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Yorkshire Terrier

Andere Namen : Yorkie, York

Yorkshire Terrier
Erwachsener Yorkshire Terrier © Shutterstock
Yorkshire Terrier
Yorkshire Terrier Welpe © Shutterstock
Welpe

Der Yorkshire Terrier ist ein aufgeweckter, lebendiger und sehr intelligenter Hund, der auf keinen Fall wie ein Spielzeug behandelt werden darf, sondern als ein echter Terrier angesehen werden muss. Er ist nur für Kinder geeignet, die dazu in der Lage sind, ihn respektvoll zu behandeln. Zwar wird er heute vor allem als Begleit- und Ausstellungshund verwendet, aber ursprünglich wurde er für die Jagd auf Ratten gezüchtet. Viele Hunde dieser Rasse eignen sich gut als „Alarmanlage”. Dieser Miniatur-Hund ist der kleinste Terrier, den es gibt, und gehört aktuell zu den beliebtesten Hunden der Welt - von den USA bis nach Deutschland.

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Wichtige Informationen

  • Lebenserwartung : Zwischen 12 und 17 Jahren
  • Charakter : Anhänglich, Verspielt
  • Größe : Klein
  • Felltyp : Lang
  • Preis : Zwischen 1200 € und 2700 €

Aussehen des Yorkshire Terriers

Größe

Weibchen Zwischen 15 und 25 cm
Männchen Zwischen 15 und 25 cm

Gewicht

Weibchen Zwischen 2 und 3 kg
Männchen Zwischen 2 und 3 kg

Fellfarbe

Dunkles Stahlblau erstreckt sich vom Hinterhauptbein bis zum Rutenansatz und darf keinesfalls mit falbfarbenem, dunklem oder bronzefarbenem Haar vermischt sein. An der Brust weist das Fell ein volles, lebendiges Rotbraun auf. Alle rotbraunen Haare sind an der Wurzel dunkler und werden zur Spitze hin graduell heller.

Felltyp

Das Fell ist lang.

Es ist gerade, glänzend, fein und seidig, niemals gewellt oder wollig.

Augenfarbe

Die Augen sind dunkel.

Beschreibung des Aussehens

Der Yorkshire Terrier ist ein Hund mit kompaktem, harmonischem Körperbau. Er hat eine sehr aufrechte Haltung, die ihm einen Ausdruck von Wichtigkeit verleiht. Seine Statur ist insgesamt kräftig und wohlproportioniert. Der Kopf ist eher klein und flach, der Schädel nicht allzu rund und der Fang nicht zu lang. Die Augen sind mittelgroß, glänzend und so platziert, dass sie geradeaus blicken. Die Ohren sind klein, V-förmig, werden aufrecht getragen und sind mit kurzem Fell bedeckt, das ein helleres Rotbraun aufweist. Die Gliedmaßen sind vollkommen gerade. Die Rute ist reich mit Haar bewachsen und wird etwas oberhalb der Rückenlinie getragen.

Charakter

Anhänglich

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Der Yorkshire Terrier ist gegenüber Menschen, denen er vertraut, eine echte Klette. Er geht mit den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe sehr liebevoll um und verbringt überaus gerne Zeit auf ihrem Schoß.

Verspielt

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Dieser Zwerg-Terrier ist sehr dynamisch und aktiv. Er spielt gern einmal den Clown und bringt sein Publikum zum Lachen. Dieser Hund ist sehr verspielt und liebt es über alles, Zeit mit seinen Besitzern zu verbringen und mit ihnen Spaß zu haben. Oft fordert er ihre Aufmerksamkeit ein, damit sie mit ihm spielen.

Ruhig

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Dieser Hund kann sich von seiner ruhigen Seite zeigen, sofern er genug Bewegung bekommt. Er fordert zwar häufig Unterhaltung und Kontakt zu seinen Besitzern, aber er kann sich auch an ihre Stimmung anpassen und sich stundenlang aufs Sofa legen, wenn es sein muss.

Intelligent

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Dieser kleine Gesellschaftshund ist sehr gewitzt und hat gute Fähigkeiten, die er manchmal aber nicht zeigt, damit seine Besitzer mehr Zeit mit ihm verbringen, um ihm zum Beispiel einen neuen Trick beizubringen.

