunde wie Chihuahuas, Dackel und Zwergspitze in der begehrten Fellmaserung zu kaufen.

Qualzucht: Dilute-Gen bei Labrador und Co.

Laut Verein des Deutschen Hundewesens sind beim Labrador Retriever drei Fellfarben erlaubt: Schwarz, Gelb und Braun. Doch es gibt auch Inserate, die einen Wurf Labrador Retriever in außergewöhnlichen Fellfarben zum Verkauf anbieten. Sie erhalten die Bezeichnung „Silver Labrador“, „Champagner Labrador“ oder „Charcoal Labrador“.

Dabei handelt es sich um Hunde, die das Dilute-Gen (Verdünnungs-Gen) aufweisen. Dieses Gen sorgt dafür, dass die Pigmente verklumpen und somit Hunde mit einer aufgehellten Fellfarbe auf die Welt kommen.

Silver Labrador
Silver Labrador© Johanna Mehrke Fotografie /Shutterstock

Einige Hunderassen wie der Weimaraner tragen ausschließlich das Dilute-Gen in sich und zeigen dabei keine gesundheitlichen Beschwerden. Doch bei anderen Hunderassen kann das Verdünnungs-Gen weitreichende Folgen haben. Es erhöht unter anderem das Risiko für eine Farbmutantenalopezie – einer Krankheit, die Haarausfall und Juckreiz auslöst. Genauso sind eine Immunschwäche, Hautprobleme und eine verkürzte Lebenserwartung zu beobachten.

Nicht nur der Labrador Retriever ist von der Zucht mit dem Dilute-Gen betroffen. Die sogenannte Blue-Line, die zu grauem Fell und blauen Augen führt, steht auch bei American Staffordshire Terriern und Französischen Bulldoggen hoch im Kurs.

Qualzucht: Vererbbare Herzprobleme

Cavalier King Charles Spaniel
Cavalier King Charles Spaniel© Shutterstock

Eine Studie der Universität von Uppsala hat den Cavalier King Charles Spaniel und weitere Hunderassen auf vererbbare Krankheiten untersucht. Heraus kam, dass der beliebte Begleithund mit den Schlappohren mehr krankheitsverursachende Genmutationen in sich trägt als Vertreter anderer Rassen.

Der Spaniel ist vor allem von der chronisch degenerativen Mitralklappenerkrankung betroffen. Dabei handelt es sich um die häufigste Herzerkrankung bei Hunden. Darüber hinaus hat der Cavalier King Charles Spaniel ein erhöhtes Risiko, an dem Chiari-Syndrom und der Syringomyelie zu erkranken.

Qualzucht: Extrem verkürzte Beine

Dass Treppensteigen für Hunde mit sehr kurzen Gliedmaßen keine Wohltat ist, ist allgemein bekannt. Die kurzen Beine werden häufig durch Chrondrodysplasie (CDDY) und Chrondrodystrophie (CDPA) verursacht. Von CDDY sind vor allem folgende Hunderassen betroffen:

  • Dackel
  • Basset
  • Pekinese
  • West Highland White Terrier
  • Scotch Terrier

Die Chrondrodysplasie geht mit einem erhöhten Risiko für Bandscheibenvorfälle einher – auch die sogenannte Dackellähme kann auftreten.

Qualzucht: Nackthunde

Xoloitzcuintle
Nackthund Xoloitzcuintle© Shutterstock

Hunde wie der Chinesische Schopfhund (Varianten Hairless und Semi-Hairless) und der Mexikanische Nackthund (Xoloitzcuintle) haben durch einen Gendefekt kein, beziehungsweise nur an bestimmten Hautpartien Fell. Dadurch ist die Haut besonders im Sommer den UV-Strahlen ausgeliefert und somit anfällig für Sonnenbrand. Im Winter hingegen fehlt das wärmende Fell und die Hunde frieren schnelle als ihre Artgenossen mit üppigem Fellkleid.

Beides lässt sich noch durch entsprechende Maßnahmen wie Sonnencreme und Wintermäntel eindämmen. Jedoch kommt hinzu, dass einige Hunde mit dem Nackt-Gen eine Immundefizienz aufweisen. Der Gendefekt steht auch im Zusammenhang mit fehlenden Zähnen. Für die Zucht sollten demnach nur Elterntiere mit einem vollständig ausgeprägten Gebiss ausgewählt werden.

Qualzucht: Teacup-Hunde

Teacup Hund
Mini-Hund passt in Teetasse © Shutterstock

Die Kleinsten der Kleinen: Von einem Teacup-Hund ist die Rede, wenn der Vierbeiner ausgewachsen weniger als 2 kg auf die Waage bringt. Für die Züchtung werden von Zwerghunderassen wie Chihuahua, Yorkshire Terrier, Zwergpinscher und Toypudel die zierlichsten Vierbeiner ausgewählt. Zwar ist die Teacup-Zucht laut der Zuchtordnung des Vereins für das Deutsche Hundewesen (VDH) verboten. Doch leider bieten unseriöse Hundezüchter immer wieder Mini-Hunde zum Verkauf an und stoßen dabei auf große Nachfrage.

