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Pekinese

Andere Namen: Pekingese, Peking-Palasthund

Pekinese
Erwachsener Pekinese © Shutterstock

Dieser Hund mit löwenähnlichem Aussehen ist ein kurzläufiger Begleithund, der zur Gruppe der Gesellschafts- und Begleithunde gehört. Allerdings trügt der Schein: Trotz seiner geringen Größe und seinem niedlichen Gesichts kann dieser Löwenhund leicht ein echter Plagegeist werden, wenn seine Besitzer ihm keine gute Erziehung und Sozialisierung angedeihen lassen.

Wichtige Informationen

Pekinese: Lebenserwartung :

7

19

12

14

Charakter :

Ruhig

Größe :

Geschichte

Sein Ursprung liegt weit zurück und liegt größtenteils im Dunkeln. Dieser Hund ist auf Bronzegüssen zu sehen, die bis auf das Jahr 2.000 v. Chr. zurückgehen. Er wurde stets als heiliges, wertvolles Tier betrachtet, weshalb jeder, der im antiken China einen Pekinesen stahl oder tötete, mit dem Tod bestraft wurde. 1860, nach der Plünderung des Sommerpalastes, wurden nur einige wenige lebende Exemplare des Pekinesen aufgefunden (sie hätten alle getötet werden müssen, damit sie nicht dem Feind in die Hände fielen). Diese wurden nach England gebracht und Königin Victoria geschenkt. Seit diesem Zeitpunkt erfreut sich die chinesische Rasse in ganz Großbritannien großer Beliebtheit. Dieses Land hat auch neben China das Patronat für den Pekinesen bekommen.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 9 - Gesellschafts und Begleithunde

Sektion

Sektion 8 : Japanische Spaniel und Pekingesen

Pekinese: Größe, Gewicht und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 14 und 24 cm

    Männchen : Zwischen 15 und 25 cm

    Pekinese: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 3 und 5 kg

    Männchen : Zwischen 3 und 5 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Blau
    Rot
    Sandfarben

    Felltyp

    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Pekinese ist ein kleiner, kurzläufiger und robuster Hund mit kurzem Hals. Die Vorderbeine können im Bereich des Unterarms leicht gebogen sein. Der Kopf ist groß, breiter als lang, mit einer Stirnfurche. Der Stop ist ausgeprägt. Die Schnauze ist breit, faltig und flach. Die Augen sind groß, rund, glänzend und treten leicht hervor. Die Ohren sind herzförmig und hängen dicht am Kopf anliegend herab. Sie sind mit langem Haar befedert. Der Körper ist kurz. Die Rute ist hoch angesetzt und wird fest über dem Rücken leicht zur Seite hingebogen getragen. Sie ist mit üppigem Haar befedert.

    Gut zu wissen

    Aufgrund seines brachycephalen Körperbaus kann der Pekinese viel Lärm machen (Schnarchen, sehr geräuschvolle Atmung, etc.). Auch wenn dies nicht so ausgeprägt ist wie zum Beispiel bei einer französischen Bulldogge, ist es wichtig, es vor einer Adoption zu wissen, denn es bringt viele Menschen zum Lachen.

    Pekinese: Charakter

    • 66%

      Anhänglich

      Der Peking-Palasthund, wie er auch genannt wird, hängt an seiner sozialen Gruppe, zeigt dies aber nur sehr selten. Manchmal springt er seinen Besitzern auf den Schoß und fordert Streicheleinheiten, aber das kommt nicht allzu häufig vor.

      Außerdem hat er einen ziemlich kalten und distanzierten Charakter. Um sein Vertrauen und seine Zuneigung zu gewinnen, muss man im Voraus eine solide Basis für die Beziehung zu ihm schaffen.

    • 33%

      Verspielt

      Sein unabhängiger und etwas sturer Charakter führt dazu, dass der Pekinese nicht allzu verspielt ist. Zudem ist er Kindern gegenüber ziemlich gleichgültig, sodass er für sie kein idealer Spielkamerad ist.