Jagdfreudig

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Der York, wie man ihn auch nennt, ist ein waschechter Terrier. Seine besonderen Eigenschaften führen dazu, dass er perfekt für die Jagd geeignet ist. Ursprünglich wurde er für die Jagd auf Ratten und Kaninchen gezüchtet.

Heutzutage ist er in erster Linie ein Begleithund. Es kann vorkommen, dass er jagt, zum Beispiel ein Spielzeug im Haus oder ein Nagetier im Garten.

Scheu

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Dieser Miniatur-Terrier darf laut Rassestandard weder ängstlich noch aggressiv sein. Da er den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe sehr nahesteht, hat er manchmal Schwierigkeiten, jemandem zu vertrauen, den er nicht kennt. Er zeigt sich dann zunächst distanziert.

Unabhängig

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Sein Terrier-Charakter führt natürlich dazu, dass er unabhängiger ist, als andere Begleithunde, aber er hat dennoch eine sehr starke Beziehung zu den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe und insbesondere zu seinem Herrchen bzw. seinem Frauchen.

Verhalten des Yorkshire Terriers

Kann alleine bleiben

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Sofern er von klein auf eine positive, progressive Gewöhnung an das Alleinsein erfährt, kann der York durchaus allein gelassen werden. Er zieht es aber eindeutig vor, seine Besitzer überallhin zu begleiten.

Achtung: Man darf ihn nicht zu lange allein lassen - nur weil er ein Zwerg-Terrier ist, heißt das noch lange nicht, dass er keine physische, mentale, soziale und olfaktive Stimulation braucht. Diese benötigt er nämlich so oft wie möglich.

Gehorsam

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Trotz seiner geringen Größe ist der Yorkie, wie er auch gern genannt wird, ein Hund mit starkem Charakter, der eine strenge, konstante Erziehung braucht.

Sobald der Yorkshire Terrier-Welpe in seinem neuen Zuhause angekommen ist, muss man daher Verhaltensregeln aufstellen und Grenzen ziehen, die nicht überschritten werden dürfen. Nur so kann man vermeiden, dass dieser Hund schlechte Angewohnheiten bekommt.

Man darf auch nicht dem Irrglauben verfallen, ein Hund in dieser Größe bräuchte keine Erziehung. Egal ob groß oder klein - alle Hunde müssen die Grundlagen der Erziehung erlernen, um sich so gut wie möglich in ihre soziale Gruppe und auch in einem größeren Rahmen in die Gesellschaft zu integrieren.

Bellen

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Der Yorkshire Terrier ist sehr gut dafür geeignet Alarm zu schlagen, denn er bellt leicht und kann manchmal sehr ausdauernd und laut dabei sein, insbesondere, wenn Menschen in sein Zuhause kommen, egal ob er sie kennt oder nicht.

Ausreißer

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Auch wenn dieser Hund Abenteuer liebt, hängt er doch sehr an seiner sozialen Gruppe und mag es nicht, sich von ihr zu entfernen oder von ihr getrennt zu werden.

Zerstörerisch

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Wenn man diesen Zwerg-Terrier zu lange allein lässt, kann er, wie auch viele andere Hunde, damit beginnen, zerstörerischen Tätigkeiten nachzugehen - vor allem um sich die Zeit zu vertreiben und/oder seinen Unmut herauszulassen.

Gierig

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Er frisst gern und würde sein Futter nie verschmähen, ist aber wiederum auch nicht so verfressen, dass er sich gleich auf seinen Fressnapf stürzt. Er mag Leckerchen, aber manchmal reichen diese nicht aus, um diesen Hund zur Zusammenarbeit zu bewegen.

Wachhund

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Der Yorkshire Terrier ist alles andere als angsteinflößend und kann daher nur dazu dienen, Alarm zu schlagen.

Ersthund

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Dieser Hund ist robust, fröhlich, gewitzt, enthusiastisch und sehr anhänglich, was ihn zu einem perfekten Anfängerhund für alle macht, die Miniatur-Hunde mögen.

Lebensstil

Yorkshire Terrier in der Wohnung

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Der Yorkshire Terrier ist DER Hund für das Leben in einer Wohnung schlechthin, aber er braucht trotzdem täglich Spaziergänge, die nicht nur dazu dienen, dass er sein Geschäft verrichten kann.

Wenn er Zugang zu einem Garten hat oder man mit ihm Spaziergänge auf dem Land macht, muss man sein Fell vor Verschmutzungen und Schäden schützen, indem man es zum Beispiel auf Lockenwickler wickelt.