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Das fragile Erscheinungsbild geht mit einer Reihe von unterschiedlichen Risiken für die Hunde einher. Bei größeren Artgenossen schließt sich die offene Schädeldecke innerhalb von drei bis sechs Monaten nach der Geburt. Ausgewachsene Teacup-Hunde hingegen weisen eine offene Fontanelle auf.

Hinzu ist bei Teacup-Hunden mit weiteren gesundheitlichen Schäden und Risiken zu rechnen:

  • Knochenbrüche
  • Fehlstellungen des Kiefers
  • Atembeschwerden (Trachealkollaps)
  • Augenentzündungen
  • Wasserkopf

Teacup-Hunde haben eine deutlich geringere Lebenserwartung als ihre etwas größeren Artgenossen.

Qualzucht: Gigantismus beim Hund

Das Pendant zum fragwürdigen Teacup-Trend stellt der Gigantismus dar. Hierfür werden die größten und stämmigsten Hunderassen wie Deutsche Doggen, Bernhardiner und Do Khyi für die Zucht verwendet. Welches Ausmaß diese Qualzucht erreicht, verdeutlichen die folgenden zwei Beispiele:

  • Eine männliche Deutsche Dogge, die ihrem Rassestandard entspricht, erreicht eine Schulterhöhe von 80-90 cm. Zielt die Zucht auf Gigantismus ab, kommt ein Rüde auf eine Widerristhöhe von mindestens 100 cm.
  • Der an sich bereits kolossale Bernhardiner bringt im Zuge des Gigantismus über 100 kg auf die Waage. Somit übertrifft er seinen Rassestandard um ganze 10 kg.

Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Folgen: Betroffene Hunde leiden häufig unter Gelenkproblemen und haben ein erhöhtes Risiko, an Knochenkrebs zu erkranken. Das extreme Wachstum verringert außerdem die Lebenszeit der Riesen.

Was muss passieren, damit Qualzucht gestoppt wird?

Obwohl Qualzuchten rechtlich verboten sind und die Aufklärung in den Medien schon seit Jahren vorangetrieben wird, ist das Leiden der Hunde nach wie vor präsent. Es bedarf noch weiterer Schritte, um die Qualzucht einzudämmen:

Strengere Tierschutzgesetze

Der Gesetzgeber sollte konkrete Vorschriften zum Tierschutz festlegen. Eine Idee hierzu kommt aus den Niederlanden: Dort ist gesetzlich vorgeschrieben, dass kurznasige Hunderassen nur noch mit einer Schnauzenlänge gezüchtet werden dürfen, die ein Drittel ihres Schädels ausmacht.

Große Tierschutzvereine wie PETA und der Deutsche Tierschutzbund e. V. kritisieren auf ihren Websites die pauschale Auslegung und fordern konkrete Paragrafen im Tierschutzgesetz. Der Deutsche Tierschutzbund geht noch weiter und fordert auf seiner Webseite:

„Nicht nur die Zucht, sondern auch die Haltung und der Verkauf von Qualzuchten sollte verboten werden.“

Einkreuzung gesunder Hunderassen

Viele der heutigen Qualzucht-Hunderassen waren noch vor ca. 100 Jahren gesund und fit. Es gibt Bestrebungen, die übertypisierten Hunde wieder zu ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild zurückzuzüchten. Aus dieser Idee heraus entstand in Deutschland der sogenannte Retro-Mops. Hierbei wurden agile Hunderassen wie der Parson Russel Terrier eingekreuzt. Auf diese Weise erweitert sich der Genpool und es kommen Möpse mit längeren Schnauzen und Gliedmaßen und weniger Falten auf die Welt.

Gentests vor der Verpaarung

Ist mein Hund Träger einer vererbbaren Krankheit? Das lässt sich heutzutage per Gentest ganz einfach herausstellen. Je nach Hunderasse und Zuchtverband existieren bereits Pflichten für eine tierärztliche Untersuchung auf Erbkrankheiten. Zu empfehlen wären Gentests auch in der Hobbyzucht, bei dem die Elterntiere häufig willkürlich und auf gut Glück miteinander verpaart werden.

Sinkende Nachfrage

Zum Schluss ist natürlich bei dem Thema Qualzucht an die zukünftigen Hundehalter und Hundehalterinnen zu appellieren. Eine sorgfältige Recherche über mögliche rassebedingte Krankheiten sollte immer vor dem Kauf stattfinden. Zudem ist es wichtig, einen Rassehund ausschließlich aus einer seriösen Zucht zu erwerben. Der illegale Welpenhandel zielt auf Profit ab – Erbkrankheiten und gesundheitliche Beeinträchtigungen werden in dem Geschäft bewusst in Kauf genommen.

Wer sich einen gesunden Hund als neuen Freund wünscht, verzichtet auf Übertypisierungen, extravagante Merkmale und gehypte Hunderassen mit einer Reihe an Erbkrankheiten. Sinkt die Nachfrage, werden zukünftig auch immer weniger Qualzuchten auf die Welt kommen.

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