    • 100%

      Ruhig

      Dieser Hund ist sehr ruhig und braucht nicht viel Auslauf, um sich voll zu entfalten, was aus ihm einen perfekten Hund für Senioren macht, die sich nicht viel bewegen.

    • 66%

      Intelligent

      Seine Intelligenz macht sich in seiner Fähigkeit bemerkbar, Tricks anzuwenden um Kommandos zu umgehen. Ansonsten handelt es sich nicht um einen Gebrauchshund - er hat keine besonderen Talente, ist aber trotzdem ein sehr kluger Hund.

    • 33%

      Jagdfreudig

      Der Pekinese ist ein reiner Begleithund und hat keinen besonders ausgeprägten Jagdinstinkt. Er ist eindeutig nicht für die Arbeit geeignet.

    • 100%

      Scheu

      Dieser Hund ist sehr kalt und distanziert gegenüber Fremden. Nur seinen Besitzern gegenüber ist er freundlich und zugänglich (meistens jedenfalls!). Allerdings ist er weder ängstlich noch aggressiv, wenn er von klein auf eine gute Sozialisierung erfährt. Ist dies der Fall, so ist er einfach nur wachsam.

    • 100%

      Unabhängig

      Dieser Hund ist überaus unabhängig, vielleicht sogar einer der einzelgängerischsten in seiner Kategorie. Er ist dickköpfig und sehr selbstsicher. Er braucht seine Besitzer nicht, um Entscheidungen zu treffen und kommt auch allein gut zurecht.

      Verhalten des Pekinesen

      • 100%

        Kann alleine bleiben

        Der Pekinese kann sehr gut mit dem Alleinsein umgehen, denn dank seines unabhängigen Charakters kann er seinen Aktivitäten sehr gut nachgehen, ohne dabei auf seine Besitzer angewiesen zu sein.

        Aber Achtung - es ist trotzdem ein progressives und positives Erlernen erforderlich, damit der Hund versteht, dass die Phasen der Abwesenheit seiner Besitzer nicht zwangsläufig mit Stress oder Angst einhergehen müssen. Dabei helfen zum Beispiel Spiele zur Beschäftigung, Leckerchen, ein Kauknochen, usw.

      • 33%

        Gehorsam

        Folgsamkeit ist nicht gerade die Spitzendisziplin des Pekinesen. Er hat einen sehr starken Charakter und man muss ihm gegenüber eine strenge, sanfte und kohärente Haltung an den Tag legen, um Ergebnisse mit ihm zu erzielen.

        Seine Erziehung muss beginnen, wenn der Pekinesen-Welpe noch ganz klein ist und darf niemals brutal sein, denn so würde man das Vertrauen des Hundes verlieren und ihn im schlimmsten Fall sogar aggressiv machen.

        Es ist sehr wichtig, dem sanften Blick dieses kleinen Hundes nicht nachzugeben, der manchmal aus reinem Opportunismus sein Umfeld manipuliert, um seinen eigenen Willen durchzusetzen. Nur, weil er klein ist, darf man ihm nicht alles durchgehen lassen - auch die kleinsten Hunde können echte Teufelsbraten werden.

        Wenn der Pekinese Besitzer hat, die respektvoll, kohärent und selbstbewusst mit ihm umgehen, kann er sich zur Zusammenarbeit bereit zeigen. Allerdings ist die Unterstützung eines Hundetrainers wünschenswert, um zu vermeiden, dass er schlechte Angewohnheiten bekommt.

      • 66%

        Bellen

        Der Pekingese ist nicht sehr gesprächig, kann aber als Alarmanlage dienen, sobald jemand an die Tür klopft. Eine gezielte Erziehung ermöglicht es, diesen Reflex unter Kontrolle zu bringen, wenn er von seinen Besitzern nicht erwünscht ist.

      • 33%

        Ausreißer

        Trotz seiner Unabhängigkeit hat dieser kleine Hund überhaupt keine Neigung dazu, auszubüxen. Das liegt vor allem daran, dass er nicht viel Bewegung braucht und auch absolut keinen Jagdinstinkt hat.

      • 33%