Sportlich

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Zwar ist dieser kleine Hund ein reiner Begleithund, aber trotzdem ist er sehr aktiv und sprüht nur so vor Energie. Er braucht jeden Tag Spaziergänge und Beschäftigungsmöglichkeiten in seinem Zuhause, um sich austoben zu können.

Reisen

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Die geringe Größe und vor allem das geringe Gewicht der Yorkies sind eindeutige Vorteile für Reisen, denn man kann ihn einfach in einer Hundetransporttasche mitnehmen. Es ist allerdings unerlässlich, dass man ihn positiv und progressiv an dieses Transportmittel gewöhnt, damit man darauf hoffen kann, dass der Hund ruhig darin sitzen bleibt.

Geselligkeit

Verträgt sich mit Katzen

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Ein Zusammenleben zwischen diesem Terrier und Katzen ist möglich, denn der Yorkshire Terrier weiß zwischen einer Katze, die zum Haushalt gehört, und eventuellen Beutetieren zu unterscheiden.

Verträgt sich mit Hunden

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Lange Zeit hatte der Yorkshire Terrier unter seinem Ruf als zänkischer Hund zu leiden. Moderne Züchtungen, die von Liebhabern dieser Rasse vorgenommen wurden, haben aber einen viel umgänglicheren und ausgeglicheneren Hund hervorgebracht.

Eine frühe Sozialisierung von den ersten Lebensmonaten des Yorkshire Terrier-Welpen an ist trotzdem erforderlich, damit dieser kleine Begleithund seine Kenntnisse der Verhaltensregeln unter Hunden erlangen und vertiefen kann.

Achtung: Damit dieser Hund friedlich mit seinen Artgenossen kommunizieren kann, darf man sich nicht angewöhnen, ihn bei Begegnungen mit Seinesgleichen immer auf dem Arm zu halten. Das ist dem York nicht dienlich, denn so kann er sich nicht mit seinen Artgenossen austauschen.

Geeignet für Kinder

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Der Yorkshire Terrier ist freundlich zu Kindern, zeigt sich aber manchmal ungeduldig. Daher muss man vor allem bei Kleinkindern vorsichtig sein: Sie könnten zu unsanft mit dem Hund umgehen.

Geeignet für Senioren

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Der Yorkshire Terrier ist ruhig und dynamisch zugleich, was ihn zu einem sehr guten Gefährten für Senioren macht. Er passt sich an die aktuelle Stimmungslage und die Lebensweise seiner Besitzer an.

Preis eines Yorkshire Terriers

Der Preis eines Yorkshire Terriers variiert je nach seiner Herkunft, seinem Alter und seinem Geschlecht. Ein Hund mit Zuchtbucheintrag kostet im Schnitt 1.200 €. Die wertvollsten Abstammungslinien können für über 2.700 € verkauft werden.

Das durchschnittliche Budget, das für die körperlichen Bedürfnisse eines Hundes dieser Größe erforderlich ist, liegt bei ca. 20€ im Monat.

Fellpflege des Yorkshire Terriers

Sein Fell benötigt stetige, ziemlich langwierige Pflege. Es wird dazu geraten, diesen Hund regelmäßig zu einem professionellen Hundefriseur zu bringen, denn sein Fell wächst sehr schnell (ca. 1 cm pro Monat).

Daher ist es unerlässlich, dass sein Fell regelmäßig geschnitten wird, damit es ihn nicht bei seinen Bewegungen behindert oder sich verknotet.

Wenn der Hund nicht an Ausstellungen teilnehmen soll, kann man sein Fell selbst etwas einkürzen, damit es nicht den Boden berührt, was die Pflege seines Haarkleids erleichtert.

Man muss ihn mindestens einmal pro Woche bürsten, um die Schönheit und die Schutzeigenschaften seines Fells zu erhalten.

Seine Augen, Ohren und Zähne müssen regelmäßig überprüft und gereinigt werden. Die Krallen müssen bei Bedarf gestutzt werden.

Haarausfall

Der Yorkie hat nur mäßigen Haarausfall. In den Zeiten des Fellwechsels (Herbst und Frühjahr) muss man ihn jeden Tag bürsten, um die ausgefallenen Haare zu entfernen.

Ernährung des Yorkshire Terriers

Wie alle Hunde braucht auch der Yorkie jeden Tag hochwertiges Futter (Premium-Trockenfutter), das an sein Gewicht, sein Alter und seine körperliche Verfassung angepasst werden muss.

Insbesondere für Welpen, die noch im Wachstum sind, wird empfohlen, regelmäßig einen Tierarzt aufzusuchen. Selbst wenn der York solide gebaut zu sein scheint, kann er, wie viele kleine Hunde, unter Knochenbrüchigkeit und Gelenkproblemen leiden.

Eine Mahlzeit am Tag reicht aus, die man ihm am besten abends verabreicht, um dem Hund die Verdauung zu erleichtern. Man darf ihm keinen Fressnapf hinstellen, der ständig gefüllt ist, da er sonst eine Magendrehung erleiden oder übergewichtig werden könnte.

Gesundheit des Yorkshire Terriers

Lebenserwartung

Die durchschnittliche Lebenserwartung wird auf 15 Jahre geschätzt.

Robust

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Dieser kleine Hund ist trotz seines zarten Erscheinungsbilds robust und kann trotz seiner Veranlagung zu verschiedenen Krankheiten sehr alt werden.

Hitzeverträglich

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Hitze macht diesem Hund weniger aus als Kälte, aber man sollte ihn in Hitzeperioden trotzdem nicht zu stark körperlich fordern. In solchen Phasen sollte man besser am frühen Morgen und am späten Abend mit ihm spazieren gehen.

Kälteverträglich

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Der Yorkshire Terrier hat keine Unterwolle und ist deshalb bei schlechtem Wetter sehr empfindlich (Kälte und Nässe).

Neigt zu Übergewicht

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Wenn der York eine artgerechte Ernährung und genug Bewegung bekommt, neigt er aufgrund seines ziemlich aktiven Naturells nicht zu Übergewicht. Aber Achtung: Man neigt oft dazu, Begleithunde zu sehr zu verwöhnen!

Häufige Krankheiten

  • Persistierender Ductus arteriosus (Fehlbildung am Herzen)
  • Endokardiose der Mitralklappen (degenerative Erkrankung an den Herzklappen)
  • Alopezie bei dünnem Fell (schlechte Entwicklung des Haarkleids, dann Haarverlust)
  • „Lederohren“ (symmetrischer Haarausfall und Hyperpigmentierung am Ohrrand und an den Ohren)
  • Cushing-Syndrom (Hyperkortizismus)
  • Harnsteine
  • Wasserkopf
  • Atlanto-axiale Subluxation
  • Augenerkrankungen (Katarakt, Keratoconjunctivitis sicca, Erkrankungen der Netzhaut, etc.)
  • Angeborene Ellenbogenluxation
  • Patellaluxation
  • Hüftkopfnekrose
  • Trachealkollaps (Atemwegserkrankung)
  • Hodendystopie (Lageanomalie des Hodens)
  • Schwierige Geburten

Gut zu wissen

Diese Rasse ist überaus beliebt, was dazu führt, dass es viele Hunde von schlechter Qualität gibt. Es ist unerlässlich, sich an die besten Züchter zu wenden, um einen guten Welpen zu bekommen und nicht nur einen, der in etwa so aussieht wie ein Yorkshire Terrier.

Geschichte

Die Rasse ist noch ziemlich jung: Es gibt sie erst seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts, dem Zeitpunkt, zu dem die industrielle Revolution begann. Arbeiter, die in der Wollindustrie tätig waren und von Schottland nach Yorkshire kamen, brachten ihre Hunde mit. Es gibt aber keine vollständigen Dokumente über die genaue Herkunft dieser Rasse. Es ist sehr wahrscheinlich, dass verschiedene Terrier wie der Skye, der Cairn, der Clydesdale (heute ausgestorben) und der Malteser zur Entstehung dieser Rasse beigetragen haben. Ursprünglich wurde der Yorkshire Terrier für die Rattenjagd in Minen und die Jagd auf Kaninchen in deren Bauen gezüchtet, aber heute wird er ausschließlich als Begleithund betrachtet. Zunächst trug die Rasse den Namen „Zwergterrier”, bis der Kennel Club sie 1886 offiziell unter der Bezeichnung „Yorkshire Terrier“ anerkannte. Der erste offizielle Rassestandard geht auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück: Er wurde 1898 veröffentlicht.

Namen

Gute Namen für einen Yorkshire Terrier: Bella, Kosmo, Roxy, Woody